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Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn , von Eleni Meyer Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn

Ebenerdig im Bauernhaus ihrer Eltern im Bergbauerndorf Lohn hoch über Andeer kocht und serviert Rebecca Clopath ihre eigenen Kreationen für eine Handvoll angemeldete Gäste.

Wir sind dabei und geniessen ihre Esswahrnehmung samt Weinreise während 9 Gängen zusammen mit ihren Geschichten zum kargen Leben der Bauern im hochalpinen Raum, dem Terroir der Walser.

Passend zu ihren kulturellen und historischen Kurzerzählungen werden Gerichte serviert mit Zutaten, welche grösstenteils in der Natur gesammelt oder auf dem Biohof ihrer Eltern produziert und verarbeitet werden. Es gibt auch ausgewählte Produkte anderer Produzenten. Diese sind jedoch bewusst ausgesucht und in den Gerichten eingebunden.

So wird zum Beispiel zum walserischen Brauchtum des Seelenbalkens gar eine Spagyrik aus Körper, Seele und Geist serviert: geschmorte Trockenbirne (Körper, schwer), Fenchel, Fenchel-Asche, Fenchel-Grün (Seele, leicht und frisch) und Fenchel-Geist (Geist, flüchtig).

Rebecca gilt als eine Hoffnung der Schweizer Kochszene und ist in ihrem jugendlichen Alter sehr zielstrebig, selbstsicher und mit viel Herz unterwegs. Ihre erfrischende und ehrliche Art, die konsequente Umsetzung ihrer Ideen und ihre Präsenz während der ganzen Esswahrnehmung ist munter und beeindruckend.

Sie legt uns ans Herz, jedes Mal eine Kombination aller Komponenten vom Teller in den Mund zu führen, das sei wie Musik statt einzelner Töne – es stimmt und erstaunt. Über alle 9 Gänge bleibt das Esserlebnis eine lebendige und harmonische Erfahrung. Zuletzt bekommen die Gäste ein schön gestaltetes Büchlein mit den Geschichten sowie den Zutaten auf dem Teller und viel Nachklang mit nach Hause.

www.rebecca-clopath.ch

Duschen mit Köpfchen , von Léa Urben Duschen mit Köpfchen

Egal ob morgens zum Erwachen und frisch in den Tag starten oder abends zum Entspannen und den Alltagsballast loswerden, mit dem DuschMödeli macht Duschen ganz einfach noch mehr Spass. Das hautfreundliche, basische Duschmittel für jeden Tag wird von Nicola Casanova in ihrer alten, umgebauten Garage-Werkstatt achtsam, liebevoll und ohne Konservierungsstoffe hergestellt.

Das DuschMödeli strotzt nur so vor guten Inhaltsstoffen und lässt sich sowohl für trockene wie auch für sensible Haut problemlos einsetzen. Was die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen angeht, so hat Mann oder Frau die Qual der Wahl; diese reicht von „zitronig-frisch mit einem leicht erdigen Boden" (Dunkle Biene) über „blumig und gleichzeitig zart holzig“ (Capra Grigia) bis zu „würzig lieblich“ (Saponaria), um nur einige zu nennen.

Damit das DuschMödeli während dem Duschen nicht aus der Hand flutscht und in den trüben Tiefen des Badewassers landet, hat Nicola die praktische Handhabung mittels DuschSäckli entwickelt. Dieses gibt es in verschiedenen Farben, passend zum jeweiligen DuschMödeli. 

www.duschmoedeli.ch

Pho Saigon , von Sarah Galatioto Pho Saigon

Unscheinbar steht es da, fast wären wir an der vielbefahrenen Hauptstraße in Köniz daran vorbei gefahren; Pho Saigon. Obwohl wir nur über Mittag Zeit hatten – wir fühlten uns wie im fernen Asien in den Kurzferien. Mit herzlicher asiatischen Freundlichkeit wurden wir empfangen und umgehend bedient. Es steht ein Mittagsbuffet bereit für Take Away, es kann aber auch vor Ort genüsslich geschlemmt werden. Die einfachen, aber selbstgemachten vietnamesischen Menus lassen unsere Augen glänzen. Fast ohne Worte geniessen wir die Spezialitäten in vollen Zügen. Butterzartes asiatisches Poulet, rassig gewürzt mit feinen Asiaeiernudeln. Wir kommen gerne wieder.  

www.pho-saigon.ch/de

Comme dieu en France... , von Maja Boss Comme dieu en France...

Ein Konzert von Zéphir Combo ist eine musikalische Reise von Belgien, weiter zur bretonischen Küste - wo man die rauen und wilden Winde zu fühlen meint,- bis nach Paris. Und kaum macht man es sich im Café in den Gassen der Hauptstadt gemütlich, zieht es einem südwärts nach Okzitanien und zu den Lavendelfelder der Provence, denn die kurzen Geschichten und rassigen Rhythmen ziehen einem unwillkürlich mit. Folk- und Gipsymusik à la français, zum Mittanzen und Davonträumen.

Übrigens, Zéphir Combo ist nicht nur für Erwachsene: In ihrem aktuellen musikalischen Erzähltheater nehmen sie die kleine und grosse Zuschauende nach Rambazambia, treffen auf seltsame Wesen und erleben grosse Abenteuer.

www.zephyrcombo.ch

Suresh , von Sarah Galatioto Suresh

Ein feiner Duft weht durch die Matte von Bern. Diesem folgen wir und landen im kleinen und sympathischen Restaurant von Suresh an der Gerberngasse 34. Suresh’s herrlich leichte und gesunde Küche ist mit markt­frischen und saisonalen Zutaten lokaler Hersteller zubereitet. Die Bedienung ist äusserst herzlich und auf individuelle Wünsche wird gerne eingegangen. Herzerwärmend sind die feinen Currys, die in der Küche gezaubert werden. Liebevoll mit vielen Kräutern und Beilagen wird der exklusive Matteburger serviert. Am Mittag steht jeweils ein gluschtiges und günstiges Take Away-Buffet bereit. Ein Besuch bei Suresh ist mehr als empfehlenswert.  

www.suresh.ch

Wanderer , von Sarah Galatioto Wanderer

Hungrig stehen wir dichtgedrängt im kleinen herzigen Restaurant Wanderer an der Monbijoustrasse 114. Das Warten um die Mittagszeit mit der äusserst gluschtigen Aussicht lohnt sich aber 100fach. Die Bedienung ist sehr freundlich, man fühlt sich gleich ein wenig heimisch familiär. Der Glasnudelsalat ist frisch und mit leckersten Kräuter gemischt. Das Curry, welches an diesem Tag serviert wird, ein Augen- wie Gaumenschmaus. Das Angebot wechselt täglich und lässt kaum Wünsche der hungrigen Besucher offen. Unbedingt versuchen: den hausgemachten Schokoladenkuchen – da scheint selbst an einem grauen Regentag gleich die Sonne.

www.eventmakers.ch/wa

Aethiopisches Buffet  , von Sarah Galatioto Aethiopisches Buffet

Inmitten eines traumhaften Parkes steht sie, die Villa Stucki. Oft bin ich schon daran vorbei gelaufen, wie sich herausstellte schon „zu oft“! Jeden Dienstagabend kann ab 19h ein phantastisches äthiopisches Buffet genossen werden. Reservieren ist empfohlen denn die Plätze sind rar und sehr begehrt.Das Buffet von Eskedar Mengehsa besteht aus zehn Gerichte, davon alleine sieben für Vegetarier. Ein unübertreffbares Duftbouquet schwebt uns bereits beim eintreten in die Villa entgegen. Der wunderschöne Raum wo uns ein festlich gedeckter Tisch erwartet, versetzt uns in eine andere, längst vergangen Zeit. Das Essen, die Vielzahl an hausgemachten Speisen übertreffen sich gegenseitig an Farbe und Geschmacksintensität. Ein kulinarischer Traum! Die verschiedenen Gerichte werden auf eine Art Fladenbrot drapiert. Gegessen wird dann von Hand, was das Esserlebnis noch spezieller und aussergewöhnlicher macht.

www.villastucki.ch

Bologna zum dritten! , von Karin Müller Bologna zum dritten!

Zwei Ko-Schreibende haben an dieser Stelle schon auf die Schönheit Bolognas hingewiesen. Ich kann mich ihnen nur anschliessen. Berns Arkaden erscheinen einem sehr bescheiden, wenn man durch die endlos langen und hohen Arkaden Bolognas geschlendert ist. Auch die Apéroplättchen sind eine Wucht. Die Leute sind freundlich. Die Stimmung ist gut. (Wahrscheinlich gibt es da einen Zusammenhang.)

Empfehlen möchte ich an dieser Stelle die Pizzeria Banco del Vino, die eigentlich auch eine Enoteca ist. Wir haben zwar keine Pizza gegessen, weil wir schon Unmengen von Apérohäppchen genossen hatten (Bologna halt!), aber diese und die Salate waren sehr gut und die Foccacia, die mit dem Salat kam, wie auch die Karte, auf der die Pizze beschrieben waren, lassen Bestes vermuten. Von der Wein- und Bierauswahl ganz zu schweigen!

Leider war es unser letzter Abend, sonst wären wir garantiert nochmals hingegangen. Nur schon das moderne, stylische und grosszügige Lokal, das wie eine Mischung aus In-Bar, Weinladen, Kantine und Bibliothek aussieht, bietet eine wunderbare Abwechslung zu den ansonsten eher dicht gedrängten, kleinen Lokalen. Ausserdem war die Bedienung sehr freundlich und kompetent.

banco del vino, via goito 3G, 40126 Bologna

Jung, wild und inspirierend , von Christoph Meinen Jung, wild und inspirierend

Zwischen Industrie- und Wohngebäuden blüht seit bald einem Jahr im Mattenhofquartier von Bern die Kulturbar Werkhof102. Wer den Werkhof betritt, staunt. Schwer zu beschreiben, was dieser Ort genau ist. Er ist fast alles: Eine Kaffeebar in erster Linie, aber auch ein Kulturlokal, ein Restaurant, ein Arbeits- und Spielzimmer, ein Raum für Tanz, Yoga, Pilates, Fitness, eine Bühne für Lesungen, Konzerte und Poetryslams. Letztlich sei es vielleicht so etwas wie das Wohnzimmer für das Quartier. 

Dass der Werkhof in dieser Vielfältigkeit funktioniert, hat verschiedene Gründe: Zum einen eine sorgfältige Planung, viel Engagement und eine moderne und professionelle Infrastruktur. Zum Anderen eine gute Portion Blauäugigkeit, auch genannt: Mut. Valentina und Kim haben die Kulturbar nach abgeschlossener Matura im April 2016 eröffnet. Der Ort wächst mit jedem Tag, sagt eine Mitarbeiterin des Teams, das sich aus fünf jungen Menschen zusammensetzt. Jeden Tag bieten sich neue Ideen von Gästen und Inhaberinnen, und was noch keine Hände und Füsse hat, kriegt welche. Der Werkhof102 ist ein eigenes, kleines Universum, das nach eigenen Gesetzen funktioniert. Vielleicht steht deshalb auf der Toilettenspülung in kleinen Lettern zur Erinnerung geschrieben: «Hallo Wäut».

www.werkhof102.com

Lieblings - Café Bar , von Christoph Meinen Lieblings - Café Bar

Haben Sie einen Lieblingsplatz? Einen Ort an dem sie sich wohl und frei fühlen, der ihnen vertraut ist, den sie mit vielen schönen Erlebnissen verbinden und an den sie immer wider gerne zurückkehren? Genau so einen Ort haben die Geschwister Andrina und Pascal Zaugg mit ihrer Café Bar Lieblings geschaffen: ein kleines, gemütliches Kellercafé an der Gerechtigkeitsgasse 13 in der unteren Berner Altstadt. Mit viel Herz, Leidenschaft und einem feinen Gespür für liebliche Details haben sie das ehemaligen Ladenlokal in einen Ort verwandelt, der zum verweilen einlädt. Die Einrichtung ist charmant – weder protzig, noch übertrieben chic. Man fühlt sich sofort heimelig. Auch das Angebot an Essen und Getränken ist sehr persönlich. Alles wirkt wie eine Empfehlung guter Freunde, die Produkte stammen aus nachhaltiger und fairer Produktion. Man fühlt sich wirklich als Gast hier, nicht als Kunde. 

lieblings.be