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Kompromisslos Wallis , von Léa Urben Kompromisslos Wallis

Brauchst du noch Fleisch für das Fondue Chinoise am 24. Dezember - gut gelagert, somit butterzart und saftig? Oder vielleicht eine Walliser Hauswurst mit vielsagendem Namen wie der Klassiker, die Urtümliche, die Scharfe oder die Reine zum Weihnachtsapero?

All dies und noch viel mehr bietet die Valais Prime Food AG, welche sich auf die Herstellung und den Vertrieb von regionalen Produkten ausschliesslich aus dem Wallis spezialisiert hat. Sie stellt damit eine bewusste Alternative zu den absurden Zuständen in der Massenproduktion dar. Beispielsweise wird tonnenweise Lammfleisch aus dem 19'000 Kilometer entfernten Neuseeland importiert, während gleichzeitig vier von fünf Oberwalliser Lämmer ausserhalb des Wallis im Fleischzwischenhandel verschwinden.

Die Valais Prime Food AG produziert deshalb kompromisslos Walliser Produkte, setzt dabei auf den Vertrieb von regionalen Produkten und tut dies in Kooperation mit den Produzenten vor Ort. Auf diese Weise wird das Prinzip "direkt ab Hof" weiterentwickelt und gelebt.
Das Angebot ist gross und reicht vom Fleischpaket à 2 oder 5 kg über Wurstwaren und Frischfleisch bis zu Walliser Spezialitäten wie Hamma, Trockenspeck oder Coppa – ein Blick auf die Website lohnt sich auf jeden Fall.

www.valaisprimefood.ch

Schöne Dinge , von Michel Gygax Schöne Dinge

Renate Schlachter hat sich mit der Gründung ihrer eigenen Firma und dem Pop up-Laden "cosas bonitas" einen Lebenstraum verwirklicht. In der Berner Mattenhof-Filiale der Gelateria di Berna bespielt sie den Raum im Winterhalbjahr mit schönen und kaufbaren Dingen. Kleine Geschenke, Dekorationsideen und liebevolle Accessoires. Wunderbar!

www.cosasbonitas.ch

Kännsch Joghurt? , von Maja Boss Kännsch Joghurt?

Bei Gemüse kennt man es schon länger: Genossenschaftlich organisierte Betriebe sorgen für frisches Gemüse aus der Region, direkt vor die Haustüre geliefert, gepaart mit Mitarbeit auf dem Feld. Für Milchprodukte ist es aber noch Neuland. Nicht so in Dietikon! Die Genossenschaft basimilch ist eine kooperative Käserei auf dem Bauernhof von Anita Triaca und Fabian Brandenerger. In der hofeigenen Käserei wird die Biomilch der gut 20 behornten Kuhdamen zu naturbelassenen Milchprodukten, also zu Käse, Joghurt und Quark verarbeitet, in Mehrweggläser abgefült und wöchentlich an die Abonnenten in der Region Zürich verteilt.

Die Genossenschafter/innen leisten ihren Einsatz, wo es das Hygienekonzept zulässt und erhalten so einen persönlichen Bezug zu “ihrer“ Milch. Fair produziert und lokal konsumiert, das ist allen Beteiligten wichtig, dir auch? Ab Januar 2018 gibt es wieder freie Abos (Achtung Anmeldeschluss: 15.12.2017). Und wer der Sache noch nicht ganz traut, schaut doch einfach unverbindlich im Hofladen vorbei.

www.basimil.ch, www.hofkaeserei-imbasi.ch

Quartierperlenquartett , von Sophie Frei Quartierperlenquartett

Mit dem Pilotprojekt Quartierperlen – Freiräume zur Begegnung und Bewegung wurden in den Berner Quartieren Weissenbühl, Weissenstein und Mattenhof, Nischen als wertvolle Räume zur Bewegung und Begegnung unter Mitwirkung der Quartierbevölkerung entdeckt und sichtbar gemacht. Das Projektteam hat daraufhin eine Praxisanleitung zur Identifikation von Quartierperlen entwickelt. Nun liegt ein weiteres Ergebnis zur Entdeckung der «Perlen» vor: Ein Quartierperlenquartett, mit dem man das Quartier spielerisch erkunden kann.

28 Quartierperlen inklusive 8 attraktiven Gutscheinen aus Gastronomie und Einzelhandel sind ab jetzt als Quartett für CHF 14 (zzgl. Versandkosten) erhältlich.

Weitere Infos und Bestellung: www.quartierperlen.ch

Zeller Weihnacht , von Michel Gygax Zeller Weihnacht

Der erste Blick trügt: Kein Engelschor, der den Stern von Betlehem anstimmt. Feierlich wird es dennoch: Der umtriebige Berner Musiker Patrik Zeller vereint Perlen aus der heimischen Musik- und Theaterszene, spielt mit ihnen einen Songmix, der kunterbunter nicht sein könnte und sammelt dabei für die Stiftung Theodora, die mit ihren Artisten Kinder im Spital aufmuntert. Mit von der Partie sind unter anderem Simon Hari (King Pepe), QC (Troubas Kater), Daniel Woodtli (Patent Ochsner) und Ariane von Graffenried (Fitzgerald & Rimini). Als Hausband fungieren einmal mehr die Feet Peals. Einmalig, für Jung und Alt. Grossartig und sozial!

Einmaliges Konzert im Schlachthaus Theater Bern: Mittwoch, 13. Dezember um 20.30 Uhr 

www.zellerweihnacht.org / www.schlachthaus.ch/tickets/index.php?id=3697 (Tickets)

Die soziale Textilmanufaktur in Zürich , von Maja Boss Die soziale Textilmanufaktur in Zürich

Gerne würde ich nicht nur beim Essen sondern auch bei Kleidung und Textilien, die ich trage und verwende, wissen von wem, wo und unter welchen Bedingungen sie produziert werden, gehört doch die Textil- und Bekleidungsindustrie wohl zu den „schmutzigsten“ und am wenigsten sozial verträglichen Industrie der Welt. Fair produzierte und ökologische Textilien mit einem möglichst positiven sozialen Fussabdruck zu erwerben, scheint mir schier unmöglich...

Aber zum Glück gibt es Lichtblicke! Social Fabric z.B. – eine eine Community-basierte Organisation in Zürich – stellt Textilprodukte transparent und nachhaltig her und hat sich das hohe Ziel gesetzt, die Versorgungskette der Modeindustrie vollständig umzukrempeln. Social Fabric bieten nicht nur eine handverlesene Auswahl an nachhaltig erzeugten  Stoffen bzw. qualitativ hochwertigen Textilprodukten an, nein auch Näh-, Seidenmalerei- und Modedesign-Kurse und Workshops gehören zum Angebot. Und seit gut zwei Jahren bietet die Organisation in Ehrenarbeit Nähkurse für Flüchtlinge an.

Social Fabric, Eichstrasse 29 (3. St.), geöffnet Mo–Do 14–21 Uhr, Sa 10–16 Uhr. www.socialfabric.ch; facebook.com/socialfabriczurich/

Unverpackt in die Zukunft , von Michel Gygax Unverpackt in die Zukunft

Heute verbrauchen wir mehr als dreimal so viele Ressourcen als die Erde bereitstellen kann. Lebensmittelverschwendung und unnötiges Verpackungsmaterial machen einen Grossteil davon aus. Das Team von Palette Bern will das ändern: An der Münstergasse 18 in der Berner Altstadt kauft man nur soviel wie benötigt. Unverpackt und abgefüllt in einen Mehrwegbehälter. So lokal wie möglich – so global wie nötig. Nach diesem Motto suchen die idealistischen Betreibenden aus, was in die Behälter kommt.

Innovative Produkte von lokalen Herstellern zuerst, beim übrigen Sortiment werden die Produktionsbedingungen sorgfältig überprüft. Sie legen Wert auf eine umweltverträgliche Produktionsweise und faire Arbeitsbedingungen. Bring also dein eigenes Gefäss mit, beispielsweise ein Vorratsglas oder einen Stoffsack oder wähle im Laden ein passendes Gefäss aus und fülle es mit einem Produkt deiner Wahl.

www.palette-bern.ch

Essbares ultra-lokal – Ed!ble , von Reto Hügli Essbares ultra-lokal – Ed!ble

Sie trafen sich in einem Bieler Garten: Anja Mathys, Hobbyköchin, ihre Freundin Aline Joye und deren Bekannte und Fotografin Anja Fonseka. Zusammen betreiben die drei Frauen den Foodblog Ed!ble (zu deutsch: essbar). Es ist kein herkömmlicher Foodblog: «Uns interessiert Essbares und seine Zubereitung, Menschen, Orte und die Begegnungen, die sich daraus ergeben» sagt Mathys. Die Beiträge sind authentisch, viele Bilder, die kulinarische Geschichten erzählen – aber wenig Text.

Je näher die Zutaten beim Kochtopf wachsen, umso besser. Ultra-lokal ist bei den Blogerinnen hoch im Kurs: Also aus dem eigenen Garten, vom nächsten Bauern oder Hersteller. Oder auch aus dem Wald oder von der Wiese. Die Frage lautet: Ist es essbar, eben «edible»? So gibt es etwa Feuerbrot mit grünen Linsen, Brennesselgemüse, dazu selbst geschossener Hirsch mit Aschensellerie. Zudem wollen Anja, Anja und Aline möglichst alles verwerten.

Alle Rezepte sind unverbindlich und können abgeändert werden. Zutaten verwendet werden, die gerade vorrätig sind. Wesentlich sei, so die Autorinnen, dass mit Gefühl und Augenmass gekocht werde.

www.edible.ch

«Apfenzkalender» - grosser Tischkalender , von Rosmarie Bernasconi «Apfenzkalender» - grosser Tischkalender

Der «Apfenzkalender» von Doris von Wurstemberger ist ein spezieller Adventskalender zum Ausmalen und Erzählen für Gross und Klein!

«Ich möchte auch so einen Apfenzkalender!» strahlte Daniele. Loredana streichelte ihrem Sohn durchs Haar. «Das geht lei …»

«Dann komm», sagte Valentina und nahm ihr Brüderchen bei der Hand. «Da hängt er doch, siehst du?» Und sie zeigte an die grosse leere Wand über dem Tisch. Daniele schaute erst verständnislos die weisse Fläche an, dann immer interessierter, bis sich schliesslich ein breites seliges Lächeln auf seinem Gesichtchen ausbreitete.«Darf ich ein Türchen öffnen, Mama?», fragte er erwartungsvoll.Was die beiden Kinder und ihre Mutter mit diesem so unwahrscheinlichen, und doch immer realeren Adventskalender alles erleben, entdeckt am besten die ganze (Gross- oder Klein-)Familie miteinander Tag für Tag. Das Format des Tischkalenders ist für gemeinsamen Vorlesespass ideal!

Ich freue mich sehr auf diesen «Apfenzkalender». Er erscheint am 6. November und kann zum Preis von 25 Franken im Buchladen Einfach Lesen bestellt oder in jeder guten Buchhandlung bezogen werden. Bestellen Sie ihr Exemplar bereits jetzt mail@einfachlesen.ch oder telefonisch 079 410 91 33.

Berlin, Mitte , von Karin Müller Berlin, Mitte

Wenn die Lesenden dann schon mal in Berlin sind: Ein Ausflug nach Mitte an die Alte Schönhauser Strasse 12 lohnt sich. Der Name Mädchenitaliener mag zuerst etwas komisch anmuten, aber kaum sieht man die Karte und probiert vom Essen, ist alles vergessen. Man geniesst nur noch.

Das kleine italienische Restaurant verwöhnt seit vielen Jahren mit bester Pasta und gutem Wein. Das Ambiente ist gemütlich, die Einrichtung schlicht und geschmackvoll. Die Bedienung ist extrem freundlich und kompetent. Es ist einfach alles wunderbar! Kein Wunder ist das Lokal häufig voll und man muss warten, bis man einen Tisch kriegt - oder halt reservieren.

Wenn's hart auf hart kommt, kann man immer noch über die Strasse zu Monsieur Vuong, wo's fantastische vietnamesische Küche gibt.

www.facebook.com/maedchenitaliener / www.monsieurvuong.de