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Auf dem Stadtrundgang der besonderen Art , von Reto Hügli Auf dem Stadtrundgang der besonderen Art

Franziska Lüthi, André Hebeisen, Hanspeter Deflorin und Roger Meier heissen die Stadtführerinnen und Stadtführer, die dir deinen Wohnort aus einer etwas anderen Perspektive zeigen. Vor fünf Jahre lancierte der Verein «Surprise» (genau, das Strassenmagazin!) die ersten «sozialen Stadtrundgänge» in Basel. Ein Jahr später folgte Zürich. Nun gibt es das Angebot auch in Bern.

Die Menschen, die in diesem Projekt mitmachen, kennen Armut, Ausgrenzung und Obdachlosigkeit aus eigener Erfahrung und zeigen als Experten der Strasse die Stadt aus dieser Optik. Seit dem 22. Januar bietet Surprise in Bern zwei verschiedene Touren an. Ein Rundgang befasst sich mit dem Thema Obdachlosigkeit, während sich die andere Tour der Armutsfalle Arbeitslosigkeit widmet. Bald wird es eine dritte Tour zum Thema Armut und Sucht geben.

Informationen zu den Rundgängen, Termine und Buchung

bimano kids - der etwas andere Spielplatz , von Léa Urben bimano kids - der etwas andere Spielplatz

Was tun mit den Kleinen an einem verregneten Wochenende, wenn etwas Abwechslung zum Dälhölzli- oder Museumsbesuch gefragt wäre?
Ab in den bimano kids! Der Indoor-Abenteuerspielplatz bietet auf 850m2 verschiedenste Attraktionen für Kinder, ob klein oder gross.
Neben viel Platz zum rumtollen, rennen und spielen gibt es einiges zu entdecken und auszuprobieren:

- Vulkan zum klettern, rutschen, springen
- U-Boot/Raumschiff, um Tiefsee oder Weltraum zu erforschen
- Boot, um durch Wind und Sturm zu steuern
- Miniramp und Halfpipe für Scooter und Skateboard
- Bällelibad – baden mit dem Weissen Hai
- 2 Seiltunnel in luftiger Höhe
- Phosphorisierende Malwand
- Diverse Kletterwände und vieles mehr

Beim Bau wurde zudem auf den üblichen Plastikschnickschnack von anderen Indoorspielplätzen verzichtet - im bimano ist fast alles von Hand gebaut. Mit viel Liebe zum Detail wurden grösstenteils Dinge verwendet, welche normalerweise auf dem Schrott gelandet wären. Das "U-Boot" ist zum Beispiel ein altes Futtersilo direkt vom Bauernhof, das alte Feuerwehrauto oder das Boot wären schon längst auf Schuhkartongrösse gepresst, wenn sie im bimano nicht eine neue Bestimmung gefunden hätten.

Und das Beste: eine Pause zwischendurch ist jederzeit möglich im gemütlichen Restaurant Zent gleich nebenan - und eine Pause wird nötig sein, denn das Austoben fordert jeden, unabhängig vom Alter!

Schweizer Musik zum Entdecken , von Maja Boss Schweizer Musik zum Entdecken

Die beiden Zanella Brüder Samuele und Mattia zogen als Jugendliche von Rom nach Thun, von der Metropole über die Alpen in die Provinz. Hier fanden sie ein Zuhause, Freunde und die Freude an der Musik. Zu unserem Glück. Unterdessen führen sie die sechsköpfige Thuner Band „The Two Romans“ an und ziehen einem live, ungeachtet von Alter und Geschlecht, mit ihrem römischen Temperament sofort in ihren Bann und übertragen ihren Enthusiasmus für die Musik auf das Publikum. Schweizer Musik zum Entdecken, am besten live.

www.thetworomans.com

Lesen im Grünen , von Reto Hügli Lesen im Grünen

«Nimm eins, gib eins!» – das ist die Idee hinter dem von den Kornhausbibliotheken Bern und Stadtgrün Bern lancierten Projekt «Offene Bücherschränke in Parkanlagen». Ein wetterfester Schrank wird mit einem Anfangsbestand an Büchern, Hörbüchern und Filmen bestückt. Ihr könnt jederzeit ein Exemplar mitnehmen. Das gelesene Buch bringt ihr entweder wieder zurück, oder behaltet es und stellt dafür ein anderes in den Schrank.

Das Angebot besteht bereits seit 2016, mittlerweile an neun Standorten: Im Marzilibad, am Marziliplatz, im Senkgarten der Parkanlage Elfenau, auf der Kleinen Schanze, dem Falkenplatz, dem Lorraineplatz, im Bachmätteli, im Wylerbad und in der Parkanlage Brünnengut.

Ich freue mich schon jetzt auf den Sommer und viele Mussestunden mit interessanten Büchern unter freiem Himmel im Grünen!

Standorte der offenen Bücherschränke in Bern

Sportferien? , von Maja Boss Sportferien?

Sportferien? Noch kein Programm? Keine Lust auf den Skirummel und die Massen von Leuten? Dann heisst die Lösung vielleicht Saxeten. Im kleinen idyllischen Dörfchen unterhält eine unabhängige Interessengemeinschaft einen Top-Schlittelweg. Beim einstündigen Marsch in der malerischen Winter-Berglandschaft - die Autorin empfiehlt dies abends zu tun und bei Wetterglück den irrsinnig schönen Sternenhimmel zu bewundern - wärmt man sich auf, bevor man 4 km runtersausen kann. Und unterwegs begrüsst einem im urichgen Hexenhäuschen die Familie Balmer mit warmen Getränken und auf Vorbestellung mit herrlichem Fondue.

Pistenbericht

Silvester mit Helga , von Michel Gygax Silvester mit Helga

An Silvester 2017 ab 22 Uhr findet bereits zum zehnten Mal "Helga - die Tanznacht für Erwachsene" im Kulturhof Schloss Köniz statt. Wie gewohnt wird das charismatische DJ-Kollektiv mit viel Freude, Leidenschaft und Herzblut querbeet Hit um Hit aus den letzten 50 Jahren der Musikgeschichte auflegen, so dass das Tanzbein bis in die Morgenstunden hinein geschwungen werden kann.  

Das Restaurant zum Schloss nebenan ist bereits ausgebucht. Wer aber im Restaurant Marzer oder im Restaurant Eiger tafelt, erhält einen kostenlosen Eintritt zur Party. Wer nur zu Helga will, kann sich hier Tickets sichern. 

Beim Sex geht es nicht nur darum, wie gross und wie lange , von Michel Gygax Beim Sex geht es nicht nur darum, wie gross und wie lange

Das Berner Amateurtheater-Kollektiv Theater Central hat sich einen Namen gemacht mit dem Inszenieren von Werken, die sie oftmals selber aus dem Englischen übersetzen. Dieses Jahr bringen sie mit «Wanderlust» des Briten Nick Payne bereits die fünfte deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne. 

Das Stück handelt von Sex und Intimität und stellt die Frage, ob beides unweigerlich und untrennbar miteinander verbunden ist. Direkt, unverblümt und sensibel beschreibt der Autor, wie sich die Protagonisten in unterschiedliche sexuelle Abenteuer stürzen. Und vor allem, wie sie sich schwer tun, über ihre Bedürfnisse zu sprechen.

Wanderlust vom 12. Oktober bis 4. November im Theater am Käfigturm in Bern. Informationen und Tickets: www.theater-central.ch. Crowdfunding für das Bühnenbild auf Wemakeit.

Neubad Luzern , von Sophie Frei Neubad Luzern

Das Neubad ist eine Zwischennutzung des ehemaligen Hallenbads Biregg im Luzerner Quartier Hirschmatt-Neustadt. Seit 2012 hat sich der Verein Netzwerk Neubad zum Ziel gesetzt, im Zentrum von Luzern einen Raum für Kultur- und Kreativwirtschaft zu bieten. Das Veranstaltungsprogramm ist entsprechend kreativ, vielversprechend und bevölkerungsnah: Lust auf Poolkino, Strandgut oder FKK? Neben frischer Kunst und Kultur (FKK), Flohmarkt und Kultfilmen, gibt es eine Plattenkiste für Plattenliebhaber, eine sattelfeste Velobörse oder ein Queerbad – ein Treffpunkt für queere Menschen. Zudem locken regelmässige Konzerte, Tanzparties und das Bistro mit Angeboten wie Burger & Klavier ins Neubad nach Luzern. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Leckeres in Lübeck , von Karin Müller Leckeres in Lübeck

Bestimmt nicht Marzipan will die Schreibende hier preisen, sondern wunderbarste, regionale, gesunde, leckere Speisen. Von aussen war uns nicht ganz klar, ob der Labsaal ein Restaurant oder ein Flohmarkt ist und wir gingen neugierig rein. Es ist beides und auch ein Catering und eine Keksmanufaktur.

Man denkt da vielleicht, dass unter der Vielfalt die Qualität leiden müsse. Und wenn Nadia, die Chefin, auf ihrer Homepage auch noch schreibt: "Für mich ist Essen mehr als: „den Hunger stillen“. Essen ist Labsal, Erquickung, eine Wohltat für Geist und Leib. Seelennahrung- und Stärkung," da regt sich die skeptische Ader.

Aber ich wurde eines besseren belehrt: das Essen wurde den - in der Tat - hohen Ansprüchen der Chefin und der Schreibenden mehr als gerecht und nach einem wunderbaren Essen und angeregter Konversation zogen wir glücklich und zufrieden von dannen. Eine Wohltat für Geist und Leib und unbedingt empfehlenswert!

www.labsaal.com

Essbares Bern , von Reto Hügli Essbares Bern

Wenn im Frühling der Bärlauch duftet und im Herbst die Hagebutten rot leuchten, werden diese wild wachsenden Pflanzen noch heute oftmals zu schmackhaften Pestos und vitaminreichen Konfitüren verarbeitet. Früher war es eine Selbstverständlichkeit, Wildpflanzen am Wegrand und im Wald als Nahrungsmittel zu nutzen. Kein Wunder, enthalten Wildpflanzen doch grosse Mengen wertvoller und gesunder Inhaltsstoffe: Eiweisse, Vitamine, Mineral- und Bitterstoffe kommen oft in höheren Konzentrationen vor als in kultivierten Pflanzen.

Der Wildpflanzenexperte Jürg Hädrich führt uns während unserer Mittagspause zu den kulinarischen Schätzen an Orten in der Stadt, wo diese auch gepflückt werden können. Wir lernen einheimische Wildpflanzen kennen, die zu Hause einfach und unproblematisch zu feinen Gerichten verarbeitet werden können und erfahren die gesundheitsfördernden Aspekte der bekanntesten Wildpflanzen. 

Selbstverständlich könnt ihr Fragen stellen und bekommt ein Infoblatt mit den besprochenen Wildpflanzen und entsprechenden Rezepten. Auch ein kleiner Imbiss ist mit dabei.

Dienstag, 5. September 2017, 12.15 Uhr
Anmeldung und Info: sinnierenundflanieren.ch