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Elbschenhof , von Maja Boss Elbschenhof

Die Aussicht auf die Schneeberge und die Nähe zur unverdorbenen Natur im Gantrischgebiet macht Burgistein zu einem guten Ausgangspunkt für Wanderungen oder Velotouren abseits der Massen. Seit kurzem gibt es einen weiteren gewichtigen Grund, die kleine Streusiedlung nicht zu verschmähen.

Die gelernte Köchin Karin Nussbaum hat letztes Jahr zusammen mit ihrem Partner den elterlichen Hof übernommen und über dreissig Ziegen, vier Ziegenböcken, sechs wunderbaren Kuhdamen und etlichen Hühnern – denen sie nach dem Leben als Legehuhn im Grossbetrieb ein zweites Leben schenkt – und Hans dem Güggel ein neues Zuhause gegeben. Nebst den alltäglich anfallenden landwirtschaftlichen Arbeiten, dem Melken, Heuen, Misten, Gärtnern... arbeitete Karin mit viel Elan und Herzblut an ihrem Hoflädeli.

Nun ist der Bauwagen frisch gestrichen, das Regal aufgefüllt und der Tiefkühler summt fröhlich vor sich hin. Würde ich auch, wenn sich in meinem Bauch herrlich selbstgemachte Knöpfli in diversen Variationen, im Sommer gar hausgemachte Glace mit Früchten aus dem eigenen Garten türmten. Und nicht nur das: Eier, Frischkäse, Ziegenfleisch und je nach Saison auch Beeren und Gemüse warten auf Kundschaft. Und wer noch ein Mitbringsel braucht, wird auch von Karins kreativen Gestecken und Geschenkideen nicht enttäuscht sein. Derweil grasen die Ziegen friedlich daneben, beäugen die Kunden gwundrig und freuen sich immer über Streicheleinheiten.

Va au Jura! , von Maja Boss Va au Jura!

Die Welschschweiz kümmert hier zu unrecht ein Schattendasein. Höchste Zeit dies zu ändern. Zum Beispiel mit einem Ausflug in den Neuenburger Jura! Im in der Deutschschweiz wohl weitgehend unbekannten Städtchen Le Locle – welches seit 2009 zum Weltkuturerbe der UNESCO gehört – lässt es sich herrlich nächtigen: Im Guesthouse Le Locle empfängt uns die Dame des Hauses herzlich und führt uns in die Besonderheiten des Hauses ein.

Das umfassend renovierte Gebäude aus dem Jahr 1844 beherbergt acht grosszügige Studios mit kleinen praktisch eingerichteten Kochnischen. Unseres (und bestimmt auch die anderen) ist eine Trouvaille: Geschmackvoll, mit viel Liebe und Charme eingerichtet, lädt es zum Innehalten und Geniessen ein. Die kleinen Snacks und Erfrischungen, die in der Gemeinschaftsküche nach einem anstrengenden Tag auf uns warten, sind schliesslich noch das Tüpfli auf dem i. Schade, wussten wir das nicht schon vorher, wir wären länger geblieben!

An Gründen hier zu Verweilen mangelt es nämlich nicht: Le Locle ist ein super Ausgangspunkt für Ausflüge zum Creux-du-Van, nach La Brévine (la siberie de la Suisse) oder ins Val de Joux. Juraweiden, Hochmoore und Wälder mit kleinen Seen sind gleich ums Eck. Und wer’s lieber urban mag, besucht das nahe La-Chaux-de-Fonds und parliert wieder mal französisch. Â bientôt!

http://www.guesthouse-lelocle.ch

Marzili-Massage , von Stefan Hugi Marzili-Massage

Vor oder nach dem Aareschwumm und dem Sonnenbad Lust auf eine Massage? Im Marzili geht das locker. Vom Juni bis im September steht das weisse Zelt gleich neben dem Restaurant und lädt zur Massage.

Rude Oberli bietet eine klassische Sport-Massage oder Lomi Lomi - das ist jene Technik mit viel Öl und Streichungen - an. Er ist jeweils am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag im Marzili. Jörg Hering ist montags, dienstags und donnerstags da für Massagen und Physio- oder Triggerpunkt-Therapie.

Auf dem Tischli vor dem Zelt liegt eine Liste auf, wo man sich mit dem Vornamen und der gewünschten Zeit und Dauer eintragen kann. Dann einfach rechtzeitig dort sein und los gehts - mit sympathischem Schwatz inklusive.

Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn , von Eleni Meyer Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn

Ebenerdig im Bauernhaus ihrer Eltern im Bergbauerndorf Lohn hoch über Andeer kocht und serviert Rebecca Clopath ihre eigenen Kreationen für eine Handvoll angemeldete Gäste.

Wir sind dabei und geniessen ihre Esswahrnehmung samt Weinreise während 9 Gängen zusammen mit ihren Geschichten zum kargen Leben der Bauern im hochalpinen Raum, dem Terroir der Walser.

Passend zu ihren kulturellen und historischen Kurzerzählungen werden Gerichte serviert mit Zutaten, welche grösstenteils in der Natur gesammelt oder auf dem Biohof ihrer Eltern produziert und verarbeitet werden. Es gibt auch ausgewählte Produkte anderer Produzenten. Diese sind jedoch bewusst ausgesucht und in den Gerichten eingebunden.

So wird zum Beispiel zum walserischen Brauchtum des Seelenbalkens gar eine Spagyrik aus Körper, Seele und Geist serviert: geschmorte Trockenbirne (Körper, schwer), Fenchel, Fenchel-Asche, Fenchel-Grün (Seele, leicht und frisch) und Fenchel-Geist (Geist, flüchtig).

Rebecca gilt als eine Hoffnung der Schweizer Kochszene und ist in ihrem jugendlichen Alter sehr zielstrebig, selbstsicher und mit viel Herz unterwegs. Ihre erfrischende und ehrliche Art, die konsequente Umsetzung ihrer Ideen und ihre Präsenz während der ganzen Esswahrnehmung ist munter und beeindruckend.

Sie legt uns ans Herz, jedes Mal eine Kombination aller Komponenten vom Teller in den Mund zu führen, das sei wie Musik statt einzelner Töne – es stimmt und erstaunt. Über alle 9 Gänge bleibt das Esserlebnis eine lebendige und harmonische Erfahrung. Zuletzt bekommen die Gäste ein schön gestaltetes Büchlein mit den Geschichten sowie den Zutaten auf dem Teller und viel Nachklang mit nach Hause.

www.rebecca-clopath.ch

Stadtoase Fleurie , von Sophie Frei Stadtoase Fleurie

Mitten in der Stadt Bern entspannt zwischen Palmen und Zitronenbäumen sitzen, dem Rauschen der Bäume und dem Vogelgezwitscher lauschen und bei einem Cappuccino auf die grüne Aare blicken?

Das kann man im Café Fleurie im Botanischen Garten in Bern. Das Café ist in den Sommermonaten zwischen 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet und bietet neben Ruhe zum Lesen, Plaudern und Geniessen, ein kleines aber feines kulinarisches Angebot ausgewählter, lokaler Produzenten. Am Wochenende kann man untern den gelben Sonnenschirmen sogar zmörgele. Ein Verdauungsschläfchen gönnt man sich dann am besten im nahegelegenen Zaubernuss-Wäldchen.

Duschen mit Köpfchen , von Léa Urben Duschen mit Köpfchen

Egal ob morgens zum Erwachen und frisch in den Tag starten oder abends zum Entspannen und den Alltagsballast loswerden, mit dem DuschMödeli macht Duschen ganz einfach noch mehr Spass. Das hautfreundliche, basische Duschmittel für jeden Tag wird von Nicola Casanova in ihrer alten, umgebauten Garage-Werkstatt achtsam, liebevoll und ohne Konservierungsstoffe hergestellt.

Das DuschMödeli strotzt nur so vor guten Inhaltsstoffen und lässt sich sowohl für trockene wie auch für sensible Haut problemlos einsetzen. Was die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen angeht, so hat Mann oder Frau die Qual der Wahl; diese reicht von „zitronig-frisch mit einem leicht erdigen Boden" (Dunkle Biene) über „blumig und gleichzeitig zart holzig“ (Capra Grigia) bis zu „würzig lieblich“ (Saponaria), um nur einige zu nennen.

Damit das DuschMödeli während dem Duschen nicht aus der Hand flutscht und in den trüben Tiefen des Badewassers landet, hat Nicola die praktische Handhabung mittels DuschSäckli entwickelt. Dieses gibt es in verschiedenen Farben, passend zum jeweiligen DuschMödeli. 

www.duschmoedeli.ch

Pho Saigon , von Sarah Galatioto Pho Saigon

Unscheinbar steht es da, fast wären wir an der vielbefahrenen Hauptstraße in Köniz daran vorbei gefahren; Pho Saigon. Obwohl wir nur über Mittag Zeit hatten – wir fühlten uns wie im fernen Asien in den Kurzferien. Mit herzlicher asiatischen Freundlichkeit wurden wir empfangen und umgehend bedient. Es steht ein Mittagsbuffet bereit für Take Away, es kann aber auch vor Ort genüsslich geschlemmt werden. Die einfachen, aber selbstgemachten vietnamesischen Menus lassen unsere Augen glänzen. Fast ohne Worte geniessen wir die Spezialitäten in vollen Zügen. Butterzartes asiatisches Poulet, rassig gewürzt mit feinen Asiaeiernudeln. Wir kommen gerne wieder.  

www.pho-saigon.ch/de

Comme dieu en France... , von Maja Boss Comme dieu en France...

Ein Konzert von Zéphir Combo ist eine musikalische Reise von Belgien, weiter zur bretonischen Küste - wo man die rauen und wilden Winde zu fühlen meint,- bis nach Paris. Und kaum macht man es sich im Café in den Gassen der Hauptstadt gemütlich, zieht es einem südwärts nach Okzitanien und zu den Lavendelfelder der Provence, denn die kurzen Geschichten und rassigen Rhythmen ziehen einem unwillkürlich mit. Folk- und Gipsymusik à la français, zum Mittanzen und Davonträumen.

Übrigens, Zéphir Combo ist nicht nur für Erwachsene: In ihrem aktuellen musikalischen Erzähltheater nehmen sie die kleine und grosse Zuschauende nach Rambazambia, treffen auf seltsame Wesen und erleben grosse Abenteuer.

www.zephyrcombo.ch

Suresh , von Sarah Galatioto Suresh

Ein feiner Duft weht durch die Matte von Bern. Diesem folgen wir und landen im kleinen und sympathischen Restaurant von Suresh an der Gerberngasse 34. Suresh’s herrlich leichte und gesunde Küche ist mit markt­frischen und saisonalen Zutaten lokaler Hersteller zubereitet. Die Bedienung ist äusserst herzlich und auf individuelle Wünsche wird gerne eingegangen. Herzerwärmend sind die feinen Currys, die in der Küche gezaubert werden. Liebevoll mit vielen Kräutern und Beilagen wird der exklusive Matteburger serviert. Am Mittag steht jeweils ein gluschtiges und günstiges Take Away-Buffet bereit. Ein Besuch bei Suresh ist mehr als empfehlenswert.  

www.suresh.ch

Wanderer , von Sarah Galatioto Wanderer

Hungrig stehen wir dichtgedrängt im kleinen herzigen Restaurant Wanderer an der Monbijoustrasse 114. Das Warten um die Mittagszeit mit der äusserst gluschtigen Aussicht lohnt sich aber 100fach. Die Bedienung ist sehr freundlich, man fühlt sich gleich ein wenig heimisch familiär. Der Glasnudelsalat ist frisch und mit leckersten Kräuter gemischt. Das Curry, welches an diesem Tag serviert wird, ein Augen- wie Gaumenschmaus. Das Angebot wechselt täglich und lässt kaum Wünsche der hungrigen Besucher offen. Unbedingt versuchen: den hausgemachten Schokoladenkuchen – da scheint selbst an einem grauen Regentag gleich die Sonne.

www.eventmakers.ch/wa