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Knoblauchpralinen , von Sarah Galatioto Knoblauchpralinen

Haben Sie schon mal Knoblauch-Pralinen gegessen? Bei Claudia Wiedmer vom Farngut im Berner Seeland kann diese neuste Kreation getestet werden. Für diese zarte Versuchung gibt es keine Vorbilder und noch keine Nachahmer. Die Zinken sind nicht nur von dunkler Schokolade umhüllt sondern auch noch mit Vanille, Orangenaromen, Mandel und Kirsch angereichert.

Die Knobaluchtüftlerin stellt aber noch mehr feine Leckereien her aus den Zinken: getrocknet in Essig und Pfeffer, im Kirsch mariniert und zu einer Paste verarbeitet, die als Brotaufstrich, Dip oder als Sauce zu Pasta genossen werden kann. Unterdessen kann man fast ein Duzend Produkte bei Madame Knoblauch online bestellen.

www.farngut.ch

Interlaken West - abseits des Touristenmekkas , von Maja Boss Interlaken West - abseits des Touristenmekkas

In Interlaken „eis ga zieh“ ist einfach. Schwieriger ist es, eine Örtlichkeit zu finden, die sich nicht (nur) nach den Touristen aus aller Herren Ländern richtet, an einem hübschen Ort und noch gemütlich ist. Ein solches Lokal befindet sich ännet und direkt an der Aare – für Ortskundige genauer gesagt in Unterseen. Betritt man das kleine Lokal fühlt man sich gleich wie zuhause, das Mobiliar erinnert an ein Wohnzimmer bei Freunden, nur dass man hier vom Kissen über Stühle und Decken bis zum Kerzenständer alles kaufen kann, sogar den Kaffee, der handgeröstet von einem kleinen Kaffeebetrieb im Emmental stammt.

Scheint die Sonne, setzt man sich aber besser auf die kleine romantische Terrasse, umrahmt von Kräutern und Pflanzen in Töpfen, mit Blick auf die Berner Alpen und auf die Aare. A propos Aare: Noch bis zum 21. Dezember 2016 präsentieren 19 Künstler ihre Werke entlang der Aare zwischen dem Interlakner West- und Ostbahnhof. Wer den herrlichen Spaziergang in Angriff nimmt, sollte einen kleinen Umweg zum schmucken Altstedtli Unterseens unbedingt in Kauf nehmen!

ladenlokal / lade cafe bar, Spielmatte 49, 3800 Unterseen; www.ladelokal.chhttp://kunstimfluss.ch/konzept-ausstellung-interlaken.html

Ab in den Süden , von Michel Gygax Ab in den Süden

Das Quartierrestaurant Eiger in Berns Süden kehrt,  nachdem es während der intensiven Umbauphase des Berner Eigerplatzes während vier Monaten geschlossen war, mit südländischem Flair zurück. Das junge Team um Luisa Neuenschwander, Jonas Staub und Benni Blaser serviert mediterran inspirierte Köstlichkeiten, die nach Lust und Laune kombiniert, geteilt oder alleine genossen werden können. Gekocht wird saisonal und gesund, frisch und farbig, abwechslungsreich und stets ohne unnötige Verschwendung. 

Die Eröffnung ist diesen Samstag, den 8. Oktober. Ab 17.00 Uhr sind die Getränke gekühlt und die Pforten offen. Dazu gibt's kostenlose Häppchen, einige Tellergerichte zum Probierpreis und mediterrane Musik ab Konserve von Helga & Jeannette. Ungezwungen, wild & charmant.

www.eigerbern.ch

Chäshütte , von Sarah Galatioto Chäshütte

Ein Urgestein ist sie, die Chäshütte an Berns Rathausgasse 82. Viele bangten um die feinen Feinschmecker-Raritäten, die man dort findet, als Dieter Heugel für seinen berühmten Käseladen einen Nachfolger suchte. Erleichtert kann der Käseliebhaber aber heute feststellen, dass die neuen Besitzer Dominic und Patrick Bärfuss die Chäshütte im gleichen Sinn weiterführen. Ob ein ausgereifter Alpkäse oder lieber eine cremige Schafkäseköstlichkeit, ein jeder wird in der Chäshütte fündig.

www.chaeshuette-bern.ch

MAMPF - Essen und gegessen werden! , von Michel Gygax MAMPF - Essen und gegessen werden!

Die MAMPF ist eine kleine, charmante und leidenschaftliche Genussmesse der besonderen Art. Es sind sowohl Food-, als auch Marktstände vertreten. An den Markständen können verschiedenste Produkte von regionalen Produzenten degustiert und gekauft werden.

Die Besucher sollen auf die Herkunft von Lebensmitteln sensibilisiert werden und den Trend zu regionalen Produkten erkennen. Weiter bieten Restaurants aus der Region ihre kreativen Delikatessen zu fast unverschämt fairen Preisen an. Die Gäste erhalten jeweils relativ kleine Portionen, damit sie an mehreren Ständen etwas probieren können.

Mehrere Bars mit nicht alltäglichen Drinks und Cocktails sorgen für Erfrischung. An der lebendigen Weinbar von Urban & ich und weinerlei können nicht alltägliche Weine genossen werden. Dazu gibt's viel Weinwissen kostenlos dazudoziert.

Im lauschigen Vorstadt-Garten der Stufenbau Eventlocation finden sich ausserdem auserlesene mobile Food-Stände. Die Aussteller haben im kulinarischen Sinne allesamt etwas gemeinsam – sie verbinden die Liebe zum Detail, die Regionalität und Nachhaltigkeit, die Kreativität und die Experimentierfreude. Grossartig!

MAMPF 2016: Samstag und Sonntag, 1. & 2. Oktober im Stufenbau, Worblaufen / www.mampf.be

Pittaria di Berna , von Sarah Galatioto Pittaria di Berna

Nach vielen Jahren in Solothurn kann die orientalische Gourmet-Oase von Samis Pittaria nun auch in Bern genossen werden. Die herrlich frischen, palästinensischen Köstlichkeiten in feinstem Fladenbrot serviert, lassen jedes Geniesserherz höher schlagen: zarter Hummus, betörend sinnliche Chutneys, knusprige Falafelkugeln, gebackener Hallumi, Lammwürfel, Poulet oder Fischfilets zusammen mit knackigen Salaten – all dies wird nach palästinensischem Familienrezept und mit viel Herzblut zubereitet und in warmem Pitta-Brot verpackt.

Die sommerlich leichten Menus in der Pittaria von Sami Daher geniesst man an zentraler Lage am Falkenplatz oder im Progr. Fertigprodukte gibt es hier keine - bei Sami ist alles frisch und selbstgemacht.

http://www.pittaria.ch

Kulinarische Kleinkunst , von Stefan Hugi Kulinarische Kleinkunst

Das Wasabi Sushi in Bern liegt etwas versteckt in einer Seitenpassage, aber Stelen in den Gassen weisen zum Glück den Weg. Freundinnen und Freunde der japanischen Happen werden das Lokal aber sowieso zielsicher finden. An Werktagen mittags und spätnachmittags findet man dort eine schöne Auswahl der kunstvollen Reis-Rollen, gefüllt oder belegt mit Fisch oder in vegetarischen Varianten.

Man lässt sich von der charmanten Bedienung eine Auswahl zusammenstellen oder wählt eine fixfertige Garnitur – zum Mitnehmen oder zum dort Geniessen. Oder man bestellt übers Telefon Platten mit bis zu 60 Stück für die Sushi-Party daheim. Hergestellt werden die Nigiris und Makis gleich vor Ort. Und für Leute, die sich selber in der Sushi-Zubereitung versuchen wollen, werden auch Kurse angeboten.

寿司 – Wasabi, Sushi und japanische Küche, Aarbergergasse 33/35, Bern, 031 311 60 01, www.wasabi-sushi.ch

Bread à porter , von Sarah Galatioto Bread à porter

Klein und versteckt ist sie, die verführerisch duftende Bäckerei in der Münstergasse, mit dem klingenden Namen Bread à porter. Ob Kuhfladenbrot oder einen scharfen Berner zum Apéro – beides Köstlichkeiten die jedes Geniesserherz höher schlagen lässt. Fast wie auf dem Laufsteg ist die Backstube offen für interessierte Kundschaft und bringt zudem laufend ofenwarme Genüsse direkt in den Laden. Interessierte können gerne ein Auge werfen auf das emsige Treiben im und um den Backofen. Das Gastgeberpaar Karin und Patrik Bohnenblust zelebrieren mit viel Herzblut und Hingabe die Bäckerskunst in der Hauptstadt.

www.bread-a-porter.ch

Streicheleinheiten , von Stefan Hugi Streicheleinheiten

Manchmal ist man furchtbar verspannt. Es zwickt im Rücken, schmerzt im Nacken, zieht in den Muskeln. Oder wir fühlen uns einfach gerade nicht wohl. Hier empfiehlt sich eine Entspannungsmassage. Dario De Simone bietet im Berner Breitenrain energetische Ganzkörpermassagen an.

Er streicht mit seinen Händen langsam und lange über Rücken, Arme und Beine – manchmal über die ganze Länge von Kopf bis Fuss – und bringt so den Körper zur Ruhe. Und schon ist man wunderbar entspannt. Ferner hat er energetische Sitzungen und Coachings im Angebot. Ein ganzes Paket für besseres Wohlbefinden.

Dario De Simone, Prozessbegleitung & Energiearbeit, www.dariodesimone.ch

Zauberhafte Schokolade , von Regula Keller Zauberhafte Schokolade

Seit 2006 verwandelt Andreas Gastpar seine Küche alle paar Wochen in ein Schokoladenatelier und kreiert darin wunderbare Schokoladenspezialitäten. Im Angebot hat er traditionelle Varianten wie Truffes, Schokotafeln, Osterhasen und fantasievolle Kreationen wie Blumenpralinen, Hochzeitstauben und Fussbälle.

Die Zutaten werden sehr bewusst ausgewählt: Zur Zeit gibt es zum Beispiel kleine Wildakakao-Schokoladentafeln, deren Couverture aus Bolivien stammt. Die indigenen Sammler suchen die weitverstreuten Cacaoinseln, schneiden die reifen Früchte von den Bäumen und bringen sie per Pferd oder Einbaum zur Sammelstelle. Die Bezugsquelle pflegt den Kontakt zu den Sammlern und bezahlt Preise, die über dem Fairtrade-Niveau liegen.

Honig und Schnaps bezieht Andreas Gastpar direkt aus der Nachbarschaft. Das Bienenvolk ist im Breitenrain zu Hause. Schlussendlich werden die süssen Verführungen mit viel Geschmack verpackt. (Wdh)

www.atelierchocolat.ch