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Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige , von Urs Hoschi Hostettler Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige

Über PUSCH (praktischer Umweltschutz), eine Organisation mit der wir beruflich verbunden sind, durfte ich die Bekanntschaft von Sämi machen. Hauptberuflich betreibt Samuel Ledermann einen Biohof im Gürbetal, auf dem er Gemüse und Früchte anbaut, hegt und pflegt und schlussendlich natürlich auch verkauft. Nach der Einführungsphase an einem Märitstand in Belp, Thun und Bern bringt Sämi nun seine Ernte von Mai bis Oktober wöchentlich in einem Kistli zwischen Thun und Bern an deine Haustüre. Seine ‘Chistli’ bietet er nach dem Vertragslandwirtschaftlichen Konzept an, wobei er mit seiner Kundschaft einen Jahresvertrag abschliesst. Wie es genau funktioniert erzählt Sämi auf seiner Webseite.

Mittlerweile gibt es ja in unserer Gegend einige Landwirtinnen und Landwirte, die ein ähnliches Verteilsystem betreiben. Was bei Sämi besonders gefällt, ist nicht nur die schöne Präsentation der Ware in seinen ‘Chistli’, sondern vor allem, dass er sehr gerne gut isst und erst recht die persönliche Betreuung und Begleitung auf seinem Hof, auf der Website und bei seinen Lieferungen. So viel Herzlichkeit macht den Inhalt der ‘Chistli’ zu einem wahrhaftigen Genuss

Möbel Unikate aus dem Sense-Oberland , von Sarah Galatioto Möbel Unikate aus dem Sense-Oberland

Sein Grossvater hatte eine kleine Autogarage am Lac Léman, sein Vater hat eine Holzwerkstatt oberhalb von Vevey, wo in der Freizeit wunderschöne Schnitzereien entstehen. Beide widmeten resp. widmen sich mit Leib und Seele ihrer handwerklichen Passion. Aus diesen Jahrzehnten seiner Vorfahren findet man heute viele Werkzeuge als Zeitzeugen in der Metall & Holz-Werkstatt von Raphaël Gingins in Plaffeien.

Das Handwerk liegt ihm im Blut dies merkt man sofort wenn man in seinem Reich – seiner liebevoll eingerichteten Werkstatt – steht. Hier fühlt er sich wohl und kann seine Kreativität frei ausleben. Unter seinen geschickten Händen entstehen aus altem verwittertem Holz, knorrigen Bäumen, altem Metall, verrostetem Eisen und vielem mehr, neue Möbel. Möbel die man sonst nirgends kaufen kann – denn alle sind zeitlose Unikate und werden auf Wunsch angefertigt.

Menox Gingins Lattion, Sommerbüel 12, 1716 Plaffeien

Fleissige Blogleser erinnern sich bestimmt an meine Entdeckung in Schaffhausen, für die anderen sei sie hier wiederholt: Die Webergasse! Ein wunderschönes, geschichtsträchtiges, verstecktes Gässchen, das man selten per Zufall findet, mein persönlicher Geheimtipp! 

Nimm dir nach dem Käfele im Café Bohnenblühn bei Christa unbedingt Zeit für einen Abstecher in den Blumenladen „Lindenblüte“ vis-à-vis, es lohnt sich! Die wild-natürlichen Kreationen sind eine Augenweide, ebenso wie die stilvolle Einrichtung und die herrlichen Trouvaillen aus Grossmutters Zeiten. Viele dieser schönen Sächeli binden die vier jungen Floristinnen in ihre Blumenkunst ein. Für Nicht-SchaffhauserInnen gibt es einen Lichtblick: "Lindenblüte" liefert ihre Kreationen in die ganze Schweiz!

Die Webergasse bietet noch mehr kleine Perlen, viel Spass beim Entdecken!

Lola Studio: Mode & Yoga am HB , von Kristina Roder Lola Studio: Mode & Yoga am HB

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend, sie ist eine Lebenseinstellung. Genau wie Yoga. Passend also, dass Lola Studio beides mit einem einzigartigen Shop-Konzept verbindet. Im Ladenlokal in der Europaallee, unmittelbar neben dem Hauptbahnhof, kann man sportlich Mode kaufen, welche in der Schweiz entworfen und zu fairen Bedingungen mit ökologischen Materialien in Europa gefertigt werden.

Findet im Lokal eine Yoga-Lektion statt, werden die Kleiderstangen unter die Decke gezogen und schon hat es Platz für Entspannung. Durch die zentrale Lage bietet sich auch eine Lektion über den Mittag an. 

Übrigens ist Lola Studio auch eine Adresse für Modeliebhaberinnen, die nicht viel mit Yoga am Hut haben: Die Bikinis sind ein Geheimtipp und auch die anderen Basics sitzen super!

Cuchaule , von Sarah Galatioto Cuchaule

Im Grunde genommen ist die Freiburger Cuchaule ein grosses Brioche das traditionsgemäss im Kanton das Ende des Alpsommers einläutet. Cuchaule ist ein leicht gesüsstes Hefebrot mit Safran, einer abgeflachten goldgelben Halbkugelform die im Innern safrangelb leuchtet. Die Cuchaule ist in vielerlei Hinsicht mit dem Freiburgerland verbunden, kulturell ist die Geschichte eng verknüpft mit dem Freiburger Fest der Bénichon-Kilbi daher wird sie traditionell mit Butter und Bénichon-Senf serviert. Das lockere und leicht süssliche Festtagsbrot ist ein wahrer Gaumenschmaus.

Safran verwendeten die Schweizer Bäcker bereits im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch die erste schriftliche Erwähnung dieses Brotes. Die Cuchaule ist typisch für Freiburg, sie gehört sozusagen zum kantonalen Erbgut. Es gibt nichts Vergleichbares -  die Cuchaule ist das regionale Produkt schlechthin. Egal, wohin es die Freiburger im Laufe ihres Lebens verschlägt – ob in andere Gegenden der Schweiz oder gar ins Ausland – viele bestellen bei ihrem Bäcker des Vertrauens ‘ihre’ Cuchaule, die ihnen dann per Post in die ganze Welt hinaus versendet wird.

www.boulangerie-fribourg.ch/ / www.fribourgregion.ch/de/P8236/kilbi-benichon

Frühlingsmärit am Thunplatz , von Stefan Hugi Frühlingsmärit am Thunplatz

Zwei Vorstands-Frauen vom Quartiertreff Thunplatz (QTT), Isa Walser und Nina Fauser, hatten im 2018 die Idee, den Quartierplatz mehr zu beleben. Da beide Frauen die Märit-Stimmung mögen, haben sie sich entschieden, einen Frühlings-Märit auf dem QTT-Platz zu organisieren.

So werden am ersten Frühlingsmärit am Samstag, 25. Mai 2019 von 10 bis 16 Uhr 17 Märit-Leute dabei sein mit ihrem Kunsthandwerk oder einem Flohmärit-Stand. Einige werden Secondhand-Kleider oder nicht mehr benötigte Haushaltartikel bringen, andere ihren selbstgemachten Schmuck, Textilien wie Etuis oder auch Holzprodukte wie z.B. Kochlöffel verkaufen. Die Besucher können sich ausserdem an einem kleinen kulinarischen Buffet verpflegen.

Die meisten Märit-Leute kommen aus dem Quartier, einige aus der Agglomeration Bern oder aus dem Seeland. Der Frühlings-Märit findet mitten in der Stadt Bern statt, aber trotzdem im Grünen. Eine kleine Oase mit gemütlicher, familiärer Ambiance.

Eberhard Bier , von Regula Keller Eberhard Bier

Der Güggel ist das Aushängeschild der Bierwerkstatt Eberhard von Münsingen. Alle Biernamen entstammen einer Hühnerrasse: So sind etwa das Bernevelder das IPA, das Amrok das Stout und das Kokina das saisonale Bier. Alle Biere werden handwerklich gebraut, flaschenvergärt und sind von Natur aus trüb.

Ab dem 6. März ist der Brauer, Reto Eberhard an einem Stand des Slow food Mercato in den Vidmarhallen. Jeweils am Mittwoch von 17-19 Uhr im Eingangsbereich beim le beizli. Dort können die Güggel Biere übrigens das ganze Jahr über genossen werden.

https://www.bierwerkstatt.be/

Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33 , von Nina Hübner Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33

Zuoberst im Dachstock eines alten Bauernhauses in Neuenegg dreht, formt und glasiert Sabine Aeschlimann mit Hingabe und Herz. Es entstehen Vasen, Krüge, Tassen, Gefässe aller Art. Sabine hat vor über 20 Jahren den Weg in die Keramikkunst gefunden. Seit jeher ist sie fasziniert von Form und Textur und davon, wie aus einem Klumpen Ton etwas Einzigartiges und Filigranes entstehen kann. Workshops sind ihr Motivation und Inspiration gleichermassen. Mit Kursen beispielsweise in Gordola, in der Toskana oder in Kopenhagen bildet sie sich stetig weiter.

In ihrem jetzigen Schaffen konzentriert sich Sabine auf die Drehkunst. Zu den Stationen ihres Weges in der Keramikkunst zählen aber auch der Raku-Brand (inspiriert von der japanischen Teezeremonie) und die Objektgestaltung. Ihre Produkte präsentiert sie in Ausstellungen, auf ihrer Webseite und ihrem Webshop. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen gibt sie bei Kursen in ihrem Keramikatelier33 an Kinder und Erwachsene weiter.

Bochtija , von Sarah Galatioto Bochtija

We umundum va Bärga umarmet bisch, chum de schtell dini Bochtija mitsch ufu Tisch.

Die Einzigartigkeit der Walliser Bergwelt und das Authentische der Region inspirierten die Umundum-Gestalterinnen Rosmarie Clausen-Salzmann und Regula Feller-Oester zu einem gekonnten, kunsthandwerklichen Alltagsgegenstand – der Bochtija. Beflügelt von den hohen Walliser Berggipfeln rund um das Atelier in Brig, entstehen die kreativen Arbeiten der beiden Künstlerinnen. Wenn Regula nicht am töpfern ist, amtet sie mit ihrer Familie in der Hollandiahütte und Wiwannihütte als Hüttenwartin.

Die „Bochtijen“, wie die schalenartigen Tassen von ihren Schöpferinnen genannt werden, eignen sich ganz wunderbar für den herrlichen morgendlichen Milchkaffee, für ein ergiebiges Birchermüesli oder für einen kräftigen Kräutertee. Ob als Geschenk, als Apéroschale oder zur Zierde auf dem Fenstersims – die Bochtija ist multifunktional. Insgesamt stehen 15 Bergpanoramas zur Auswahl. Die Gipfel sind mit Namen und Höhe angegeben. Die Innenbänder, Sujets der alpinen Flora und Fauna, sind spielerisch farbenfroh gestaltet. Die Bochtijen werden per Transferfolientechnik bemalt und sind dauerhaft, sogar spülmaschinenfest; ganz nach Walliser Manier – unverwüstlich. Die kleinen Kunstwerke bereiten Freude und machen täglich glücklich.

www.umundum.ch

cinq étoiles – wohnen und blumen , von Léa Urben cinq étoiles – wohnen und blumen

Man kennt es: eingeladen sein, aber noch kein passendes Mitbringsel haben – was nun? Egal, ob es sich um eine Einladung zum Abendessen oder zum Geburtstagsapero handelt, im cinq étoiles im Breitenrainquartier findet sich bestimmt die passende Gabe – und als Quartierbewohnerin muss ich dafür nicht einmal in die Stadt, sondern kann meine Besorgung quasi nebenan machen.  

Zu verdanken ist dies den fünf Bernerinnen, die vor gut eineinhalb Jahren ihren grossen Traum verwirklicht und im Berner Breitenrainquartier ihr eigenes Ladenlokal eröffnet haben – dieses bietet ein breites Spektrum an Accessoires, Blumen (zum grossen Teil schönere als in manchem Blumengeschäft!), Möbel und seit kurzem befindet sich sogar eine kleine aber feine Kaffee-Ecke im Laden.
Auch die Lage des Lokals war ihnen sehr wichtig, da sie unbedingt in ein Quartier wollten, wo die Atmosphäre und die Menschen zu ihren Einrichtungsgegenständen passten, meint eine der Inhaberinnen. 

Egal ob Mitbringsel, Blumenstrauss oder einfach nur eine Inspiration für das eigene Zuhause, im cinq étoiles wird man immer fündig! (WDH vom 22. Juni 2017)