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Ferienstimmung auf dem Teller , von Reto Hügli Ferienstimmung auf dem Teller

Allen, die sich gerne mit italienischen, spanischen und Schweizer Spezialitäten kulinarisch verwöhnen lassen, sei ein Besuch in der Markthalle Trivisano in der Winterthurer Altstadt empfohlen. Das Verkaufslokal ist in einem mittelalterlich anmutenden Stadthaus untergebracht.

Bereits beim Eintreten nimmt man die frischen Fleisch- und Käseleckerbissen wahr. Neben der grossen Theke, wo einem das Personal mit Charme zum Probieren animiert, gibt es ein grosses Gemüse- und Früchterayon und Regale mit auserlesenem Olivenöl, hausgemachten Saucen, speziellem Sirup und Weinen und Apérogetränken.

Das Team der Markthalle organisiert regelmässig Events mit neuen Produkten und Degustationen. Damit das Urlaubsgefühl möglichst lange anhält…

Markthalle Trivisano, Marktgasse 25, 8400 Winterthur, Telefon 052 212 44 10, www.markthalle-trivisano.ch

Aufs Land zu den Beeren! , von Michael Klesse Aufs Land zu den Beeren!

Wer wissen und erleben will, wo die Beeren im Dessertbecher bei sich auf dem heimischen Balkon im abendlichen Sonnenlicht herkommen, der kann aufs Land fahren und seine eigene Ernte einholen.

In Liebewil auf Burrens Burehofmärit kann im Sommer bis Spätherbst selber gepflückt werden. Daneben bieten die Burrens ein reichhaltiges Sortiment an Selbsthergestelltem zu fairen Preisen an. Saisongemüse, Brote aus dem Holzbackofen, Frischfleisch, Teigwaren, Eingemachtes, Eier, Milch, uvm. kann direkt vom Erzeuger eingekauft werden.

Bei diesem Einkauf kann erlebt werden, wie und wo die Produkte entstehen. Super auch mit Kindern, die noch nicht wissen, dass Lebensmittel nicht im COOP wachsen. Mit einer erfrischenden Tour auf dem Zweirad kommt dies Herz und Seele, Lunge und Beinen zugute. Mit dem grobstolligen Bike hatte ich vom Berner Eigerplatz 28 Min. für den Hinweg, 20 Min. für den Rückweg. 

Burrens Burehofmärit, CH-3173 Liebewil, www.burehofmaerit.ch

Du bisch e Glünggi! , von Stefan Hugi Du bisch e Glünggi!

Schon mal einen blöde Siech, einen Tubel oder einen Habasch an die Wand gehängt? Wenn nicht, bietet Germaine Egli die beste Gelegenheit dazu: Ihre Acrylbilder enthalten ein Fluchwort nach Wahl vor entwaffnendem Hintergrundmotiv. Die geblümten Beleidigungen stammen aus der Serie «Romantische Fluchwörter» der Ostschweizer Künstlerin und Designerin.

Wer es weniger deftig mag, kann sich seine kahlen Flächen in der Wohnung stattdessen mit maritimen Sujets, wunderbaren Briefmarkengeschichten, den eigenen Ferienföteli auf Leinwand oder mit kunstvollem Getier und Gemüse auf Stoffbrettli dekorieren.

Pinkpool - kreative Rettung: Multimediadesign, Grafik, Malerei, www.pinkpool.ch // Ausstellung «Blinddate mit ONO» vom 1. Juli bis 30. September 2013; ONO, Kramgasse 6, 3011 Bern, www.onobern.ch

Wissen, was man isst , von Sarah King Wissen, was man isst

Cremfarben, ungetuschte Wimpern, gross gewachsen, wenig Fett, eine ausgeprägte Muskulatur und ein Flotzmaul, nicht direkt zum Küssen, aber zum Streicheln. Eine Diva. Stark im Charakter setzt sie ihren Kopf durch, wenn nötig mit Horn: Sie will viel Platz, Liebe von ihren Besitzern, am liebsten eine eins zu eins Betreuung und sie pflegt ein inniges Verhältnis zu ihrem Kalb, so lange, bis es sich von ihr losgelöst hat und ein stattliches Rind ist. Das alles macht sie glücklich, die Charolais-Kuh, so auch das Rind, dessen Fleisch wiederum den Menschen erfreut.

Eine persönliche Begegnung mit der Diva und ihren sieben nicht minder schönen Kolleginnen ermöglicht das kleine Familienunternehmen "Bio4" in Utzenstorf – wenn gewünscht mit Kochkurs und ein paar originellen Charolais-Rezepten. Wer sich mit einer virtuellen Begegnung begnügt, findet alle Informationen über die Zucht sowie die Idee hinter dem Familienunternehmen unter www.bio4.ch und kann das Bio-Beef bequem und sicher online bestellen. Ä Guetä.


Kreative Schwestern , von Sarah King Kreative Schwestern

Chrieslisäckli, Taschen, Stiftenrolle, Deko – die beiden Schwestern Eva und Annina setzen ihrer Kreativität keine Schranken. Sie erfinden, skizzieren, sticken, stricken, alleine, zusammen, für alle oder individuell auf Anfrage. Ihr buntes Handgemachtes stellen sie aus in Münchenbuchsee im "Bijou 11" sowie in Hausen am Albis in "Eliane’s" Vitrine.

www.evina.ch

In Erinnerungen stöbern , von Sabine Keller In Erinnerungen stöbern

In der kleinen liebevollen Boutique Pentalfa findet man gestrickte Mützen für den Hipster, Söckchen fürs Kleinkind oder warme Handschuhe gegen klirrende Winterkälte. Handgewerkte Holzspielsachen und selbstgemachte Puppen lassen die eigene Kindheit aufleben.

Plastik Spielsachen werden hier vergebens gesucht. Dafür trifft man die Leidenschaft von unzähligen Handwerkerinnen an, welche mit unvorstellbarer Geduld zauberhafte Sachen herstellen.

Boutique Pentalfa, Gemeindestrasse 62, 8032 Zürich - keine Homepage!

Die Teeoase in Winterthur , von Reto Hügli Die Teeoase in Winterthur

Der kleine, feine Teeladen befindet sich in einem der ältesten Gewerbehäuser der Stadt, dem Bauhof. Schon bevor man in das Lokal tritt, wird man von feinem Teeduft empfangen. Susanne Amsler und ihr Team bieten über 200 Sorten an, die Hälfte davon stammt aus biologischem Anbau.

Das Geschäft ist mit klassischen Objekten aus der chinesischen Teekultur eingerichtet. Was den Besucher und die Besucherin erstmal entschleunigt, nachdem er an der Theke steht. Die Sinnesreise kann beginnen...

Teehaus Winterthur, Steinberggasse 61, 8400 Winterthur, www.teehaus.ch

Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil , von Sabine Keller Spezialitätenmarkt an der ZHAW in Wädenswil

Jedes Jahr, wenn der Frühling zu seiner vollen Blüte gelangt, ist es Zeit ist für den alljährlichen Spezialitätenmarkt der zhaw in Wädenswil.

Die hauseigene Gärtnerei der Hochschule sowie über 30 Fachbetriebe aus der ganzen Schweiz bieten alte und seltene Pflanzensorten an, welche sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Ein Meer aus Setz- und Stecklingen betören den Besucher und lassen ihn in die wunderbare Welt der Blumen eintauchen.

Viel Wissenswertes rund um Pflanzenraritäten und aktuelle Gartenthemen vermitteln die Fachleute der Hochschule mittels Kurzvorträgen und kurzen Führungen in den Schaugärten.

Also haltet euch dieses Jahr den 11. Mai in der Agenda frei.

www.spezialitaeten-markt.ch

Die Kunststube , von Stefan Hugi Die Kunststube

Vor oder nach dem Besuch des Fariboles in der Herrengasse - siehe «Ein Hauch von Paris in der unteren Altstadt» auf dieser Seite - kann man im benachbarten KLEX wunderbar nach Unnötigem schnöiggen. Das wohnzimmerähnliche Lädeli lockt mit einer grossen Auswahl an Postkarten für allerlei Schreibgelegenheiten oder mit coolen Kunstdrucken. Es gibt Stofftaschen, viele witzige T-Shirts (unübertroffen: mit Aufdruck «Dr Götti» oder «Dr Göttibueb» im Stil von «The Godfather») und Gürtel aus Veloschläuchen, Gummizügen oder mit integriertem Flaschenöffner (!). Auch Spiele, Musik oder kleine, böse Bücher finden sich im Angebot.

Originell ist die Auswahl an Kunsthandwerk: Gefertigt aus Stoff, Ton, Schwemmholz oder Kronkorken. Erschaffen in Bern, Mexiko oder sonstwo. Zum Aufhängen, Hinstellen oder Tragen. Kunst und Spielereien eben.

KLEX - Kunst & Spielereien, Herrengasse 6, 3011 Bern, www.klex.be

Sammlung der Königsdisziplin , von Patrick Zinsli Sammlung der Königsdisziplin

Reportagen werden als Königsdisziplin des Journalismus beschrieben. Und genau darum geht es im Magazin mit dem bezeichnenden Namen «Reportagen». Im praktischen Format gedruckt hebt es sich von der Masse ab und es ist ein idealer Begleiter für trübe Abende aber auch auf Reisen. Dank edlem Leinenband und schönem Design muss man es auch nicht vor dem Sitznachbarn verstecken.

Die Inhalte sind natürlich Reportagen. Eine Ausgabe, die Akutelle ist übrigens die siebte, ist immer einem Thema gewidmet. Dieses Thema ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Der rote Faden ist aber stets erkennbar. Mit schön gestalteten Diagrammen und Illustrationen wird der Text ergänzt. Hauptsächlich geht es aber um eines: Erzählungen. Und die sind erstklassig. Die Geschichten lesen sich butterweich, man erfährt Erstaunliches und eine Prise Schalk hat manch ein Text auch noch. Kein Wunder haben die Autoren zu Hause auch namhafte Preise stehen. Reportagen von Sibylle Berg, Constantin Seibt, oder George Orwell wurden bereits veröffentlicht, um nur einige Autoren zu nennen. Man findet heute selten solch ein schönes Handwerk im Kiosk. Von der Redaktion über den Druck bis hin zur Auswahl der Texte und Werbung, hier spürt man, dass alle mit Herz dabei sind. Da verschmerzt man auch den etwas höheren Kaufpreis.

www.reportagen.com