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Bread à porter , von Sarah Galatioto Bread à porter

Klein und versteckt ist sie, die verführerisch duftende Bäckerei in der Münstergasse, mit dem klingenden Namen Bread à porter. Ob Kuhfladenbrot oder einen scharfen Berner zum Apéro – beides Köstlichkeiten die jedes Geniesserherz höher schlagen lässt. Fast wie auf dem Laufsteg ist die Backstube offen für interessierte Kundschaft und bringt zudem laufend ofenwarme Genüsse direkt in den Laden. Interessierte können gerne ein Auge werfen auf das emsige Treiben im und um den Backofen. Das Gastgeberpaar Karin und Patrik Bohnenblust zelebrieren mit viel Herzblut und Hingabe die Bäckerskunst in der Hauptstadt.

www.bread-a-porter.ch

Papier wie vor hundert Jahren , von Marlis Nattiel Papier wie vor hundert Jahren

Vera Dauchers Laden befindet sich schräg vis-à-vis vom „Parterre“ in der Länggasse und strahlt eine ausgeschlafene Ruhe aus, die von einem Cognac-farbenen Kater mit grosser Gelassenheit gehütet wird. 

Vera verkauft Papier. Es sind besonders schöne Notizbücher, Stifte, Schreibpapiere...   

Mir haben es aber vor allem die grossen Bögen angetan: Ich benutze sie als Geschenkpapier, um Notizhefte einzufassen und ab und zu bringe ich einen Bogen als Mitbringsel, so schön sind diese Papiere.

Daucher Papeterie, Hallerstrasse 2, Bern / www.facebook.com/DaucherPapeterie

Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten , von Sarah Galatioto Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten

Kennen Sie die 152 SAC-Hütten? Der Schweizer Alpen-Club SAC beziehungsweise seine Sektionen betreiben 152 Hütten mit rund 9200 Schlafplätzen in den Schweizer Alpen. In einmaliger Bergkulisse bieten sie einfache und gemütliche Unterkunft für Alpinisten, Klettererinnen, Wanderer, Familien und Naturgeniesserinnen. Ein Besuch in einer SAC-Hütte bleibt ein unvergessliches Bergerlebnis und bietet die Möglichkeit, Natur, Umwelt und Kultur im Hüttenumfeld hautnah mitzuerleben. Die Saison in den SAC-Hütten ist eröffnet!

Vom 2.-4. September 2016 sind alle eingeladen, am "Tag der offenen Hüttentüre" teilzunehmen und einen Blick hinter die Kulissen einer Hütte zu werfen. Dort, wo unzählige gute Geister zu Hause sind und für das Wohl der Gäste sorgen. Wie funktioniert die Stromversorgung? Woher kommt das klare Wasser? Wieviel Ware bringt ein Helikopter pro Flug? Wie wohnt die Hüttenwartsfamilie? Täglich um 9.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr gibt es eine spannende Führung durch die sonst verschlossenen Räume der Hütten, beispielsweise der Trifthütte.

www.sac-cas.ch

Streicheleinheiten , von Stefan Hugi Streicheleinheiten

Manchmal ist man furchtbar verspannt. Es zwickt im Rücken, schmerzt im Nacken, zieht in den Muskeln. Oder wir fühlen uns einfach gerade nicht wohl. Hier empfiehlt sich eine Entspannungsmassage. Dario De Simone bietet im Berner Breitenrain energetische Ganzkörpermassagen an.

Er streicht mit seinen Händen langsam und lange über Rücken, Arme und Beine – manchmal über die ganze Länge von Kopf bis Fuss – und bringt so den Körper zur Ruhe. Und schon ist man wunderbar entspannt. Ferner hat er energetische Sitzungen und Coachings im Angebot. Ein ganzes Paket für besseres Wohlbefinden.

Dario De Simone, Prozessbegleitung & Energiearbeit, www.dariodesimone.ch

Bar CAMPO , von Sophie Frei Bar CAMPO

Lust auf einen Hauch mediterranes Lebensgefühl nicht weit vom Berner Stadtzentrum? Dann werdet ihr im Liebefeld Park bei Köniz in der Bar Campo fündig. Man blickt zwar nicht auf das Meer, aber immerhin auf einen Weiher, dazu laden Liegestühle zum Entspannen, tre ragazzi simpatici, regionale und saisonale Köstlichkeiten mit frischsten Kräutern vom Dach, selbstgemachte Pasta, feiner Cappuccino und kühle Drinks zum Geniessen ein.

Zwei Brüder, aufgewachsen in Italien haben sich mit ihrem italienischen Freund zusammen ihren Traum erfüllt und bringen viel südländische Gastfreundschaft und Herzlichkeit nach Bern. Geöffnet hat die Bar Campo an regenfreien Tagen jeweils von 11-22 Uhr.

Weitere Informationen und Impressionen auf: https://www.facebook.com/BarCampoLiebefeldPark/

CafEtcétera , von Maja Boss CafEtcétera

Die Stiftung TACAPAD arbeitet seit 2014 mit jungen Erwachsenen mit einer Behinderung in Cuenca, Ecuador. Sie lernen kochen, lesen und schreiben, gehen einkaufen, machen Musik, zeichnen und werken und lernen ihre Rechte kennen. In geschütztem Rahmen stellen sie didaktisches Material und Weihnachtskarten her. Sie erhalten dafür einen kleinen Lohn, der es ihnen ermöglicht, ihre - zumeist sehr arme - Familie mit zu unterstützen. Damit das Atelier weiter bestehen kann, ist es auf Spenden angewiesen. 

 Aus diesem Grund öffnet am 13. August während einem Tag die Cafeteria „Cafetcetera“ in Basel seine Türen. Kaffee und Kuchen, Snacks und ecuadorianisches Kunsthandwerk werden zum Verkauf angeboten. Der ganze Erlös kommt der Stiftung TACAPAD in Ecuador zugute. 

www.etceteracuenca.wordpress.com; Wann und wo: 13. August 2016, 13.00 – 20:00 Uhr, Mittlere Strasse 42, Basel

Fleisch von glücklich weidenden Tieren , von Sophie Frei Fleisch von glücklich weidenden Tieren

Wer gutes Fleisch geniessen möchte, wissen will woher das Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten wurden, der kauft am besten direkt beim Produzenten ein.

Qualitativ hochwertiges Fleisch aus artgerechter Tierhaltung erhält man zum Beispiel vom Hof Niederried. Samuel Bühlmann, der Sohn von Hanspeter und Katharina Bühlmann, die den biodynamischen Hof führen, weiss wovon er spricht wenn er von seinen Anguskühen erzählt. Die Tiere weiden fast das ganze Jahr über auf den saftigen Wiesen des Emmentals, werden in einer Mutterkuh-Herde gehalten und respektvoll behandelt.

Das alles wirkt sich natürlich auch auf die Qualität des Fleisches aus und erfreut den Gaumen: Aromatisch im Geschmack, schön marmoriert und feinfaserig – die charakteristischen Merkmale dieser ursprünglich aus Schottland stammenden Rasse. Wichtig ist es der Familie Bühlmann zudem, dass das ganze Tier verwertet und nichts verschwendet wird. Neben dem Angusfleisch gibt es auch eine herzhafte Happy Wurst!

Auf der Internetseite findet man unterschiedliche Päckli zur Online-Bestellung und die monatlichen Liefertermine, an denen das Fleisch frisch ausgeliefert wird. Wer Samuel oder seinen Bruder lieber persönlich kennenlernen will, der geht am besten donnerstags in Bern zum Abendmarkt auf der Allmend der alten Feuerwehr Viktoria ab 17 Uhr.

Niederried Fleisch, Biohof Niederried, Schwanden im Emmental

Out in the Kraut , von Sarah Galatioto Out in the Kraut

Zuhinterst im oberen Emmental wo die Emme durchs Räbloch ans Tageslicht rauscht, findet es statt. Wer es nicht weiss, würde hier in der heimeligen Hogerlandschaft kein Festival suchen. Unterdessen gehört es aber zu Schangnau und Bumbach wie die schon fast heimisch gewordenen Wasserbüffel.

An diesem Festival geht es nicht um Konsum; Geld hat hier keinen Wert. Viel mehr geben diese Festivaltage Zeit und Raum für Künste, Denkfabrik und Spielplatz jenseits von Müll-Lawinen und Kommerz. Jeder hilft, wie es ihm möglich ist, es wird getauscht und verschenkt. Das Festival wird komplett von freiwilligen Helfern organisiert und aufgebaut. Niemand kriegt Lohn oder Gage, auch die Bands nicht. Das Festival wird ausgerichtet vom Verein Weltenbaum mit Sitz in Schangnau. Sie veranstalten und unterstützen Festivals, die auf Eigenverantwortung, Nachhaltigkeit und Horizonterweiterung basieren.

www.outinthekraut.ch vom 29. Juli bis 1. August 2016

In die Matte gucken , von Stefan Hugi In die Matte gucken

Der Matte-Gucker ist eine Quartierzeitung, die mit Leib und Seele entsteht. Aus den schmalen Leist-Nachrichten von 1981 ist über die Jahre ein kunterbuntes und pralles Magazin geworden. Kürzlich ist die Jahresausgabe 2016 erschienen, vollgepackt mit Geschichten über das Leben in der Matte.

Einmal pro Jahr geht ein Ruck durch Running-Rousy. Sie bekommt diesen speziellen «Es ist Zytig-Zyt»-Gesichtsausdruck, rennt mit roten Backen im Quartier hin und her, scheucht Autorinnen und Autoren auf, schiesst Fotos, kümmert sich gleichzeitig um Texte, Layout, Inserate und Druck. Doch wer ist Running-Rousy? Es ist Rosmarie Bernasconi, das Energiebündel von der Buchhandlung «Einfach Lesen» sowie Herz und Motor des Matte-Guckers. Sie ist 1991 zum Redaktionsteam der damaligen Matte-Zytig gestossen und seit 2008 Herausgeberin.

Die aktuelle Nummer steht unter dem Leitgedanken «Kommen und Gehen». Bei den Schulen in der Matte stehen Veränderungen an, weshalb Schülerinnen und Schüler ein Bild von ihrem Quartier beschrieben, gezeichnet und fotografiert haben. Es ist eine erfrischend unkomplizierte Sichtweise entstanden auf den Lebensraum unten an der Aare. Hintergrundberichte, Interviews und Matte-News runden die Ausgabe ab.

Rosmarie ist mit Haut und Haaren dabei. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen. Ohne die Mitarbeit und Unterstützung von vielen engagierten Leuten aus dem Quartier wäre eine Ausgabe gar nicht möglich. Der Aufwand ist gross, ausserdem ist der Matte-Gucker finanziell nicht auf Rosen gebettet. So kommt es ab und zu vor, dass sich Rosmarie sagt: «Nie mehr mache ich einen Matte-Gucker, nie mehr!» Doch wenn sie dann die druckfrische Ausgaben in den Händen hält, verfliegen solche Gedanken schnell. Die Freude ist gross. Und das Datum für die nächste Ausgabe auch gleich festgelegt.

Matte-Gucker 2016 auf www.mattegucker.ch, mehr über die Matte auf www.matte.ch und zur Buchhandlung Einfach Lesen auf www.einfachlesen.ch.

Zauberhafte Schokolade , von Regula Keller Zauberhafte Schokolade

Seit 2006 verwandelt Andreas Gastpar seine Küche alle paar Wochen in ein Schokoladenatelier und kreiert darin wunderbare Schokoladenspezialitäten. Im Angebot hat er traditionelle Varianten wie Truffes, Schokotafeln, Osterhasen und fantasievolle Kreationen wie Blumenpralinen, Hochzeitstauben und Fussbälle.

Die Zutaten werden sehr bewusst ausgewählt: Zur Zeit gibt es zum Beispiel kleine Wildakakao-Schokoladentafeln, deren Couverture aus Bolivien stammt. Die indigenen Sammler suchen die weitverstreuten Cacaoinseln, schneiden die reifen Früchte von den Bäumen und bringen sie per Pferd oder Einbaum zur Sammelstelle. Die Bezugsquelle pflegt den Kontakt zu den Sammlern und bezahlt Preise, die über dem Fairtrade-Niveau liegen.

Honig und Schnaps bezieht Andreas Gastpar direkt aus der Nachbarschaft. Das Bienenvolk ist im Breitenrain zu Hause. Schlussendlich werden die süssen Verführungen mit viel Geschmack verpackt. (Wdh)

www.atelierchocolat.ch