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Vidmarché , von Michel Gygax Vidmarché

Hier ein Tipp in eigener Sache: Vidmarché ist ein charmanter Markt in den Liebefelder Vidmarhallen. Er findet am Samstag, den 2. November 2019 zwischen 13 und 18 Uhr zum sechsten Mal um das Restaurant le beizli und das Atelier Ubezio statt.

Ideeller Partner dieses Anlasses ist dieser Blog. Viele der über dreissig Ausstellenden wurden von unseren Herz-haft-Autoren entdeckt und für den Markt eingeladen. In dieser Ausgabe erwarten wir Designerinnen, Bierbrauer, Schokoladenkünstler, Schriftsteller, Kunsthandwerkerinnen, Weinhändler, Künstlerinnen, Gewürzfreunde und Bäckerinnen.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Ihren Besuch!   

Seislerpasta , von Sarah Galatioto Seislerpasta

Qualität braucht Zeit und Geduld! Im kleinen Familienbetrieb in Giffers werden die Pasta-Spezialitäten schonend und mit viel Geduld hergestellt. Diese hausgemachte Pasta ist bodenständig und schmackhafter als vergleichbare industriell hergestellte Produkte. Verarbeitet werden die Rohstoffe: Hartweizengriess, Urdinkeldunst, Wasser, Gemüse, Pilze, Gewürze und Kräuter; jedoch keine Konservierungsmittel und künstliche Farbstoffe. Die Zutaten werden zusammen in die Pastamaschine eingefüllt, mit Wasser gemischt und durch die entsprechende Formmatrize gepresst. Die kleinen feinen Kostbarkeiten werden in Handarbeit auf den Trocknungsgittern verteilt und danach bei ca. 20–22 °C für 36–48 Std. langsam und schonend luftgetrocknet und regelmässig manuell gewendet.

Das Team von Brügger-Pasta welches hinter der „Seislerpasta“ aus dem Freiburger Oberland steht, legt grossen Wert auf sorgfältige Verarbeitung, das heisst z.B keine Schocktrocknung damit die hochwertige Qualität bestehen bleibt. Nachdem die vielen verschiedenen Seisler -Pastakreationen vollständig getrocknet sind, werden diese liebevoll und behutsam von Hand abgepackt. Dies ist in der heutigen, industriellen Zeit gewiss nicht mehr alltäglich und selbstverständlich.

www.seislerpasta.ch

Leidenschaftliche Brotkultur , von Michel Gygax Leidenschaftliche Brotkultur

Susan und Marc Haueter mögen gute Dinge. Insbesondere gutes Brot. Sie sollen schmecken und den Menschen gut tun. Das ist der Grund warum ihre Brotteige viel Zeit zum Ruhen und Reifen bekommen. Wie bei gut gelagertem Käse oder gereiften Weinen prägen sich die Aromen stärker aus und werden harmonischer. Die Brote sind feuchter, länger haltbar und für Leib und Seele viel bekömmlicher. Sie werden ohne Zusatzstoffe hergestellt und bestehen aus Adelbodner Quellwasser, Mehl, etwas Meersalz und entweder aus dem selbst gezüchteten Sauerteigstamm oder aus nur sehr wenig beigefügter Hefe.

Diese Brote, ihre Kuchen, die selbst gemachten Schokoladenkreationen und das liebevoll geführte Café sind eine Reise nach Adelboden wert. Alternativ senden Haueters ihre Laibe und Produkte per Post in alle Ecken der Schweiz. Wir sind begeistert!

www.haueter-adelboden.ch

Wer am lautesten schreit, hat recht. , von Nina Hübner Wer am lautesten schreit, hat recht.

Die Parabel ist eine Erzählform, in der sich das Geschehen auf eine andere Situation übertragen lässt - ein Gleichnis, das von der Leserin oder vom Zuschauer entschlüsselt werden muss.

Zweifel (engl. Doubt) von John Patrick Shanley ist eine solche Parabel. Das Theaterstück handelt vordergründig von Themen wie Kindsmissbrauch und die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der katholischen Kirche. Doch es ist ebenso eine Geschichte über den Umgang mit Verdacht und Verurteilung sowie Macht und Wahrheit. Der Stoff wurde 2008 verfilmt unter dem Titel Glaubensfrage mit Meryl Streep und Philipp Seymour Hoffman.

Theater Central aus Bern spielt Zweifel vom 18. Oktober bis 9. November 2019 achtmal im Theater Remise in Bern. Weitere Informationen zum Stück und Ticketreservationen auf www.theater-central.ch.

Brillerei - wir sehen weiter! , von Rosmarie Bernasconi Brillerei - wir sehen weiter!

«Dürfen wir vorstellen: Benjamin Matti und Basil Brandenberg, passionierte Optiker, waschechte Berner, motivierte Geschäftsführer. Neben jahrelanger Erfahrung bringen wir vor allem genügend Zeit mit – für unsere Kundschaft, aber auch für unsere tollen Mitarbeitenden und Partnerfirmen. Unsere Aufgabe ist erst getan, wenn alle zufrieden bebrillt und gut beraten nach Hause gehen. So einfach ist das – sehen Sie?»

Basil Brandenberg und Benjamin Matti, zwei junge Optiker haben in Riggisberg und in der Matte ein Brillengeschäft eröffnet. Sie beschäftigen drei Optikerinnen und hatten den Mut in Riggisberg und in der Matte die Brillerei zu eröffnen.  Ich finde, dass die beiden mit sehr viel Herzblut an ihre Aufgabe gehen.

Die Brillerei finden Sie am Mühlenplatz 8 in der Berner Matte und an der Vorderen Gasse 8 in Riggisberg.

Aus Hopfen, Malz und Bern , von Michel Gygax Aus Hopfen, Malz und Bern

Die zwei Freunde und Berufsmusiker Lukas Hasler und Bali Balajew hatten nach vielen Jahren Tournee-Aktivitäten genug von schlechten, langweiligen und billigen Industriebieren. So begannen sie in Küchen, Kellern und Waschküchen mit ernsthaften Bierbraupröbeleien. Vor einigen Monaten ist ihre erste professionelle Mikrobrauerei in einem Lagerraum in Bümpliz Tatsache geworden. Alle Biere werden, wie in früheren Zeiten, in traditioneller Flaschengärung hergestellt. So entstehen lebendige und kreative Biere aus feinen, teilweise selber gesammelten Zutaten. In bester Qualität und kleinster Menge. Wir sind begeistert!

www.schuum.ch

Zirkus Mugg im Glarnerland , von Rosmarie Bernasconi Zirkus Mugg im Glarnerland

Das Glarnerland ist mein «Heimatland» und deshalb schaue ich mit besonderem Interesse aus der Berner Matte in meine alte Heimat. So war ich kürzlich zu einer speziellen Buchpremiere eingeladen. Der Zirkus Mugg ist sozusagen der «Nationalzirkus» des Glarnerlands. Dessen Motor und Direktor, Urs Muggli, kannte ich schon seit vielen Jahren und bewunderte seine unbändige Energie. Er stellte vor einigen Jahren – trotz allen Widerständen – den Familienzirkus Mugg auf die Beine, ein Zirkus für alle, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Beeinträchtige, alle waren zum Mitmachen willkommen.

Vor rund zwei Jahren nahm das Projekt, ein Buch über den Zirkus herauszugeben, Gestalt an. 2019 war es nun soweit. Geplant war ein Riesenevent zur Buchpremiere, natürlich im Zirkuszelt in Betschwanden. Doch dann kam plötzlich alles ganz anders. Wenige Stunden nachdem Urs das Gut zum Druck unterzeichnet hatte, war er tot. Vom Velo gefallen auf einer Fahrt über den Klausen – Herzschlag. Schier unfassbar - der Verlust, die Trauer ob diesem Einschnitt. Die Trauernden entschlossen sich trotzdem, im Sinne von Urs zu handeln und die Buchpremiere trotz allem durchzuführen. Es wurde ein berührender Anlass, das Zirkuszelt war voll – alle waren gekommen, um sich zu verabschieden, um das Lebenswerk in Buchform zu begrüssen.

Die Verlegerin Gaby Ferndriger, die Autorin Madeleine Kuhn-Bär und der Fotograf Sasi Subramaniam präsentierten ein wunderschönes und ergreifendes Gedenken an Urs Muggli. Lange noch hallte der Abend im Zirkus Mugg nach. Es war schön, als Gast an dieser speziellen Buchpremiere dabei sein zu dürfen. Das Leben geht weiter – insbesondere das Zirkusleben. Der Zirkus Mugg wird durch seine Söhne weitergeführt. Mehr Informationen dazu unter www.mugg.ch.

Das Buch ist im Buchladen Einfach Lesen und in Buchhandlungen erhältlich.

Kaffeeduft über dem Egelsee – auf ins Café Komod , von Nina Hübner Kaffeeduft über dem Egelsee – auf ins Café Komod

Seit dem 18. August duftet es beim Egelsee wieder nach Kaffee und Kuchen, der idyllisch gelegene ehemalige Entsorgungshof ist revitalisiert! Jeden Donnerstag und einmal im Monat am Sonntag öffnet das Café Komod seine Türe: Dampfender Kaffee aus der Bialetti (in drei Grössen) und von Adrianos wartet auf die Gäste. Für Kiah Marti und Denise Camenzind ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Schon lange suchten die beiden nach einem geeigneten Lokal für ihr eigenes Kaffee. Es sollte gemütlich sein, Jung und Alt zum Verweilen einladen und zum Treffpunkt in der Nachbarschaft werden.

Am Egelsee, mit der Unterstützung des Vereins am See, haben sie die passende Lokalität gefunden, die dem Namen des Kaffees alle Ehre macht. Die Speisekarte macht «gluschtig» und ein Gast schwärmt von den reich belegten Sandwiches! Cakes und Kekse warten und für die Kinder gibt es spezielle «Chinder Schälis» und Getränke. Ja, hier sind alle willkommen, egal ob mit kleinen oder grossen Füssen. Hoffen wir, dass das Café der Nachbarschaft auch komod kommt, damit endlich wieder Gemütlichkeit am Egelsee Einzug hält!

Swiss Wood Maps im neuen Kaffee «Wanderlust» , von Nina Hübner Swiss Wood Maps im neuen Kaffee «Wanderlust»

Lagen von Holz, das Blau nahe am Original, eingelaserte Abenteuer entlang von Seen und Flüssen, gerahmt und bereit, ein Zuhause zu schmücken. Das sind die Holzbilder des neuen Labels «Swiss Wood Maps». Die Berner, Simona Baumgartner und Lukas Liechti, liessen sich vor zwei Jahren auf einer Reise durch Kalifornien zu den originellen Bildern inspirieren. Darin vereinen sie, was sie lieben: Wasser, Schönes, Abenteuer- und Reiselust. Die hochwertigen Bilder werden zu 100 Prozent in der Schweiz hergestellt. Die Farbe der Gewässer mischen Simona und Lukas selbst und stimmen sie so genau wie möglich auf das Original ab. Jede Wood Map ist mit ihrem Schweizer Nussbaumrahmen quasi ein Unikat, mit dem Laser bearbeitet und von Hand zusammengebaut – ein aktiver Beitrag zum Schutz der Schweizer Gewässer.

Überhaupt vertreten sie mit ihrem Lable die Philosophie der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Nach den Wood Maps entstanden weitere Produkte, die zum «Adventure Lifestyle» passen: Paddel (aus Kanada), Aareböötlesack, Reisetagebücher… Und ihnen gehen die Ideen nicht aus: Am 31. August 2019 feiern Simona und Lukas die Eröffnung des Kaffees «Wanderlust»! Atelier, Shop und Cafébar in einem. Kaffee schlürfen und Reisepläne schmieden, was für ein Start ins nächste Abenteuer!

Lamawurst aus Mamishaus , von Sarah Galatioto Lamawurst aus Mamishaus

Aromatisch, gute gelagert und bekömmlich geräuchert – so umspielt die Lamawurst den verwöhnten Gaumen. Das Fleisch der Lamas zeichnet sich durch eine dunkelrote Farbe, eine feine Faserung und einen herausragend geringen Cholesterin- und Fettgehalt aus. Geschmacklich ähnelt es dem von Kalb oder Wild.

Bereits 7000-5000 Jahre v. Chr. wurden die Wildformen Guanako und Vikunja jagdlich genutzt. Die Indios des südamerikanischen Andengebirges domestizierten die Wildformen der Neuweltkameliden. Aus dem Guanako züchteten sie gezielt grossrahmige, robuste und willige Lamas, die als Fleischlieferant und als Lastenträger genutzt wurden. Bei entsprechendem Training können sie eine Last von bis zu 20% ihres Körpergewichtes tragen. Als Grundfutter bekommen die Lamas aus der Region Schwarzenburg neben Gras auch Heu und Silage, die noch durch Mineralstoffe ergänzt wird.

Robert Gartner aus Mamishaus liefert diese Köstlichkeiten, die immer rasanten Absatz finden.