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Eros im Hörsaal , von Sarah King Eros im Hörsaal

Die Römer nennen ihn Amor, die Griechen Eros und beide verkörpern sie die Leidenschaft. Was uns antike Mythen lehren, damit befasst sich die Psychoanalyse. Sie hinterfragt auch das Wesen der persönlichen Identität und zeigt auf, dass Entwicklung kein mit der Kindheit abgeschlossener, sondern ein lebenslanger Prozess ist. Im Rahmen einer dreiteiligen Ringveranstaltung bieten Psychoanalytiker aus Basel, Bern und Zürich Einblick in ihre Arbeit und in das Wesen der Psyche. Für Studierende und an Psychoanalyse Interessierte ist dies nicht nur eine einmalige Möglichkeit, Einblick in Freuds Gedankengut zu erhalten, sondern auch in einen über hundert Jahre alten Hörsaal. Während Ornamentmalereien und ein Skelett an die Vergänglichkeit erinnern, bilden die Vorträge eine Brücke zur Gegenwart. 

02. März: Wer bin ich? Gedanken zur Identität. Alexander Wildbolz, Bern / 30. März: Der Ödipuskomplex – Kern unserer Neurosen. Markus Fäh, Zürich / 04. April: Amor und Psyche: Der Eros aus der Sicht der Antike und der Psychoanalyse. Joachim Küchenhoff, Basel. Jeweils 19.30 Uhr im alten Hörsaal der Anatomie, Bühlstrasse 26, 3012 Bern

Weitere Infos: www.freud-zentrum.ch