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Erlebnisbahnhof Brittnau-Wikon , von Adrian Garbely Erlebnisbahnhof Brittnau-Wikon

«2013 feiert das elektromechanische Stellwerk, das bei uns im Erlebnisbahnhof steht, seinen 100. Geburtstag. Zu diesem Anlass veranstalten wir ein grosses Bahnhofsfest am 24. August.»

Wer solches sagt, ist definitiv mit viel Herzblut dabei! Museumsleiter Beat Hürzeler ist Eisenbahner mit Leib und Seele. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Vereins «Erlebnisbahnhof Brittnau-Wikon» kümmert er sich um mehrere noch funktionstüchtige Stellwerke und Sicherungsanlagen, aber auch die Schalter sehen aus und funktionieren noch genau wie vor Jahrzehnten.

Sollte Ihnen der 24. August nicht passen - es gibt auch individuelle Führungen. Selbstverständlich können Sie auch Mitglied oder Gönner des Vereins werden.

http://www.erlebnisbahnhof.ch/fest2013.php

Kino über den Dächern von Bern! , von Michel Gygax Kino über den Dächern von Bern!

Das kleine Dachkino ist eine äusserst charmante Kulturidee. Während der vermeintlich kulturlosen Zeit im Juli werden jeweils von Sonntag bis Dienstag auf verschiedenen Berner Dachterrassen schöne Filme gezeigt. Dazu gibt's Crèpes und Bier. Sonntags spielt vor dem Film noch eine kleine Band. Die Sitzkissen bringt man selber mit. Bei Regen lassen sich die Organisatorinnen was einfallen. Grosses Kino!

http://kleinesdachkino.jimdo.com

In die Ferne schweifen lohnt sich nicht immer , von Michael Klesse In die Ferne schweifen lohnt sich nicht immer

Ein Erlebnis der besonderen Art findet man in unmittelbarer Nähe auf dem Berner Markt am Samstagvormittag von 7.00-12.00h. Es lohnt sich, früher aufzustehen. Hier verschmelzen regionale Köstlichkeiten und Delikatessen ferner Länder vor dem Bundeshaus und in der Münstergasse zum begehrlichen Augenschmaus und Sinnesrausch. Multikultur trifft sich in Bern, öffnet und verbindet. Es darf dekustiert, diskutiert und sogar gefeilscht werden. Und das in Bern!

Das Erleben der opulenten Farbenpalette des Pflanzenmarkts, die Käse-, Fleisch-, Gemüse-, Gewürz- und Brotvariationen des Delikatessenmarkts sind ein pures Vergnügen, wo man sogar Momente des Glücks erleben kann, wenn man beim lebensfrohen Tunesier wie in dessen Land einkaufen kann. Garantiert keine Migrosware. Projekte für die Vielfältigkeit und gegen den Produkteeinheitsbrei.

Jeder Stand hat sein eigenes Konzept, wo, meist mit sehr viel Herzblut, Eigenkreationen vom Händler über die Theke gehen.

www.bernerwochenmarkt.ch

Paradies retour! , von Michel Gygax Paradies retour!

Juri Oppliger und Kelly Kaspar haben sich ans schönste vorstellbare Ende der Welt begeben und setzen ihren Traum von der kleinen, freien und persönlichen Welt mit gastrokulturellen Taten um. Das Restaurant des gorges am Ende der romantischen Bieler Taubenlochschlucht bietet eine ehrliche, hausgemachte Küche zu sehr fairen Preisen. Dazu gibt's kantige Weine, freundliche Menschen, günstige Hotelzimmer und eine lauschige Gartenbeiz am Fluss.

Unbedingt die kleine 30minütige Wanderung von Biel-Bötzingen her durch die Taubenlochschlucht geniessen!

www.des-gorges.ch

Konzert im Pflanzplätz , von Stefan Hugi Konzert im Pflanzplätz

Für gewöhnlich begibt man sich für einen Konzertbesuch wahlweise in kultige Musiktempel, umfunktionierte Werkhallen, schummrige Kellerlokale oder auf zweckentfremdete Grünflächen. Schon mal darüber nachgedacht, eine Kapelle zu sich nach Hause zu holen? Wer nun denkt, so etwas sei unmöglich und sowieso viel zu teuer, liegt falsch.

Das Projekt «Le son d'été» begeistert mit einer äusserst charmanten Idee: Man bucht über die Website eine Band, lädt sie zu sich zum gemütlichen Grillfest und lässt sie im Garten oder auf dem Balkon aufspielen. Und fertig ist der schöne Sommerabend mit Freunden und musikalischer Begleitung. Très sympa!

Le son d'été, www.lesondete.ch

Gelateria di Berna , von Michael Klesse Gelateria di Berna

Im Herzen der Begegnungszone Mittelstrasse im Berner Länggassquartier hat sich die Gelateria di Berna (seit 2010), mit ihrem Laboratorio neben der Cafe Bar Sattler angesiedelt. Die Auswirkungen auf das Leben im Quartier sind gigantisch und verwandeln es in ein Little Italy. Die Menschen stellen sich nicht nur an Sonnentagen in einer langen friedlichen Schlange auf, welche bis auf die Strasse reicht und nehmen etliche Wartezeitenminuten in Kauf. Denn, es lohnt sich sehr!

Die Vision: Die Kinheitserinnerung. Das Stehen vor der Vitrine für die erste italienische Gelato, unendlich viele Sorten, jede eine Verheissung, die Namen auf den Steckschildern klingen schön aber fremd, alle wollen sie entdeckt sein, am Liebsten gleichzeitig, diese Farben, dieser Genuss, dieses Glück. An dieser Kindheitserinnerung orientieren sie sich. Ein hoher Anspruch. Die Sorten wechseln mehrmals pro Saison. 

Die süsse Überraschung: Mit dem Ape-Dreirad, welches gemietet werden kann, kommt die Gelateria di Berna auf den Dorfplatz, aufs Firmengelände, an den Waldrand oder nach Hause. Öffnungszeiten Gelateria: Von April bis hoffentlich ganz lange.

Gelateria di Berna, Mittelstrasse 15, CH-3012 Bern, www.gelateriadiberna.ch

Männerrunde am Mittag , von Stefan Hugi Männerrunde am Mittag

Es wird geplaudert und geraucht. Es werden Spielzüge kommentiert, kritisiert und mitunter gar korrigiert. Und es wird gespielt. Meist stundenlang.

Die Männer, die sich täglich zum Strassenschach auf dem Berner Bärenplatz treffen, sind mit vollem Einsatz und grosser Leidenschaft dabei. Unter den Augen des mehr oder weniger fachkundigen Publikums spielen sie Partie um Partie. Diskutieren, lamentieren, gestikulieren. Manchmal beobachten sie stumm, manchmal geraten sie in mittelschweren Aufruhr. Man wähnt sich auf einer Piazza im Süden.

Als Zuschauer amüsiert man sich königlich über die Männer beim königlichen Spiel. Ein kurzes Verweilen während der Mittagspause mit einer köstlichen Crêpe vom benachbarten Stand ist jedenfalls wohltuend und vergnüglich.


Wie in einer anderen Welt , von Michael Klesse Wie in einer anderen Welt

Abwarten und Teetrinken in der Tadshikischen Teestube wird in Berlin Mitte seit Jahrzehnten (1976) zelebriert. Die Institution DDR hielt sich diesen Geheimtipp als Ort der Stille. Wie kommt eine tadshikische Teestube nach Berlin (Ost)? Damals im Hause der deutsch-sowjetischen Freundschaft wurde 1976 die Teestube eingebaut. Sie war 1974 auf der Leipziger Messe der Pavion für die zentralasiatischen Republiken. Das Interieur ist beeindruckend original: voller Schnitzereien und verziert mit floralen Mustern. 

Alle Generationen und auch alle Geldbeutel sollen sich hier versammeln können - und das klappt auch. Dank der herzhaft-engagierten Gastronomen. Hier werden kleine Snacks wie Blinis, Piroggen, Soljanka und Pelmeni serviert. Auf der Karte stehen unter anderem Russischer Rauchtee und Karawanentee, Ceylon oder China-Rosentee, japanische, englische Tees, Kräuter-, Grün- und Fruchttees.

Man ist in Berlin Mitte und doch nicht da, wie in einer anderen Welt, irgendwie abgeschieden. Gäste können sich entspannen, nachdenken, lesen. Immer noch ein Geheimtipp für mind. 20 bis 30 Personen. Man muss sich Zeit nehmen hier drinnen um im Schummerlicht auf Kissen rumzulümmeln, auf eine halbe Stunde reinschauen funktioniert nicht. Alles dauert ein bisschen länger, die Tees müssen erst ziehen. Die Verweildauer ist relativ hoch in der kleinen Oase im Grossstadttrubel. Montagabend ist Märchenstunde.

Die traditionelle Tadshikische Teestube, Oranienburger Str. 27 (im KunstHof), DE-10117 Berlin-Mitte, www.tadshikische-teestube.de

Die Jagd nach dem Schnitzel in der Dose , von Michael Klesse Die Jagd nach dem Schnitzel in der Dose

Geocaching heisst diese moderne Schatzsuche auf unserem Planeten im urbanen Dschungel, sowie bei Fuchs und Hase in der Pampa. Mit GPS Gerät oder Smartphone kann die Suche nach versteckten Minidöschen bis handfesten Kisten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad bei Rätsel, Versteck und Terrain schon bei jeder Haustüre losgehen.

Was braucht man: Viel Zeit, Herzblut, entweder GPS Gerät oder App auf Iphone für 10.-, auf Android für 9.30.-, registrieren bei geocaching.com mit einem persönlichen Account, Wissen auf was man achten muss, Klamotten für draussen, evt.Tauschgegenstände für die Schatztruhe, bei grösseren Touren Picknick, Getränke.

Die Philosophie: "Raus aus den Sesseln"! Bewegen an der frischen Luft mit einem Ziel. Kultur und Natur entdecken, respektieren und erhalten. Neue Lust aufs Draussensein entwickeln, auch mit Kindern und Jugendlichen klasse.

Angefangen hat dieser Hype vor 13 Jahren in den USA, von GPS Freaks gegründet. Mittlerweile sind über 2 Millionen(!) Schätze weltweit registriert und versteckt. Für begeisterte Neueinsteiger gibt es einschlägige Einführungsliteratur im Buchhandel oder im Internet.

Ich habe dabei in Bern schon Orte entdeckt, die mir noch völlig fremd waren. Bei den aufgelisteten Cachs sind oft tolle Beschreibungen und Geschichten zum jeweiligen Gebiet und Hintergrund dabei.

www.geocaching.com

Tanzen im Quadrat , von Sophie Frei Tanzen im Quadrat

Verschiedene Stimmen wurden laut: "Ich würde mal wieder gerne so richtig tanzen gehen...". Zu sechst haben wir uns zusammengetan, um diesen Wunsch nicht nur uns selbst zu erfüllen. In einer Woche ist es endlich soweit. Das Tanzen im Quadrat Team lädt das erste Mal zum Tanzen ein und zwar ins Quadrat nach Zollikofen bei Bern. Passend zum Frühlingserwachen wird zu einem bunten Strauss an Liedern von den 50s bis zu den 2013s das Tanzbein geschwungen und das die ganze Nacht!

Im Quadrat in Zollikofen am Freitag, 19. April 2013, ab 21.00 Uhr.

Für Erwachsene. Eintritt Fr. 15.00.
Essen wer will ab 18 Uhr. Bitte reservieren.

www.facebook.com/TanzenimQuadrat; www.imquadrat.ch