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Schlemmen in der Thuner Altstadt , von Michel Gygax Schlemmen in der Thuner Altstadt

Knusprig gegartes Mistkratzerli mit einem Hauch von Rosmarin, begleitet von hausgemachten Spätzli und vorweg eine schlicht perfekte Bohnencrèmesuppe. Dazu ein kräftiger Rotwein von Markus Schneider aus der Pfalz. Mehr brauch ich nicht um einen Abend lang glücklich zu sein! Im liebevoll und sanft renovierten Restaurant Schwert in Thun war ich das.

Die Weinkarte besteht aus ausgewählten Tropfen aus deutschsprachigen Ländern. Die Speisen sind frisch, hausgemacht, schnörkellos und richtig fein. Die Grundprokukte werden möglichst natürlich zubereitet und nicht überwürzt. Zu sehr fairen Preisen. In sehr stilvollem und klassischem Wirtshaus-Ambiente. Und wer will kann gleich in den wunderbaren hauseigenen Zimmern übernachten.

Schwert Thun, untere Hauptgasse 8, 3600 Thun, www.schwert-thun.ch

Ein Garten zum Verlieben – nicht nur im Frühling! , von Sabine Keller Ein Garten zum Verlieben – nicht nur im Frühling!

Auf der Anhöhe des linken Zürichseeufers betreibt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen hauseigenen Garten der nicht nur die Gelegenheit bietet Blumen und seltene Pflanzen zu bestaunen, sondern ein Ort ist um zu verweilen, sich niederzulassen und die Natur in ihrer ganzen Schönheit zu betrachten.

Gewächshäuser, Sichtungs- und Themengärten sowie Flächen für Gemüsebau, Baumschulen und Obstbau befinden sich auf dem Campus. Das Gärtner-Team hegt und pflegt den Garten mit viel Liebe zum Detail und gestaltet Themen-Gärten. Dies zu jeder Jahreszeit neu. Besonderheiten wie zum Beispiel der Hexengarten mit seinen verschiedenen Heilkräutern und deren Geschichten ragen besonders heraus. 

Von April bis Dezember werden einmal im Monat Führungen angeboten, bei denen Fachleute und Spezialisten rund um die verschiedenen Pflanzen-und Gartenthemen  das Verständnis der Besucher für die Natur fördern. Inklusive sind jeweils Tipps und Tricks für den eigenen Garten. Jedermann kann unangemeldet hinzustossen.

Also ein Besuch wert - zu jeder Jahreszeit!

www.lsfm.zhaw.ch

Alles hausgemacht! , von Michel Gygax Alles hausgemacht!

Im Hirschen Erlenbach isst man Hausgemachtes aus vorwiegend biologischen Produkten. Die Küche ist klassisch, schnörkellos, ehrlich und saisonal. Das Kulturprogramm, das sie nebenbei noch auf die Beine stellen, ist vielfälltig und farbig. Res Dubach und Ruth Gafner wirten seit ungefähr 30 Jahren unmittelbar bei der Seilbahnstation zum Stockhorn. Mit Lust und Leidenschaft. Und sehr persönlich.

Ruth Gafner ist für die liebevolle Einrichtung verantwortlich und kümmert sich mit herzlicher Aufmerksamkeit um die Gäste. Neben ihrer grossen Erfahrung und Fachkompetenz fällt sie auch gerne mit erfrischend direkten politischen Randbemerkungen auf.

Res Dubach, der Koch, hält sich gerne im Hintergrund - sprich in der Küche - auf. Zum Glück. Denn, was die Küche auf Tellern verlässt, schmeckt schlicht und grossartig. Ich freue mich schon wieder auf den nächsten Besuch im urbansten Platz des Simmentals.

Restaurant Hirschen, Kleindorf, 3762 Erlenbach im Simmental/BE, www.hirschen-erlenbach.ch www.hirsch-ku.ch

 

BLOGGEN VERÄNDERT DIE WELT , von Karin Müller BLOGGEN VERÄNDERT DIE WELT

Wer gelegentlich die neuen Medien und deren Ziel und Zweck hinterfragt, sollte sich unbedingt AIWEIWEI: NEVER SORRY anschauen. Dieser spannende, sehr sehenswerte Film dokumentiert nicht nur auf humorvolle und interessante Weise den Werdegang und die Geschichte eines unglaublich beeindruckenden Menschen und Künstlers, sondern er macht einem mal wieder bewusst, welche Chancen Platformen wie Twitter und Facebook couragierten und engagierten Menschen bieten, die Welt ein wenig besser zu machen. Und solange es Regierungen wie die im Film gezeigte Chinesische gibt, sind diese dringendst nötig.

Ai Weiwei: Never Sorry

REGIE, DREHBUCH: Alison Klayman

USA 2012, 91 Min., DCP, OV/d, Farbe und Schwarzweiss

http://www.kinokunstmuseum.ch/movies/show/1375

Gordomblö (I) , von Adrian Garbely Gordomblö (I)

Auf der Suche nach dem sonntäglichen Cordon-Bleu kann man in Langendorf landen. Das liegt bei Solothurn einfach geradeaus.

Sonniges Herbstwetter am Wochenende mögen wir, und wenn man etwas antizyklisch erst nach dem Zmittag auf den Berg seiner Wahl fährt, kann man die heftigen Warteschlangen ganz gut umgehen bzw. -fahren. So sollte also nach vielen Jahren diesseits des Lötschbergs dieser Weissenstein doch auch noch erklommen werden.

Davor führte uns der Weg vorbei am Gasthof «National». Zufahrt und Parkieren sind wegen Strassenarbeiten grad etwas umständlich, aber im Obergeschoss sang die Familienfeier gerade "Lustig ist das Zigeunerleben" und in der überaus urchigen, nicht minder sympathischen und v.a. gut gefüllten Gaststube wurde uns das Cordon-Bleu des Jahres serviert: Gefüllt mit Wildschweinschinken und Vieille-Prune-Brie, serviert mit Pommes Frites und Zwetschgenkompott. Hinfahrbefehl!

Gasthof National, Weissensteinstrasse 28, 4513 Langendorf, www.gasthof-national.ch 032 623 32 26

Sammlung der Königsdisziplin , von Patrick Zinsli Sammlung der Königsdisziplin

Reportagen werden als Königsdisziplin des Journalismus beschrieben. Und genau darum geht es im Magazin mit dem bezeichnenden Namen «Reportagen». Im praktischen Format gedruckt hebt es sich von der Masse ab und es ist ein idealer Begleiter für trübe Abende aber auch auf Reisen. Dank edlem Leinenband und schönem Design muss man es auch nicht vor dem Sitznachbarn verstecken.

Die Inhalte sind natürlich Reportagen. Eine Ausgabe, die Akutelle ist übrigens die siebte, ist immer einem Thema gewidmet. Dieses Thema ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Der rote Faden ist aber stets erkennbar. Mit schön gestalteten Diagrammen und Illustrationen wird der Text ergänzt. Hauptsächlich geht es aber um eines: Erzählungen. Und die sind erstklassig. Die Geschichten lesen sich butterweich, man erfährt Erstaunliches und eine Prise Schalk hat manch ein Text auch noch. Kein Wunder haben die Autoren zu Hause auch namhafte Preise stehen. Reportagen von Sibylle Berg, Constantin Seibt, oder George Orwell wurden bereits veröffentlicht, um nur einige Autoren zu nennen. Man findet heute selten solch ein schönes Handwerk im Kiosk. Von der Redaktion über den Druck bis hin zur Auswahl der Texte und Werbung, hier spürt man, dass alle mit Herz dabei sind. Da verschmerzt man auch den etwas höheren Kaufpreis.

www.reportagen.com

Madame Pêle-Mêle - so süss kann Süsses sein , von Sophie Frei Madame Pêle-Mêle - so süss kann Süsses sein

Lust eine süsse Gaumenfreude zu verschenken? Dich und deine Liebsten mit einer caramelisierten Mandeltorte oder süss-sauren Zitronenkügelchen an einem grauen Wintertag zu entzücken?

Madame Pêle-Mêle verwirklicht diese süssen Freuden: Mit viel Leidenschaft und aus feinsten Zutaten bereitet sie ihre süss anmutenden Köstlichkeiten zu und bringt diese im Abonnement, auf Bestellung und ab Dezember in ausgewählten Cafés zu dir "Que la vie nous soit douce !"

http://www.madamepelemele.ch/

Fantastische Zeitreise , von Stefan Hugi Fantastische Zeitreise

Du sitzt auf einem Haufen Schrott, der sich über viele, viele Jahre angesammelt hat. Du hast daraus kuriose Spielzeuge, wunderliche Maschinen, verschrobene Kunstwerke oder bizarre Bühnenbilder gebastelt. Und damit vielen Kindern einen Heidenspass bereitet und Erwachsene zum Staunen und Nachdenken gebracht. Doch nun ist Schluss. Die alten Hallen, wo sich dein Gerümpel bis unter die Decke stapelt, werden abgerissen. Alles muss weg. Zurück auf den Schrottplatz. Doch vorher...

... baust du aus den Teilen einen merkwürdigen Parcours auf mit viel Liebe zum Detail und lässt die Besucher ein letztes Mal durch die Räume der ehemaligen Schoggifabrik wandeln.

Genau das tut Babu Wälti. Er und das Team von Fata Morgana laden zum trashigen Spaziergang. Es gilt, an 16 Posten geheimnisvolle Aufgaben zu erfüllen oder abstruse Rätsel zu lösen: «Mystodrom – As time goes by» an der Bahnstrasse 21 in Bern. Immer mittwochs, freitags, samstags und sonntags bis 1. Dezember - jedoch restlos ausverkauft. Zusätzliche Daten ab 26. Dezember bis 5. Januar. Auch ausverkauft.

«Mystodrom – As time goes by», www.spielmaterialverleih.ch/mystodrom und www.fatamorgana.ch/mystery/mystodrom.asp

ChaletSale - ein Designmarkt aber anders , von Sophie Frei ChaletSale - ein Designmarkt aber anders

Zweimal im Jahr lädt Lady Lu zusammen mit Maria und der Chalet Crew in ihr gemütliches Chalet mitten im Liebefeld in Bern ein. An diesen beiden Tagen werden die Räumlichkeiten des Chalets eine Plattform für verschiedene kleine Labels. Ein Markt, der feinen Art. Mode, Accessoires und Einzelstücke machen Lust zum Betrachten, Anprobieren und Kaufen!

Der nächste Chalet Sale findet am Freitag 9. November 14-20 Uhr und am Samstag 10. November 11-19 Uhr in der Könizstrasse 186, in 3097 Bern-Liebefeld statt.

www.chaletsale.tumblr.com

Ins Bild setzen , von Sarah King Ins Bild setzen

Raoul Ris hält inne. "Ich rede zu viel." Weil er sagt, was man mit einem Bild machen kann: "Nicht beschreiben, was man sieht. In das Bild hineingehen und schauen, was es auslöst." Seine Bilder klingen die Bern-Saiten im Betrachter an. Versonnene Aare-Spaziergänge im Abendlicht, regennasse Füsse, einen Mix von frischgemähter Marzili-Wiese, Sonnencrème und Schweiss in der Nase, mitten in der Stadt einen letzten Parkplatz in der blauen Zone erwischen (wo sind die blauen Zonen?) – das hört, riecht und fühlt man, wenn man sich gedanklich in diese Bilder setzt. Und manche träumen womöglich beim Betrachten "vom Gehen über Wasser." So heisst Raoul Ris’ nächste Ausstellung, die am 24./25. November von 11-17 Uhr im Forum Altenberg Bern stattfindet. 35 Bilder vom Leben in Bern. Diese hingegen "reden" viel.

www.dachsart.ch