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Café und Veloladen Cooperative , von Michael Klesse Café und Veloladen Cooperative

Das Café Ambrosia und der Veloladen Velciped in Kriens zeigen seit Jahren, wie eine Cooperative zweier leidenschaftlicher Projekte funktionieren kann. 

Velociped wurde aus einer One-man Initiative als offene Werkstatt zum selber Reparieren und Konstruieren, um den Velofahrenden eine gute Service- Infrastruktur zu bieten, mit einem Minimini-Startkapital 1988 gegründet. Mit dem Willen, dem Mut und der Freude engagiert sich das Team, mittlerweile aus 20 Personen bestehend, welches geschützte Arbeitsplätze und drei Lehrstellen anbietet, weiterhin für das Velo als tollstes Verkehrs-, Reise- und Freizeitfahrzeug.

Das Café Ambosia stiess vor drei Jahren zu Velociped hinzu. Die Vinothek mit über 60 Sorten Biowein entstand, und das Velociped bekam erstmals gut heizbare Büroarbeitsplätze. Während man im Garten einen Kaffee trinkt, wird das Velo wieder flott gemacht. Kinder können im Garten spielen. Beim Mittagsmenu wird auf frische, biologische und vollwertige Zutaten geachtet. Das Café kann für Geburtstagsfeiern, Seminare, uvm. gemietet werden.

Café Ambrosia und Velociped, Luzernerstrasse 16+18, 4010 Kriens, www.velociped.ch

Aus Liebe zu Kuh und Käse , von Michael Klesse Aus Liebe zu Kuh und Käse

"Erhalten statt Wachsen" ist die nachhaltige Idee des Biokäsers Martin Bienerth in Andeer im Graubünden. Ihm ist es ein grosses Anliegen, dass die Milch direkt am Entstehungsort verarbeitet und verkauft wird. Für seine Überzeugung, dass mit jeder Milchalp, die in Graubünden aufgegeben wird, die Bergregion ein Stück ihrer Seele verliert, kämpft er mit leidenschaft-licher Zähigkeit.

Seine Kunden sollen wissen, dass Nachhaltigkeit schon im Alltag, beim täglichen Einkauf, beginnt. Dafür bezahlen sie auch gerne ein bisschen mehr. In diesem Kleinstbetrieb sind immerhin sechs Arbeitsplätze entstanden. Gegen alle Warnungen hat Bienerth, der ökologischen Landbau und Tierhaltung an der Universität in Kassel studierte, mit Leidenschaft und Beharrlichkeit sein Konzept zum Erfolg geführt und setzt auf Direktver-marktung.

In Andeer fahren die meisten Bauern nun ihre Milchkannen mit dem Handwagen in die Sennerei. Auch die Hörner dürfen die stolzen Kühe behalten. Dafür zahlt Bienerth einen Rappen mehr pro Liter Milch.

Dieser Käse und noch vieles mehr kann z.B. im Berner Bioladen Hallerladen bezogen werden. www.hallerladen.ch

Sennerei Stizun da Latg in Andeer, CH-7440 Andeer

Junges Theater , von Stefan Hugi Junges Theater

Wer kennt sie nicht, die Theateraufführungen in der Schule: Mehr oder weniger motivierte Schülerinnen und Schüler spielen einen Klassiker, den sie eigentlich gar nicht verstehen und erst recht nicht gut finden. Bei vielen von uns rufen die Erinnerungen an das eigene Abschlusstheater in der 9. Klasse wohl immer noch ein leichtes Schaudern hervor. Doch was machen jene, die Spass daran haben und auch nach Schulende gerne auf der Bühne stehen möchten?

Dafür gibt es die Junge Theaterfabrik Bern. Sie bringt jungen Menschen zwischen 16 bis 24 Jahren das Handwerk des Schauspiels bei, konfrontiert sie dabei mit aktuellen Gesellschaftsthemen und realisiert mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern regelmässig ein neues Stück.

Heuer gibt es «Beautiful Bodies» von Laura Shaine Cunningham zu sehen, eine Geschichte um sechs junge Frauen und ihre Freundschaft. Noch bis am 29. April im Theater Remise an der Laupenstrasse 51 in Bern.

Junge Theaterfabrik Bern, www.jungetheaterfabrik.ch

tschuttibildli ins tschuttiheftli! , von Michael Klesse tschuttibildli ins tschuttiheftli!

Endlich, die Fussball WM in Brasilien naht! Mit dem Tschuttiheftli verbinden die Initianten seit über acht Jahren Kultur und Fussball in einem Magazin und werfen darin einen alternativen Blick auf den Sport unseres Herzens und wollen so einen Kontrapunkt zu den negativen Seiten des Fussballs, wie die Kommerzialisierung und Gewalt, setzen.

Das Projekt tschutti heftli Sammelbilder ist als reines Kunstprojekt zu verstehen. Es geht um Gestaltung, Herzblut, Begeisterung und es wird kein kommerzieller Zweck verfolgt. Die Beteiligten arbeiten ehrenamtlich, die Bilder werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Den Artisten wurde bewusst jeglicher Bewegungsspielraum gelassen, um die Kunst und die kulturelle Absicht in den Vordergrund zu stellen.

Nebst fussballkulturellen Projekten wird die Hilfsorganisation "terre des hommes" unterstützt. 10 Rappen pro Tüte Sammelbilder fliessen in ein konkretes Projekt.

Ab 12. April gibt es die Kunst zum Kleben. Verkaufsstellen siehe www.tschuttiheft.li

Terre des hommes Schweiz. www.tdh.ch

MeinLebenDeinBlut.ch , von Adrian Garbely MeinLebenDeinBlut.ch

Dem menschlichen Herzen werden ja verschiedene Aufgaben zugehalten. Ob Gefühle darin stattfinden, sei dahingestellt, ganz sicher aber pumpt das Herz, überaus herzhaft, das Blut durch unsern Körper.

Ich finde es selbstverständlich, 3-4x pro Jahr mein Blut zu spenden. Denn eines Tages kommt vermutlich der Moment, in dem ich schampar froh bin, dass der behandelnde Arzt auf genügend Blutreserven zurückgreifen und mich dadurch retten kann.

Dafür mache ich alben beim Blutspendedienst Bern einen Termin, meist morgens vor der Arbeit. Den Fragebogen fülle ich meistens schon im voraus aus, damit das kurze Interview vor der Spende noch zügiger vorüber geht. Anschl. stärke ich mich mit einem Becher isotonischen Getränks bevor ich mich auf die bequeme Liege lege und mir rund 1/2 Liter Blut abnehmen lasse. Das dauert knapp 10 Minuten, während derer ich mit einer Hand auf meinem Smartphone im Gratis-WLAN surfe. Danach erhole ich mich auch noch ein paar Minuten von der Blutspende, denn körperlich ist das schon auch ein bisschen anstrengend. Danach offeriert einem der Blutspendedienst ein feines Frühstück und man geht mit mehreren guten Gefühlen zur Arbeit.

Blutspendedienst Bern, www.bsd-be.ch

Faire Kostbarkeiten , von Michael Klesse Faire Kostbarkeiten

Beim Goldschmiedemeister Jörg Eggimann in Bern kann man sich mit reinem Gewissen und einem gutem Gefühl beringen und beschmücken lassen. Besonders geeignet für Leute die sich trauen sich zu trauen. Er engagiert sich seit Jahren für neue ethische Massstäbe in der Schmuckbranche. Jörg hat sich zum Ziel gemacht, sorgsam und respektvoll mit unserer Umwelt und der betroffenen Bevölkerung aus Entwicklungsländern umzugehen und kann für die entsprechende Herkunft des Rohmaterials garantieren.

Die Menschen dort, welche ohne alternative Arbeitsmöglichkeiten auf die Einkünfte aus dem Bergbau angewiesen sind, können durch faire Bedingungen ihr Einkommen generieren und eine nachhaltige Entwicklung wird möglich gemacht. Faire Kostbarkeiten stehen für menschenwürdige Abbaumethoden, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, gegen Kinderarbeit, Raubbau, Kriegsfinanzierung und Korruption.

Jörg Eggimann teilt sein Atelier mit dem Geigenbauer, Hans Hofer. Die beiden Herren feiern diesen Herbst ihre 5 jährige Werkstattgemeinschaft. Ich selbst trage mit Stolz meinen Ring von Jörg ohne Schmutz und Blut.

Jörg Eggimann, Hans Hofer, Helvetiastrasse 5, 3005 Bern, www.eggimann-goldschmied.ch, www.hanshofer.ch

Haupt-sache kreativ , von Sarah King Haupt-sache kreativ

Von Murakami bis Origami – die Länggasser Buchhandlung Haupt bietet seit August neben Literatur auch Raum für Workshops. Kurzerhand wurde das ehemalige Büchermagazin im Hof am Falkenplatz in ein Atelier verwandelt. Kunst des Papierfaltens, Nähen, räumliches Zeichnen – für kreativ Gesinnte ist das Atelier 14B Inspiration und Werkstätte zugleich. Der Raum steht auch zur Vermietung frei. Kleine Küche, technische Ausrüstung und Garten sind vorhanden. Ein betreutes Catering kann dazubestellt werden.

Haupt Atelier 14B, Falkenplatz 14, Ch-3001 Bern, 031 309 09 09, www.haupt.ch

Raus aus der Stadt! , von Karin Müller Raus aus der Stadt!

Der Stadt und dem Alltag entfliehen? So richtig in die Natur und die Bergwelt eintauchen? Interessantes über das Ökosystem Bergwald erfahren? Mal wieder so richtig anpacken? 'Sensemann' spielen? Neue Leute kennenlernen? Gut essen? Und das alles inklusive gratis Fitnesstraining?

Die seit 1987 bestehende Stiftung Bergwaldprojekt bietet verschiedene Projekte im In- und Ausland an, die Freiwilligen ermöglichen den Bergwald hautnah zu erleben und dadurch ein besseres Verständnis für die Funktion und das Funktionieren dieses für den Menschen so wichtigen Ökosystems zu bekommen.

Die Schreibende kann einen Einsatz wärmstens empfehlen. Man tut etwas Sinnvolles, lernt viel und es macht tatsächlich Spass!

Es hat noch Plätze frei! Sofort anmelden!

http://www.bergwaldprojekt.ch

2. Garten- und Garagen Flohmarkt , von Michael Klesse 2. Garten- und Garagen Flohmarkt

In den Berner Quartieren Beaumont, Weissenbühl und Mattenhof findet am Samstag, 17. August 2013 von 10 - 15h der 2. Garten- und Garagenflohmarkt statt. Einerseits soll diese Aktion das Quartier- und Nachbarschaftsleben aktivieren und fördern und andererseits kann man sich von alten, ausgedienten, noch funktionstüchtigen Dingen, wie Kleider, Möbel, Spielsachen, usw. aus Keller oder Estrich trennen und günstige "neue" Dinge erwerben.

Mögliche Stände für den Flohmarkt: In den Häusern, in den Garagen, in den Gärten, auf den Trottoiren oder im Park der Villa Stucki. Es wird einen Plan geben.

Die Villa Stucki organisiert diesen Event zum zweiten Mal, bietet kleine Verpflegungen, Drinks und im Anschluss im Beaumontquartier das Beaumontfest an.

Villa Stucki, Seftigenstrasse 11, CH-3007 Bern, www.villastucki.ch

Urban gardening , von Michael Klesse Urban gardening

Seit Ende April spriessen auf dem Areal des alten Tramdepots Burgenziel in Bern frische Kräuter, Blumen und frisches Gemüse. Auf einer Brachfläche von 400 qm ist ein temporärer Garten entstanden. Auf Holzpaletten stehen mit Bioerde gefüllte Harassen, Big bag Säcke und Einkaufswagen. Jetzt, im August, kann geerntet werden.

Mit dem Projekt "Temporärer Garten" von Stadtgrün Bern und der QUAV 4 können interessierte  BewohnerInnen des Quartiers 4 einen oder mehrere Behälter günstig mieten (10-20 Fr.) und nach biologischen Grundsätzen bepflanzen.

Mobile Gärten haben auch eine starke soziale Komponente, die einem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht. Hier kann man sich ungezwungen und unverbindlich treffen ohne dass man sich verabreden muss. Ein neues Lebensgefühl keimt in dieser neuen Begegnungszone. Graue Zonen dürfen verändert werden.

Tramdepot Burgernziel, bei der Quartierbeiz: Punto, Thunstrasse 104, CH-3006 Bern

www.derbund.ch, unter: "Jedem Berner seinen Garten".