kggastro facebook rss

Manchmal habe ich Glück und finde sie, die geschichtsträchtigen, versteckten Gässchen aus dem Bilderbuch, wie neulich in Schaffhausen: Die Webergasse, ein Geheimtipp!

Dort heimisch ist bspw. die ausgewiesene Kaffeeexpertin Christa Cotti. Sie kennt ihr Metier, vom Anbau über Ernte und Handel bis zur Röstung der Bohnen im eigenen Keller. Die rohen Bohnen bezieht sie ausschliesslich aus direktem Handel, was den Kaffeebauern, die sie teilweise persönlich kennt, einen fairen Verdienst unter fairen Arbeitsbedingungen ermöglicht. Den herrlich bekömmlichen und perfekt zubereiteten Kaffee trinkt man am besten gleich vor Ort und von Christa persönlich serviert. Gerne nimmt sie sich Zeit für Gespräche und Beratungen, dies macht einen Besuch im „härzigen“ Café Bohnenblühn doppelt lohnenswert und unvergesslich. Wir kommen wieder! 

PS: Öffnungszeiten online beachten (besonders während den Schulferien).

Lola Studio: Mode & Yoga am HB , von Kristina Roder Lola Studio: Mode & Yoga am HB

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend, sie ist eine Lebenseinstellung. Genau wie Yoga. Passend also, dass Lola Studio beides mit einem einzigartigen Shop-Konzept verbindet. Im Ladenlokal in der Europaallee, unmittelbar neben dem Hauptbahnhof, kann man sportlich Mode kaufen, welche in der Schweiz entworfen und zu fairen Bedingungen mit ökologischen Materialien in Europa gefertigt werden.

Findet im Lokal eine Yoga-Lektion statt, werden die Kleiderstangen unter die Decke gezogen und schon hat es Platz für Entspannung. Durch die zentrale Lage bietet sich auch eine Lektion über den Mittag an. 

Übrigens ist Lola Studio auch eine Adresse für Modeliebhaberinnen, die nicht viel mit Yoga am Hut haben: Die Bikinis sind ein Geheimtipp und auch die anderen Basics sitzen super!

Cuchaule , von Sarah Galatioto Cuchaule

Im Grunde genommen ist die Freiburger Cuchaule ein grosses Brioche das traditionsgemäss im Kanton das Ende des Alpsommers einläutet. Cuchaule ist ein leicht gesüsstes Hefebrot mit Safran, einer abgeflachten goldgelben Halbkugelform die im Innern safrangelb leuchtet. Die Cuchaule ist in vielerlei Hinsicht mit dem Freiburgerland verbunden, kulturell ist die Geschichte eng verknüpft mit dem Freiburger Fest der Bénichon-Kilbi daher wird sie traditionell mit Butter und Bénichon-Senf serviert. Das lockere und leicht süssliche Festtagsbrot ist ein wahrer Gaumenschmaus.

Safran verwendeten die Schweizer Bäcker bereits im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch die erste schriftliche Erwähnung dieses Brotes. Die Cuchaule ist typisch für Freiburg, sie gehört sozusagen zum kantonalen Erbgut. Es gibt nichts Vergleichbares -  die Cuchaule ist das regionale Produkt schlechthin. Egal, wohin es die Freiburger im Laufe ihres Lebens verschlägt – ob in andere Gegenden der Schweiz oder gar ins Ausland – viele bestellen bei ihrem Bäcker des Vertrauens ‘ihre’ Cuchaule, die ihnen dann per Post in die ganze Welt hinaus versendet wird.

www.boulangerie-fribourg.ch/ / www.fribourgregion.ch/de/P8236/kilbi-benichon

Dilemma! Dilemma! , von Maja Boss Dilemma! Dilemma!

Die Studierenden des Design-Masterstudiengangs der Hochschule der Künste Bern stellen selbständig eine Konferenz mit Referenten aus dem In- und Ausland auf die Beine und laden ein, an breiten Diskussionen über Dilemma! in Bezug auf Räume, Verwandtschaft und visuelle Erzählungen zu diskutieren. Die Dilemma! Dilemma! Konferenz findet am 24. und 25. Mai 2019 im Progr in Bern, Raum 369, statt. Weitere Informationen zum Anlass und zur Anmeldung: www.dilemmadilemma.ch. Diskutierst du mit?    

Frühlingsmärit am Thunplatz , von Stefan Hugi Frühlingsmärit am Thunplatz

Zwei Vorstands-Frauen vom Quartiertreff Thunplatz (QTT), Isa Walser und Nina Fauser, hatten im 2018 die Idee, den Quartierplatz mehr zu beleben. Da beide Frauen die Märit-Stimmung mögen, haben sie sich entschieden, einen Frühlings-Märit auf dem QTT-Platz zu organisieren.

So werden am ersten Frühlingsmärit am Samstag, 25. Mai 2019 von 10 bis 16 Uhr 17 Märit-Leute dabei sein mit ihrem Kunsthandwerk oder einem Flohmärit-Stand. Einige werden Secondhand-Kleider oder nicht mehr benötigte Haushaltartikel bringen, andere ihren selbstgemachten Schmuck, Textilien wie Etuis oder auch Holzprodukte wie z.B. Kochlöffel verkaufen. Die Besucher können sich ausserdem an einem kleinen kulinarischen Buffet verpflegen.

Die meisten Märit-Leute kommen aus dem Quartier, einige aus der Agglomeration Bern oder aus dem Seeland. Der Frühlings-Märit findet mitten in der Stadt Bern statt, aber trotzdem im Grünen. Eine kleine Oase mit gemütlicher, familiärer Ambiance.

In einen Weinkosmos eintauchen , von Michel Gygax In einen Weinkosmos eintauchen

Das europäische Weinmagazin Vinum berichtet monatlich über Trends in der Weinszene, stellt viele aussergewöhnliche Weine und ihre Macher vor und lässt den Weinfreund tief in eine vielfältige Weinkultur eintauchen.  Spannend geschriebene Reportagen über Weinregionen kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen in die Tiefe. Vinum ist nicht nur eine besondere Zeitschrift, sondern ein ganzer Kosmos von Wein- und Genusskultur. So werden neben dem Magazin, auch Bücher verlegt und  kulinarisch-kulturelle Anlässe organisiert. Zum Beispiel das "Rendez-vous mit Genfer Spitzenweinen" am 13. Mai 2019 im Progr in Bern. Wir sind begeistert und fasziniert!  

«NIA fit» die Tanzwerkstatt , von Maja Boss «NIA fit» die Tanzwerkstatt

Einige erinnern sich sicher noch an die Zeit der farbigen Aerobic-Hochglanz-Kleider, an den Hype der High-Impact-Trainings? Parallel dazu in den 80ern sucht ein amerikanisches Paar nach einem sanften und ganzheitlichen Fitnesskonzept. Sie picken aus Tanz, Kampfsport und Entspannungstechniken die Perlen heraus: NIA war geboren. NIA ist Freude an der Bewegung, denn es kommt hier nicht darauf an, wie es aussieht, sondern dass es sich für den Menschen gut anfühlt. NIA ist getanzte Lebensfreude für jedermann, für Körper, Geist und Seele.

Neugierig? «NIA schnuppern» in der Tanzwerkstatt von Gaby Zimmermann und Fabienne Kaufmann in Schwarzenburg lohnt sich allemal, z.B. am Sonntag, 5. Mai 2019, gemütlicher Austausch und Kleidertausch im Anschluss inklusive (oder jeweils montags 19.30 Uhr, Schnupperstunde gratis).

Aua, wir leben immer noch! , von Michel Gygax Aua, wir leben immer noch!

Das jährlich stattfindende Theaterfestival auawirleben holt internationale Theaterproduktionen nach Bern. Die 14 eingeladenen Produktionen drehen sich alle irgendwie um Kommunikation. Es geht ums Erklären, ums Rappen, ums Verhandeln und Zustimmen, um Tatsachen und Gerüchte, um lautlose Kommunikation und um unkontrollierte Laute – und nicht zuletzt auch um den Moment, wo Worte nicht weiterhelfen. Dabei wird klar: Wer miteinander spricht, lernt voneinander. Kommunikation ist Wissenstransfer. Vom 8. bis am 19. Mai 2019 an verschiedenen Spielorten in Bern. Grosses Theater!

Der innere Schweinehund , von Stefan Hugi Der innere Schweinehund

Wann mussten Sie letztmals den inneren Schweinehund überwinden? Um endlich die Fenster zu putzen? Endlich ein Fitnessabo zu lösen? Endlich zur Dentalhygiene zu gehen?

Eine Schauspielerin wird in einer Probepause vom Publikum überrascht: ihr Stück ist noch gar nicht fertig! Sie macht ihren inneren Schweinehund für das unfertige Stück verantwortlich. Doch bald zeigen sich Selbstzweifel und Selbstbetrug. Nun will sie ihren Zustand verändern.

In «Überall Schweinehunde!» tritt die Mimin Katharina Lienhard in ein Zwiegespräch mit ihrem animierten inneren Schweinehund. Sie setzt sich gekonnt kritisch, aber mit viel Humor auseinander mit einem sehr alltäglichen Thema. Das ist sehr amüsant, aber zuweilen etwas unangenehm, wenn man sich in den Situationen selbst wieder erkennt.

Crowdfunding noch bis 29. April / «Überall Schweinehunde!» ab 2. Mai 2019 im Kunst- und Kulturhaus visavis in Bern / Tickets für die Aufführungen auf Ticketfrog

Frischer Fritz , von Maja Boss Frischer Fritz

Jährlich landen über zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel, die in der Schweiz produziert werden, nicht auf unserem Teller sondern im Abfall. In reichen Ländern wie in der Schweiz sind es die Endkonsumenten, die am meisten wegwerfen. Diese Tatsache wollte die Thuner Köchin Sandra Kissling -zu unserem Glück- nicht mehr länger hinnehmen, sondern im Gegenteil aktiv „bekämpfen“. Mit ihrer Geschäftsidee „Frischer Fritz“ rettet sie absolut einwandfreie Nahrungsmittel vor unnötiger Entsorgung und bringt sie täglich in Thun vis-à-vis des Bahnhofs an ihrem Stand an den Konsumenten. "Frischer Fritz" arbeitet dabei mit verschiedenen regionalen Partnern zusammen. Lass auch du dich vom abwechslungsreichen Angebot überraschen!

www.frischerfritz.ch