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Italianità - Made in Utzenstorf , von Michel Gygax Italianità - Made in Utzenstorf

Erst im Alter von 40 Jahren entdeckte Daniel Stalder seine Leidenschaft für den italienischen Zitronenlikör Limoncello. Während zwei Jahren hat er Rezepturen getestet, verfeinert und angepasst, bevor er 2018 die notwendigen Bewilligungen beantragte, um seinen Traum der eigenen Limoncello Manufaktur zu erfüllen. ​

Seit März 2018 produziert er seine rein natürliche Liköre ausschliesslich in liebevoller Handarbeit. Im Vergleich zu den gängigen Industrie-Produkten enthalten seine Liköre viel weniger Zucker. Dadurch kommt der natürliche Geschmack der jeweiligen Frucht viel deutlicher zur Geltung, ohne dass Farb- und Aromastoffe verwendet werden. Wunderbar!  

Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33 , von Nina Hübner Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33

Zuoberst im Dachstock eines alten Bauernhauses in Neuenegg dreht, formt und glasiert Sabine Aeschlimann mit Hingabe und Herz. Es entstehen Vasen, Krüge, Tassen, Gefässe aller Art. Sabine hat vor über 20 Jahren den Weg in die Keramikkunst gefunden. Seit jeher ist sie fasziniert von Form und Textur und davon, wie aus einem Klumpen Ton etwas Einzigartiges und Filigranes entstehen kann. Workshops sind ihr Motivation und Inspiration gleichermassen. Mit Kursen beispielsweise in Gordola, in der Toskana oder in Kopenhagen bildet sie sich stetig weiter.

In ihrem jetzigen Schaffen konzentriert sich Sabine auf die Drehkunst. Zu den Stationen ihres Weges in der Keramikkunst zählen aber auch der Raku-Brand (inspiriert von der japanischen Teezeremonie) und die Objektgestaltung. Ihre Produkte präsentiert sie in Ausstellungen, auf ihrer Webseite und ihrem Webshop. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen gibt sie bei Kursen in ihrem Keramikatelier33 an Kinder und Erwachsene weiter.

Walliser Egli , von Sarah Galatioto Walliser Egli

Das Abenteuer La Perche Loë begann mit einer originellen Idee: Percitech hat in Chavornay (VD) eine Methode entwickelt, bei welcher die Licht- und Temperaturverhältnisse im Jahresverlauf monatsweise in 12 Wasserbecken nachgestellt werden. So können in einem der Becken während des ganzen Jahres die Verhältnisse des Monats Mai simuliert werden. Dieser ist natürlicherweise der Laichmonat des Egli. Damit wird die Laichreife auf natürliche Weise gesteuert. Der Egli erträgt nur wenig Lärm und Licht. Stress bekommt ihm nicht. Die Setzlinge stammen aus der Brutanlage in Chavornay, danach reifen die Fische in den Aufzuchtbecken mit sauberem Bergwasser aus dem Lötschberg in Raron heran und werden dort filetiert.

Sie sind die einzigen Egli, die 100% Made in Switzerland sind – vom Rogen bis zum Filet. Es wird vollständig auf den Einsatz von Antibiotika und Medikamenten verzichtet. Gefischt wird in Raron nur auf Bestellung. Dank dem kurzen Lieferweg dauert es weniger als 48 Stunden, bis die Egli beim Besteller eintreffen. Der kurze Lieferweg und die rasche Lieferung wirken sich positiv auf die Frische und Qualität aus. Und sie sind auch ökologisch sinnvoll: weniger Foodwaste und besser für die Umwelt. Die Filets sind etwas grösser als die herkömmlichen, weil die Egli erst im Erwachsenenalter gefischt werden. Auch gekocht behalten sie ihre Festigkeit und ihre zarte Textur und eignen sich für die verschiedensten Zubereitungsarten.

Die Egli von La perche loë sind die einzigen, welche auch roh genossen werden können, weil das Quellwasser, in dem sie heranwachsen, absolut sauber und frei von jeder Verschmutzung ist und garantiert keine Parasiten enthält.

www.lapercheloe.ch 

Innsbruck, Stadt der Alpen , von Michel Gygax Innsbruck, Stadt der Alpen

Vier Jahre nach unserem ersten Besuch in der schönen und charmanten Alpenstadt, sind wir wieder nach Innsbruck gepilgert. Für einen zweitägigen Kurztrip. Die Hauptstadt des Bundeslandes Tirol bietet Nähe zu den Bergen, abwechslungsreiche Gastronomie, ein vielfältiges Kulturangebot, eine schöne, kleine Altstadt und viele freundliche und humorvolle Menschen.

Wir logierten in der äusserst geschmackvollen, grosszügig umgebauten und architektonisch wertvollen Faktorei. Ein Boutique-Hotel mit 12 unterschiedlichen Zimmern und einem integrierten, gemütlichen Café, dem Mahü. Die Besitzerin Anja hat das ganze Projekt Faktorei mit viel Liebe, Aufmerksamkeit, Qualitätsbewusstsein und schönen Details gestaltet. Grossartig!

Kulinarisch liessen wir uns in einem der kleinsten Gourmetrestaurants von Österreich verwöhnen, dem Oniriq. Wir assen ein einen vegetarischen Siebengänger auf höchstem Niveau. Fleisch verspeisten wir nur bei der der Wilderin, einem tollen Altstadt-Restaurant, in welchem die Wirtin und ihr Bruder die verkochten Tiere sogar persönlich kannten. Mittags assen wir ein vorzügliches Menü im vegetarischen Restaurant Olive am trendigen Wiltener Platzl.

Leider nicht gereicht hat die Zeit für einen Besuch bei Oscar kocht, eine grossartige gastronomische One-Man-Show. Das Lokal mit nur einem Tisch kennen wir noch vom letzen Mal und wir waren damals begeistert. Einen Schlummertrunk genehmigten wir uns in der Craft-Bier-Bar Tribaun und den hausgemachten Rückreiseproviant holten wir uns im Strudel-Café Kröll. Das nächste Mal bleiben wir länger. Ganz sicher! 

Honduras Kaffeekirsche , von Sarah Galatioto Honduras Kaffeekirsche

Alle paar Monate geht mein Kaffee-Vorrat zu Ende und ich begebe mich in die untere Altstadt zum Grosseinkauf. Und da lag sie in der Auslage: White Chocolate mit getrockneten Kaffeekirschen direkt aus der Finca San José in Honduras!

Sie ist so gross wie meine Handfläche und feinsäuberlich in ein schönes festes Papier verpackt in gewohnt perfekter Adrianos-Manier, wie man es kennt. Die Schokolade selber ist ein wahr gewordener Traum und kommt in hauchdünner Goldfolie daher. Man fühlt sich umgehend in seine Kindheit zurückversetzt – als es noch so schön raschelte beim Schokolade auspacken.

Die Confiserie Heinlein aus Spiegel bei Bern stellt diese edle Felchlin-Couverture nach den Vorgaben von Adrianos her. Es gibt die Schokolade nur in begrenzter Stückzahl pro Charge – aber jede Tafel macht garantiert glücklich.

www.adrianos.ch

Leihen statt kaufen , von Reto Hügli Leihen statt kaufen

Du baust ein Bett, hast aber keine Bohrmaschine? Feierst eine Party, besitzt aber keine Soundanlage? Fährst in die Ferien, aber dir fehlt ein Zelt? Kein Problem! In der «LeihBar» im Untergeschoss der Alten Feuerwehr Viktoria kannst du all das und viel mehr ausleihen.

Die LeihBar ist eine «Bibliothek der Dinge», die Gegenstände und Geräte aller Art verleiht. Es ist heute nicht mehr nötig, all die Dinge, die eh die meiste Zeit Zuhause verstauben, zu kaufen, um sie nutzen zu können. Von der Bohrmaschine über den Reisekoffer bis zum Schoggibrunnen. Bisher wurden über 100 Gegenstände gesammelt werden, mehrheitlich über Spenden.

Wie funktioniert es? Mitglieder zahlen fünf Franken im Monat und können ausleihen, so viel sie wollen. Auf der LeihBar-Website ist ersichtlich, welche Geräte verfügbar sind. Ist das gewünschte Objekt dabei, kann es abgeholt werden. Eine Befristung der Leihdauer gibt es nicht. Die Betreiber setzen darauf, dass ausgeliehen wird, was punktuell gebraucht wird.

Mehr erfahren: www.leihbar.ch

Aufguss in der Badi , von Stefan Hugi Aufguss in der Badi

Das temporäre Sauna-Dörfli steht auf der Liegewiese im Lorrainebad. Vier Jurten laden zum wohltuenden Entspannen - davon zwei zum Saunieren, eine zum Ruhen und eine für den Empfang. Hartgesottene kühlen sich nach dem Schwitzbad füdliblutt in der nahen Aare ab. Die Stimmung ist ungezwungen, der Umgang unkompliziert.

Mit viel Leidenschaft, Einsatz und Hartnäckigkeit - «Steter Schweisstropfen höhlt den Stein», steht treffend auf der Website - und mit Geld aus einem Crowdfunding realisierten die Macher des Vereins Sauna Lorrainebad ihren Traum. Noch bis Ende März können die Bernerinnen und Berner bei mitunter klirrender Kälte im Lorrainebad schwitzen. Und danach ab November wieder.

www.saunalorrainebad.ch

Bochtija , von Sarah Galatioto Bochtija

We umundum va Bärga umarmet bisch, chum de schtell dini Bochtija mitsch ufu Tisch.

Die Einzigartigkeit der Walliser Bergwelt und das Authentische der Region inspirierten die Umundum-Gestalterinnen Rosmarie Clausen-Salzmann und Regula Feller-Oester zu einem gekonnten, kunsthandwerklichen Alltagsgegenstand – der Bochtija. Beflügelt von den hohen Walliser Berggipfeln rund um das Atelier in Brig, entstehen die kreativen Arbeiten der beiden Künstlerinnen. Wenn Regula nicht am töpfern ist, amtet sie mit ihrer Familie in der Hollandiahütte und Wiwannihütte als Hüttenwartin.

Die „Bochtijen“, wie die schalenartigen Tassen von ihren Schöpferinnen genannt werden, eignen sich ganz wunderbar für den herrlichen morgendlichen Milchkaffee, für ein ergiebiges Birchermüesli oder für einen kräftigen Kräutertee. Ob als Geschenk, als Apéroschale oder zur Zierde auf dem Fenstersims – die Bochtija ist multifunktional. Insgesamt stehen 15 Bergpanoramas zur Auswahl. Die Gipfel sind mit Namen und Höhe angegeben. Die Innenbänder, Sujets der alpinen Flora und Fauna, sind spielerisch farbenfroh gestaltet. Die Bochtijen werden per Transferfolientechnik bemalt und sind dauerhaft, sogar spülmaschinenfest; ganz nach Walliser Manier – unverwüstlich. Die kleinen Kunstwerke bereiten Freude und machen täglich glücklich.

www.umundum.ch

SolinArt:Kultur in Steffisburg , von Maja Boss SolinArt:Kultur in Steffisburg

Auch dieses Jahr habe ich den Vorsatz gefasst, einmal pro Monat eine kulturelle Veranstaltung zu besuchen. Bis im April ist vorgesorgt: Das Team der Solina Steffisburg – einer Stiftung die sich um die umfassenden Langzeitpflege und Betreuung von Menschen kümmert – bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern und zu unserem Glück auch der breiten Öffentlichkeit vielseitige Aktivitäten an.

Ein Geheimtipp darunter ist die von Suzi Schlatter und ihrem Team organisierte Veranstaltungsreihe „SolinArt“: Achtmal in vier Monaten öffnet Solina jeweils seine Türen und bietet uns (kulturelle) Perlen aus Musik, Kabarett und Fotografie. Wärmstens empfehle ich die Pianistin Esther Hasler, die es gemäss der Aargauer Zeitung versteht, als Kabarettistin, Pianistin, Chansonsängerin und Schauspielerin mit immer neuen Perspektiven zu verblüffen. Gespannt bin ich auch auf die Reisereportage aus Down Under: Der Fotograf Christian Zimmermann erzählt von seiner Reise 3059km zu Fuss mit dem Einkaufswagen durch Australien. Eckdaten und die weiteren „Perlen“ des Programms sind hier zu finden (Start der Veranstaltungsreihe: 11.01.2019).

Hombis Salon , von Urs Hoschi Hostettler Hombis Salon

Am Rande von Oerlikon findet man das überaus originelle Esslokal Hombis Salon. Dort bereitet der Opernsänger Hombi (Christoph Homberger) nicht nur eine wunderbare Tavolata zu, wobei er alles selber kocht, sondern singt seinen Gästen auch noch gleich das Menü in Form einer Arie vor.

Hombi sagt selber: «Im Zentrum von Hombis Salon stehen Herd und Flügel, Kochen und Musik. Jeweils Donnerstag bis Sonntag ab 18 Uhr gibt es eine Tavolata. Später am Abend wechsle ich fliegend vom Herd zum Flügel, denn Kochen und Singen gehen bei mir Hand in Hand. Interessante eingeladene Musiker sorgen im Salon für unvergessliche Abende.»

Ein Genuss ist der Abend vor allem, wenn man in einer Gruppe guter Freundinnen und Freunde die Tavolata mit der musikalischen Umrahmung geniessen darf. Die Speisen waren gradlinig und sehr schmackhaft zubereitet, die Getränke verstärkten den Genuss und das gebotene Musikprogramm machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.