kggastro facebook rss
cinq étoiles – wohnen und blumen , von Léa Urben cinq étoiles – wohnen und blumen

Man kennt es: eingeladen sein, aber noch kein passendes Mitbringsel haben – was nun? Egal, ob es sich um eine Einladung zum Abendessen oder zum Geburtstagsapero handelt, im cinq étoiles im Breitenrainquartier findet sich bestimmt die passende Gabe – und als Quartierbewohnerin muss ich dafür nicht einmal in die Stadt, sondern kann meine Besorgung quasi nebenan machen.  

Zu verdanken ist dies den fünf Bernerinnen, die vor gut eineinhalb Jahren ihren grossen Traum verwirklicht und im Berner Breitenrainquartier ihr eigenes Ladenlokal eröffnet haben – dieses bietet ein breites Spektrum an Accessoires, Blumen (zum grossen Teil schönere als in manchem Blumengeschäft!), Möbel und seit kurzem befindet sich sogar eine kleine aber feine Kaffee-Ecke im Laden.
Auch die Lage des Lokals war ihnen sehr wichtig, da sie unbedingt in ein Quartier wollten, wo die Atmosphäre und die Menschen zu ihren Einrichtungsgegenständen passten, meint eine der Inhaberinnen. 

Egal ob Mitbringsel, Blumenstrauss oder einfach nur eine Inspiration für das eigene Zuhause, im cinq étoiles wird man immer fündig! (WDH vom 22. Juni 2017)

Einfacher Genuss in pulsierender Gegend , von Kristina Roder Einfacher Genuss in pulsierender Gegend

Dass Zürich West immer beliebter wird, hat nicht zuletzt mit den umgenutzten Viaduktbögen zu tun, die heute Restaurants, Bars, eine Markthalle, Yogastudios und was-weiss-ich-noch-alles beherbergen. Mein Lieblingsort dort ist klar das Restaurant Viadukt! Ein Bijou, wo man bei gutem Wetter draussen sitzen kann und sich ein bisschen wie im Süden statt einer Grossstadt wähnt. Das Restaurant Viadukt setzt auf Ganzheitlichkeit.

Auch Küche und Weinkarte überzeugen. Was denn Gerichten an sternenhaften Raffinesse fehlt, wird mit lokalen und qualitativen Produkten mehr als wettgemacht. Biologisch, nachhaltig, regional und frisch sind die Grundprinzipien der Crew und das schmeckt man raus! Beeindruckt hat mich auch der gute Weisse "Sand ond Lehm“ aus Zürich, ein Spitzenwein, der es mit den Grossen aufnehmen kann. Was für weitere Schätze sich wohl noch in der Getränkekarte verstecken?

Nebst dem eigenen Genuss fördert man mit einem Essen im Restaurant Viadukt auch ein sinnvolles Projekt der Stadt Zürich. Im Restaurant Viadukt arbeiten nämlich Jugendlichen, welche sich auf das Berufsleben vorbereiten. So geht Zukunft heute!

Geschichten aus der Matte , von Rosmarie Bernasconi Geschichten aus der Matte

Geschichten aus der Matte: Hans Markus Tschirren erzählt kleine Anektoden von Menschen, die früher hier zur Schule gegangen sind. Hier unten gelebt haben und teilweise noch hier leben. Erinnerungen und Erzählungen von früher.

Vier Wirtshäuser, drei Bäckereien, zwei Metzger und einen Schmied gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts in der Matte. In diesem einzigartigen Stadtteil der Stadt Bern lebten die Mätteler ihr eigenes Leben: Die Matte war ein Dorf in der Stadt – geprägt von der Aare, oftmals vom Kampf gegen die Armut und doch ein Ort mit einem grossen Zusammenhalt. Alte Mattebewohner erinnern sich in kurzen Alltagsgeschichten an diese Zeit und erzählen von ihren ersten Zigaretten, Streichen mit Schwarzpulver und Mutproben mit den «Gröpple», den kleinen Fischen aus dem Mattebach. Fotos aus jener Zeit und Impressionen von heute bebildern diese reizvollen Geschichten. Sie sind kurzweilig, amüsant und werden bei vielen Lesern Erinnerungen an die eigene Kindheit wecken

Ich finde, dass dieses Buch einen kleinen Einblick in das Leben der alten Mätteler gibt und sicher auch für den einen oder andern von Interesse sein könnte.

Nachhaltiger Tourismus , von Michel Gygax Nachhaltiger Tourismus

Wir entdeckten im Herbst 2018 die sanfte und alpine Region Bregenzerwald im österreichischen Vorarlberg. Unweit der Schweizer Grenze bietet diese Region mit ihren rund zwanzig kleinen Dörfern eine unglaubliche Dichte spannender Architekturleistungen und ein gepflegter und nachhaltiger Tourismus, der Kulinarik, Gesundheit und Sport vereint.

So lohnt es sich beispielsweise einige Tage in Bizau im Hotel Schwanen mit seiner hochstehenden und regionalen Bioküche zu nächtigen. Wer sich gerne sportlich betätigt und ein hochstehendes Wellnessangebot schätzt, ist im Hotel Post in Bezau genau richtig aufgehoben. Auch dort isst man regional, trinkt biologisch und logiert in einem Gebäude aus einheimischer Architektur, umgesetzt von der regionalen Handwerkszunft. So geht Terroir-Tourismus!

La Briceletiere , von Sarah Galatioto La Briceletiere

Kochen und backen war seit jeher eine grosse Leidenschaft von Christine Kehren aus Remaufens. Begonnen hat alles daheim in der Küche mit ersten Weihnachtsgüetzli. Diese hat sie an Familie und Freunde verschenkt oder als Mitbringsel zu Einladungen mitgebracht. Die feinen Biscuits wurden nie alt bei den Beschenkten und waren rasch gegessen.

Wie der Volksmund so schön sagt; die beste Werbung ist die Mund zu Mund Propaganda. So auch geschehen in Remaufens – die feinen Güetzli von Christen waren sprichwörtlich „in aller Munde“. Bald war die heimische Küche zu klein und Christine musste zum Backen ins etwas grössere Gartenhaus ausweichen. Als dann 2003 der erste Kunde anfragte für eine grössere Menge der leckeren Güetzli musste Christine erneut umziehen, in eine grössere und besser ausgestattete Backstube. Weitere drei mal umziehen und erweitern sollte in den nächsten Jahren folgen.

Das oberste Ziel von Kehrens ist auch heute noch eine Produktion ohne Palmöl oder Konservierungsstoffe. Es sind meist überlieferte Großmutter Rezepte oder persönliche Kreationen die den Weg in die Backstube finden. Immerwährend ist die Familie zudem noch heute auf der Suche nach dem feinsten Güetzligeschmack, höchster Qualität und schönen Präsentationen für die kleinen Köstlichkeiten.

Heute beläuft sich das Biscuitsortiment von La Briceletiere auf 30 verschiedene Produkte und 25 exklusive Kreationen. Produziert werden über 9 Tonnen pro Jahr.

www.labriceletiere.ch

Guter Kaffee, gute Ideen: Auer & Co , von Kristina Roder Guter Kaffee, gute Ideen: Auer & Co

Das Auer & Co verbindet, was Zürich zusammenhält. Guter Kaffee, stylisches Interieur und ein Platz zum Ideen Spinnen, Austauschen und Umsetzen. Denn: Zürich heute ist eine Stadt der Macher, wo sich Kreative der ganzen Welt treffen. 

Das Auer & Co ist aber mehr als ein klassisches Kaffeehaus. In den Räumlichkeiten ist der Impact Hub untergebracht und die Kraft der Ideen und des Idealismus spült die klassische Work-Life-Balance weg. Wer hierher kommt, liebt seine Projekte, das Entwickeln von Konzepten ist Hobby wie Beruf & das Pflegen der Netzwerke on- wie offline geht Hand in Hand mit Kaffee und G&T. 

Kurz: Das Auer & Co ist – neben einigen anderen Lokalen – ein Ort wo das Aufklappen vom Laptop (oder einem inspirierenden Buch) dazu gehört und Spass macht. Und da Zürich alles andere als eindimensional ist, ist neben der Terrasse auch ein Fairteiler platziert, wo sich fast immer frisches Brot und Gemüse findet, welches von der Lebenmittelvernichtung gerettet wurde.

Hängebrügg-Beizli , von Maja Boss Hängebrügg-Beizli

Als Kind spielten meine Geschwister und ich oft in der Auenlandschaft zwischen Frutigen und Adelboden und wenn wir uns weit „nach hinten“ getrauten, gelangten wir zum „Blamppi-Stäg“, über den man mehr schlecht und recht die Engstlige, den Bergbach, überqueren konnte, eine Mutprobe! Lange ist’s her, der marode Steg wurde vor über zehn Jahren durch eine 153m lange eindrückliche Hängebrücke ersetzt. Familie Wäfler, für welche der Steg als Verbindung von ihrem Haus zur Strasse unentbehrlich war und ist, haben gestaunt, wie viele Menschen plötzlich über die neue Brücke an ihrem Haus vorbeikamen. Sie schenkte müden Wanderer erstmal Kaffee aus, bevor daraus das „Hängebrügg-Beizli“ wurde. Mit viel Leidenschaft bedienen sie unterdessen ganzjährig mit vorwiegend heimischen und eigenen Produkten Gäste aus aller Welt, die zu ihnen kommen, um die Hängebrücke zu begehen, vielleicht auch dich?

Die Seifenmacherin , von Sarah Galatioto Die Seifenmacherin

Begonnen hat alles mit einer duftenden Huflattichseife in Form eines kunstvollen Ornamentes. Seither kann ich mich den herrlichen Seifen nicht mehr entziehen, die Monique Schneider u.a jeweils am ersten Samstag im Monat am Handwerkermärit in Bern verkauft.

Die Seifenmacherin produziert im heimischen Biglen die verschiedensten Naturseifen: Blütenseifen, Kräuterseifen, Gartenseifen, Milchseifen und Seidenseifen. All ihre Naturseifen werden schonend im Kaltverfahren in ihrer kleinen Manufaktur daheim hergestellt. Äusserst bedacht und sorgfältig ausgesucht sind die biologischen Zutaten für die Seifen; viele Kräuter und Blüten stammen aus dem eigenen liebevoll gepflegten Naturgarten oder der kleinen Alp, wo ihre Schafe den Sommer geniessen. Diesen Einklang mit der Natur widerspiegelt sich in den wundervollen Seifen. Jede einzelne ein kleines Kunstwerk.

www.sanft-und-rein.ch

Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli , von Nina Hübner Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli

Ein herbstlicher Streifzug von Grafenried nach Jegenstorf bringt uns über Wiesen und durch Wälder. Dicke Zuckerrüben warten auf die Ernte, Pilze erobern den Waldboden. Vergessene Kartoffeln erinnern an die Erntearbeiten und die Äste der Apfelbäume ächzen unter ihrer Last. Die Apfelernte 2018 fällt üppig aus, ohne Zweifel. Üppig ist denn auch das Angebot in Bütikofer’s Hoflädeli am Hofweg 6 in Jegenstorf: Zwetschgen, Äpfel – von Boskop bis Berner Rosen – Honig, Eier, Kürbisse, Kartoffeln, Süssmost, Quitten, Birnen … Herbstzeit ist Erntezeit und man wähnt sich sogleich am Einkochen und Geniessen. Umso schöner, wenn man direkt beim Produzenten einkaufen kann.

Les Créations de Caro , von Sarah Galatioto Les Créations de Caro

Kreativität und die Bäckerskunst wurde Caro förmlich in die Wiege gelegt. Beide Elternteile sind begnadete Bäcker. So verwundert es nicht gross dass auch Caro den Weg in die Backstube fand und als Konditorin/Confiseurin ihren beruflichen Weg einschlug.

Anders als die Eltern widmet sich Caro aber ganz der Schokolade. Unter ihren Händen entstehen wunderschöne nicht alltägliche Schokoladenkunstwerke  - die eigentlich viel zu schade sind zum essen. Gerne experimentiert Caro aber auch mit allfeinsten exotischen Zutaten oder wagt neue ungewohnte Kombinationen.

Finden kann man Caro und ihre Kostbarkeiten an der Route du Tatrel 61 in Remaufens oder an regionalen Märkten. 079 356 19 94, www.facebook.com/peintureetpatisserie/