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Seesicht inklusive , von Markus Hochuli Seesicht inklusive

Frühstück auf dem Deck - Relaxen unter der Pergola - Apéro neben Palmen - und überall Seesicht inklusive. Ein Aufenthalt im Bed and Breakfast Nevedone 16 oberhalb von Brissago ist Entspannung und Genuss pur. Auf jeden Fall probieren: Rührei mit Kirschtomaten von Gastgeber Ivan Mutti. Na ja: Blick als Frühstückslektüre.

http://www.ordinedisordine.ch/nevedone16/bbn16intro.html

Hurra, der Lenz ist da! , von Sabine Guggisberg Hurra, der Lenz ist da!

Endlich! Der Frühling macht sich zunehmend bemerkbar. Im Umschwung der Stadtgärtnerei Bern können riesige Teppiche von Krokussen in ihrer ganzen Pracht bewundert werden. Die Narzissen folgen in Kürze. Das Grünen und Blühen ist nicht mehr aufzuhalten. Lasst euch beglücken und entzücken. Darum nix wie raus aus dem Haus!

Wer sich den Frühling ins Haus holen will, findet in der von Ellenberger & Fuhrimann liebevoll betriebenen Blumengärtnerei an der Herrengasse 19 prächtige Exemplare. Von Februar bis November stammen die Blumen aus der eigenen Gärtnerei. Den Anfang machen rund 30‘000 Tulpen. Die Blumengärtnerei an der Herrengasse existiert seit 1949 auf den Terrassen eines geschützten Südhangs, am Rande der Berner Altstadt.

Eine kleine, feine Auswahl der blumigen Prachtwerke findet man von Dienstag bis Samstag auch beim Blumenstand am Bärenplatz in der Laube bei ehemals "Vatter".

www.dieblumengaertnerei.ch

Gordomblö (II) , von Adrian Garbely Gordomblö (II)

Das erstaunlichste «Cordon-Bleu» der Woche. (Foto: typähnlich)

Inzwischen werden einem ja überall die unterschiedlichsten Schinken- und Käsesorten zwischen einem Kalbs- oder Schweinsplätzli angeboten. Vor einigen Wochen genoss ich aber im Rest. Glismatta in Brig-Glis ein dortselbst als «Cordon Rouge» angepriesene, für mich bisher unbekannte Variante: Zwei Rindsfilets, mit Foie Gras verbunden, begleitet von gebratenem Rohschinken.

Dieses frisierte Filet Rossini mundete imfall überaus gaumenfreundlich!

Welches, geschätzte LeserInnen, ist Ihre Lieblings-Gordomblö-Variante?

Rest. Glismatta, Englisch-Gruss-Strasse 9, 3902 Glis

Im Zarenreich , von Sophie Frei Im Zarenreich

Und wieder eine sympathische Quartieraufwertung. In der Nachmittagssonne die ersten Märzensprossen einfangen, nach Lust und Laune frühstücken, Indian Chai mit DDR-Guetzli geniessen, in den späteren Stunden drei verschiedene Cocktails mit Gin degustieren... und ab und zu noch einem Konzert lauschen. Was will man mehr, der Frühling naht!

ZAR café*bar, Pestalozzistrasse 9, 3007 Bern, www.zarbar.ch

Dessertfee , von Sophie Frei Dessertfee

Inmitten grauer Betongebäude im Mattenhofquartier ist die Dessertfee eine wahre Augen- und Gaumenfreude. Dort hat die ehemalige Primarschullehrerin ihren Traum erfüllt und zaubert als Dessertfee süsse Köstlichkeiten wie Muffins, Cupcakes, Petit fours, Hochzeitstorten... Im Zuckerlabor werden Cupcake- und Guetzlibackkurse durchgeführt und im Laden verkauft sie selbstgemachte Accessoires. Ich freue mich schon jetzt darauf meine Kaffeepausen zu versüssen, denn die Dessertfee befindet sich gerade um die Ecke meines neuen Arbeitsplatzes.

Dessertfee cake design & more, Gartenstrasse 6, 3007 Bern, www.dessertfee.ch

Wo Kunst und Gastronomie verschmelzen! , von Michel Gygax Wo Kunst und Gastronomie verschmelzen!

Man findet sie nicht einfach so. Die Eisblume in Worb ist hinter der Kirche im alten Dorfteil versteckt. Das aussergewöhnliche Restaurant ist von Mario Caretti 2003 in alten Gewächshäusern gegründet worden. Seit nunmehr neun Jahren verzaubert er jede Saison die alten Glashäuser in einen märchenhaften Ort. Diese Saison ist die Eisblume nach dem Motto "Utopia" gestaltet. Hohe Dekorationskunst verpackt in stilvolle Edel-Gastronomie. Wir genossen das vollständige Sechsgangmenü. Eine Kreation in acht Akten. Grandios. Sehr zu empfehlen. Nicht alle Tage, aber genau dann wenn man den sinnlichen Grat zwischen Kunst und Gastronomie ausloten möchte.

Eisblume, Enggisteinstrasse 16, 3076 Worb, www.eisblume-worb.ch

Müssen Eisbären weinen? , von Stefan Hugi Müssen Eisbären weinen?

Ron Pope. Jahrgang 1983. Singer/Songwriter aus den USA. Kommt auf die Bühne und erzählt. Davon, dass es an diesem Januarabend in Zürich zwar kalt sei, aber nicht schneie. Was doch irgendwie komisch sei. Dann erzählt er von Eisbären. Immer wieder. Das seien arme Tiere. Er möge Eisbären und würde eigentlich gerne einen kaufen. Später erläutert er, dass es Keyboards gebe, die vermutlich hergestellt würden, um Space Shuttles zu steuern, aber sicher nicht, um einfach ein Klavier zu sein.

Und ja, er macht Musik. Musik, die berührt. Die wunderschön ist, die einem in Melancholie schwelgen lässt, die Freude bereitet. Es gelingt ihm, das Publikum so zu fesseln, dass es während des ganzen Konzerts mucksmäuschenstill bleibt. Und er ist sich nicht zu schade, mitten im Lied den Tontechniker um Hilfe zu bitten, weil er sein störrisches – für diesen Abend ausgeliehenes – Keyboard nicht zähmen kann. Das ist erfrischend. Ein ehrlicher Mann, der ehrliche Musik macht.

Ron Pope auf Tournee, auf You Tube oder auf iTunes (Foto: www.ronpopemusic.com).

Von hier nach überall , von Karin Müller Von hier nach überall

Ziellos im nasskalten St. Gallen auf Nahrungssuche, geriet die Schreibende völlig zufällig in den Genuss des besten Vegiburgers, den sie je gegessen hat: Kartoffeln-Karotten-Rösti-Burger mit Rotkraut, Marronichutney und Raclettekäse im Leinsamenbrot. Göttlich - anscheinend auch die Fleischvariante!

Aus lokalen, biologisch angebauten Produkten gemacht sind diese Köstlichkeiten in der STICKEREI CAFÉ BAR RESTAURANT in sehr schönem Ambiete zu geniessen. Das Lokal ist stilsicher aber doch gemütlich mit kleinen und grossen Holztischen und einer Sofaecke eingerichtet und mit auffallend schönen Lampen perfekt ausgeleuchtet. Das Herzstück des Raumes bildet die Bar, an der bestellt wird.

Die Auswahl ist klein, aber fein. Es gibt jeweils ein Wochen- und ein Tagesmenu in Fleisch- und Vegivariante, Suppe und Salat. Die Speisen können auch im Take-away-Behälter mitgenommen werden (inklusive eines Biosirups) ganz nach dem Motto: von hier nach überall. Und diese Burger sind so gut, dass man sie sich überall hin wünscht.

STICKEREI CAFÉ BAR RESTAURANT, OBERER GRABEN 44, 9000 ST.GALLEN, www.stickerei.sg

Metzger sein ist nicht einfach. , von Patrick Zinsli Metzger sein ist nicht einfach.

Metzger sein ist nicht einfach. Er tötet Tiere schneidet sie blutig entzwei und hantiert mit Eingeweiden und Köpfen. In der heutigen Zeit, wo viele das Fleisch nur perfekt vakuumiert vom Supermarkt kennen, hat es dieser Berufstand nicht leicht. Und nicht nur darum findet man gute Metzgereien selten. Die meisten Metzger können zwar Fleisch vom Knochen trennen aber es fehlt ihnen das kulinarische Gespür um gute Fleischwaren herzustellen. Eine Ausnahme bildet die Metzgerei Genossenschaft im kleinen Safiental im Bündnerland. Der einheimische Metzger Stefan Buchli schlachtet hauptsächlich Tiere aus der Region. Das bedeutet kurze Anfahrtswege was wiederum bedeutet, dass die Tiere vor der Schlachtung weniger Stress verspüren. Das Fleisch verarbeitet er, je nach Wunsch, zu allen ermöglichen Fleischformen. Was man unbedingt probieren sollte sind die Wurstwaren und das Trockenfleisch. Denn genau in diesen Formen des Fleisches zeigt sich, ob ein Metzger sein Handwerk versteht. Ist doch eine gute Cervelat nicht nur die Summe aus einem Darm aus Argentinien und anderen Eingeweiden von einem Tier, es ist viel mehr eine filigrane Kombination von verschiedenen Fleischstücken, Gewürzen und anderen Zutaten. Stefan Buchli gelingt diese Kombination vorzüglich. Bestellungen nimmt er gerne per Telefon entgegen. Denn sein Handwerk ist die Fleischverarbeitung, nicht das Programmieren von Webseiten.

Telefon: 081 630 60 65

Frankofoner Genuss in der Mittelostschweiz , von Reto Hügli Frankofoner Genuss in der Mittelostschweiz

Die Mischung beginnt beim Namen: Grepery. Das Restaurant liegt eingeklemmt zwischen der lauten Technikumstrasse und der Steinberggasse, im Herzen der Winterthurer Altstadt. Hohe, dunkle Tische, alte Mauern, nostalgische Beleuchtung sorgen zusammen mit der aufmerksamen Bedienung und der grossen Auswahl an Crêpes für eine gemütliche Stimmung. Im Sommer lockt die begrünte Hofterrasse.

Die Grepery hat sich nicht nur kulinarischen Höhenflügen – wie Crêpes mit Feigen – sondern auch der Nachhaltigkeit verschrieben: People, planet, profit lautet das Credo. Den Gästen steht auf der Website eine Community-Rubrik zur Verfügung. Falls mal die charmante Begleitung fehlt...

Grepery, Technikumstrasse 66/Steinberggasse 59, 8400 Winterthur, www.grepery.ch