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Ein Ort für Geiss und Kind! , von Maja Boss Ein Ort für Geiss und Kind!

Nach über zwei Jahren intensiver Vorarbeit wird in diesem Sommer endlich der LernOrt und die neue Kitagruppe auf dem Bauernhof in der schönen Elfenau in Bern eingeweiht. Eine Kleingruppe von Kindern wird im LernOrt mit Hilfe von unseren tierischen Helfern neue Wege im Lernen entdecken und eine neue Kitagruppe der Waldkita wird den Alltag auf dem Bauernhof hautnah miterleben dürfen. Genauere Infos findet man unter www.kitamurifeld.ch.

Nun braucht es für die Ziegen, die momentan auf der Alp sind, dringend neue Zäune! Deshalb haben die beiden Initiantinnen Franziska Engel und Veronika Singa eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die gerne unterstützt werden darf!

Schlau eingewickelt – die Bienenwachstücher von Loggia16! , von Nina Hübner Schlau eingewickelt – die Bienenwachstücher von Loggia16!

Petra Gurtner und Stefan von Arx sind die beiden kreativen Köpfe von Loggia16 und in Bern beheimatet. «Der Wunsch nach einem eigenen Produkt» schlummerte schon immer in Stefan, der das Tüfteln, Werkeln und Designen zu seinem Beruf gemacht hat. Das Jahr 2016 manifestierte sich als Meilenstein: Der übermässige Einsatz von Plastik und Kunststoff auch im Alltag, die aufflammende Diskussion in der Öffentlichkeit zum Thema «Plastik in den Weltmeeren» und der Wunsch, auch den eigenen Kindern eine lebenswerte Welt zu ermöglichen, liessen sie ihren Lebensstil ändern. Die ersten Unverpackt-Läden tauchten auf und aus Neuseeland verpackt als Reisemitbringsel die zündende Idee – ein Bienenwachstuch!  

Unzählige Stunden an Recherchearbeiten folgten, weitere unzählige Stunden an Ausprobieren und Verwerfen bis die beiden bei ihrem Produkt den CERA-Tüchern ankamen. Petra ist Typografische Gestalterin und designte die CERA-Tücher. Dabei liess sie sich dabei von einer (regenreichen) Norwegen-Reise inspirieren. Am 1. Mai 2017 stellten sie die ersten Tücher in ihren Online-Shop. Genau rechtzeitig und ein Glück, wie sie sagen, denn die Unverpackt-Läden sowie die Suche nach plastikfreien und ökologisch vertretbaren Alltagsgegenständen manifestierten sich immer stärker in der Gesellschaft. Zwei Jahre später produzieren sie nicht mehr daheim in der Küche, dafür aber mit Einbezug von sozialen Institutionen. Einpacken und Versand geschehen immer noch daheim und in Bern liefern sie die CERA-Tücher per Velo in die Geschäfte aus.

Die Tücher gibt es in unterschiedlichen Grössen im Online-Shop oder in ausgewählten Läden zu erwerben. Sie bestehen aus Bio-Baumwolle, aus Bio-Bienenwachs aus der Region, Bio-Jojoba-Öl (für eine optimale Elastizität) und aus Baumharz (für eine bessere Haftung). Die CERAs eignen sich hervorragend, um alles, was frisch bleiben soll, einzuwickeln, abzudecken oder einzupacken. Das Bienenwachs wirkt antiseptisch, so dass nach dem Abspülen mit kaltem Wasser, die Tücher wieder vollumfänglich einsatzbereit sind. Und wird das Tuch einmal nicht mehr gebraucht, kann es in Streifen geschnitten als Anzündhilfe verwendet werden – top!

Leidenschaft, Genuss & Nachhaltigkeit , von Regula Keller Leidenschaft, Genuss & Nachhaltigkeit

Am Anfang war bei Ursina Steiner und Stephan Jaun der Traum vom eigenen Hof. Selber überzeugt davon, dass Genuss viel mit der Herkunft des Essens, guten biologischen Rohprodukten und den Menschen dahinter zu tun hat, fingen sie an, ihr eigenes gefrorenes Joghurt herzustellen. Jolimont manufaktur war geboren und mit ihm eine grosse Fangemeinde, welche regelmässig vor dem mobilen Stand Schlange steht. Der Nachfrage entsprechend hat sich die Manufaktur rasch zu einem Catering- und Produktionsbetrieb entwickelt.

Und seit 2015 leben die beiden ihre erfolgreiche Philosophie nun auch auf dem eigenen Biobauernhof Wydimatt aus. Zusammen mit einer Herde rhätischem Grauvieh und Weideschweinchen. Sie leben Slow Food durch und durch. Ab und zu sind sie zu Gast am Mercato Slow Food in den Vidmarhallen mit Fleisch, Würsten, Trockenfleisch und anderen Produkten vom Hof.

Der innere Schweinehund , von Stefan Hugi Der innere Schweinehund

Wann mussten Sie letztmals den inneren Schweinehund überwinden? Um endlich die Fenster zu putzen? Endlich ein Fitnessabo zu lösen? Endlich zur Dentalhygiene zu gehen?

Eine Schauspielerin wird in einer Probepause vom Publikum überrascht: ihr Stück ist noch gar nicht fertig! Sie macht ihren inneren Schweinehund für das unfertige Stück verantwortlich. Doch bald zeigen sich Selbstzweifel und Selbstbetrug. Nun will sie ihren Zustand verändern.

In «Überall Schweinehunde!» tritt die Mimin Katharina Lienhard in ein Zwiegespräch mit ihrem animierten inneren Schweinehund. Sie setzt sich gekonnt kritisch, aber mit viel Humor auseinander mit einem sehr alltäglichen Thema. Das ist sehr amüsant, aber zuweilen etwas unangenehm, wenn man sich in den Situationen selbst wieder erkennt.

Crowdfunding noch bis 29. April / «Überall Schweinehunde!» ab 2. Mai 2019 im Kunst- und Kulturhaus visavis in Bern / Tickets für die Aufführungen auf Ticketfrog

Frischer Fritz , von Maja Boss Frischer Fritz

Jährlich landen über zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel, die in der Schweiz produziert werden, nicht auf unserem Teller sondern im Abfall. In reichen Ländern wie in der Schweiz sind es die Endkonsumenten, die am meisten wegwerfen. Diese Tatsache wollte die Thuner Köchin Sandra Kissling -zu unserem Glück- nicht mehr länger hinnehmen, sondern im Gegenteil aktiv „bekämpfen“. Mit ihrer Geschäftsidee „Frischer Fritz“ rettet sie absolut einwandfreie Nahrungsmittel vor unnötiger Entsorgung und bringt sie täglich in Thun vis-à-vis des Bahnhofs an ihrem Stand an den Konsumenten. "Frischer Fritz" arbeitet dabei mit verschiedenen regionalen Partnern zusammen. Lass auch du dich vom abwechslungsreichen Angebot überraschen!

www.frischerfritz.ch

Emmentaler Shrimps , von Sarah Galatioto Emmentaler Shrimps

Auf dem 300-jährigen Bauernhof Eyhof der Familie Kunz in Burgdorf tut sich Einzigartiges. Dort, wo bis 2014 noch 30 Mutterschweine lebten, schwimmen heute Zehntausende Shrimps in umfunktionierten Gartenpools. Der Familie ist es als Erste schweizweit gelungen, in einem umgebauten Schweinestall eine funktionierende Indoor-Shrimpzucht aufzubauen. Familie Kunz wollte einen Nebenerwerb aufbauen mit einem Nahrungsmittel, das in der Schweiz nicht produziert, aber konsumiert wird.

Auf einer Reise durch Kalifornien wurden sie auf einen ähnlich gelagerten traditionellen Bauernbetrieb aufmerksam, der seit einigen Jahren auch erfolgreich eine Indoor-Shrimpzucht betreibt. Das war 2013. Was sie seither „im Hinterkopf“ hatten, setzten sie schliesslich um: 2015 ernten die Familie die ersten Garnelen in der eigenen Anlage. Seither läuft die Produktion auf dem Eyhof pausenlos.

Die Innovation findet nicht nur bei den Kunden Anklang sondern bei vielen renommierten Wirten von Gourmetlokalen. Mit ihrer Shrimp-Aufzucht und -Mast will Familie Kunz umweltfreundlich und nachhaltig produzieren. Die Kunden erhalten nur frische Lieferungen, da nur auf Bestellung geerntet wird. Das Geschäftsmodell von Familie Kunz ist innovativ und zukunftsorientiert. Es ergänzt gleichzeitig auch das Auskommen für zwei Generationen auf dem Eyhof.

www.aemmeshrimp.ch

Über Normen und Konventionen , von Stefan Hugi Über Normen und Konventionen

Ein Sommernachtstraum. Shakespeare also. Langweilig, altbacken, brav. Das findet auch die Theatergruppe, die - vom Regisseur verlassen - das Stück selber fertig inszenieren will. Doch während den mühevollen Proben und schier endlosen Diskussionen realisieren die Mitglieder der Truppe, dass der Stoff mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb ist. Sie werden mit Normen, Schubladisierung und Vorurteilen konfrontiert, müssen ihre eigene Situation schmerzlich reflektieren und letztlich damit umgehen.

«Sommernachtsträumer*innen» ist das erste Stück und zugleich Regiedebüt der 19-jährigen Autorin und Theaterwissenschafterin Nora Steiner. Sie lässt ihre Protagonisten in einem Theater-im-Theater-im-Theater agieren. Ihre Inszenierung ist eine gelungene Kombination aus Schauspiel, Tanz und Livemusik. Das gesamte Ensemble setzt sich aus wunderbaren Jungtalenten zusammen und spielt mit grosser Freude und Kreativität. Die Junge Theaterfabrik zeigt «Sommernachtsträumer*innen» im Kunst- und Kulturhaus visavis in Bern noch bis am 5. April.

Natürliche und nachhaltige Kosmetik , von Michel Gygax Natürliche und nachhaltige Kosmetik

ONATAH ist eine kleine Naturkosmetik-Manufaktur, welche vor ungefähr drei Jahren von Patricia Liechti aufgebaut worden ist. Mittlerweile ist es ein Zweifrauenbetrieb, der eng mit einer diplomierten Naturkosmetikern aus Schwarzenburg zusammmen arbeitet. Jedes Produkt wird mit liebevoller Handarbeit in Eigenregie hergestellt. Bei der Produktion sämtlicher Kosmetikprodukte wird auf synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone und jegliche Zutaten auf Erdölbasis verzichtet. Stattdessen werden natürliche Rohstoffe, native Öle und Fette und ausschliesslich naturreine, ätherische Öle, möglichst alles aus Bio-Produktion, verwendet.

Der Name ONATAH kommt aus dem Irokesischen und heisst so viel wie „Tochter der Erde“ oder „von der Erde“. Dieser Name steht als Synonym zur Manufaktur. Er repräsentiert das Anliegen, mit den Produkten sowohl etwas für die individuelle Gesundheit als auch für die Umwelt zu tun. Bravo!

www.onatah.ch

Kretische Köstlichkeiten     , von Sarah Galatioto Kretische Köstlichkeiten

Im Januar war in Palekastro auf Kreta Olivenernte – eine intensive Zeit auch für die Familie Tsimitakis. Der neue Öl-Jahrgang verspricht wieder ein guter zu werden. Das kretische Öl wird kaltgepresst (extra vergine), schmeckt vorzüglich und ist gesund. Grossen Anklang findet jeweils auch der köstliche Thymianhonig von Giannis. Der Wanderimker zügelt seine Völker mehrmals im Jahr hinauf in die Berge und wieder hinunter, immer dorthin, wo es gerade blüht. Für passionierte Köchinnen und Köche gibt es handgeschöpftes Meersalz von Andreas Frangiadakis zu kaufen. Das grobkristalline, schneeweisse und aromatische Salz ist sehr beliebt.

Hinter diesem wundervollen Projekt steht H.U. Trachsel aus Bremgarten. Neben dem Verkauf der typischen kretischen Köstlichkeiten seiner Freunde organisiert er u.a. Reisen für Interessierte, die auf Kreta selber vor Ort bei der Olivenernte mithelfen möchten. Tagsüber unterstützt man die kretische Familie bei der Olivenernte oder je nach Wetter können auch kleine Wanderungen und Besichtigungen in der Region gemacht werden. Abends wird man bei Interesse in die Geheimnisse der griechischen Küche eingeweiht oder man geniesst das feine Essen in einer kleinen Taverne.

Der Aufenthalt ausserhalb der Touristenzeit gibt einen authentischen Einblick in das Leben der Inselbewohner. Normalerweise sind die Temperaturen recht angenehm. Im Januar wenns bei uns schneit, ist in Kreta bei 20 Grad im T-Shirt unter den Olivenbäumen Zmittag zu essen keine Seltenheit.

http://radio-kreta.de/11-fragen-an-hansueli-trachsel/

Walliser Egli , von Sarah Galatioto Walliser Egli

Das Abenteuer La Perche Loë begann mit einer originellen Idee: Percitech hat in Chavornay (VD) eine Methode entwickelt, bei welcher die Licht- und Temperaturverhältnisse im Jahresverlauf monatsweise in 12 Wasserbecken nachgestellt werden. So können in einem der Becken während des ganzen Jahres die Verhältnisse des Monats Mai simuliert werden. Dieser ist natürlicherweise der Laichmonat des Egli. Damit wird die Laichreife auf natürliche Weise gesteuert. Der Egli erträgt nur wenig Lärm und Licht. Stress bekommt ihm nicht. Die Setzlinge stammen aus der Brutanlage in Chavornay, danach reifen die Fische in den Aufzuchtbecken mit sauberem Bergwasser aus dem Lötschberg in Raron heran und werden dort filetiert.

Sie sind die einzigen Egli, die 100% Made in Switzerland sind – vom Rogen bis zum Filet. Es wird vollständig auf den Einsatz von Antibiotika und Medikamenten verzichtet. Gefischt wird in Raron nur auf Bestellung. Dank dem kurzen Lieferweg dauert es weniger als 48 Stunden, bis die Egli beim Besteller eintreffen. Der kurze Lieferweg und die rasche Lieferung wirken sich positiv auf die Frische und Qualität aus. Und sie sind auch ökologisch sinnvoll: weniger Foodwaste und besser für die Umwelt. Die Filets sind etwas grösser als die herkömmlichen, weil die Egli erst im Erwachsenenalter gefischt werden. Auch gekocht behalten sie ihre Festigkeit und ihre zarte Textur und eignen sich für die verschiedensten Zubereitungsarten.

Die Egli von La perche loë sind die einzigen, welche auch roh genossen werden können, weil das Quellwasser, in dem sie heranwachsen, absolut sauber und frei von jeder Verschmutzung ist und garantiert keine Parasiten enthält.

www.lapercheloe.ch