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Wasser unser , von Sarah Galatioto Wasser unser

Wasser ist Energie, ist Leben, ist Alltag, ist Gut, ist da. Die Vorstellung der Schweiz als alpines Wasserschloss Europas lernen wir bereits in der Schule. Wiederkehrende Hitzesommer oder schneearme Winter stellen dies in Frage. Fest steht: die gesellschaftliche Entwicklung und der Klimawandel werden die Verfügbarkeit von Wasser auch bei uns beeinflussen. Wird künftig ein Chip unseren persönlichen Wasserverbrauch kontrollieren? Wird sich der Wintertourismus auf ein riesiges Schneeresort im Hochgebirge beschränken? Lässt sich das Recht auf Wasser irgendwann vor Gerichteinklagen? Die Ausstellung wagt den Blick in die Zukunft und verbindet Forschung mit Fiktion. Sechs begehbare „Zukünfte“ laden dazu ein, in mögliche Wasserrealitäten einzutauchen.

Die Ausstellung und die Podiumsgespräche laufen noch bis am 17.9.2017 im Alpinen Museum Bern.

Ein Buchladen zum Verlieben , von Rosmarie Bernasconi Ein Buchladen zum Verlieben

Ein herrliches Buch. Mit viel Witz geschrieben. Eine Liebeserklärung an das Lesen. Die Protagonistin Sara muss man einfach lieb gewinnen, wenn sie auch nicht nur willkommen ist. Doch was sie aus einem Dorf von "Nichtlesern" alles erreichen kann - einfach herrlich. Ich habe das Buch in einem Zug gelesen.

Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher - mehr noch als Menschen. Begeistert beschließt Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung eine Buchhandlung. Und sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern: "Keine unnötigen Wörter", "Für Freitagabende«, »Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel zu lesen - währenddem Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben gibt außer Büchern.

Ein wunderbarer, ganz erstaunlicher Roman. Man wird noch viel von Katarina Bivald hören! Dieses Taschenbuch ist in vielen kleinen Buchhandlungen erhältlich und auch zum Verschenken geeignet.

Pistenstübli Gauchern , von Sarah Galatioto Pistenstübli Gauchern

Es gibt sie noch, nicht unweit von Bern entfernt, die kleinen Skilifte wo man noch die 10-Fahrten Karten ab 5.50 bekommt. Der Skilift Chuderhüsi ist so einer. Ein klein wenig als wäre die Zeit still gestanden, seit ich als Kind dort den ganzen Winter jeden Nachmittag Skifahren war, so kommt es mir heute vor. Keine Spur von Jubeltrubel und Menschenmassen dass Gegenteil ist Fall.  Direkt beim Skilift Chuderhüsi ist das kleine Restaurant Pistestübli. Dort wo man sich trifft und einen Jass klopft. Es bietet preiswerte Mittagsmenüs sowie Snacks und Desserts an. Ob Schnipo, Bratwurst oder ein feines Fondue,  für das leibliche Wohl ist auch am Abend gesorgt. Zum Aufwärmen gibt's feinste Kafi Schnaps oder Glühwein. Das Pistestübli und Wanderstübli ist ganzjährig geöffnet und veranstaltet gelegentlich volkstümliche „Stubete“ -Abend mit Örgeliformationen aus der Region.

www.skilift-chuderhuesi.ch

Wunderwelt im Schwarzseetal , von Sarah Galatioto Wunderwelt im Schwarzseetal

Sie schimmern in allen möglichen Farben und ihre Erschaffung ist Kunst in Vollendung: die Eispaläste in Schwarzsee. Der selbsternannte „Eisgärtner“ Karl Neuhaus schafft hier jeden Winter von neuem Wunderwerke aus Eis und Schnee. Bei Dunkelheit werden die Eispaläste in farbiges Licht getaucht. In der Nähe der Skistation Schwarzsee in einem Wald auf rund 1000 Meter über Mehr zwischen Plaffeien und Schwarzsee können die Eispaläste bestaunt aber auch durchwandert und bestiegen werden; voraussichtlich bis im März 2017. Sie schimmern in allen möglichen Farben und ihre Erschaffung ist Kunst in Vollendung. Der 80-jährige Tüftler und Bastler, ehemals Schuhmacher von Beruf,  hat seine Technik in den vergangenen 32 Jahren perfektioniert. Unter den bizarren Eisgebilden verbergen sich massive Gerüste aus Metall. Ist das Wetter kalt setzt Karl Neuhaus seine Sprinkler jeweils in Gang und die Vereisung setzt ein. Der Zufall steuert das seinige bei. Die begehbaren Iglus sind mit Eis überzogene Treibhäuser und die eisigen Wunderkerzen hat Neuhaus aus Wäscheständern gebaut. Bei der passender Witterung können die Eisbauten bis zu 15 Meter hoch werden. Ein bisschen Kitsch gehört dazu: In den Höhlen und Iglus sitzen überall bunte Tiere und Figuren aus Plüsch. Neuhaus Ehefrau führt das „Eispalaststübli“ und verkauft an die Gäste warmen Tee, Kaffee und Cervelats, die man an einer Feuerstelle selber braten kann. Dank der fan­tas­ti­schen Beleuch­tung sind die Eis­pa­läste nachts am schönsten. Aller­dings ist es dann auch oft auch beson­ders kalt. Gute Klei­dung ist also von Vorteil.

Pullis für Bergler , von Maja Boss Pullis für Bergler

Textilien zu kaufen, die ethnische aber auch umeltverträgliche Kriterien erfüllen, ist eine immer wiederkehrende Herausforderung. Etwas Abhilfe schafft Marianne Lehner aus dem Toggenburgischen Hemberg. Mit Schweizer Bergsilhouetten - aber auch Bergsport- und Alpentiersujets sind zu finden - vertreibt sie sportliche und dennoch filigran gestaltete Pullis und T-Shirts. Jedes ihrer Kleidungsstücke ist Handarbeit, wo immer möglich verwendet sie Produkte aus biologisch produzierten oder rezyklierten Materialien, sowie aus fairem Handel und für den Siebdruck ungiftige Farben. Jeder Berg und jedes Bergpanorama ist einzigartig, steht auf ihrer Homepage, was durchaus auch für ihre Kreationen gilt.

Zweites Leben für Apple-Produkte , von Reto Hügli Zweites Leben für Apple-Produkte

Sie spalten meine Freunde in Pro und Contra. Beide Lager haben warten mit nachvollziehbaren Argumenten auf. Man mag über iPhone, iPad und Mac geteilter Meinung sein, zwei Dinge stehen fest: Apple-Produkte sind teuer ‒ und langlebig.

Diese Eigenschaften haben sich Basler Jungunternehmer zu Nutze gemacht und Revendo gegründet. Denn Wiederverwenden ist nachhaltiger als Recycling.

Du willst dein altes Apple-Gerät loswerden? Klick dich auf der Revendo-Website zum MacBook-, iMac-, iPhone- oder iPad-Modell durch, das du verkaufen willst. Du beantwortest Fragen zur Akkukapazität, zum Display- und Gehäuse-Zustand, Tastaturlayout usw. Findest du den offerierten Preis interessant, verschickst du dein Gerät portofrei. Revendo prüft deine Angaben zum Zustand und das erhaltene Gerät. Stimmt alles, bekommst du innerhalb einer Woche das Geld.

Die erhaltenen Geräte werden gesäubert, neu installiert, auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt und mit sechsmonatiger Garantie wieder verkauft ‒ auf der gleichen Website. Oder in einem der Läden in Basel, Zürich, Dietikon und Bern (Bollwerk 17/19).

www.revendo.ch

Lieblings - Café Bar , von Christoph Meinen Lieblings - Café Bar

Haben Sie einen Lieblingsplatz? Einen Ort an dem sie sich wohl und frei fühlen, der ihnen vertraut ist, den sie mit vielen schönen Erlebnissen verbinden und an den sie immer wider gerne zurückkehren? Genau so einen Ort haben die Geschwister Andrina und Pascal Zaugg mit ihrer Café Bar Lieblings geschaffen: ein kleines, gemütliches Kellercafé an der Gerechtigkeitsgasse 13 in der unteren Berner Altstadt. Mit viel Herz, Leidenschaft und einem feinen Gespür für liebliche Details haben sie das ehemaligen Ladenlokal in einen Ort verwandelt, der zum verweilen einlädt. Die Einrichtung ist charmant – weder protzig, noch übertrieben chic. Man fühlt sich sofort heimelig. Auch das Angebot an Essen und Getränken ist sehr persönlich. Alles wirkt wie eine Empfehlung guter Freunde, die Produkte stammen aus nachhaltiger und fairer Produktion. Man fühlt sich wirklich als Gast hier, nicht als Kunde. 

lieblings.be

Die Alpen von unten und von innen , von Sarah Galatioto Die Alpen von unten und von innen

Ein moderner Blick auf die faszinierende geologische Entstehungsgeschichte der Alpen. Die Sektion Bern SAC präsentiert zusammen mit dem Alpinen Museum der Schweiz eine Vortragsreihe über die moderne Sicht auf die Entstehung der Alpen, die sich an natur- und berginteressierte Menschen, aber auch an Studierende und Geologen richtet. Referent ist Jürg Meyer aus Köniz. Die Bildung der Alpen ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. In den letzten Jahrzehnten wurden bedeutende neue Erkenntnisse gewonnen. Gleichzeitig sind veraltete oder falsche Vorstellungen über grundlegende Prozesse der Alpenbildung noch weit verbreitet – sogar in aktuellen Schulbüchern. Höchste Zeit, hier Abhilfe zu schaffen! Der Vermittlungs-Geologe und Bergführer Jürg Meyer nimmt Interessierte mit auf eine faszinierende Reise in das Innere der Alpen. Die Referate werden in spannender und unterhaltsamer Art präsentiert, kombiniert mit schönen Bildern und einprägsamen Illustrationen. Die Sprache ist einfach und bildhaft.

Mittwoch, 8. März 2017 „ Das Matterhorn von unten und von innen“ 19.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Calvin, Bern / davor gibt es im Restaurant las alps ein Suppenznacht (18.00 – 19.15 Uhr, Fr. 20.00) 

Tierisch menschlich , von Maja Boss Tierisch menschlich

Sjoukje Benediktus’ einzigartiges Alpentheater zeigt vor wunderbarer Waldbühne Tiere in menschlicher Gestalt: Liebenswerte aber auch verführbare Kreaturen Profit, Gier und Anerkennungsdrang ergreifen die scheinbar friedliche Tierschar. Was dem Publikum zuerst Lach- und dann Sorgenfalten ins Gesicht zeichnet. Die Fabel mit Tiefgang wird musikalisch grossartig untermalt von der Band Sulp.

Nach vier Freilichttheatern mit Laienschauspielern in den Jahren 2011 bis 2015 und einer Kleintheater-Produktion im 2016 wird das Alpentheaterteam zum ersten Mal von professionellen Darstellenden unterstützt und erfüllte sich mit der Winterproduktion im Zirkuszelt einen Traum.

Das Alpentheater spielt sein Stück "Tierisch kalt" im wohlig warmen Zirkuszelt in Kiental noch bis zum 4.März 2017. Vorvekauf

Zapjevala , von Maja Boss Zapjevala

Zapjevala sind fünf Frauen und ein Mann, sie machen Musik mit Herzblut in Bern, aber nicht per se aus Bern. Vertraute berndeutsche Klänge wechseln ab mit warmen trunkenen Melodien aus Osteuropa. Himmeltraurig schöne Melodien mischen sich mit rassigen Rhythmen und fremden Sprachen. Zapjevalas Lieder versetzen einen ohne Zutun in die Strassen Bukarests oder an laue Sommerabende an die Seine in Paris. Da bleibt kein Herz unberührt und kein Tanzbein am Platz. (wdh)

Nächstes Konzert in Bern am 4. März 2017 um 22 Uhr im Du Nord. Unbedingt Vorverkauf vor Ort nutzten.

www.zapjevala.chwww.facebook.com/Zapjevala