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Cinéma Solaire , von Michael Klesse Cinéma Solaire

Durch die Schmunzel-Geschichte der Schildbürger inspiriert, welche Licht einsammelten, um ihr fensterloses Rathaus zu erhellen, wurde das Cinéma Solaire Wirklichkeit. Es wird mit reiner Sonnenenergie betrieben, kann somit an Orten eingerichtet werden, wo noch nie ein Film vorgeführt wurde und überrascht, weil es in zwei Veloanhänger passt.

Tagsüber wird das Sonnenlicht mit Solarzellen eingesammelt und in der Lichtspeicherkiste zwischengelagert. Die Leinwand wird mit Seilen zwischen zwei Bäumen, Laternen oder ähnlichem aufgehängt. Stühle bringen die Gäste selber mit. So müssen keine schweren Gerüste und Tribünen geschleppt und aufgebaut werden. 

Abends wird das eingefangene Licht durch das Projektor-Objektiv wieder freigelassen und der Film erscheint auf der Leinwand, dank ausgeklügelter Schildbürgertechnik. 

Das Cinéma Solaire kann gemietet und gekauft werden, ist offiziell in Wabern bei Bern, Winterthur und Basel mit einem spannenden Programm (Wabern ab 1. Juli) mit Independent-Filmen im Gepäck unterwegs. Die andere Art Filme zu schauen und zwar zum Nulltarif, durch Sponsoreneinsatz! Hauptsponsor ist jedoch die Sonne.

Cinéma Solaire, Christof Seiler, Wartstrasse 22, 8400 Winterthur. www.cinema-solaire.ch

Herrschaftliches Grotto , von Eleni Meyer Herrschaftliches Grotto

Unter der imposanten Fels- und Kletterwand unterhalb der Regitzerspitze des Bündner Herrschäftlichen Fläsch liegt mitten in Reblagen, Amphibienreservat und Rhein-Auenwald ein Kleinod mit südländischem Charme: Der alte Torkel Fläscher Bad mit Terrasse, Grotto und eigener Quelle.

Die Winzerfamilie Hermann hat das alte Fläscherbad wieder aufgebaut und zu einem Ort für Auszeiten, Feste und Anlässe hergerichtet. Der Torkel wurde in liebevoller Handarbeit mit Naturalien aus der Umgebung restauriert. Im Auschschank wird der eigene Wein serviert. Das Fläscher Bad ist wunderbarer Zielort einer leichten Kurzwanderung ab Bad Ragaz oder Fläsch.     

www.torkel-flaescherbad.ch

Früher Industrie, heute Gastronomie , von Reto Hügli Früher Industrie, heute Gastronomie

Verköstigung und Information hat sich der Portier im Winterthurer Sulzerareal auf die Fahne geschrieben. Das kleine Lokal im der ehemaligen Portierloge auf dem Lagerplatz bietet feine hausgemachte Eingeklemmte, Salate und lokales Bier (Euelbräu). Am Mittag gibts trotz engen Platzverhältnissen in der Küche sogar ein Tagesmenü.

Die Information kommt in Form eines Mieterspiegels des weitläufigen ehemaligen Industrieareals und freiem Internet-Zugangs daher.

Fast interessanter sind da die Monomontage, an denen bekannte und unbekannte Bands aus dem In- und Ausland für Stimmung sorgen. Und der Portier Überstunden macht.

Portier, Lagerplatz 3, 8400 Winterthur, 052 508 04 07, Website

Wein und Freunde 2 , von Michael Klesse Wein und Freunde 2

Die Hauptdarsteller von "Wein und Freunde" laden zum zweiten Mal zur gemütlichen Sommerdegustation auf Schloss Köniz ein. Unter der grossen Schlosslinde können nebst feinen Weinen auch die Leckereien Brot, Käse, Fleisch und Kaffee gekostet und gekauft werden.

Diese herzhaften Perlen und Delikatessen können am Samstag, 21. Juni 2014 von 15-20 Uhr in einem beschaulichen Rahmen entdeckt werden. Wieder schaut "Das fliegende Klassenzimmer" während der Degustation zu den Kinderlein, die selbstverständlich ebenso willkommen sind.

Für die "Grossen" spielen am Abend die flotten Männer mit dem runden Ball im "Schärmeruum" vom Kulturhof Schloss Köniz um die Krone der Fussball WM in Brasilien.

Schloss Köniz, Muhlernstrasse 11, 3098 Köniz

www.weinerlei.ch, www.urbanundich.ch, www.rieslingco.ch, www.cantinadelmulino.ch, www.jumi.lu, www.facebook.com/DasFliegendeKlassenzimmer, www.cafethek.ch, www.backbord.ch, www.kulturhof.ch, www.zum-schloss.ch

Essbare Stadt , von Michael Klesse Essbare Stadt

Der Guerilla-Gärtner der ersten Stunde und Koch Maurice Maggi aus Zürich hat das Kochbuch: "Essbare Stadt - Wildwuchs auf dem Teller" herausgebracht. Es geht um vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt und vor der Haustüre. 

"Diese Buch soll eine Anregung sein, soll Freude am Experimentieren vermitteln. Es soll dabei helfen, die Natur zu entdecken, indem man sich ihrer bedient und damit die Sensibilität für die Stadtnatur zu wecken. Weiterhin soll es uns dazu bringen, mit den Lebensmitteln sorgsam, aber doch spielerisch umzugehen und das Beste aus dem, was die Natur schenkt, herauszukitzeln. Eine Mischung aus völliger Hingabe und Begeisterung ist die Grundlage für ein wahrhaft kreatives Kochen." MM

"Auch wenn wir die Natur nicht als bedrohlich empfinden, gilt sie als wild und unlenkbar, nicht kultiviert, unzivilisiert und ungebändigt." MM

Mit 70 einzigartigen, vegetarischen Rezepten ist dieses Werk auch fotographisch eine Augenweide, in Jahreszeiten kapitelt und mit vielen Steckbriefen von heimischen Kräutern und sogenannten "Unkräutern" bestückt, welche in der Küche prima zum Einsatz kommen können.

Infos: www.at-verlag.ch/Maurice Maggi/Essbare Stadt

Gordomblö (VI) , von Adrian Garbely Gordomblö (VI)

Man liebt Twitter oder man tuts nicht, aber mir gibt es immer wieder interessante Hinweise auf Dinge, die ich ohne kaum kennenlernen würde.

Unser spätsamstagabendlicher Twitter-Aufruf nach Gordomblö im Freiburgischen wurde u.a. von @niitaka mit einem Verweis auf das «Weisse Kreuz» in Schmitten beantwortet.

Dieses Gordomblö war gefüllt mit Fribourger Vacherin und Schinken, begleitet von Gemüse, das nicht von Prodega stammte, dazu gab es eine grosse Auswahl möglicher Begleitkartoffeln. Eine den normalen Schreibtischtäter mehr als sättigende Portion gabs für CHF 29.90.

Kreuz Schmitten | Restaurant Hotel | F.X.Müllerstrasse 1 | 3185 Schmitten | 026 497 97 90 | info@kreuz-schmitten.ch | www.kreuz-schmitten.ch

Gordomblö (V) , von Adrian Garbely Gordomblö (V)

Die definitiv knusprigste Panade der noch jungen Gordomblö-Saison 2014 wurde uns neulich im «Du Nord» in der Berner Lorraine serviert.

Hier wird anstelle eines Plätzli ein Kotelett gefüllt und paniert. Dies ist einerseits natürlich das chüschtigere Fleisch, andererseits lampt so ein Gordomblö dann natürlich auch nicht über den Tellerrand hinaus.

Aber was der Koch dort auch immer in seine «Panitür» (wie unser Vater zu sagen pflegte) hineinmischte, war sehr knusprig und überaus sympathisch! Jederzeit wieder!

Restaurant «Du Nord»; Lorrainestrasse 2; 3013 Bern; 031 332 90 90; www.du-nord.ch

Gordomblö (IV) , von Adrian Garbely Gordomblö (IV)

Draussen herrschte Landgasthof-Gordomblö-Wetter.

Also fuhren wir mit unserem motorisierten Zweirad erst ziemlich spontan in der Gegend herum. Bei jeder Kreuzung mit Ampel nahmen wir die Richtung, in der als zweites Grün wurde, bei Kreiseln nahmen wir wenn immer möglich die 2. Ausfahrt.

So landeten wir zuerst spontan bei unserm ersten Hornussen bei der HG Biglen-Arni und später auch noch im Restaurant «Hirschen» in Grünen-Sumiswald.

Das dortige Schweins-Cordon-Bleu war angenehm gross und wurde mit viel Pommes-Frittes an diesem Paprika(?)-Gewürz serviert.

Gasthof Hirschen Grünen; Grünenstrasse 2; 3455 Grünen; Tel. 034 431 15 06; info@hirschen-gruenen.ch; http://www.hirschen-gruenen.ch/

Gordomblö (III) , von Adrian Garbely Gordomblö (III)

Auf dem Heimweg zum Znacht fiel mir neulich währen der Fahrt durch Hindelbank ein Plakat auf: «Aktion - Cordon-Bleu»

Die örtliche VOLG-Filiale wird offenbar vom Metzger geführt. Claudia und Stefan Holzer führen den Familienbetrieb in zweiter Generation.

«Bei uns werden Sie in einer gemütlichen und familiären Atmosphäre fachkundig und zuvorkommend bedient. Die Familie Holzer setzt sich für Sie ein. Denn für unsere Kundschaft ist uns nur das Beste gut genug.»

Mir hatten es die mit gekochtem Schinken und chüschtigem Raclette-Käse gefüllten Schweinsplätzli angetan. Daneben hätts auch noch welche mit geräuchtem Schinken und andere mit Bärlauch gegeben.

Wann hatten Sie das letzte Mal einen perfekt hilfreichen Zahnstocher im Gordomblö? Voilà. Genau das mein' ich. *zungenschnalz* Und genau darum hab ich bei meiner nächsten Fahrt durch Hindelbank dann auch ohne «Aktion!»-Schild gehalten.

Metzg & Markt, Dorfstrasse 9, 3324 Hindelbank, info@metzgereiholzer.ch

Aus Liebe zu Kuh und Käse , von Michael Klesse Aus Liebe zu Kuh und Käse

"Erhalten statt Wachsen" ist die nachhaltige Idee des Biokäsers Martin Bienerth in Andeer im Graubünden. Ihm ist es ein grosses Anliegen, dass die Milch direkt am Entstehungsort verarbeitet und verkauft wird. Für seine Überzeugung, dass mit jeder Milchalp, die in Graubünden aufgegeben wird, die Bergregion ein Stück ihrer Seele verliert, kämpft er mit leidenschaft-licher Zähigkeit.

Seine Kunden sollen wissen, dass Nachhaltigkeit schon im Alltag, beim täglichen Einkauf, beginnt. Dafür bezahlen sie auch gerne ein bisschen mehr. In diesem Kleinstbetrieb sind immerhin sechs Arbeitsplätze entstanden. Gegen alle Warnungen hat Bienerth, der ökologischen Landbau und Tierhaltung an der Universität in Kassel studierte, mit Leidenschaft und Beharrlichkeit sein Konzept zum Erfolg geführt und setzt auf Direktver-marktung.

In Andeer fahren die meisten Bauern nun ihre Milchkannen mit dem Handwagen in die Sennerei. Auch die Hörner dürfen die stolzen Kühe behalten. Dafür zahlt Bienerth einen Rappen mehr pro Liter Milch.

Dieser Käse und noch vieles mehr kann z.B. im Berner Bioladen Hallerladen bezogen werden. www.hallerladen.ch

Sennerei Stizun da Latg in Andeer, CH-7440 Andeer