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cinq étoiles – wohnen und blumen , von Léa Urben cinq étoiles – wohnen und blumen

Man kennt es: eingeladen sein, aber noch kein passendes Mitbringsel haben – was nun? Egal, ob es sich um eine Einladung zum Abendessen oder zum Geburtstagsapero handelt, im cinq étoiles im Breitenrainquartier findet sich bestimmt die passende Gabe – und als Quartierbewohnerin muss ich dafür nicht einmal in die Stadt, sondern kann meine Besorgung quasi nebenan machen.  

Zu verdanken ist dies den fünf Bernerinnen, die vor gut eineinhalb Jahren ihren grossen Traum verwirklicht und im Berner Breitenrainquartier ihr eigenes Ladenlokal eröffnet haben – dieses bietet ein breites Spektrum an Accessoires, Blumen (zum grossen Teil schönere als in manchem Blumengeschäft!), Möbel und seit kurzem befindet sich sogar eine kleine aber feine Kaffee-Ecke im Laden.
Auch die Lage des Lokals war ihnen sehr wichtig, da sie unbedingt in ein Quartier wollten, wo die Atmosphäre und die Menschen zu ihren Einrichtungsgegenständen passten, meint eine der Inhaberinnen. 

Egal ob Mitbringsel, Blumenstrauss oder einfach nur eine Inspiration für das eigene Zuhause, im cinq étoiles wird man immer fündig!

Pho Saigon , von Sarah Galatioto Pho Saigon

Unscheinbar steht es da, fast wären wir an der vielbefahrenen Hauptstraße in Köniz daran vorbei gefahren; Pho Saigon. Obwohl wir nur über Mittag Zeit hatten – wir fühlten uns wie im fernen Asien in den Kurzferien. Mit herzlicher asiatischen Freundlichkeit wurden wir empfangen und umgehend bedient. Es steht ein Mittagsbuffet bereit für Take Away, es kann aber auch vor Ort genüsslich geschlemmt werden. Die einfachen, aber selbstgemachten vietnamesischen Menus lassen unsere Augen glänzen. Fast ohne Worte geniessen wir die Spezialitäten in vollen Zügen. Butterzartes asiatisches Poulet, rassig gewürzt mit feinen Asiaeiernudeln. Wir kommen gerne wieder.  

www.pho-saigon.ch/de

Echt praktisch! , von Maja Boss Echt praktisch!

Kennst du Schwupp-di-wupp? Wahrscheinlich nicht. Kennst du das Chaos in der Küche beim Sammeln von Pet, Glas, Alu und co in knittrigen Papiertragtaschen? Wahrscheinlich schon. Schwupp di wupp macht die Welt ein bisschen einfacher und die Küche ordentlicher. Ich spreche von einem einfachen Entsorgungssystem, welches Roland Stahel aus Herrliberg bereits vor über einem dutzend Jahre entwickelt hat und welches in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Dies ergab zumindest meine unrepräsentative Umfrage bei Bekannten und Kollegen. Item: Schwupp-di wupp, das ist der Name von einfachen Kartonkisten, in welche alte Migros-, Coop-, Denner- oder was auch immer für Papiertragtaschen (die sich in den Haushalten gerne türmen) gesteckt werden und das Sammeln und Ordnen erleichtern. Schwupp schaut das ganze ordentlich und sauber aus. Eine Wohltat fürs Auge und die Nerven. Ausprobieren!

www.schwuppdiwupp.ch; echtpraktisch.ch

Wer's peilt der teilt , von Maja Boss Wer's peilt der teilt

Ungefähr ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landet im Abfall obwohl sie noch geniessbar wären; und zu den „Haupttätern“ gehören Haushalte wie deiner oder meiner. Dies ist eine erschreckende Tatsache, von der wir zwar mittlerweile alle wissen, doch was können wir selbst dagegen tun? Das fragte sich auch Tessa Cook – eine der beiden Gründerinnen von OLIO. Sie hatte ihr Schlüsselerlebnis vor gut drei Jahren als sie ihre Wohnung in der Schweiz auflöste um zurück in ihre alte Heimat in die UK zu reisen. Trotz gutem Willen hatte sie es nicht geschafft alle ihre Vorräte aufzuessen, ihre Nachbarin war in den Ferien und wem sollte sie nun die einwandfreien Lebensmittel übergeben? Warum gibt es nicht eine App, welche zeigt, mit wem geteilt werden könnte? Diese Idee liess Tessa nicht mehr los. Zusammen mit Saasha Celestial-One kreierte sie OLIO. Die kostenlose App ermöglicht es, Lebensmittel mit Menschen in der Nähe zu teilen, damit sie nicht weggeworfen werden müssen. Eine App die unterstützt werden sollte und umso erfolgreicher werden kann – je öfter sie geteilt und verwendet wird...

https://olioex.com/

Und jetzt lass uns tanzen , von Rosmarie Bernasconi Und jetzt lass uns tanzen

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es noch einmal zu lieben?

Ein Buch, das sich auch mit dem Thema des Älterwerdens und der Einsamkeit beschäftigt. Bedeutet älter werden, nicht mehr lieben zu dürfen ohne für verrückt erklärt zu werden?

Der belgischen Fotografin und Schriftstellerin Karine Lambert ist eine grossartige und tiefschürfende Liebesgeschichte gelungen. Erhältlich beispielsweise in der kleinen Buchhandlung einfach lesen.

Comme dieu en France... , von Maja Boss Comme dieu en France...

Ein Konzert von Zéphir Combo ist eine musikalische Reise von Belgien, weiter zur bretonischen Küste - wo man die rauen und wilden Winde zu fühlen meint,- bis nach Paris. Und kaum macht man es sich im Café in den Gassen der Hauptstadt gemütlich, zieht es einem südwärts nach Okzitanien und zu den Lavendelfelder der Provence, denn die kurzen Geschichten und rassigen Rhythmen ziehen einem unwillkürlich mit. Folk- und Gipsymusik à la français, zum Mittanzen und Davonträumen.

Übrigens, Zéphir Combo ist nicht nur für Erwachsene: In ihrem aktuellen musikalischen Erzähltheater nehmen sie die kleine und grosse Zuschauende nach Rambazambia, treffen auf seltsame Wesen und erleben grosse Abenteuer.

www.zephyrcombo.ch

Suresh , von Sarah Galatioto Suresh

Ein feiner Duft weht durch die Matte von Bern. Diesem folgen wir und landen im kleinen und sympathischen Restaurant von Suresh an der Gerberngasse 34. Suresh’s herrlich leichte und gesunde Küche ist mit markt­frischen und saisonalen Zutaten lokaler Hersteller zubereitet. Die Bedienung ist äusserst herzlich und auf individuelle Wünsche wird gerne eingegangen. Herzerwärmend sind die feinen Currys, die in der Küche gezaubert werden. Liebevoll mit vielen Kräutern und Beilagen wird der exklusive Matteburger serviert. Am Mittag steht jeweils ein gluschtiges und günstiges Take Away-Buffet bereit. Ein Besuch bei Suresh ist mehr als empfehlenswert.  

www.suresh.ch

Ravi & Oli , von Sophie Frei Ravi & Oli

Bei Ravi und Oli geht es nicht um gefüllte Teigtaschen in Tomatensauce, sondern um eine fantasievolle Geschichte für Kinder ab 5-6 Jahren.

Der Frühling steht kurz vor der Tür und das farbig illustrierte Kinderbuch macht schon jetzt so richtig Lust auf frisches Gemüse aus dem Garten der alten Frau Grün. Hier hat eine muntere Gemüse-Truppe das Sagen: da ist die flinke Familie Rieschen, Frau Gunda Gurke und der Chef Karl Kohlrabi. Eines Tages entdecken sie zwei weggeworfene, fast leere Büchsen Ravioli. Von dem Moment an stossen die quirlige Ravi und der mürrische Oli zur lustigen Gemüsetruppe und freunden sich an. Doch plötzlich taucht da der gefrässige Schneck-o-Schreck auf, der Erzfeind aller Gemüse… Wer wissen will, ob sich die Freunde retten können, der taucht am besten selbst ein in diese lebendig erzählte Geschichte von Lea Guidon und Andreas Neeser.

Die Geschichte von Ravi & Oli im Grünland gibt es auch als essbarsches Tischtheater mit Gemüsefiguren.

Wanderer , von Sarah Galatioto Wanderer

Hungrig stehen wir dichtgedrängt im kleinen herzigen Restaurant Wanderer an der Monbijoustrasse 114. Das Warten um die Mittagszeit mit der äusserst gluschtigen Aussicht lohnt sich aber 100fach. Die Bedienung ist sehr freundlich, man fühlt sich gleich ein wenig heimisch familiär. Der Glasnudelsalat ist frisch und mit leckersten Kräuter gemischt. Das Curry, welches an diesem Tag serviert wird, ein Augen- wie Gaumenschmaus. Das Angebot wechselt täglich und lässt kaum Wünsche der hungrigen Besucher offen. Unbedingt versuchen: den hausgemachten Schokoladenkuchen – da scheint selbst an einem grauen Regentag gleich die Sonne.

www.eventmakers.ch/wa

Lotto im Sääli war gestern , von Maja Boss Lotto im Sääli war gestern

Lotto im Sääli aber sonst nie etwas los – im 1200 Seelendorf Krattigen oberhalb des Thunersees trifft dies seit letztem Sommer bestimmt nicht mehr zu. Der auf die Initiative von Petra Simmen-Heim und Evelyne Liechti gegründete Verein „Treffpunkt Krattigen“ gibt Gegensteuer und bringt Schwung und Leben in die Dorfgemeinschaft. Dies machen die Mitglieder übrigens so professionell und engagiert, dass sogar die Gemeindeverwaltung beim Verein anklopft und um Einsatz bittet. Aber darum geht es hier gar nicht, sondern um den Markt, zudem der „Treffpunkt Krattigen“ am 13. Mai 2017 einlädt. Marktaussteller – ein beeindruckender Mix aus lokalem Hand- und Kunstwerk und Marktstände mit Köstlichkeiten aus der Region – und eine Bühne für Kleinkunst-Darbietungen sollen die Besucherinnen und Besucher nach der kalten Zeit wieder aus ihren Häusern locken. Wem der Trubel zu viel wird kann sich bei der Barista Schweizermeisterin 2010 mit wunderbarem Kaffee verwöhnen lassen und dabei die Aussicht auf den Thunersee geniessen oder dem Holzbildhauer Baptiste Gass beim Schnitzen seiner Skulpturen zuschauen... Kurz und gut: Ein guter Grund mehr mal wieder ins Berner Oberland zu fahren.

https://www.treffpunktkrattigen.ch/