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Sightseeing mal anders , von Adrian Garbely Sightseeing mal anders

Tina und Chris sind seit drei Monaten ein Paar. Auch um Tinas nerviger Mutter zu entfliehen machen sich die beiden auf, mit dem Wohnwagen durch England zu reisen und dabei eher so mittelprächtige Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Unwägbarkeiten an Touristenmagneten wie dem Strassenbahn- oder dem Bleistiftmuseum begegnen sie alsbald - so möchte man sagen - in Tarantino-Manier.

«Sightseer», von Ben Wheatley, zurzeit im Kino Riffraff in Zürich oder im Kino Bourbaki in Luzern.

Eis hei mir no immer gno , von Stefan Hugi Eis hei mir no immer gno

Gut versteckt im hintersten und schattigsten Winkel des Gurtenbrauereiareals brauen eine handvoll Freunde seit neun Jahren ihr eigenes Bier - das Wabräu. Im Angebot stehen ein Helles, ein Dunkles, ein Weisses und – zu besonderen Anlässen – ein Bockbier. Alle Sorten sind naturtrüb, unpasteurisiert und von Hand gemacht.

Das ehemalige Wöschhüsi der Gurtenbrauerei dient als Produktions- und Gaststätte. Und dank einer Sammlung an Gurtenbier-Memorabilien auch als kleines Museum. Das urige und enge Beizli lädt zum gemütlichen Genuss von Bier, Weisswürsten oder Brezeln - jeweils freitags zum Fyrabebier oder zum Fritigsschoppe. Prost!

Brauerei WABRÄU, Dorfstrasse 50, Gurtenareal Nr. 30, 3084 Wabern, www.wabraeu.ch

Lars Luckys Dernière - VERSCHOBEN! , von Adrian Garbely Lars Luckys Dernière - VERSCHOBEN!

Mitmachen, mitlachen, super Gewinnsachen!

Lars Luckys einmalige Comeback-Show mit brandneuem Material und den bekannten Hits. Garantiert die allerletzte Möglichkeit, die legendäre Quiz-Show zu erleben!

Machen Sie sich hier ein Bild.

Café Kairo. Mittwoch 23. Januar 2013, Tür 20:00, Start 20:30 Uhr. Reservation empfohlen unter 031 330 26 25.

Circus, Circus! , von Michel Gygax Circus, Circus!

Seit Jahren, nein Jahrzehnten, bin ich nicht mehr im Zirkus gewesen. Tiere, die in Gefangenheit leben und vor Publikum Kunststückli machen müssen, ist nicht  mein Ding.

Wie dem auch sei. Dieses Jahr schenkte ich meinem Göttibuben einen Zirkusbesuch. Und ich bereute es nicht. Das Programm war schlicht grossartig. Vorwiegend junge und äusserst talentierte Artisten und Artistinnen traten in diesem sympathischen, familiengeführten Kleinzirkus auf. Übrigens ganz ohne Tiernummern!

Vielen Dank, liebe Familie Muntwyler. Ich finde bestimmt auch in der nächsten Zirkus-Saison ein Kind, das mit mir kommt...

www.circus-monti.ch

Kein Sommermärchen , von Adrian Garbely Kein Sommermärchen

Heute abend ist «Zum-Runden-Leder-Filmabend» mit einem Film, wo es drin um Fussball geht.

Der Film «Tom meets Zizou» behandelt die Karriere des ungewöhnlichen Fussballers Thomas Broich, der nach Jahren bei Gladbach, Köln und Nürnberg die Bundesliga unzufrieden verliess und sein Glück beim australischen Erstligisten Brisbane Roar fand. Eine bemerkenswerte Dokumentation über Hoffnungen, Erfolg und grandioses Scheitern.

«Tom meets Zizou», DO 10.01.13, 20.30 Uhr, Cinématte Bern, (Vorsicht: Bar und Restaurant geschlossen!)

Galoppierender Hund Bingo , von Michael Klesse Galoppierender Hund Bingo

Mal charmant-gewitzter Pop, mal süffiger Folk ist auf dem Debüt Album, "Big White Ghost", des Wahlberner Sing`n Songwriters Stephan Greminger zu bestaunen. Diesen Zauber versprüht er mit seinem Projekt "His Dog Bingo". Liebe, Drama und Wahnsinn mit einem Augenzwinkern sind die Zutaten für dieses feine Strickwerk.

Die Scheibe "Big White Ghost" beweist, dass sich Emotionalität und Selbstironie beileibe nicht ausschliessen müssen. Leise Töne fürs Gemüt, aber definitiv keine falschen Sentimentalitäten. Vielmehr gehen Gänsehaut und Grinsen eine glückliche Liasion ein.

Stephan Greminger unterhält das eigene Musikproduktionslabel "kekse produktion" und unterrichtet Gesang und Stimmbildung. Er komponiert, produziert und singt für Büro Amsterdam, Rob`n Steeph acoustic inferno und tritt als Sänger bei den lookalikes, 007 Only u.v.m. auf. Ein sehr umtriebiger Kerl. Tournee läuft.

www.hisdogbingo.ch, www.kekseproduktion.ch

Helvetia im Zeitraffer , von Reto Hügli Helvetia im Zeitraffer

Der gebürtige Aroser Alessandro Della Bella hat etliche Nächte mit seiner Kamera draussen verbracht. Herausgekommen ist dabei eine spezielle Ansicht der Schweiz: «Helvetia by night» ist ein Kurzfilm im Zeitraffer, der ungewohnte Bilder unseres Landes zeigt. Dass in dieser Produktion auch die Lichtverschmutzung, die von unseren Siedlungen ausgeht gezeigt wird, ist ein kritischer Nebenschauplatz. 

Der Fotograf arbeitet hauptberuflich für die Bildagentur Keystone, findet aber dennoch genügend Zeit (und hoffentlich Schlaf), um sich während der Nacht um seine Time-lapse-Projekte zu kümmern – auch wenn ihm dabei schon einmal das Arbeitsgerät gestohlen wurde...

Video «Helvetias Traum»

Pausenplatz in Basel , von Michael Klesse Pausenplatz in Basel

Der Pausenplatz in Basel ist ein Herzblut-Projekt der Kunstvermittlerin Michèle Decourt und des Kunstmalers Martin J. Meier, welche vor allem regionalen Kunstschaffenden eine Plattform bieten, in den Bereichen: Malerei, Skulptur, Installation und Fotographie.

Dort wird Raum für Kunst, für Begegnungen, für Genuss im kleinen und privaten Rahmen angeboten. Der Kulturraum Pausenplatz ist ein kleiner und feiner Ort, wo eine Auseinandersetzung mit Kultur und Kunst sattfindet. Michèle Decourt und Martin J. Meier haben Lust auf Kunst, Lust zusammen mit Freunden Filme zu schauen, Lust Begegnungen zu erleben, Lust kulinarisches zu geniessen.

Inmitten der jeweils aktuellen Ausstellung können, auf Anfrage für eine kleine Gesellschaft, regionale und einfache Mehrgänger mit passenden Weinen serviert werden. In der Galerie wird dann an der grossen Tafel gespeist, getrunken, gesungen, diskutiert und verhandelt.

Die Beiden verstehen die Kunstvermittlung als sinnlichen Prozess und setzen wichtige Akzente gegen die Schnellebigkeit und die Wegwerfkunst. Sponsoren, Gönner und Interessierte können den direkten Kontakt mit dem Künstler und seiner Arbeit im Atelier vor Ort erleben. Freunde bringen Freunde mit.

Pausenplatz, Gotthelfstrasse 23, CH-4054 Basel, www.pausenplatz.org

Ein Garten zum Verlieben – nicht nur im Frühling! , von Sabine Keller Ein Garten zum Verlieben – nicht nur im Frühling!

Auf der Anhöhe des linken Zürichseeufers betreibt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen hauseigenen Garten der nicht nur die Gelegenheit bietet Blumen und seltene Pflanzen zu bestaunen, sondern ein Ort ist um zu verweilen, sich niederzulassen und die Natur in ihrer ganzen Schönheit zu betrachten.

Gewächshäuser, Sichtungs- und Themengärten sowie Flächen für Gemüsebau, Baumschulen und Obstbau befinden sich auf dem Campus. Das Gärtner-Team hegt und pflegt den Garten mit viel Liebe zum Detail und gestaltet Themen-Gärten. Dies zu jeder Jahreszeit neu. Besonderheiten wie zum Beispiel der Hexengarten mit seinen verschiedenen Heilkräutern und deren Geschichten ragen besonders heraus. 

Von April bis Dezember werden einmal im Monat Führungen angeboten, bei denen Fachleute und Spezialisten rund um die verschiedenen Pflanzen-und Gartenthemen  das Verständnis der Besucher für die Natur fördern. Inklusive sind jeweils Tipps und Tricks für den eigenen Garten. Jedermann kann unangemeldet hinzustossen.

Also ein Besuch wert - zu jeder Jahreszeit!

www.lsfm.zhaw.ch

Fantastische Zeitreise , von Stefan Hugi Fantastische Zeitreise

Du sitzt auf einem Haufen Schrott, der sich über viele, viele Jahre angesammelt hat. Du hast daraus kuriose Spielzeuge, wunderliche Maschinen, verschrobene Kunstwerke oder bizarre Bühnenbilder gebastelt. Und damit vielen Kindern einen Heidenspass bereitet und Erwachsene zum Staunen und Nachdenken gebracht. Doch nun ist Schluss. Die alten Hallen, wo sich dein Gerümpel bis unter die Decke stapelt, werden abgerissen. Alles muss weg. Zurück auf den Schrottplatz. Doch vorher...

... baust du aus den Teilen einen merkwürdigen Parcours auf mit viel Liebe zum Detail und lässt die Besucher ein letztes Mal durch die Räume der ehemaligen Schoggifabrik wandeln.

Genau das tut Babu Wälti. Er und das Team von Fata Morgana laden zum trashigen Spaziergang. Es gilt, an 16 Posten geheimnisvolle Aufgaben zu erfüllen oder abstruse Rätsel zu lösen: «Mystodrom – As time goes by» an der Bahnstrasse 21 in Bern. Immer mittwochs, freitags, samstags und sonntags bis 1. Dezember - jedoch restlos ausverkauft. Zusätzliche Daten ab 26. Dezember bis 5. Januar. Auch ausverkauft.

«Mystodrom – As time goes by», www.spielmaterialverleih.ch/mystodrom und www.fatamorgana.ch/mystery/mystodrom.asp