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SeifenStück – handgefertigte Unikate , von Nina Hübner SeifenStück – handgefertigte Unikate

Wildblume, Hanföl, Alpakawolle, Ziegenpeter, Lindenblüte, Flower Power – Hand-, Peeling-, Dusch- oder Haarseifen, vegan, Schafmilch, Ziegenmilch! Jede Seife ein kleines Kunst-Stück. Heidi Ryter aus Frutigen fertigt in ihrer Seifenküche betörend duftende und einzigartige Naturseifen, 100 Prozent ohne Palmöl. Was vor zehn Jahren als Hobby begonnen hat, macht Heidi nun seit zwei Jahren beruflich und mit grosser Passion. Ihr Wissen gibt sie an Kursen weiter.

Mit dem Label SeifenStück hat sie eine kleine Wellnesswelt geschaffen, die auch mit den schön gestalteten Verpackungen, den Seifenbeuteln und Seifenablagen aus Luffa begeistert. Originell sind zudem die Seifenablagen aus Schweizer Fichtenholz, die Heidis Papa schreinert. Seifen und Zubehör können auf der Webseite bestellt und in ausgewählten Geschäften erstanden werden. SeifenStück ist ein tolles Projekt und eine überzeugende Variante, auf Dusch- und Shampooflaschen aus Plastik zu verzichten.

SeifenStück, Bodmatweg 4, 3714 Frutigen, www.seifenstück.ch, Facebook und Instagram.

Vidmarché , von Michel Gygax Vidmarché

Hier ein Tipp in eigener Sache: Vidmarché ist ein charmanter Markt in den Liebefelder Vidmarhallen. Er findet am Samstag, den 2. November 2019 zwischen 13 und 18 Uhr zum sechsten Mal um das Restaurant le beizli und das Atelier Ubezio statt.

Ideeller Partner dieses Anlasses ist dieser Blog. Viele der über dreissig Ausstellenden wurden von unseren Herz-haft-Autoren entdeckt und für den Markt eingeladen. In dieser Ausgabe erwarten wir Designerinnen, Bierbrauer, Schokoladenkünstler, Schriftsteller, Kunsthandwerkerinnen, Weinhändler, Künstlerinnen, Gewürzfreunde und Bäckerinnen.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Ihren Besuch!   

Seislerpasta , von Sarah Galatioto Seislerpasta

Qualität braucht Zeit und Geduld! Im kleinen Familienbetrieb in Giffers werden die Pasta-Spezialitäten schonend und mit viel Geduld hergestellt. Diese hausgemachte Pasta ist bodenständig und schmackhafter als vergleichbare industriell hergestellte Produkte. Verarbeitet werden die Rohstoffe: Hartweizengriess, Urdinkeldunst, Wasser, Gemüse, Pilze, Gewürze und Kräuter; jedoch keine Konservierungsmittel und künstliche Farbstoffe. Die Zutaten werden zusammen in die Pastamaschine eingefüllt, mit Wasser gemischt und durch die entsprechende Formmatrize gepresst. Die kleinen feinen Kostbarkeiten werden in Handarbeit auf den Trocknungsgittern verteilt und danach bei ca. 20–22 °C für 36–48 Std. langsam und schonend luftgetrocknet und regelmässig manuell gewendet.

Das Team von Brügger-Pasta welches hinter der „Seislerpasta“ aus dem Freiburger Oberland steht, legt grossen Wert auf sorgfältige Verarbeitung, das heisst z.B keine Schocktrocknung damit die hochwertige Qualität bestehen bleibt. Nachdem die vielen verschiedenen Seisler -Pastakreationen vollständig getrocknet sind, werden diese liebevoll und behutsam von Hand abgepackt. Dies ist in der heutigen, industriellen Zeit gewiss nicht mehr alltäglich und selbstverständlich.

www.seislerpasta.ch

Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige , von Urs Hoschi Hostettler Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige

Über PUSCH (praktischer Umweltschutz), eine Organisation mit der wir beruflich verbunden sind, durfte ich die Bekanntschaft von Sämi machen. Hauptberuflich betreibt Samuel Ledermann einen Biohof im Gürbetal, auf dem er Gemüse und Früchte anbaut, hegt und pflegt und schlussendlich natürlich auch verkauft. Nach der Einführungsphase an einem Märitstand in Belp, Thun und Bern bringt Sämi nun seine Ernte von Mai bis Oktober wöchentlich in einem Kistli zwischen Thun und Bern an deine Haustüre. Seine ‘Chistli’ bietet er nach dem Vertragslandwirtschaftlichen Konzept an, wobei er mit seiner Kundschaft einen Jahresvertrag abschliesst. Wie es genau funktioniert erzählt Sämi auf seiner Webseite.

Mittlerweile gibt es ja in unserer Gegend einige Landwirtinnen und Landwirte, die ein ähnliches Verteilsystem betreiben. Was bei Sämi besonders gefällt, ist nicht nur die schöne Präsentation der Ware in seinen ‘Chistli’, sondern vor allem, dass er sehr gerne gut isst und erst recht die persönliche Betreuung und Begleitung auf seinem Hof, auf der Website und bei seinen Lieferungen. So viel Herzlichkeit macht den Inhalt der ‘Chistli’ zu einem wahrhaftigen Genuss

Möbel Unikate aus dem Sense-Oberland , von Sarah Galatioto Möbel Unikate aus dem Sense-Oberland

Sein Grossvater hatte eine kleine Autogarage am Lac Léman, sein Vater hat eine Holzwerkstatt oberhalb von Vevey, wo in der Freizeit wunderschöne Schnitzereien entstehen. Beide widmeten resp. widmen sich mit Leib und Seele ihrer handwerklichen Passion. Aus diesen Jahrzehnten seiner Vorfahren findet man heute viele Werkzeuge als Zeitzeugen in der Metall & Holz-Werkstatt von Raphaël Gingins in Plaffeien.

Das Handwerk liegt ihm im Blut dies merkt man sofort wenn man in seinem Reich – seiner liebevoll eingerichteten Werkstatt – steht. Hier fühlt er sich wohl und kann seine Kreativität frei ausleben. Unter seinen geschickten Händen entstehen aus altem verwittertem Holz, knorrigen Bäumen, altem Metall, verrostetem Eisen und vielem mehr, neue Möbel. Möbel die man sonst nirgends kaufen kann – denn alle sind zeitlose Unikate und werden auf Wunsch angefertigt.

Menox Gingins Lattion, Sommerbüel 12, 1716 Plaffeien

Fleissige Blogleser erinnern sich bestimmt an meine Entdeckung in Schaffhausen, für die anderen sei sie hier wiederholt: Die Webergasse! Ein wunderschönes, geschichtsträchtiges, verstecktes Gässchen, das man selten per Zufall findet, mein persönlicher Geheimtipp! 

Nimm dir nach dem Käfele im Café Bohnenblühn bei Christa unbedingt Zeit für einen Abstecher in den Blumenladen „Lindenblüte“ vis-à-vis, es lohnt sich! Die wild-natürlichen Kreationen sind eine Augenweide, ebenso wie die stilvolle Einrichtung und die herrlichen Trouvaillen aus Grossmutters Zeiten. Viele dieser schönen Sächeli binden die vier jungen Floristinnen in ihre Blumenkunst ein. Für Nicht-SchaffhauserInnen gibt es einen Lichtblick: "Lindenblüte" liefert ihre Kreationen in die ganze Schweiz!

Die Webergasse bietet noch mehr kleine Perlen, viel Spass beim Entdecken!

Lola Studio: Mode & Yoga am HB , von Kristina Roder Lola Studio: Mode & Yoga am HB

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend, sie ist eine Lebenseinstellung. Genau wie Yoga. Passend also, dass Lola Studio beides mit einem einzigartigen Shop-Konzept verbindet. Im Ladenlokal in der Europaallee, unmittelbar neben dem Hauptbahnhof, kann man sportlich Mode kaufen, welche in der Schweiz entworfen und zu fairen Bedingungen mit ökologischen Materialien in Europa gefertigt werden.

Findet im Lokal eine Yoga-Lektion statt, werden die Kleiderstangen unter die Decke gezogen und schon hat es Platz für Entspannung. Durch die zentrale Lage bietet sich auch eine Lektion über den Mittag an. 

Übrigens ist Lola Studio auch eine Adresse für Modeliebhaberinnen, die nicht viel mit Yoga am Hut haben: Die Bikinis sind ein Geheimtipp und auch die anderen Basics sitzen super!

Cuchaule , von Sarah Galatioto Cuchaule

Im Grunde genommen ist die Freiburger Cuchaule ein grosses Brioche das traditionsgemäss im Kanton das Ende des Alpsommers einläutet. Cuchaule ist ein leicht gesüsstes Hefebrot mit Safran, einer abgeflachten goldgelben Halbkugelform die im Innern safrangelb leuchtet. Die Cuchaule ist in vielerlei Hinsicht mit dem Freiburgerland verbunden, kulturell ist die Geschichte eng verknüpft mit dem Freiburger Fest der Bénichon-Kilbi daher wird sie traditionell mit Butter und Bénichon-Senf serviert. Das lockere und leicht süssliche Festtagsbrot ist ein wahrer Gaumenschmaus.

Safran verwendeten die Schweizer Bäcker bereits im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch die erste schriftliche Erwähnung dieses Brotes. Die Cuchaule ist typisch für Freiburg, sie gehört sozusagen zum kantonalen Erbgut. Es gibt nichts Vergleichbares -  die Cuchaule ist das regionale Produkt schlechthin. Egal, wohin es die Freiburger im Laufe ihres Lebens verschlägt – ob in andere Gegenden der Schweiz oder gar ins Ausland – viele bestellen bei ihrem Bäcker des Vertrauens ‘ihre’ Cuchaule, die ihnen dann per Post in die ganze Welt hinaus versendet wird.

www.boulangerie-fribourg.ch/ / www.fribourgregion.ch/de/P8236/kilbi-benichon

Frühlingsmärit am Thunplatz , von Stefan Hugi Frühlingsmärit am Thunplatz

Zwei Vorstands-Frauen vom Quartiertreff Thunplatz (QTT), Isa Walser und Nina Fauser, hatten im 2018 die Idee, den Quartierplatz mehr zu beleben. Da beide Frauen die Märit-Stimmung mögen, haben sie sich entschieden, einen Frühlings-Märit auf dem QTT-Platz zu organisieren.

So werden am ersten Frühlingsmärit am Samstag, 25. Mai 2019 von 10 bis 16 Uhr 17 Märit-Leute dabei sein mit ihrem Kunsthandwerk oder einem Flohmärit-Stand. Einige werden Secondhand-Kleider oder nicht mehr benötigte Haushaltartikel bringen, andere ihren selbstgemachten Schmuck, Textilien wie Etuis oder auch Holzprodukte wie z.B. Kochlöffel verkaufen. Die Besucher können sich ausserdem an einem kleinen kulinarischen Buffet verpflegen.

Die meisten Märit-Leute kommen aus dem Quartier, einige aus der Agglomeration Bern oder aus dem Seeland. Der Frühlings-Märit findet mitten in der Stadt Bern statt, aber trotzdem im Grünen. Eine kleine Oase mit gemütlicher, familiärer Ambiance.

Eberhard Bier , von Regula Keller Eberhard Bier

Der Güggel ist das Aushängeschild der Bierwerkstatt Eberhard von Münsingen. Alle Biernamen entstammen einer Hühnerrasse: So sind etwa das Bernevelder das IPA, das Amrok das Stout und das Kokina das saisonale Bier. Alle Biere werden handwerklich gebraut, flaschenvergärt und sind von Natur aus trüb.

Ab dem 6. März ist der Brauer, Reto Eberhard an einem Stand des Slow food Mercato in den Vidmarhallen. Jeweils am Mittwoch von 17-19 Uhr im Eingangsbereich beim le beizli. Dort können die Güggel Biere übrigens das ganze Jahr über genossen werden.

https://www.bierwerkstatt.be/