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Hängebrügg-Beizli , von Maja Boss Hängebrügg-Beizli

Als Kind spielten meine Geschwister und ich oft in der Auenlandschaft zwischen Frutigen und Adelboden und wenn wir uns weit „nach hinten“ getrauten, gelangten wir zum „Blamppi-Stäg“, über den man mehr schlecht und recht die Engstlige, den Bergbach, überqueren konnte, eine Mutprobe! Lange ist’s her, der marode Steg wurde vor über zehn Jahren durch eine 153m lange eindrückliche Hängebrücke ersetzt. Familie Wäfler, für welche der Steg als Verbindung von ihrem Haus zur Strasse unentbehrlich war und ist, haben gestaunt, wie viele Menschen plötzlich über die neue Brücke an ihrem Haus vorbeikamen. Sie schenkte müden Wanderer erstmal Kaffee aus, bevor daraus das „Hängebrügg-Beizli“ wurde. Mit viel Leidenschaft bedienen sie unterdessen ganzjährig mit vorwiegend heimischen und eigenen Produkten Gäste aus aller Welt, die zu ihnen kommen, um die Hängebrücke zu begehen, vielleicht auch dich?

Die Seifenmacherin , von Sarah Galatioto Die Seifenmacherin

Begonnen hat alles mit einer duftenden Huflattichseife in Form eines kunstvollen Ornamentes. Seither kann ich mich den herrlichen Seifen nicht mehr entziehen, die Monique Schneider u.a jeweils am ersten Samstag im Monat am Handwerkermärit in Bern verkauft.

Die Seifenmacherin produziert im heimischen Biglen die verschiedensten Naturseifen: Blütenseifen, Kräuterseifen, Gartenseifen, Milchseifen und Seidenseifen. All ihre Naturseifen werden schonend im Kaltverfahren in ihrer kleinen Manufaktur daheim hergestellt. Äusserst bedacht und sorgfältig ausgesucht sind die biologischen Zutaten für die Seifen; viele Kräuter und Blüten stammen aus dem eigenen liebevoll gepflegten Naturgarten oder der kleinen Alp, wo ihre Schafe den Sommer geniessen. Diesen Einklang mit der Natur widerspiegelt sich in den wundervollen Seifen. Jede einzelne ein kleines Kunstwerk.

www.sanft-und-rein.ch

Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli , von Nina Hübner Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli

Ein herbstlicher Streifzug von Grafenried nach Jegenstorf bringt uns über Wiesen und durch Wälder. Dicke Zuckerrüben warten auf die Ernte, Pilze erobern den Waldboden. Vergessene Kartoffeln erinnern an die Erntearbeiten und die Äste der Apfelbäume ächzen unter ihrer Last. Die Apfelernte 2018 fällt üppig aus, ohne Zweifel. Üppig ist denn auch das Angebot in Bütikofer’s Hoflädeli am Hofweg 6 in Jegenstorf: Zwetschgen, Äpfel – von Boskop bis Berner Rosen – Honig, Eier, Kürbisse, Kartoffeln, Süssmost, Quitten, Birnen … Herbstzeit ist Erntezeit und man wähnt sich sogleich am Einkochen und Geniessen. Umso schöner, wenn man direkt beim Produzenten einkaufen kann.

Les Créations de Caro , von Sarah Galatioto Les Créations de Caro

Kreativität und die Bäckerskunst wurde Caro förmlich in die Wiege gelegt. Beide Elternteile sind begnadete Bäcker. So verwundert es nicht gross dass auch Caro den Weg in die Backstube fand und als Konditorin/Confiseurin ihren beruflichen Weg einschlug.

Anders als die Eltern widmet sich Caro aber ganz der Schokolade. Unter ihren Händen entstehen wunderschöne nicht alltägliche Schokoladenkunstwerke  - die eigentlich viel zu schade sind zum essen. Gerne experimentiert Caro aber auch mit allfeinsten exotischen Zutaten oder wagt neue ungewohnte Kombinationen.

Finden kann man Caro und ihre Kostbarkeiten an der Route du Tatrel 61 in Remaufens oder an regionalen Märkten. 079 356 19 94, www.facebook.com/peintureetpatisserie/

   
BnB Jura , von Léa Urben BnB Jura

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ wusste schon Goethe auszurufen und wir tun es ihm gleich. Es gibt tatsächlich so viele schöne Orte, die wir noch nicht gut genug kennen – so beispielsweise auch den französischen Jura mit den Freibergen.

Um diese wunderschöne Gegend optimal zu erkunden, empfiehlt es sich, im BnB-Jura in Undervelier zu nächtigen, einem grosszügigen Gästezimmer in einem traditionellen Herrenhaus. Hier erwartet einen nebst dem sympathischen und herzlichen Gastgeber-Ehepaar Alice und Roger ein Frühstück im lauschigen Garten mit lokalen Produkten aus der Gegend. Mit etwas Glück, wenn die beiden nämlich zu Hause sind, kann man sich sogar abends bekochen lassen. Aus Gemüse, Kräutern und Früchten aus dem eigenen Garten zaubern die beiden ein leckeres Menu, welches im Idealfall gar von einem Stück Fleisch aus der Dorf-Metzgerei begleitet wird. Die Degustation der Weine aus der näheren Umgebung unter der kundigen Führung von Roger sind das i-Tüpfelchen dieses gemütlichen Abends.

Tagsüber lockt ein Spaziergang um den Étang de la Gruère, einem gestauten Moorsee, in dem zu Sommerzeiten auch das Baden erlaubt ist. Oder man macht eine kleine Wanderung entlang des Grenzflusses Doubs, welche sich wunderbar verbinden lässt mit einem leichten, aber bekömmlichen Mittagessen in einem am Doubs gelegenen Fisch-Restaurant (z.B. im Le Theusseret oder in der Auberge La verte-herbe, beide in Goumois).
Und wer dann immer noch nicht genug hat, dem sei ein Ausflug nach Delémont empfohlen, welches mit einer hübschen, pittoresken Altstadt aufwartet.

Wandern mit allen Sinnen , von Nina Hübner Wandern mit allen Sinnen

Wanderreisen liegen im Trend und bieten eine wunderbare Alternative zu den überfüllten Ferienhotspots und Charter-Flügen. Gemächlich und aus eigener Kraft die Landschaften entdecken, dem Lokalkolorit auf die Spur gehen und abends in regionale Köstlichkeiten und Geschichten eintauchen, sind Balsam für Gaumen und Seele gleichermassen.

Christine Gehlken bietet solche Reisen an. Chrige verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Berner Oberland, zog anschliessend ins Tal und ist heute Buchhändlerin und Wanderleiterin mit eidg. Fachausweis. Sie liebt es, auf literarische Entdeckungstouren zu gehen, und von klein auf ist ihre Faszination für die Berge ungebrochen. Mit der Gehlos GmbH gab sie ihrer Passion einen Namen. Ihr Reiserepertoire ist äusserst vielseitig: Genusswandern im Piemont (mal mit, mal ohne Weindegustation und Kochkurs), Juratouren, Wildbeobachtung im Justistal, Schneeschuh-Wanderungen… Chrige hat mit viel Herz die Wanderrouten und Übernachtungslokalitäten gewählt, kennt die Gastgeber und ihre Geschichten, weiss über Fauna und Flora Bescheid und zaubert immer wieder Abwechslungsreiches aus ihrem Rucksack - ein unvergessliches Erlebnis ist gewiss!

Prix herz-haft: Queersicht , von Regula Keller Prix herz-haft: Queersicht

Die KG Gastrokultur GmbH hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich und unterstützt deshalb Menschen, die tolle ehrenamtliche Kulturarbeit leisten. Dies mit einem einmaligen finanziellen Zustupf, dem Prix herz-haft.ch - zum Beispiel für Queersicht.

Seit 22 Jahren engagiert sich ein OK aus Freiwilligen für die Organisation von Queersicht, dem Berner LGBTI-Filmfestival. Es ist damit das älteste Festival seiner Art. In verschiedenen Kinosälen der Stadt kann der cinephile Mensch einen Einblick ins queere Filmschaffen erhalten. Dieses Jahr geht der kleine, feine Anlasse vom 8. bis 14. November über die Bühne. Die Vorbereitungen begannen bereits im Frühling, wenn auch gemächlich. Es müssen die Filme fürs Programm organisiert, Sponsoren für die Finanzierung aufgetrieben sowie Orte und Inhalte für das Rahmenprogramm organisiert werden.

Wer ins OK einsteigt, dem wird einiges an Sitzleder abverlangt, müssen doch sämtliche Filme angeschaut und für jeden abgeschätzt werden, ob er ins Programm passt. Die Kurz- und Langfilme geben einen Einblick ins Leben von LGBTI-Protagonist_innen, ihren Ängsten und Problemen, aber auch ihren Freuden und Glücksmomente. Die Diversität der LGBTI-Community soll sich im Programm wiederspiegeln. Keine leichte Aufgabe, welche aber von den 16 ehrenamtlichen OK-Mitgliedern jedes Jahr von Neuem mit viel Engagement und Gestaltungswillen in Angriff genommen wird. Auch dieses Jahr ist ein spannendes Programm entstanden.

Queersicht Nr. 22, 8. bis 14. November 2018, www.queersicht.ch

Vidmarché zum Fünften , von Michel Gygax Vidmarché zum Fünften

Hier ein Tipp in eigener Sache: Vidmarché ist ein charmanter Markt in den Liebefelder Vidmarhallen. Er findet am Samstag, den 27. Oktober 2018 zwischen 14 und 19 Uhr zum fünften Mal um das Restaurant le beizli und das Atelier Ubezio statt.

Ideeller Partner dieses Anlasses ist dieser Blog. Viele der über dreissig Ausstellenden wurden von unseren Herz-haft-Autoren entdeckt und für den Markt eingeladen. In dieser Ausgabe erwarten wir Designerinnen, Bierbrauer, Schokoladenkünstler, Schriftsteller, Kunsthandwerkerinnen, Weinhändler, Künstlerinnen, Gewürzfreunde und Bäckerinnen.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Ihren Besuch. 

https://www.facebook.com/events/247061209283689/

Belper Kulturtage , von Maja Boss Belper Kulturtage

Alle zwei Jahre organisiert Belp „seine“ Kulturtage, heuer ist es wieder so weit! An drei langen Wochenenden vom 17. Oktober bis 4. November 2018 wird den Besuchern eine breite Kulturpalette präsentiert: Ob Musik, Kunst, Literatur oder Theater, geboten wird einiges. Gespannt bin ich persönlich auf das Konzert der Camerata Bern, den Auftritt des Musik-Kaberetts „Les Trois Suisses“ und wie die beiden Schwestern Evelyn und Kristina Brunner  "Volksmusikinstrumente" wie das Schwyzerörgeli von einer neuen Seite beleuchten und interpretieren. Gespannt bin ich auch auf die Belper Westside-Story und hoffe insgeheim während der Kulrutage die velomobile Facebox anzutreffen und von Viktor Näf karikiert zu werden, wer weiss vielleicht klappts.

Belper Kulturtage 2018

Kunst, Handwerk und Kulinarik , von Michel Gygax Kunst, Handwerk und Kulinarik

Am 20. und 21. Oktober 2018 bringen Steinbeisser und der Kursaal Bern Sterneküche, Design und Kunst an einen Tisch – zur Premiere von «Experimentelle Gastronomie» in Bern. Eigens für diesen Anlass komponieren die Sterneköche Fabian Raffeiner vom Restaurant Meridiano und Simon Apothéloz der Eisblume ein rein pflanzliches Menu mit biologischen Erzeugnissen aus der Region, in Kollaboration mit zehn Künstlern die Besteck und Geschirr auf außergewöhnliche Art neu interpretieren. Die einzigartige Location bietet das einstige PTT-Hochhaus. So entsteht ein Gesamterlebnis, das zeitgenössische Gastronomie, Design und Architektur in einen spannenden Zusammenhang bringt und die Sinneserfahrung erweitert.

«Warum essen wir so wie wir es tun, und geht es auch anders?» Mit dieser Frage erforscht Steinbeisser neue Wege, bewusst zu essen. Zehn Künstler suchen Antworten, indem sie neue Arten von Besteck und Geschirr entwickeln, die mit allen Konventionen brechen. Diese einzigartigen Stücke werden individuell handgefertigt aus Materialien wie Ton, Glas, Papiermaché, Porzellan und Holz, um das kulinarische Erlebnis auf unerwartete Weise zu bereichern. Wir sind begeistester über soviel Handarbeit und Leidenschaft.

www.steinbeisser.org