kggastro facebook rss
Bunte Kuh - Räume durch Erleben entwerfen , von Michael Klesse Bunte Kuh - Räume durch Erleben entwerfen

Hierbei geht es um Baukunst-Aktionen für Gross und Klein. Diese sollen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern in Bildungseinrichtungen und insbesondere in sozialen Brennpunkten führen. Der Verein Bunte Kuh e.V. bietet vor Ort, für alle Besucher offen und kostenlos, niederschwellige Mitmach-Aktionen im Bereich Architektur und Kunst an.

Unter einem grossen, nach allen Seiten offenen Zelt, entstehen unter den Händen von kleinen und grossen "Baumeistern" frei modellierte Lehm-Landschaften mit begehbaren Räumen und Skulpturen bis zu vier Metern Höhe.

Kinder bauen nach ihren eigenen Entwürfen und werden in der Projektplanung mit einbezogen. Durch Partizipationserfahrung üben die Kinder den Erwerb basaler demokratischer Handlungskompetenzen schon im frühen Kindesalter spielerisch ein. Das Projekt "Räume durch Erleben entwerfen" fördert im kommunikativen kreativen Schaffensprozess die kognitiven, haptischen und sozialen Fähigkeiten; das Selbstwertgefühl, die Interaktionsfähigkeit, sowie die Überwindung von kulturellen und sozialen Grenzen.

Ein solches Projekt könnte auch bei uns in der Schweiz realisierbar sein. Der gemeinnützige Verein Bunte Kuh e.V. ist jedoch in Hamburg tätig. Dort verbindet sich die Zusammenarbeit der Generationen, Kulturen und Schichten mit kultureller Bildung, Architekturpädagogik, Umweltbildung, Gewaltprävention und Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche, Stadtteilkultur und die Arbeit mit körperlich und geistig Behinderten.

www.buntekuh-hamburg.de

Schweizer Helden , von Michael Klesse Schweizer Helden

Wer ist ein echter Held, was ist wirklich wichtig, was zählt im Leben?

"Schweizer Helden" ist der neue Kinofilm von Peter Luisi, Schweizer Regisseur der jungen Generation, welcher auf Anhieb den Publikumspreis in Locarno gewonnen hat.

Die Story: Sabine, eine seit kurzem von ihrem Mann getrennte Hausfrau, findet sich über die Weihnachtszeit plötzlich allein. Um bei ihrer Familie und ihren Freundinnen Anerkennung zu gewinnen, entschliesst sie sich, mit einer Gruppe von Asylbewerbern die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Ein Unterfangen, auf welches sie in vieler Hinsicht nicht vorbereitet ist. Die Asylbewerber im Durchgangszentrum haben ihre eigenen Probleme und nicht auf Sabine gewartet. Als die Tell-Aufführung plötzlich ins mediale Scheinwerferlicht gerät, geht Sabine an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das Theaterstück zum Erfolg zu führen. Erst dann merkt sie: Was wirklich zählt, ist etwas ganz anderes.

Dieser absolut sehenswerte Film für alle Weltbürger über Menschlichkeit, Schicksal und Lebendigkeit entflammt die Herzen der Zuschauer, hat mich zutiefst gerührt und berührt und ist von einer wahren Begebenheit inspiriert. 

www.schweizerhelden.ch, läuft ab sofort in den Schweizer Kinos.

Das grosse Los , von Michael Klesse Das grosse Los

Was passiert, wenn frau ein grosses Los gewinnt und sich ihren Traum erfüllen kann?  "Also wirf die Leinen los und segle sofort aus dem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln, forsche, träume, entdecke!", schreibt Mark Twain.

Diese wahre Geschichte hat die Journalistin Meike Winnemuth erlebt und in ihrem Buch nun aufgeschrieben. Sie ist darin zu ihrem Kern und ihren wichtigsten Lebensfragen vorgestossen. Wer bin ich, was will ich, wie gehe ich mit Freiheit um, was traue ich mir zu, was ist im Leben alles möglich, was soll das alles hier überhaupt? Nichts, was man sich nicht auch zuhause versuchen könnte zu beantworten, aber in der Ferne weitet sich der Blick, dort kriegt man, je nach Bedarf, eine Lupe oder ein Fernglas in die Hand gedrückt und damit auch ein paar andere Perspektiven serviert.

Meike Winnemuth hat es getan, in 12 Städten in 12 Monaten gelebt. In ihrem Buch hat sie diese Zeit auf eine frische, kluge und emotionale Weise dokumentiert, die mir die Gänsehaut wachsen und die Tränen der Rührung in die Augen trieb (ich gebe es zu). Sie ist verändert nach diesem Jahr zurückgekommen und hat gemerkt, dass sie das Geld vom grossen Los gar nicht gebraucht hätte, die Ängste und Schranken, es davor nicht zu tun, waren nur in ihrem Kopf. Absolut lesenswert!

www.zeit.de/angebote/buchtipp/winnemuth

Nachhaltig essen und trinken , von Sophie Frei Nachhaltig essen und trinken

In der Schweiz werden fast 30% der Umweltbelastungen durch die Ernährung verursacht. Was wir essen und trinken, hat nicht nur einen Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt, die soziale Gerechtigkeit und das Tierwohl. Mit unserer Wahl beim Einkaufen oder im Restaurant, können wir das Angebot und die Produktionsbedingungen von Lebensmitteln beeinflussen: „Wir können die Welt mit der Gabel verändern. Dreimal am Tag haben wir die Möglichkeit eine Stimme abzugeben“ (Michael Pollan). Wer nicht weiss wie, dem können die im Bild oben aufgeführten Tipps zum nachhaltigen Essen und Trinken weiterhelfen!

Weitere Informationen: FOODprints®, www.sge-ssn.ch/foodprints

Neuland , von Maja Boss Neuland

Zeitungen und Nachrichten sind voll von traurigen Nachrichten aus Kriegsgebieten. Flüchlingsströme bewegen sich nach Europa und auch zu uns in die Schweiz. Darunter sind zunehmend minderjährige Jugendliche. Sie sind weit gereist und müssen sich hier rasch in einer unbekannten Kultur und Sprache zurechtfinden. Selten liest oder hört man jedoch, wie sich die jungen Menschen hier behaupten und wie sie diese Herausforderungen meistern. 

Anna Thommens mehrmals ausgezeichneter Dokumentarfilm “Neuland” (2014) begleitet junge Migranten während der zweijährigen Schulzeit in der Intergrationsklasse in Basel und zeigt den Zuschauern auf eindrückliche und einfühlsame Weise, eine uns nahe Welt, die wir dennoch kaum kennen. Der Film fesselt, berührt, entkräftet Vorurteile und regt zum Nachdenken an. Sehenswert.

 www.neuland-film.ch / www.movies.ch/de/kinoprogramm/f/neuland/

Vinipazzi , von Eleni Meyer Vinipazzi

Mit dem Buch "Naturschönheit - wenn deutscher Riesling neu aufspielt" ist Thom Held eine lebendige Lektüre gelungen, die einen Zugang zur Kunst der Kelterung der neuen deutschen Rieslingszene ermöglicht.

Mit ausführlichen Portraits, welche ein ausserordentliches Terroir, die Kultur einer Region und die Persönlichkeit ihrer Winzer widerspiegeln.

Mit interessanten Degustationsskizzen können Kriterien verstanden und die Ausstrahlung eines Weines umschrieben werden.

Für alle, die sich gerne vertiefen und verweilen und den Wein "jetzt" erleben wollen, ist dieses und die weiteren Bücher der Reihe "vinipazzi" Inspiration und Schlüssel dazu.

www.vinipazzi.net

Bär-Chi , von Michel Gygax Bär-Chi

Judith Bärtschi ist eine humorvolle und eigenständige Künstlerin. Sie lebt in Bern und reist oft nach Indien.

Grandiose Selbstbeschreibungen wie beispielsweise "Bär-Chi erarbeitete sich den Meisterintitel im Nichtstun und lebt seither als DAsignerin in Bern. Dass sie immer leichter von der Hand ins Maul leben kann, ist Zeichen ungemeiner Pro Fressionalität" finden sich immer wieder in ihrem Schaffen. Sowohl auf ihren Bildern, ihren kleinen illustrierten Geschichten und auch auf ihrer lesenswerten Homepage.

Judith Bärtschis Hauptthemen sind Frauen- und Frauengeschichten, Emanzipation und soziale Ungerechtigkeiten. Nie moralisch und immer sehr witzig.

www.judith-baertschi.ch

Kiwis , von Sophie Frei Kiwis

Wenn man in der Schweiz das Wort „Kiwi“ hört, denkt man als erstes an die braune, pelzige Frucht mit dem grünen, saftig-süsssauren und Vitamin-C-reichen Fruchtfleisch. Auch als Chinesische Stachelbeere bezeichnet, wird die exotische Frucht sofort mit Neuseeland in Verbindung gebracht, obwohl sie ursprünglich aus China stammt und sogar in der Schweiz angebaut wird.

Die Neuseeländer selbst nennen sich sogar „Kiwis“. Nicht jedoch - wie man fälschlicherweise annehmen könnte - wegen der Frucht, die in Neuseeland übrigens immer mit „Kiwi fruit“ benannt wird, sondern wegen des braunen, struppigen Vogels mit dem langen Schnabel. Kiwis, auch Schnepfenstrausse genannt, sind nachtaktive, flugunfähige und fast blinde Vögel, beheimatet in den Wäldern Neuseelands. Der braune, struppige Vogel ist ein Nationalsymbol Neuseelands und steht unter Naturschutz.

Mehr über den Kiwivogel: http://www.doc.govt.nz/conservation/native-animals/birds/birds-a-z/kiwi/

Xenia Fachstelle Xxxarbeit , von Michael Klesse Xenia Fachstelle Xxxarbeit

Die engagierten, kreativen und humorvollen Frauen des Vereins Xenia, der Fach- und Beratungsstelle für Xxxarbeit in der Berner Altstadt, setzen sich seit nunmehr 30 Jahren mit grosser Motivation und Herzblut für eine Enttabuisierung der Xxxarbeit, für faire und würdevolle Arbeitsbedingungen und die Schaffung von Rechten und Schutzmassnahmen der Frauen und gegen Menschenhandel, Ausbeutung, Abschaffung und Verbot beim "ältesten Gewerbe der Menschheit" ein.

Xxxarbeit ist nach wie vor das politisch und öffentlich diskutierte Thema in Europa und der Schweiz. Aktuell geht es in den medialen Debatten um die Xxxboxen in Zürich, die Personenfreizügigkeit und die Einführung des Schwedenmodells.

Die Fachstelle kämpft sich mit wenig bestehenden Mitteln durch hohe Berge an Arbeit, da die Nachfrage von Xxxarbeiterinnen, PolitikerInnen, Medienleuten, Privatpersonen und Studierenden stetig steigt. Die Cafeteria "Nr. One" bietet den Xxxarbeiterinnen und auch Frauen aus anderen Berufen einen Treffpunkt und eine Essensgelegenheit für einen kleinen Unkostenbeitrag an. Zum Jubiläum gibt es eine grosse Benefizfeier mit namhaften Musikbands am 1. November in der Aula des Progr.

Verein Xenia, Langmauerweg 1, 3011 Bern. www.verein-xenia.ch

Plötzlich Deutsch , von Michael Klesse Plötzlich Deutsch

Am Sonntagabend um 20.05 Uhr läuft auf SRF 1 die Schweizer Filmpremiere "Plötzlich Deutsch". 

Die Story: Die kleine Feuerwehr in einem idyllischen Schweizer Dorf an der Grenze zum "Grossen Kanton" soll mit den deutschen Kollegen fusionieren. Hauptmann Ziegler schlägt seinem Kollegen Steinke vor, dass sie per Löschkampf-Wettbewerb ausmachen, wer künftig die schweizerisch-deutsche Feuerwehr leitet. Ein dummer Unfall mit Schlag auf den Kopf führt dazu, dass Ziegler, der alles Deutsche hasst, nur noch Deutsch mit befremdlichem Berliner Akzent spricht. Weil niemand das wissen darf, stellt er sich stumm.

Diese herzerfrischende Komödie über die Konflikte zwischen Deutschen und Schweizern stammt von einem schweizerisch-deutschen Team. Der Autor Martin Maurer ist in Konstanz aufgewachsen, der Regisseur Robert Ralston ist Bündner und lebt in Berlin. Produziert hat die Zürcher Hugofilm.

www.srf.ch