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Schreib mal wieder einen Brief , von Patrik Zeller Schreib mal wieder einen Brief

Handgeschriebenes bleibt etwas Besonderes: Die Verfassenden gönnen sich eine Alltagspause, sammeln sich, schütten ihr Herz aus und füllen nach und nach ein weisses Blatt Papier mit königsblauer Tinte, was fast bei jeder Schrift ein zumindest künstlerisches Bild ergibt. Für die Empfangenden fühlt sich der Brief wie ein anfassbares, authentisches Geschenk mit Einblicken ins Leben lieber Menschen an. Also: Alle Programme schliessen, Computer ausschalten, Papier und Füllfeder hervorzaubern und Briefe schreiben!

 

Ein Schmuckkästchen im Waadtland , von Sabine Keller Ein Schmuckkästchen im Waadtland

Das alte Römerstädtchen Avenches in der Nähe vom Murtensee, birgt viele verborgene Schätze. Um diese ausgiebig entdecken zu können ist natürlich die dazu passende Unterkunft unerlässlich. Das schmucke Atelier und B&B Alpes 29 mitten in der malerischen Altstadt lädt zum Verweilen und träumen ein.

Die Inhaberin Claudia Meyer führt das B&B mit viel Liebe und Sorgfalt; die Zimmer sind so ansprechend und heimelig eingerichtet, dass man da bleiben möchte! Morgens zaubert sie ein reichhaltiges Frühstück  mit selbst gebackenem Brot und regionalen Leckereien auf den Tisch. Im Preis ganz selbstverstänlich inklusive ist eine persönliche Art der Reiseführung mit vielen Tipps zur Erforschung der Region.

Der Garten hinter dem Haus lässt uns die Schweiz einen kurzen Moment vergessen und trägt uns direkt in die südliche Provence.

Claudia führt aber nicht einfach nur das B&B. Sie ist zugleich Künstlerin und Malerin  erteilt Wochenend- und Ferienkurse Kurse in Malen und Zeichnen. Ab und zu lädt sie auch andere Kursleiter ein. So findet zum Beispiel im Mai ein Sing-Wochenende statt. In unregelmässigen Abständen veranstaltet Claudia Meyer auch kleine Konzerte.

www.alpes29.ch

Zarbar: Vom DDR-Güezli bis Wodka , von Michael Klesse Zarbar: Vom DDR-Güezli bis Wodka

In Bern`s Mattenhofquartier hält das 6er Tram an der Cäcilienstrasse und genau vor der Zarbar. Dort hat die Zarschaft ihre Herzblut Cafe-Bar verwirklicht. Auf der kleinen Karte und Barkarte werden meist regionale Kostbarkeiten für den Durst und kleine Snacks bis zum Frühstück am Wochenende angeboten. Wie es die Zaren mögen, darf das DDR Güezli und eine Auswahl an Wodkadrinks nicht fehlen.

An den gemütlichen Aussentischen kann man sich in den Abendstunden von den letzten Sonnenstrahlen küssen lassen. Drinnen wird Kultur auf kleinem Raum geboten: Filmabende, Parties und Konzertchen.

Die Zarbar hat im Juni 2012 pünktlich zur Fussball EM in Polen und der Ukraine ihre Tore geöffnet. Sether wächst die Zarengemeinde auch über das Quartier hinaus. Die Zarbar, eine Cafe-Bar wie man sie sich wünscht, bei sich an der Ecke. Schnörkellos schön!

www.zarbar.ch

Im Zarenreich , von Sophie Frei Im Zarenreich

Und wieder eine sympathische Quartieraufwertung. In der Nachmittagssonne die ersten Märzensprossen einfangen, nach Lust und Laune frühstücken, Indian Chai mit DDR-Guetzli geniessen, in den späteren Stunden drei verschiedene Cocktails mit Gin degustieren... und ab und zu noch einem Konzert lauschen. Was will man mehr, der Frühling naht!

ZAR café*bar, Pestalozzistrasse 9, 3007 Bern, www.zarbar.ch

Brauerei-Aktionär werden , von Adrian Garbely Brauerei-Aktionär werden

Am Breitenrainplatz in Bern entsteht zurzeit das erste BrauCafé Berns:

«Es entsteht ein Ort zum Verweilen und vor allem ein Ort um Bier in seiner ganzen Vielfalt kennenzulernen. Im hinteren Teil des Lokals wird die Bauerei eingebaut. Der vordere Teil bietet Raum um das Biererlebnis in entsprechender Atmosphäre zu geniessen. Selbstverständlich dürfen weitere feine kulinarische Gaumenfreuden nicht im Angebot fehlen.»

Interessierte Personen kaufen Aktien zum Nominalwert von CHF 250.-. Den Aktienzeichnungsschein finden Sie sofern gewünscht auf der unten verlinkten Webseite.

Das BrauCafé, ab Sommer 2013 am Breitenrainplatz

Livekonzerte am Laufmeter , von Michel Gygax Livekonzerte am Laufmeter

Reto Kupferschmied gründete vor knapp drei Jahren mitten in der Thuner Altstadt das Mundwerk und gab gleichzeitig eine sichere Bankkarriere zugunsten von seinem Lebenstraum auf. Das Mundwerk ist eine Bar, ein kleines Trottoirlokal und ein Konzertkeller. Mittlerweile veranstaltet er im Konzertkeller wöchentlich berührende Konzerte von talentierten internationalen Musikern und Kulturschaffenden. Hier kann man in intimem Rahmen zukünftige Stars entdecken oder aber einfach nur ein feines Glas Wein trinken.

Aktueller Tipp: Vom 7. bis am 9. März 2013 findet das kleine internationale Singer&Songwriter-Festival klangheimlich statt.

Mundwerk, Obere Hauptgasse 49, 3600 Thun, www.mundwerk-thun.ch

Sightseeing mal anders , von Adrian Garbely Sightseeing mal anders

Tina und Chris sind seit drei Monaten ein Paar. Auch um Tinas nerviger Mutter zu entfliehen machen sich die beiden auf, mit dem Wohnwagen durch England zu reisen und dabei eher so mittelprächtige Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Unwägbarkeiten an Touristenmagneten wie dem Strassenbahn- oder dem Bleistiftmuseum begegnen sie alsbald - so möchte man sagen - in Tarantino-Manier.

«Sightseer», von Ben Wheatley, zurzeit im Kino Riffraff in Zürich oder im Kino Bourbaki in Luzern.

Eis hei mir no immer gno , von Stefan Hugi Eis hei mir no immer gno

Gut versteckt im hintersten und schattigsten Winkel des Gurtenbrauereiareals brauen eine handvoll Freunde seit neun Jahren ihr eigenes Bier - das Wabräu. Im Angebot stehen ein Helles, ein Dunkles, ein Weisses und – zu besonderen Anlässen – ein Bockbier. Alle Sorten sind naturtrüb, unpasteurisiert und von Hand gemacht.

Das ehemalige Wöschhüsi der Gurtenbrauerei dient als Produktions- und Gaststätte. Und dank einer Sammlung an Gurtenbier-Memorabilien auch als kleines Museum. Das urige und enge Beizli lädt zum gemütlichen Genuss von Bier, Weisswürsten oder Brezeln - jeweils freitags zum Fyrabebier oder zum Fritigsschoppe. Prost!

Brauerei WABRÄU, Dorfstrasse 50, Gurtenareal Nr. 30, 3084 Wabern, www.wabraeu.ch

Dessertfee , von Sophie Frei Dessertfee

Inmitten grauer Betongebäude im Mattenhofquartier ist die Dessertfee eine wahre Augen- und Gaumenfreude. Dort hat die ehemalige Primarschullehrerin ihren Traum erfüllt und zaubert als Dessertfee süsse Köstlichkeiten wie Muffins, Cupcakes, Petit fours, Hochzeitstorten... Im Zuckerlabor werden Cupcake- und Guetzlibackkurse durchgeführt und im Laden verkauft sie selbstgemachte Accessoires. Ich freue mich schon jetzt darauf meine Kaffeepausen zu versüssen, denn die Dessertfee befindet sich gerade um die Ecke meines neuen Arbeitsplatzes.

Dessertfee cake design & more, Gartenstrasse 6, 3007 Bern, www.dessertfee.ch

Wo Kunst und Gastronomie verschmelzen! , von Michel Gygax Wo Kunst und Gastronomie verschmelzen!

Man findet sie nicht einfach so. Die Eisblume in Worb ist hinter der Kirche im alten Dorfteil versteckt. Das aussergewöhnliche Restaurant ist von Mario Caretti 2003 in alten Gewächshäusern gegründet worden. Seit nunmehr neun Jahren verzaubert er jede Saison die alten Glashäuser in einen märchenhaften Ort. Diese Saison ist die Eisblume nach dem Motto "Utopia" gestaltet. Hohe Dekorationskunst verpackt in stilvolle Edel-Gastronomie. Wir genossen das vollständige Sechsgangmenü. Eine Kreation in acht Akten. Grandios. Sehr zu empfehlen. Nicht alle Tage, aber genau dann wenn man den sinnlichen Grat zwischen Kunst und Gastronomie ausloten möchte.

Eisblume, Enggisteinstrasse 16, 3076 Worb, www.eisblume-worb.ch