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Weltweit ab Hof , von Sophie Frei Weltweit ab Hof

Cashew-Nüsse aus Burkina Faso, Schokolade aus Togo, frische Orangen aus Griechenland oder Kaffee aus Mexiko/Peru – alles fair und bio! Das ermöglicht «gebana», die Pionierin des fairen Handels in der Schweiz, indem sie mit Kleinbauern zusammenarbeitet und deren Produkte direkt an Konsumentinnen und Konsumenten verkauft. Mitten im Berner Stadtzentrum können diese fairen Köstlichkeiten nun im neuen gebana Pop-up Store eingekauft werden.

Wussten Sie, dass Ge-ba-na für «Gerechte Bananen» steht? Bereits in den 1970er Jahren setzten sich die «Bananenfrauen» für bessere Arbeitsbedinungen auf den Bananenplantagen ein: Sie kauften Bananen beim Grossverteiler ein und verkauften sie mit einem Aufpreis an die verblüfften Konsumenten weiter. Den Aufpreis gaben sie an die Bauern zurück. Damit war das Modell der Fair Trade Prämie erfunden.

www.gebana.ch ; Pop-up Store in Bern

Aufgestempelt , von Christoph Meinen Aufgestempelt

Stempel? Viele verbinden sie mit alten Erinnerungen: an das flinke Trommeln der Postschalterarbeitenden, die in Sekundenschnelle ganze Briefstapel stempelten. Oder an die Stempelhalter-Etagere in Grossvaters Büro neben der Hermes Baby-Schreibmaschine und dem grossen Stempelkissen. Heute wird – wenn überhaupt – nur noch metaphorisch, zum Arbeitsbeginn ein- und zu deren Ende wieder ausgestempelt. Mit Stempelkissen, Tintenklecksen und dem leisen «to-dogg», «to-dogg» hat das nicht mehr viel zu tun. Schade eigentlich! 

Das fand auch Anice. Damit das Gefühl fürs Stempeln nicht verloren geht, und weil stempeln Spass macht, hat die Grafikerin aus Bern eine viele Jahre gehegte Idee verwirklicht: Stempel mit schönem Design und einer Grussbotschaft "us Bern", beispielsweise. Sie entwarf und produzierte die "Gruess us"-Stempelserie, womit sich kleine Notizen oder Botschaften, Vorbeibringsel, Widmungen, Postkarten, Geschenkzettel, Einladungen oder sonstige Herzensbriefe mit einem "Gruess us ..." woher auch immer bestempeln lassen. Mittlerweile gibt es bei Anice neben "Gruess us Bern" auch Grüsse aus fast allen Berner Stadtquartieren. Zum Beispiel "... us dr Länggass", "... us dr Lorraine" oder "... usem Breitsch", um nur einige zu nennen. Die Stempel werden hier in Bern von Anice persönlich in Handarbeit hergestellt.    

Einige Exemplare sind im Chat Noir sowie im Moss Concept Store in Bern erhältlich. Weitere können per Mail direkt bei Anice bestellt werden. Dass die Stempel eine Herzensangelegenheit sind, zeigt auch der besondere Stempel mit der Grussbotschaft aus der Matte in Matte-Änglisch. In Produktion sind weitere Serien mit "Gruess us Züri", oder passend zur Weihnachtszeit mit "Gruess vom Samichlous" oder "Gruess vom Christchindli".     

www.anice.ch  

Reichmuth von Reding , von Maja Boss Reichmuth von Reding

Nein, kein Held aus dem Geschichtsbuch, sondern der Name einer Kleinfirma im Herzen der Schweiz mit einem himmlischen Schokoladensortiment, welches eine wahre Gaumenfreude offenbart und für mich "Schweizer Schokolade" ganz neu definiert! Die edle „Chocolat de Cru“ wird in Schwyz in kleinen Mengen alle zwei Monate frisch handgegossen und handgeschöpft. Die Schokolade kann übers Internet bestellt werden und dabei entdeckt man dann auch, dass die Marke „RvR“ noch mehr zu bieten hat als „bloss“ Schokolade. Durch das restliche Sortiment hat sich die Autorin allerdings noch nicht durchgegessen und -getrunken.

https://www.rvrtee.ch

Ton bijou , von Stefan Hugi Ton bijou

Am Anfang standen Perlenketten. Die hat die Bernerin Fabienne Messerli aus purer Freude geknüpft, für Freunde oder für spezielle Anlässe. Auf einem Markt in Ibiza hat sie sich dann zu «soiebelle» inspirieren lassen. Mittlerweile fertigt sie leidenschaftlich Schmuck und Accessoires aus edlen Materialien wie Seide und Silber an. Der Clou dabei ist, dass die Kunden das Design ihres Stücks selber bestimmen. Fabienne kommt mit ihrer Valise vorbei und formt das gewünschte Bijou auf Mass. Jedes Teil ist also ein Unikat.

Soiebelle ist an verschiedenen Märkten anzutreffen (zum Beispiel am 24. Oktober am Vidmarché in den Vidmarhallen) und organisiert hie und da Style-Events oder gemütliche Schmuckabende à la Tupperware-Party mit Cüpli und vielen kreativen Ideen. Sois unique et réalise ton bijou!

Soiebelle, soiebelle@gmx.ch, 078 763 01 12, auf Facebook hier, ein kleiner Einblick hier.

Gaumenfreunde und Herzensdinge , von Maja Boss Gaumenfreunde und Herzensdinge

Capranera - Hinter der schwarzen Geiss „versteckt“ sich Irene Mathys, die inspririert durch den Reichtum in ihrem Garten ein kleines aber feines Angebot an Gaumenfreuden saisongerecht herstellt: Konfitüre, Eingemachtes, Sirup, Chutneys... interessant kombiniert und liebevoll verpackt. Und wenn der Garten ruht, findet sie Zeit für Handarbeit und rundet ihr Angebot mit „Herzensdingen“ ab. 

www.capranera.ch

dr Konfimaa , von Sophie Frei dr Konfimaa

Zu einem feinen Zmorge mit frischem Brot oder Zopf gehört einfach eine gute Konfitüre dazu. Gerade im Sommer und Herbst werden wir verwöhnt von einer Vielfalt an süssen Früchten wie Himbeeren, Brombeeren, Kornelkirschen, Mirabellen, Heidelbeeren, Birnen...

Wer keine Zeit oder Muße hat, selbst Konfiture einzukochen, dennoch nicht auf eine hausgemachte Konfi zum Zmorge verzichten will, der ist beim Konfimaa richtig. Mit viel Liebe und Zeit bereitet Janosch die Konfituren zu: Die Früchte sammelt und pflückt er alle selbst - im eigenen Garten in Biel, bei Leuten, denen sie zu viel sind, von Sträuchern und Bäumen, die niemand nutzt, und in der freien Natur. Dann kocht er sie mit möglichst wenig Zucker ein und verwendet weitere Zutaten in Bio-Qualität. Er achtet auf Wiederverwendung der Konfigläser und liefert die Konfi mit dem Velo sogar bis vor die Haustüre. Auf den Geschmack gekommen? Das Konfiabo kann hier monatlich oder zweimonatlich bestellt und natürlich auch verschenkt werden.

Bestellformular für eine Abokarte Monetskonfi!

Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar , von Reto Hügli Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar

Ja, wir wissen es. Aber tun wir auch etwas dagegen? Food waste nennt man das Phänomen auf englisch – Verschwendung von Lebensmitteln, weil sie im Abfall landen. Schätzungsweise ein Drittel unserer Nahrung wird weggeworfen.

Die Damen und Herren von der ÄssBar tun etwas dagegen: In Zusammenarbeit mit Bäckereien im Grossraum Zürich und Bern bieten verschiedene Verkaufsstellen Backwaren und Patisserie vom Vortag zu günstigen Preisen an. Tu etwas gegen die Verschwendung und schone obendrein dein Portemonnaie! (wdh)

ÄssBar, Marktgasse 19, 3011 Bern, www.aess-bar.ch

Schmuck aus Recyclingmaterialien , von Regula Keller Schmuck aus Recyclingmaterialien

Kauf dir ein reines Gewissen und sieh dabei gut aus! Franziska Glauser fertigt aus gebrauchten Kronkorken Ringe, Ohrringe und Halsketten an. Ihre Motivation, aus Müll Schmuck zu kreieren, ist ihr persönlicher Überdruss über unsere Wegwerfmentalität. Sie verwendet dabei so wenig neue Materialien wie möglich. Ein Grossteil der Rohstoffe (Altmetall & Altpapier) findet sie in Wegwerfgegenständen. Die restlichen Trouvaillen findet sie in Brockis.

Bei schönem Wetter kannst du die Unikate jeweils am ersten Samstag im Monat am Berner Handwerkermärit auf der Münsterplattform kaufen. Am 13. September während dem autofreien Sonntag in der Länggasse in Bern und im September und Oktober im Yamatuti in Bern.

www.franthecat.jimdo.com

Wunderbar raffiniert , von Karin Müller Wunderbar raffiniert

Wofür 'rafinesse' steht, ist mir klar, aber Traurigkeit stellt sich bei mir überhaupt nicht ein, angesichts der vielen bunten Artifakte, die aus alten Olivenbüchsen gezaubert wurden. Die Hocker, Bänke, Tischchen, Garderoben, Magnetwände, Schlüssel- und Notizbretter sind nicht nur wunderschön, sondern eben auch sehr raffiniert und superpraktisch.

Karin Yilmaz-Egger und Petra Schultz gründeten rafinesse & tristesse 2006. Die Idee, aus alten Olivenbüchsen etwas Neues zu machen, entstand im Jahr 2005, als aus einer leeren Dose eine Miniaturküche für den eigenen Nachwuchs wurde.

Alle Produkte von rafinesse & tristesse entstehen in Handarbeit, allerdings stieg mit der Nachfrage nach den schmucken Unikaten auch die Arbeitslast und die Produkte werden heute in Deutschland und in der Schweiz in Zusammenarbeit mit sozialen Projekten hergestellt.

Mittlerweile bekommt man die "Büchsen" in zahlreichen Läden in der Schweiz, in Deutschland und auch anderen Ländern oder kann sie online kaufen. Ein Besuch im charmanten Shop an der Brunngasse 42 in der Berner Altstadt lohnt sich jedoch alleweil: Es gibt vieles zu entdecken, die Auswahl an Produkten ist gross, die Bedienung ist charmant und kompetent und man kann während des Entscheidungprozesses bei einem Kaffee köstlichen Kuchen geniessen.

www.rafinesse-tristesse.com

Geschmack statt Industrie , von Michel Gygax Geschmack statt Industrie

Am Samstag, 13. Juni 2015 - genau heute also - findet der 2. Schweizer Bioladentag statt. In allen mitmachenden Bioläden wird mit flottem 10%igem Rabatt um neue Kundschaft gebuhlt. Zurecht! Denn viele der dort feilgebotenen Produkte werden in kleinen handwerklich arbeitenden Betrieben mit viel Leidenschaft hergestellt. 

Geschmacklich will ich nicht mehr auf diese Produkte verzichten. Den oft grossartigen, persönlichen und symphatischen Service in diesen Dorf- und Quartierläden will ich nie mehr missen.

Aus all diesen Gründen müssen wir Konsumenten im Bioladen einkaufen gehen. Nicht nur am Bioladentag, sondern immer.

Die durchaus gerechtfertigten höheren Einkaufspreise finanziere ich mir übrigens, indem ich keinen Rappen ins grosse blaue schwedische Möbelhaus und keinen Franken in den grossen roten Medienladen bringe. 

www.bernerbiolaeden.ch / www.bioladentag.ch