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Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin , von Regula Keller Charmantes B&B und Ferienwohnung Trin

Ich kenne die Gastgeberin Ursina Tischhauser als leidenschaftliche und exzellente Köchin. Nun führt sie zusammen mit ihrem Partner Raffaele in Trin ein charmantes B & B, das bereits ein Bijou ist, bevor es umgebaut wird.

Das Haus ist voll vom Charme der Jahrhundertwende, liebevoll und minimalistisch. Zwischen Garten, Dachterrasse, Hinterhof und Balkonen finden sich zahlreiche hübsche Orte zum Verweilen. Ursina und Raffaele haben das Flair, dass man sich als Gast von der ersten Minute an wohl und willkommen fühlt. 

Unweit von Trin sind die wunderschönen Bergseen; Crestata- und Caumasee, die immer wieder einen Abstecher wert sind.

https://www.airbnb.ch/rooms/17940299?location=Trin%2C%20Schweiz&s=OD4JA7TG

Va au Jura! , von Maja Boss Va au Jura!

Die Welschschweiz kümmert hier zu unrecht ein Schattendasein. Höchste Zeit dies zu ändern. Zum Beispiel mit einem Ausflug in den Neuenburger Jura! Im in der Deutschschweiz wohl weitgehend unbekannten Städtchen Le Locle – welches seit 2009 zum Weltkuturerbe der UNESCO gehört – lässt es sich herrlich nächtigen: Im Guesthouse Le Locle empfängt uns die Dame des Hauses herzlich und führt uns in die Besonderheiten des Hauses ein.

Das umfassend renovierte Gebäude aus dem Jahr 1844 beherbergt acht grosszügige Studios mit kleinen praktisch eingerichteten Kochnischen. Unseres (und bestimmt auch die anderen) ist eine Trouvaille: Geschmackvoll, mit viel Liebe und Charme eingerichtet, lädt es zum Innehalten und Geniessen ein. Die kleinen Snacks und Erfrischungen, die in der Gemeinschaftsküche nach einem anstrengenden Tag auf uns warten, sind schliesslich noch das Tüpfli auf dem i. Schade, wussten wir das nicht schon vorher, wir wären länger geblieben!

An Gründen hier zu Verweilen mangelt es nämlich nicht: Le Locle ist ein super Ausgangspunkt für Ausflüge zum Creux-du-Van, nach La Brévine (la siberie de la Suisse) oder ins Val de Joux. Juraweiden, Hochmoore und Wälder mit kleinen Seen sind gleich ums Eck. Und wer’s lieber urban mag, besucht das nahe La-Chaux-de-Fonds und parliert wieder mal französisch. Â bientôt!

http://www.guesthouse-lelocle.ch

Marzili-Massage , von Stefan Hugi Marzili-Massage

Vor oder nach dem Aareschwumm und dem Sonnenbad Lust auf eine Massage? Im Marzili geht das locker. Vom Juni bis im September steht das weisse Zelt gleich neben dem Restaurant und lädt zur Massage.

Rude Oberli bietet eine klassische Sport-Massage oder Lomi Lomi - das ist jene Technik mit viel Öl und Streichungen - an. Er ist jeweils am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag im Marzili. Jörg Hering ist montags, dienstags und donnerstags da für Massagen und Physio- oder Triggerpunkt-Therapie.

Auf dem Tischli vor dem Zelt liegt eine Liste auf, wo man sich mit dem Vornamen und der gewünschten Zeit und Dauer eintragen kann. Dann einfach rechtzeitig dort sein und los gehts - mit sympathischem Schwatz inklusive.

Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn , von Eleni Meyer Esswahrnehmung bei Rebecca Clopath in Lohn

Ebenerdig im Bauernhaus ihrer Eltern im Bergbauerndorf Lohn hoch über Andeer kocht und serviert Rebecca Clopath ihre eigenen Kreationen für eine Handvoll angemeldete Gäste.

Wir sind dabei und geniessen ihre Esswahrnehmung samt Weinreise während 9 Gängen zusammen mit ihren Geschichten zum kargen Leben der Bauern im hochalpinen Raum, dem Terroir der Walser.

Passend zu ihren kulturellen und historischen Kurzerzählungen werden Gerichte serviert mit Zutaten, welche grösstenteils in der Natur gesammelt oder auf dem Biohof ihrer Eltern produziert und verarbeitet werden. Es gibt auch ausgewählte Produkte anderer Produzenten. Diese sind jedoch bewusst ausgesucht und in den Gerichten eingebunden.

So wird zum Beispiel zum walserischen Brauchtum des Seelenbalkens gar eine Spagyrik aus Körper, Seele und Geist serviert: geschmorte Trockenbirne (Körper, schwer), Fenchel, Fenchel-Asche, Fenchel-Grün (Seele, leicht und frisch) und Fenchel-Geist (Geist, flüchtig).

Rebecca gilt als eine Hoffnung der Schweizer Kochszene und ist in ihrem jugendlichen Alter sehr zielstrebig, selbstsicher und mit viel Herz unterwegs. Ihre erfrischende und ehrliche Art, die konsequente Umsetzung ihrer Ideen und ihre Präsenz während der ganzen Esswahrnehmung ist munter und beeindruckend.

Sie legt uns ans Herz, jedes Mal eine Kombination aller Komponenten vom Teller in den Mund zu führen, das sei wie Musik statt einzelner Töne – es stimmt und erstaunt. Über alle 9 Gänge bleibt das Esserlebnis eine lebendige und harmonische Erfahrung. Zuletzt bekommen die Gäste ein schön gestaltetes Büchlein mit den Geschichten sowie den Zutaten auf dem Teller und viel Nachklang mit nach Hause.

www.rebecca-clopath.ch

Blühendes Alpenrösli , von Maja Boss Blühendes Alpenrösli

Drei in einem erweckt meistens meine Zweifel, ich suche den Haken an der Sache. Hier gibt es aber keinen: Das Alpenrösli – die ehemalige Kulturbeiz gleich neben dem legendären Café Bar Mokka an der Allmendstrasse in Thun - ist Atelier, Boutique und Bistro in einem und auch das Fundbüro der Stadt hat hier seinen Sitz.

Die vor gut einem Jahr eröffnete Lokalität im unscheinbaren Haus aus den 1880-er-Jahren bietet Sozialhilfebeziehenden eine befristete Beschäftigung an. Aus Materialien wie Papier, PET oder Textilien fabrizieren sie originelle Geschenkartikel, Wohn- und Kinderaccessoires, Portemonnaies, Taschen, Dekoartikel... Auf Wunsch werden auch Kleider geflickt oder umgeändert. 

Und auch wer kein Geschenk nötig hat, ist nicht fehl am Platz: Im gemütlichen, ruhigen und stilvoll eingerichteten Bistro geniesst man mit viel Liebe Hergerichtetes - vom Znüni bis zum Zvieri- und herrlichen Kaffee. Das Bistro legt zudem Wert auf Regionalität und saisonale Spezialitäten.  

Atelier Boutique Bistro Alpenrösli, Allmendstrasse 6, 3600 Thun; 033 225 89 25; alpenroesli@thun.ch; onlineshop

Freiräume nützen , von Stefan Hugi Freiräume nützen

Bern hat ein neues Festival mitten in der Stadt: Parkonia! Während drei Wochen werden den Besuchern im Kocherpark an der Effingerstrasse Konzerte, Filme, Theater, Workshops, Shows, Kinderprogramm und vieles mehr geboten. Davor, dazu oder danach kann man etwas essen und trinken, muss aber nicht. Der Eintritt ist frei, es gibt Hutgeld für die Künstlerinnen und Künstler.

Hinter dem Kulturfestival steht der Verein «Ohne Bourdieu». Die Macherinnen und Macher wollen zusammen Strassen, Plätze und Pärke in Bern beleben. Das scheint mit Parkonia gut zu gelingen. Die Leute strömen zum Teil in Scharen in den Kocherpark und geniessen die friedliche Stimmung. Wie in den Ferien eben.

Parkonia vom 7. bis 29. Juli im Kocherpark, www.parkonia.ch

Stadtoase Fleurie , von Sophie Frei Stadtoase Fleurie

Mitten in der Stadt Bern entspannt zwischen Palmen und Zitronenbäumen sitzen, dem Rauschen der Bäume und dem Vogelgezwitscher lauschen und bei einem Cappuccino auf die grüne Aare blicken?

Das kann man im Café Fleurie im Botanischen Garten in Bern. Das Café ist in den Sommermonaten zwischen 9.30 bis 17.30 Uhr geöffnet und bietet neben Ruhe zum Lesen, Plaudern und Geniessen, ein kleines aber feines kulinarisches Angebot ausgewählter, lokaler Produzenten. Am Wochenende kann man untern den gelben Sonnenschirmen sogar zmörgele. Ein Verdauungsschläfchen gönnt man sich dann am besten im nahegelegenen Zaubernuss-Wäldchen.

Musik schnör­kel­los , von Stefan Hugi Musik schnör­kel­los

Zugegeben, es gibt landauf, landab viele Bands, die auf Bühnen für gute Stimmung sorgen. Herausgepickt sei hier Unique Case. Kusi Kaiser, Claude Meier und Thömu Urfer aus Buchsi bei Bern spielen schörkellos, ungekünstelt und grediuse. Bluesig, rockig oder poppig. Manchmal staubtrocken, manchmal fett. Englisch oder bärndütsch. Auch mehrstimmig. Und das mit einer Freude, die ansteckt und zum Tanzen und Mitsingen anregt. Röck’n'röll!

Unique Case sind zu erleben an Festivals und Festen. Auch mal an Geburtstagsfeiern im Garten (siehe Bild). Oder am kommenden Donnerstag, 13. Juli um 18 Uhr in der legendären Güschebar auf halben Weg ans Gurtenfestival.

www.uniquecase.net oder www.facebook.com/uniquecase.ch

Duschen mit Köpfchen , von Léa Urben Duschen mit Köpfchen

Egal ob morgens zum Erwachen und frisch in den Tag starten oder abends zum Entspannen und den Alltagsballast loswerden, mit dem DuschMödeli macht Duschen ganz einfach noch mehr Spass. Das hautfreundliche, basische Duschmittel für jeden Tag wird von Nicola Casanova in ihrer alten, umgebauten Garage-Werkstatt achtsam, liebevoll und ohne Konservierungsstoffe hergestellt.

Das DuschMödeli strotzt nur so vor guten Inhaltsstoffen und lässt sich sowohl für trockene wie auch für sensible Haut problemlos einsetzen. Was die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen angeht, so hat Mann oder Frau die Qual der Wahl; diese reicht von „zitronig-frisch mit einem leicht erdigen Boden" (Dunkle Biene) über „blumig und gleichzeitig zart holzig“ (Capra Grigia) bis zu „würzig lieblich“ (Saponaria), um nur einige zu nennen.

Damit das DuschMödeli während dem Duschen nicht aus der Hand flutscht und in den trüben Tiefen des Badewassers landet, hat Nicola die praktische Handhabung mittels DuschSäckli entwickelt. Dieses gibt es in verschiedenen Farben, passend zum jeweiligen DuschMödeli. 

www.duschmoedeli.ch

Vitis, ein Weinblog für's Volk , von Michel Gygax Vitis, ein Weinblog für's Volk

Sara De Giorgi hat sich im Verlaufe der letzten Jahre immer mehr ins Kulturgut Wein verliebt. Anfangs kümmerte sie sich nur in der Freizeit darum, schon bald aber auch beruflich. Nach einem Praktikum im Weingut zum Sternen in Würenlingen, folgte die Teilzeitanstellung in einer Weinhandlung und verschiedene Lehrgänge in der Academie du vin

Nächster und neuester Schritt in der Weinwelt von Sara De Giorgi ist ihr eigener Weinblog Vitis. Sie richtet sich mit ihren einfachen Texten und Inhalten an alle Weintrinker und verzichtet dabei bewusst auf Fachausdrücke. Mit dem Blog will sie versuchen, die Menschen von Industrieweinen und Massenware wegzubringen und Weinfreunde dazu anregen, beim kleinen Weinhändler um die Ecke oder beim Winzer direkt einzukaufen. Ihre Passion für Schweizer Wein ist bei vielen Artikeln klar erkennbar. Grossartig.  

www.vi-tis.ch