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Essbare Stadt , von Michael Klesse Essbare Stadt

Der Guerilla-Gärtner der ersten Stunde und Koch Maurice Maggi aus Zürich hat das Kochbuch: "Essbare Stadt - Wildwuchs auf dem Teller" herausgebracht. Es geht um vegetarische Rezepte mit Pflanzen aus der Stadt und vor der Haustüre. 

"Diese Buch soll eine Anregung sein, soll Freude am Experimentieren vermitteln. Es soll dabei helfen, die Natur zu entdecken, indem man sich ihrer bedient und damit die Sensibilität für die Stadtnatur zu wecken. Weiterhin soll es uns dazu bringen, mit den Lebensmitteln sorgsam, aber doch spielerisch umzugehen und das Beste aus dem, was die Natur schenkt, herauszukitzeln. Eine Mischung aus völliger Hingabe und Begeisterung ist die Grundlage für ein wahrhaft kreatives Kochen." MM

"Auch wenn wir die Natur nicht als bedrohlich empfinden, gilt sie als wild und unlenkbar, nicht kultiviert, unzivilisiert und ungebändigt." MM

Mit 70 einzigartigen, vegetarischen Rezepten ist dieses Werk auch fotographisch eine Augenweide, in Jahreszeiten kapitelt und mit vielen Steckbriefen von heimischen Kräutern und sogenannten "Unkräutern" bestückt, welche in der Küche prima zum Einsatz kommen können.

Infos: www.at-verlag.ch/Maurice Maggi/Essbare Stadt

Gordomblö (VI) , von Adrian Garbely Gordomblö (VI)

Man liebt Twitter oder man tuts nicht, aber mir gibt es immer wieder interessante Hinweise auf Dinge, die ich ohne kaum kennenlernen würde.

Unser spätsamstagabendlicher Twitter-Aufruf nach Gordomblö im Freiburgischen wurde u.a. von @niitaka mit einem Verweis auf das «Weisse Kreuz» in Schmitten beantwortet.

Dieses Gordomblö war gefüllt mit Fribourger Vacherin und Schinken, begleitet von Gemüse, das nicht von Prodega stammte, dazu gab es eine grosse Auswahl möglicher Begleitkartoffeln. Eine den normalen Schreibtischtäter mehr als sättigende Portion gabs für CHF 29.90.

Kreuz Schmitten | Restaurant Hotel | F.X.Müllerstrasse 1 | 3185 Schmitten | 026 497 97 90 | info@kreuz-schmitten.ch | www.kreuz-schmitten.ch

Gordomblö (V) , von Adrian Garbely Gordomblö (V)

Die definitiv knusprigste Panade der noch jungen Gordomblö-Saison 2014 wurde uns neulich im «Du Nord» in der Berner Lorraine serviert.

Hier wird anstelle eines Plätzli ein Kotelett gefüllt und paniert. Dies ist einerseits natürlich das chüschtigere Fleisch, andererseits lampt so ein Gordomblö dann natürlich auch nicht über den Tellerrand hinaus.

Aber was der Koch dort auch immer in seine «Panitür» (wie unser Vater zu sagen pflegte) hineinmischte, war sehr knusprig und überaus sympathisch! Jederzeit wieder!

Restaurant «Du Nord»; Lorrainestrasse 2; 3013 Bern; 031 332 90 90; www.du-nord.ch

Gordomblö (IV) , von Adrian Garbely Gordomblö (IV)

Draussen herrschte Landgasthof-Gordomblö-Wetter.

Also fuhren wir mit unserem motorisierten Zweirad erst ziemlich spontan in der Gegend herum. Bei jeder Kreuzung mit Ampel nahmen wir die Richtung, in der als zweites Grün wurde, bei Kreiseln nahmen wir wenn immer möglich die 2. Ausfahrt.

So landeten wir zuerst spontan bei unserm ersten Hornussen bei der HG Biglen-Arni und später auch noch im Restaurant «Hirschen» in Grünen-Sumiswald.

Das dortige Schweins-Cordon-Bleu war angenehm gross und wurde mit viel Pommes-Frittes an diesem Paprika(?)-Gewürz serviert.

Gasthof Hirschen Grünen; Grünenstrasse 2; 3455 Grünen; Tel. 034 431 15 06; info@hirschen-gruenen.ch; http://www.hirschen-gruenen.ch/

Gordomblö (III) , von Adrian Garbely Gordomblö (III)

Auf dem Heimweg zum Znacht fiel mir neulich währen der Fahrt durch Hindelbank ein Plakat auf: «Aktion - Cordon-Bleu»

Die örtliche VOLG-Filiale wird offenbar vom Metzger geführt. Claudia und Stefan Holzer führen den Familienbetrieb in zweiter Generation.

«Bei uns werden Sie in einer gemütlichen und familiären Atmosphäre fachkundig und zuvorkommend bedient. Die Familie Holzer setzt sich für Sie ein. Denn für unsere Kundschaft ist uns nur das Beste gut genug.»

Mir hatten es die mit gekochtem Schinken und chüschtigem Raclette-Käse gefüllten Schweinsplätzli angetan. Daneben hätts auch noch welche mit geräuchtem Schinken und andere mit Bärlauch gegeben.

Wann hatten Sie das letzte Mal einen perfekt hilfreichen Zahnstocher im Gordomblö? Voilà. Genau das mein' ich. *zungenschnalz* Und genau darum hab ich bei meiner nächsten Fahrt durch Hindelbank dann auch ohne «Aktion!»-Schild gehalten.

Metzg & Markt, Dorfstrasse 9, 3324 Hindelbank, info@metzgereiholzer.ch

Aus Liebe zu Kuh und Käse , von Michael Klesse Aus Liebe zu Kuh und Käse

"Erhalten statt Wachsen" ist die nachhaltige Idee des Biokäsers Martin Bienerth in Andeer im Graubünden. Ihm ist es ein grosses Anliegen, dass die Milch direkt am Entstehungsort verarbeitet und verkauft wird. Für seine Überzeugung, dass mit jeder Milchalp, die in Graubünden aufgegeben wird, die Bergregion ein Stück ihrer Seele verliert, kämpft er mit leidenschaft-licher Zähigkeit.

Seine Kunden sollen wissen, dass Nachhaltigkeit schon im Alltag, beim täglichen Einkauf, beginnt. Dafür bezahlen sie auch gerne ein bisschen mehr. In diesem Kleinstbetrieb sind immerhin sechs Arbeitsplätze entstanden. Gegen alle Warnungen hat Bienerth, der ökologischen Landbau und Tierhaltung an der Universität in Kassel studierte, mit Leidenschaft und Beharrlichkeit sein Konzept zum Erfolg geführt und setzt auf Direktver-marktung.

In Andeer fahren die meisten Bauern nun ihre Milchkannen mit dem Handwagen in die Sennerei. Auch die Hörner dürfen die stolzen Kühe behalten. Dafür zahlt Bienerth einen Rappen mehr pro Liter Milch.

Dieser Käse und noch vieles mehr kann z.B. im Berner Bioladen Hallerladen bezogen werden. www.hallerladen.ch

Sennerei Stizun da Latg in Andeer, CH-7440 Andeer

Punto Punkt. , von Michel Gygax Punto Punkt.

Im alten Tramdepot beim Burgernziel in Berns Osten hat sich das leicht alternative Lokal Punto etabliert. Man geniesst eine ehrliche,  frische, schnörkellose und günstige Küche und einen aufmerksamen Service.

Mittags werden zwei hausgemachte Menüs angeboten. Abends gibt's ab und zu Kultur, immer feines Zürcher Bier (Turbinenbräu) und ein leicht erweitertes, aber immer noch kleines und frisches Speiseangebot. 

Für die Sommersaison wird neben den alten Tramdepotschienen ein gemütlicher und ziemlich grosser Aussenbereich der Beiz gestaltet. Inklusive urban gardening in SBB-Paletten und alten gelb angemalten Einkaufswägeli. 

www.puntobern.ch

Plötzlich Deutsch , von Michael Klesse Plötzlich Deutsch

Am Sonntagabend um 20.05 Uhr läuft auf SRF 1 die Schweizer Filmpremiere "Plötzlich Deutsch". 

Die Story: Die kleine Feuerwehr in einem idyllischen Schweizer Dorf an der Grenze zum "Grossen Kanton" soll mit den deutschen Kollegen fusionieren. Hauptmann Ziegler schlägt seinem Kollegen Steinke vor, dass sie per Löschkampf-Wettbewerb ausmachen, wer künftig die schweizerisch-deutsche Feuerwehr leitet. Ein dummer Unfall mit Schlag auf den Kopf führt dazu, dass Ziegler, der alles Deutsche hasst, nur noch Deutsch mit befremdlichem Berliner Akzent spricht. Weil niemand das wissen darf, stellt er sich stumm.

Diese herzerfrischende Komödie über die Konflikte zwischen Deutschen und Schweizern stammt von einem schweizerisch-deutschen Team. Der Autor Martin Maurer ist in Konstanz aufgewachsen, der Regisseur Robert Ralston ist Bündner und lebt in Berlin. Produziert hat die Zürcher Hugofilm.

www.srf.ch

Uthando , von Sophie Frei Uthando

Die Wunden der Apartheid sind in Südafrika noch lange nicht verheilt. Besonders in den vielen Townships dieses Landes sind Armut und Elend sichtbar. Allein in Kapstadt leben etwa 1 Millionen Menschen in den sogenannten Cape Flats am Stadtrand auf sandigen Hügeln. Kinder und Jugendliche treffen sich bei Dämmerung auf den Grünstreifen neben der Autobahn zum Fussballspiel. Zwei Menschen, die aktiv und mit viel Herzblut etwas dagegen unternehmen, leiten das Programm „Uthando“, was Liebe auf Xhosa bedeutet. Uthando unterstützt rund 40 Projekte in den Townships: Beispielsweise einen Kinderhort, einen Treffpunkt mit musikalischer und tänzerischer Animation für Senioren, ein Medienkunstprojekt zur Förderung junger Frauen und ein Gemüseanbauprojekt mit eigener Biogasanlage, welches inzwischen eines der angesehensten Hotels in Kapstadt beliefert. Finanziert werden die Projekte unter anderem über Spenden von Touristen, die an den Führungen teilnehmen. Uthando hat zahlreiche internationale und lokale Auszeichnungen gewonnen, so zum Beispiel den internationalen und städtischen Preis für nachhaltigen Tourismus!

www.uthandosa.org

Ineinander fliessen , von Sarah King Ineinander fliessen

Schwarz, Weiss, Rot – in diese Farben gekleidet singen sich die 22 Frauen vom "Frauenchor Reitschule" durch die Zeiten. Ce Souvenir de l'avenir heisst ihr neuestes Programm. Johnny Nash, Les Poppys, Gene Raskin – die Lieder sind bekannt und verlocken zum Mitsummen. "Those were the days my friend, we thought they'd never end." Das Auge hört mit, wenn der Frauenchor singt, zwischen den Liedern vermischen sich die Farben auf der Bühne. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fliessen ineinander hinein, von Adrienne Richard dirigiert, bis das Publikum von "nothing but blue skies" umgeben ist.

Jeden Dienstagabend übt der Frauenchor Reitschule im Lorraineschulhaus. Wer gegenwärtig nicht weiss, wo er in Zukunft singt: Der Frauenchor freut sich über neue Sängerinnen.