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Elbschenhof , von Maja Boss Elbschenhof

Die Aussicht auf die Schneeberge und die Nähe zur unverdorbenen Natur im Gantrischgebiet macht Burgistein zu einem guten Ausgangspunkt für Wanderungen oder Velotouren abseits der Massen. Seit kurzem gibt es einen weiteren gewichtigen Grund, die kleine Streusiedlung nicht zu verschmähen.

Die gelernte Köchin Karin Nussbaum hat letztes Jahr zusammen mit ihrem Partner den elterlichen Hof übernommen und über dreissig Ziegen, vier Ziegenböcken, sechs wunderbaren Kuhdamen und etlichen Hühnern – denen sie nach dem Leben als Legehuhn im Grossbetrieb ein zweites Leben schenkt – und Hans dem Güggel ein neues Zuhause gegeben. Nebst den alltäglich anfallenden landwirtschaftlichen Arbeiten, dem Melken, Heuen, Misten, Gärtnern... arbeitete Karin mit viel Elan und Herzblut an ihrem Hoflädeli.

Nun ist der Bauwagen frisch gestrichen, das Regal aufgefüllt und der Tiefkühler summt fröhlich vor sich hin. Würde ich auch, wenn sich in meinem Bauch herrlich selbstgemachte Knöpfli in diversen Variationen, im Sommer gar hausgemachte Glace mit Früchten aus dem eigenen Garten türmten. Und nicht nur das: Eier, Frischkäse, Ziegenfleisch und je nach Saison auch Beeren und Gemüse warten auf Kundschaft. Und wer noch ein Mitbringsel braucht, wird auch von Karins kreativen Gestecken und Geschenkideen nicht enttäuscht sein. Derweil grasen die Ziegen friedlich daneben, beäugen die Kunden gwundrig und freuen sich immer über Streicheleinheiten.