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Gaston le Gourmet , von Maja Boss Gaston le Gourmet

Magdalena liebt es, zu backen und zu kochen, Gott sei Dank, denn ihre Kreationen sind eine wahre (Gaumen-) Freude! Sie versteht ihr Handwerk und die Kunst den Esser und Betrachter für kurze Zeit ins Märchenland zu versetzten. Auf ihrem Blog "Gaston Le Gourmet" findet man wunderbare Fotos ihrer Schöpfungen und eine umfangreiche Rezeptsammlung. Übrigens: Magdalena bäckt auch gerne individuell für dich, bringt alles in deine Stube und holt es wieder ab. 

http://gastonlegourmet.blogspot.ch

Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar , von Reto Hügli Vom Vortag – und trotzdem noch ässbar

Ja, wir wissen es. Aber tun wir auch etwas dagegen? Food waste nennt man das Phänomen auf englisch – Verschwendung von Lebensmitteln, weil sie im Abfall landen. Schätzungsweise ein Drittel unserer Nahrung wird weggeworfen.

Die Damen und Herren von der ÄssBar tun etwas dagegen: In Zusammenarbeit mit Bäckereien im Grossraum Zürich und Bern bieten verschiedene Verkaufsstellen Backwaren und Patisserie vom Vortag zu günstigen Preisen an. Tu etwas gegen die Verschwendung und schone obendrein dein Portemonnaie! (wdh)

ÄssBar, Marktgasse 19, 3011 Bern, www.aess-bar.ch

Retter alter Rebsorten , von Michel Gygax Retter alter Rebsorten

Ich empfehle von ganzem Herzen einen Besuch im Visper Weingut der Familie Chanton.  Josef-Maria genannt Chosy Chanton oder der Rebsortenprofessor hat verschiedenste uralte Walliser Rebsorten vor dem Aussterben bewahrt.

Gwäss, Resi, Himbertscha, Lafnetscha oder Eyholzer Roter gäbe es ohne das Familienweingut wahrscheinlich nicht mehr. Daneben kultivieren die Chantons unter der Leitung von Sohn Mario weitere etwas bekanntere Sorten wie Heida, Petite Arvine, Ermitage, Humagne rouge, Cornalin, Humagne blanche, Syrah und Pinot Noir. Und zwar auf höchstem Schweizer Weinniveau. Grossartig!

Weiter hat der Rebsortenprofessor ein grossartiges Projekt ins Leben gerufen. Der Verein VinEsch setzt sich mit viel schweisstreibender Arbeit ihrer Mitglieder dafür ein, dass ein historisch wertvoller Steillagen-Rebberg mit vielen Trockenmauern im Oberwallis erhalten bleibt. Hut ab!

www.chanton.ch / www.vinesch.ch

Schmuck aus Recyclingmaterialien , von Regula Keller Schmuck aus Recyclingmaterialien

Kauf dir ein reines Gewissen und sieh dabei gut aus! Franziska Glauser fertigt aus gebrauchten Kronkorken Ringe, Ohrringe und Halsketten an. Ihre Motivation, aus Müll Schmuck zu kreieren, ist ihr persönlicher Überdruss über unsere Wegwerfmentalität. Sie verwendet dabei so wenig neue Materialien wie möglich. Ein Grossteil der Rohstoffe (Altmetall & Altpapier) findet sie in Wegwerfgegenständen. Die restlichen Trouvaillen findet sie in Brockis.

Bei schönem Wetter kannst du die Unikate jeweils am ersten Samstag im Monat am Berner Handwerkermärit auf der Münsterplattform kaufen. Am 13. September während dem autofreien Sonntag in der Länggasse in Bern und im September und Oktober im Yamatuti in Bern.

www.franthecat.jimdo.com

Wunderbar raffiniert , von Karin Müller Wunderbar raffiniert

Wofür 'rafinesse' steht, ist mir klar, aber Traurigkeit stellt sich bei mir überhaupt nicht ein, angesichts der vielen bunten Artifakte, die aus alten Olivenbüchsen gezaubert wurden. Die Hocker, Bänke, Tischchen, Garderoben, Magnetwände, Schlüssel- und Notizbretter sind nicht nur wunderschön, sondern eben auch sehr raffiniert und superpraktisch.

Karin Yilmaz-Egger und Petra Schultz gründeten rafinesse & tristesse 2006. Die Idee, aus alten Olivenbüchsen etwas Neues zu machen, entstand im Jahr 2005, als aus einer leeren Dose eine Miniaturküche für den eigenen Nachwuchs wurde.

Alle Produkte von rafinesse & tristesse entstehen in Handarbeit, allerdings stieg mit der Nachfrage nach den schmucken Unikaten auch die Arbeitslast und die Produkte werden heute in Deutschland und in der Schweiz in Zusammenarbeit mit sozialen Projekten hergestellt.

Mittlerweile bekommt man die "Büchsen" in zahlreichen Läden in der Schweiz, in Deutschland und auch anderen Ländern oder kann sie online kaufen. Ein Besuch im charmanten Shop an der Brunngasse 42 in der Berner Altstadt lohnt sich jedoch alleweil: Es gibt vieles zu entdecken, die Auswahl an Produkten ist gross, die Bedienung ist charmant und kompetent und man kann während des Entscheidungprozesses bei einem Kaffee köstlichen Kuchen geniessen.

www.rafinesse-tristesse.com

Zirkus-Gaudi , von Stefan Hugi Zirkus-Gaudi

Es ist eine Art Ferienjob - ein sehr spezieller. Die elf jungen Artisten, Musiker und Schauspieler der Compagnie Trottvoir stellen ihren Bühnenwagen während den Sommerferien mitten auf Plätze in verschiedenen Deutschschweizer Städten und zeigen dort ihr witziges Theaterzirkusspektakel.

Das Stück «Sofort Savoir Vivre» erzählt von einer Gruppe gestresster Zeitgenossen, die sich auf eine Reise mit der Crew von Sunshine Tours begibt und dabei wunderbar entschleunigte Tage erlebt. Ein Strassenzirkus mit viel Akrobatik, Artistik und Musik. Und einem überraschenden Geschenk zum Abschluss. Erfrischend, frech und amüsant.

Am 15. und 16. Juli in Münsingen, vom 18. bis 20. Juli in Solothurn, danach noch in Basel, St. Gallen, Winterthur und Luzern. Bis 8. August. www.trottvoir.ch

Das kreative Abo für Kinder , von Regula Keller Das kreative Abo für Kinder

An Schweizer Schulen haben die gestalterischen Fächer an Gewicht verloren. Schade, denn dies würde die Entwicklung der Kinder auf verschiedensten Ebenen fördern. In sehr vielen Berufen profitieren Jugendliche und Erwachsene von ihren kreativen Fähigkeiten.

Krawuri ist eine äusserst sinnvolle Geschenkidee für Kinder mit dem Vorteil, dass es mehrmals pro Jahr Freude macht!

Wer Krawuri abonniert, erhält zehnmal jährlich dicke Post: Ein Couvert voller Ideen, Anleitungen und Materialien. Jede Ausgabe enthält drei bis vier Vorschläge zum Malen, Basteln und Experimentieren.  

www.krawuri.ch

Radiesli - Dein Gemüse kennt dich , von Michael Klesse Radiesli - Dein Gemüse kennt dich

Radiesli ist neben einem Stadt-Land-Projekt, einem "Sowohl-als-auch", eine Gemüseanbau-Initiative im Raum Bern, nämlich bei Worb. Radiesli will neue Wege gehen: Gemeinsam biologisch anbauen, gemeinsam ernten und gemeinsam bestimmen. Die Trennlinie zwischen Produktion und Konsum will Radiesli ausserdem aufheben. 

Wer Mitglied wird, steht ein paarmal pro Jahr auf dem Feld und hilft den beiden engagierten Gärtnerinnen vom Pflanzen bis zum Ernten. Hier kann tatkräftig mit angepackt werden, so dass jede/r sein Gemüse kennen kann, wenn es auf dem Teller landet. Dies schafft Raum für Austausch, Begegnung und Eigeninitiative.

Die Ernte wird in verschiedenen Depots in der Umgebung von Worb und der Stadt Bern verteilt, wo die Mitglieder ihre Gemüsetaschen einmal pro Woche abholen können.

www.radiesli.com 

Pasta, e basta! , von Maja Boss Pasta, e basta!

Pasta ist nicht einfach Pasta, basta! Spätestens seit ich im La Marra eingekauft habe, bin ich mir dessen sicher. Tortellini, Ravioli, Agnolotti, Gnocchi, Trangoli, Fragottini Quadroloni oder Fiorelle. Dies ist eine Auswahl der frischen Teigwaren, die Orlando La Marra mit viel Herzblut und Traditionsbewusstsein nach dem unterdessen ausgefeilten Rezept seiner Nonna herstellt. Seit 1978 gibt es den Familienbetrieb in Bern, seit letztem Sommer an der Neubrückstrasse beim Bierhübeli. Kauft man im La Marra Pasta ein, kann man sein Menu im Lädeli gleich noch mit weiteren mediterranen Leckereien aufpeppen. Und wer selber Hand anlegen möchte, bucht einen Event und wird authentisch in die Kunst der Pastaherstellung eingeführt.

www.lamarra.ch

Auf den Hund kommen! , von Karin Müller Auf den Hund kommen!

Yoga ist zweifellos im Trend. Es gibt unzählige Stile, Kurse, Studios ... Man kann's draussen machen, auf dem SUP, im auf 37 Grad erhitzten Raum... Wie wo und wann auch immer sie es tun, Yogis und Yoginis sind sich einig: Yoga macht glücklich.

Besonders glücklich macht viele Bernerinnen und immer mehr Berner Alexandra Frei mit ihrem yogamarket in der Münstergasse. Alex und ihr Team unterrichten äusserst kompetent mit viel Herz und Humor. Diese gelebte Leidenschaft für Yoga ist ansteckend und das eigene Herz öffnet sich fast von selbst. So ist das Studio schon längst kein Geheimtipp mehr.

Nun wird das Studio und das Angebot grösser, damit noch mehr Leute schwitzender- und sich verrenkenderweise glücklich werden können. Am 2. Juli von 17h bis 21h stehen die Türen offen und man kann sich im yogamarket umschauen ohne dabei auf den Hund zu kommen. Namaste!

www.yogamarket.ch