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MAMPF - Essen und gegessen werden! , von Michel Gygax MAMPF - Essen und gegessen werden!

Die MAMPF ist eine kleine, charmante und leidenschaftliche Genussmesse der besonderen Art. Es sind sowohl Food-, als auch Marktstände vertreten. An den Markständen können verschiedenste Produkte von regionalen Produzenten degustiert und gekauft werden.

Die Besucher sollen auf die Herkunft von Lebensmitteln sensibilisiert werden und den Trend zu regionalen Produkten erkennen. Weiter bieten Restaurants aus der Region ihre kreativen Delikatessen zu fast unverschämt fairen Preisen an. Die Gäste erhalten jeweils relativ kleine Portionen, damit sie an mehreren Ständen etwas probieren können.

Mehrere Bars mit nicht alltäglichen Drinks und Cocktails sorgen für Erfrischung. An der lebendigen Weinbar von Urban & ich und weinerlei können nicht alltägliche Weine genossen werden. Dazu gibt's viel Weinwissen kostenlos dazudoziert.

Im lauschigen Vorstadt-Garten der Stufenbau Eventlocation finden sich ausserdem auserlesene mobile Food-Stände. Die Aussteller haben im kulinarischen Sinne allesamt etwas gemeinsam – sie verbinden die Liebe zum Detail, die Regionalität und Nachhaltigkeit, die Kreativität und die Experimentierfreude. Grossartig!

MAMPF 2016: Samstag und Sonntag, 1. & 2. Oktober im Stufenbau, Worblaufen / www.mampf.be

Pittaria di Berna , von Sarah Galatioto Pittaria di Berna

Nach vielen Jahren in Solothurn kann die orientalische Gourmet-Oase von Samis Pittaria nun auch in Bern genossen werden. Die herrlich frischen, palästinensischen Köstlichkeiten in feinstem Fladenbrot serviert, lassen jedes Geniesserherz höher schlagen: zarter Hummus, betörend sinnliche Chutneys, knusprige Falafelkugeln, gebackener Hallumi, Lammwürfel, Poulet oder Fischfilets zusammen mit knackigen Salaten – all dies wird nach palästinensischem Familienrezept und mit viel Herzblut zubereitet und in warmem Pitta-Brot verpackt.

Die sommerlich leichten Menus in der Pittaria von Sami Daher geniesst man an zentraler Lage am Falkenplatz oder im Progr. Fertigprodukte gibt es hier keine - bei Sami ist alles frisch und selbstgemacht.

http://www.pittaria.ch

Kulinarische Kleinkunst , von Stefan Hugi Kulinarische Kleinkunst

Das Wasabi Sushi in Bern liegt etwas versteckt in einer Seitenpassage, aber Stelen in den Gassen weisen zum Glück den Weg. Freundinnen und Freunde der japanischen Happen werden das Lokal aber sowieso zielsicher finden. An Werktagen mittags und spätnachmittags findet man dort eine schöne Auswahl der kunstvollen Reis-Rollen, gefüllt oder belegt mit Fisch oder in vegetarischen Varianten.

Man lässt sich von der charmanten Bedienung eine Auswahl zusammenstellen oder wählt eine fixfertige Garnitur – zum Mitnehmen oder zum dort Geniessen. Oder man bestellt übers Telefon Platten mit bis zu 60 Stück für die Sushi-Party daheim. Hergestellt werden die Nigiris und Makis gleich vor Ort. Und für Leute, die sich selber in der Sushi-Zubereitung versuchen wollen, werden auch Kurse angeboten.

寿司 – Wasabi, Sushi und japanische Küche, Aarbergergasse 33/35, Bern, 031 311 60 01, www.wasabi-sushi.ch

Bread à porter , von Sarah Galatioto Bread à porter

Klein und versteckt ist sie, die verführerisch duftende Bäckerei in der Münstergasse, mit dem klingenden Namen Bread à porter. Ob Kuhfladenbrot oder einen scharfen Berner zum Apéro – beides Köstlichkeiten die jedes Geniesserherz höher schlagen lässt. Fast wie auf dem Laufsteg ist die Backstube offen für interessierte Kundschaft und bringt zudem laufend ofenwarme Genüsse direkt in den Laden. Interessierte können gerne ein Auge werfen auf das emsige Treiben im und um den Backofen. Das Gastgeberpaar Karin und Patrik Bohnenblust zelebrieren mit viel Herzblut und Hingabe die Bäckerskunst in der Hauptstadt.

www.bread-a-porter.ch

Streicheleinheiten , von Stefan Hugi Streicheleinheiten

Manchmal ist man furchtbar verspannt. Es zwickt im Rücken, schmerzt im Nacken, zieht in den Muskeln. Oder wir fühlen uns einfach gerade nicht wohl. Hier empfiehlt sich eine Entspannungsmassage. Dario De Simone bietet im Berner Breitenrain energetische Ganzkörpermassagen an.

Er streicht mit seinen Händen langsam und lange über Rücken, Arme und Beine – manchmal über die ganze Länge von Kopf bis Fuss – und bringt so den Körper zur Ruhe. Und schon ist man wunderbar entspannt. Ferner hat er energetische Sitzungen und Coachings im Angebot. Ein ganzes Paket für besseres Wohlbefinden.

Dario De Simone, Prozessbegleitung & Energiearbeit, www.dariodesimone.ch

Zauberhafte Schokolade , von Regula Keller Zauberhafte Schokolade

Seit 2006 verwandelt Andreas Gastpar seine Küche alle paar Wochen in ein Schokoladenatelier und kreiert darin wunderbare Schokoladenspezialitäten. Im Angebot hat er traditionelle Varianten wie Truffes, Schokotafeln, Osterhasen und fantasievolle Kreationen wie Blumenpralinen, Hochzeitstauben und Fussbälle.

Die Zutaten werden sehr bewusst ausgewählt: Zur Zeit gibt es zum Beispiel kleine Wildakakao-Schokoladentafeln, deren Couverture aus Bolivien stammt. Die indigenen Sammler suchen die weitverstreuten Cacaoinseln, schneiden die reifen Früchte von den Bäumen und bringen sie per Pferd oder Einbaum zur Sammelstelle. Die Bezugsquelle pflegt den Kontakt zu den Sammlern und bezahlt Preise, die über dem Fairtrade-Niveau liegen.

Honig und Schnaps bezieht Andreas Gastpar direkt aus der Nachbarschaft. Das Bienenvolk ist im Breitenrain zu Hause. Schlussendlich werden die süssen Verführungen mit viel Geschmack verpackt. (Wdh)

www.atelierchocolat.ch

Bergkäse-Abo , von Sarah Galatioto Bergkäse-Abo

Nach einer echten Lebensaufgabe suchend, entschloss sich die Familie Senn damals als 8-köpfige Familie, 1986 in der von der Abwanderung und Vergandung stark betroffenen Region oberes Rovana-Tal im Valle di Campo (Seitental des Maggiatals) ein Projekt auf 1430 müM zu lancieren, das als Basis die landwirtschaftliche Bewirtschaftung (von heute inzwischen rund 55 ha plus zusätzlicher Alp Magnello) beinhaltete.

Die Idee: Die Bergregionen pflegen und erhalten. Die Lebensqualität in den Bergregionen hängt wesentlich von der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ab. Würden die Bergwiesen nicht mehr gepflegt, wäre auch der Tourismus, der einerseits zu einer wichtigen Einnahmequelle der Bergbevölkerung und andererseits eine nicht mehr wegzudenkende Institution für Erholungssuchende geworden ist, schlicht weg nicht möglich.

Die Motivation: Wie kaum in einem anderen Land in Europa, spielen die Bergregionen in der Schweiz eine nicht zu unterschätzende Rolle. Weil die Familie Senn der Ansicht ist, dass diesem Umstand im allgemeinen zu wenig Rechnung getragen wird, entschlossen sie sich, einen praxis-bezogenen Beitrag zu leisten in Form einer Zuwanderung als Kontrapunkt zur Abwanderung, die seit Jahrzehnten das bergbäuerliche Dasein schmälert. Die Bergregionen landwirtschaftlich zu pflegen heisst letztendlich auch ein Teil des Markenzeichens Schweiz zu erhalten.

Seit vielen Jahren unterstütze ich die Arbeit der Familie Senn mit meinem Bergkäse-Abo: Auf dem Bio-Bergbauernhof Munt la Reita fressen die Kühe eine natürliche Vielfalt an gesunden Gräsern und Berg-Kräutern. Die gehaltvolle Milch wird täglich frisch und unter grösster Sorgfalt in der kleinen Sennerei  zum einzigartigen Käse verarbeitet; einem halbharten Vollfett-Käse, ähnlich dem Formagella - eine Tessiner-Spezialität. Die Käselaibe wiegen ca. 1kg, die Reifezeit im Natursteinkeller beträgt bei täglicher Pflege 2-3 Monate Monatlich oder je nach Bedarf wird der Munt la Reita Berg- und Alp-Käse per Post an private Haushalte, sowie an einige Bio-Läden, Restaurants und Hotels versandt.

www.muntlareita.ch

Empana...was?! , von Maja Boss Empana...was?!

Als Vegetarierin in ein argentinisches Restaurant einzukehren, empfand die Autorin ja schon fast als grotesk und gab sich innerlich schon mit dem grünen Salätchen zufrieden, aber weit gefehlt. Klar kommen im Malena in der Churer Altstadt die Fleischtiger auf ihre Rechnung, aber nicht nur die: Vor allem die herrlichen und täglich frisch zubereiteten Empanadas mit wechselnden saisonalen Kreationen haben es der Autorin angetan!

Mit viel Charme und Liebe serviert, schmecken sie gleich doppelt gut. Und immer gut zu wissen: Auf frische Zutaten von regionalen und kleinen Produzenten wird sowohl bei den Lebensmitteln als auch beim Bier geachtet. Wen in der Alpenstadt das Fernweh packt, kommt in der Empanaderia auf seine Rechnung, sei es beim Essen oder bei einem der kulturellen Anlässe. ¡Hasta luego!

Empanaderia Malena, Planaterstrasse 1, 7000 Chur, www.malenachur.ch

La tienda de Juan , von Sarah Galatioto La tienda de Juan

Ohne grosses Aufsehen und leicht versteckt ist sie - die kleine aber liebevolle Kaffeebar an der Aarbergergasse 55 von Juan. Unmittelbar neben dem Bahnhof Bern kann hier seit 2007 bester hochqualitativer kolumbianischer Kaffee gekauft, vor Ort getrunken oder als Take away mitgenommen werden. Die würzigen Kaffees werden je nach Wunsch und Vorlieben verfeinert z.B. mit einer süssen Honigverzierung auf dem Cappuccinomilchschaum. Hochgenuss ist sicher! 

Die Kaffeebohnen werden von kolumbianischen Landwirten in der Hauptregion der Kaffeeproduktion in Kolumbien, genannt «la zona central cafetera», auserlesen und mit viel Passion verarbeitet. Mit dem Kauf dieses Kaffees werden die Familien der Cafeteros unterstützt, die nachhaltige Entwicklung in der Kaffeezone ermöglicht und ein Teil der Finanzen in die Bildung wie ins Gesundheitswesen der Kaffeeregion investiert.

www.colombiaimport.ch

Schwein gehabt , von Léa Urben Schwein gehabt

Zusammen ein Säuli teilen ist die nachhaltige Art, Fleisch zu geniessen.
Das Tier wird dabei erst geschlachtet, wenn es komplett verkauft ist. Eine lokale Verarbeitung mit kurzen Schlachtwegen ist ebenso ein Muss wie die tierfreundliche Haltung. Der Fairness halber wird alles vom Tier verwertet: nose-to-tail eben. Alles andere wäre Verschwendung.

Mit der Bestellung eines Fleischpakets von sauteilen.ch werden die Bauern in der Region unterstützt und erhalten einen fairen, überdurchschnittlichen Preis für ihre Tiere. Da sie sich nicht um die Vermarktung kümmern müssen, haben sie zudem mehr Zeit, die sie für das Tierwohl der Schweine investieren können.

So funktioniert es: Du entscheidest dich für ein Schwein (z.B. ein Bio Söili oder Wollschwein) und bestellst ein Paket à 4 oder 8 kg. Erst wenn das ganze Schwein verkauft ist, wird es geschlachtet und als Paket mit vielfältigem Inhalt verschickt. Dieses enthält alles vom Tier: vom Steak über Geschnetzeltes bis zum saftigen, geräucherten Speck. Das Fleisch wird - nach einer frühzeitigen Ankündigung per Mail - vakuumverpackt und gut gekühlt nach Hause geliefert.

So kaufst du einen Teil eines Schweines, das ein gutes Leben hatte, mit frischem Gras gefüttert wurde und in einer Herde bei einem Bauern lebte, der seine Tiere liebt. Einem Genuss steht nichts mehr im Wege.

Und wer anstatt ein Säuli lieber ein Rind teilen möchte, kein Problem: kuhteilen.ch ist die erste Plattform der Schweiz, die es ermöglicht, mit andern wahlweise ein Rind (oder eben ein Säuli) zu teilen.

www.sauteilen.ch