kggastro facebook rss
La Briceletiere , von Sarah Galatioto La Briceletiere

Kochen und backen war seit jeher eine grosse Leidenschaft von Christine Kehren aus Remaufens. Begonnen hat alles daheim in der Küche mit ersten Weihnachtsgüetzli. Diese hat sie an Familie und Freunde verschenkt oder als Mitbringsel zu Einladungen mitgebracht. Die feinen Biscuits wurden nie alt bei den Beschenkten und waren rasch gegessen.

Wie der Volksmund so schön sagt; die beste Werbung ist die Mund zu Mund Propaganda. So auch geschehen in Remaufens – die feinen Güetzli von Christen waren sprichwörtlich „in aller Munde“. Bald war die heimische Küche zu klein und Christine musste zum Backen ins etwas grössere Gartenhaus ausweichen. Als dann 2003 der erste Kunde anfragte für eine grössere Menge der leckeren Güetzli musste Christine erneut umziehen, in eine grössere und besser ausgestattete Backstube. Weitere drei mal umziehen und erweitern sollte in den nächsten Jahren folgen.

Das oberste Ziel von Kehrens ist auch heute noch eine Produktion ohne Palmöl oder Konservierungsstoffe. Es sind meist überlieferte Großmutter Rezepte oder persönliche Kreationen die den Weg in die Backstube finden. Immerwährend ist die Familie zudem noch heute auf der Suche nach dem feinsten Güetzligeschmack, höchster Qualität und schönen Präsentationen für die kleinen Köstlichkeiten.

Heute beläuft sich das Biscuitsortiment von La Briceletiere auf 30 verschiedene Produkte und 25 exklusive Kreationen. Produziert werden über 9 Tonnen pro Jahr.

www.labriceletiere.ch

Guter Kaffee, gute Ideen: Auer & Co , von Kristina Roder Guter Kaffee, gute Ideen: Auer & Co

Das Auer & Co verbindet, was Zürich zusammenhält. Guter Kaffee, stylisches Interieur und ein Platz zum Ideen Spinnen, Austauschen und Umsetzen. Denn: Zürich heute ist eine Stadt der Macher, wo sich Kreative der ganzen Welt treffen. 

Das Auer & Co ist aber mehr als ein klassisches Kaffeehaus. In den Räumlichkeiten ist der Impact Hub untergebracht und die Kraft der Ideen und des Idealismus spült die klassische Work-Life-Balance weg. Wer hierher kommt, liebt seine Projekte, das Entwickeln von Konzepten ist Hobby wie Beruf & das Pflegen der Netzwerke on- wie offline geht Hand in Hand mit Kaffee und G&T. 

Kurz: Das Auer & Co ist – neben einigen anderen Lokalen – ein Ort wo das Aufklappen vom Laptop (oder einem inspirierenden Buch) dazu gehört und Spass macht. Und da Zürich alles andere als eindimensional ist, ist neben der Terrasse auch ein Fairteiler platziert, wo sich fast immer frisches Brot und Gemüse findet, welches von der Lebenmittelvernichtung gerettet wurde.

Hängebrügg-Beizli , von Maja Boss Hängebrügg-Beizli

Als Kind spielten meine Geschwister und ich oft in der Auenlandschaft zwischen Frutigen und Adelboden und wenn wir uns weit „nach hinten“ getrauten, gelangten wir zum „Blamppi-Stäg“, über den man mehr schlecht und recht die Engstlige, den Bergbach, überqueren konnte, eine Mutprobe! Lange ist’s her, der marode Steg wurde vor über zehn Jahren durch eine 153m lange eindrückliche Hängebrücke ersetzt. Familie Wäfler, für welche der Steg als Verbindung von ihrem Haus zur Strasse unentbehrlich war und ist, haben gestaunt, wie viele Menschen plötzlich über die neue Brücke an ihrem Haus vorbeikamen. Sie schenkte müden Wanderer erstmal Kaffee aus, bevor daraus das „Hängebrügg-Beizli“ wurde. Mit viel Leidenschaft bedienen sie unterdessen ganzjährig mit vorwiegend heimischen und eigenen Produkten Gäste aus aller Welt, die zu ihnen kommen, um die Hängebrücke zu begehen, vielleicht auch dich?

Die Seifenmacherin , von Sarah Galatioto Die Seifenmacherin

Begonnen hat alles mit einer duftenden Huflattichseife in Form eines kunstvollen Ornamentes. Seither kann ich mich den herrlichen Seifen nicht mehr entziehen, die Monique Schneider u.a jeweils am ersten Samstag im Monat am Handwerkermärit in Bern verkauft.

Die Seifenmacherin produziert im heimischen Biglen die verschiedensten Naturseifen: Blütenseifen, Kräuterseifen, Gartenseifen, Milchseifen und Seidenseifen. All ihre Naturseifen werden schonend im Kaltverfahren in ihrer kleinen Manufaktur daheim hergestellt. Äusserst bedacht und sorgfältig ausgesucht sind die biologischen Zutaten für die Seifen; viele Kräuter und Blüten stammen aus dem eigenen liebevoll gepflegten Naturgarten oder der kleinen Alp, wo ihre Schafe den Sommer geniessen. Diesen Einklang mit der Natur widerspiegelt sich in den wundervollen Seifen. Jede einzelne ein kleines Kunstwerk.

www.sanft-und-rein.ch

Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli , von Nina Hübner Reiche Zeiten in Bütikofer’s Hoflädeli

Ein herbstlicher Streifzug von Grafenried nach Jegenstorf bringt uns über Wiesen und durch Wälder. Dicke Zuckerrüben warten auf die Ernte, Pilze erobern den Waldboden. Vergessene Kartoffeln erinnern an die Erntearbeiten und die Äste der Apfelbäume ächzen unter ihrer Last. Die Apfelernte 2018 fällt üppig aus, ohne Zweifel. Üppig ist denn auch das Angebot in Bütikofer’s Hoflädeli am Hofweg 6 in Jegenstorf: Zwetschgen, Äpfel – von Boskop bis Berner Rosen – Honig, Eier, Kürbisse, Kartoffeln, Süssmost, Quitten, Birnen … Herbstzeit ist Erntezeit und man wähnt sich sogleich am Einkochen und Geniessen. Umso schöner, wenn man direkt beim Produzenten einkaufen kann.

Les Créations de Caro , von Sarah Galatioto Les Créations de Caro

Kreativität und die Bäckerskunst wurde Caro förmlich in die Wiege gelegt. Beide Elternteile sind begnadete Bäcker. So verwundert es nicht gross dass auch Caro den Weg in die Backstube fand und als Konditorin/Confiseurin ihren beruflichen Weg einschlug.

Anders als die Eltern widmet sich Caro aber ganz der Schokolade. Unter ihren Händen entstehen wunderschöne nicht alltägliche Schokoladenkunstwerke  - die eigentlich viel zu schade sind zum essen. Gerne experimentiert Caro aber auch mit allfeinsten exotischen Zutaten oder wagt neue ungewohnte Kombinationen.

Finden kann man Caro und ihre Kostbarkeiten an der Route du Tatrel 61 in Remaufens oder an regionalen Märkten. 079 356 19 94, www.facebook.com/peintureetpatisserie/

   
BnB Jura , von Léa Urben BnB Jura

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“ wusste schon Goethe auszurufen und wir tun es ihm gleich. Es gibt tatsächlich so viele schöne Orte, die wir noch nicht gut genug kennen – so beispielsweise auch den französischen Jura mit den Freibergen.

Um diese wunderschöne Gegend optimal zu erkunden, empfiehlt es sich, im BnB-Jura in Undervelier zu nächtigen, einem grosszügigen Gästezimmer in einem traditionellen Herrenhaus. Hier erwartet einen nebst dem sympathischen und herzlichen Gastgeber-Ehepaar Alice und Roger ein Frühstück im lauschigen Garten mit lokalen Produkten aus der Gegend. Mit etwas Glück, wenn die beiden nämlich zu Hause sind, kann man sich sogar abends bekochen lassen. Aus Gemüse, Kräutern und Früchten aus dem eigenen Garten zaubern die beiden ein leckeres Menu, welches im Idealfall gar von einem Stück Fleisch aus der Dorf-Metzgerei begleitet wird. Die Degustation der Weine aus der näheren Umgebung unter der kundigen Führung von Roger sind das i-Tüpfelchen dieses gemütlichen Abends.

Tagsüber lockt ein Spaziergang um den Étang de la Gruère, einem gestauten Moorsee, in dem zu Sommerzeiten auch das Baden erlaubt ist. Oder man macht eine kleine Wanderung entlang des Grenzflusses Doubs, welche sich wunderbar verbinden lässt mit einem leichten, aber bekömmlichen Mittagessen in einem am Doubs gelegenen Fisch-Restaurant (z.B. im Le Theusseret oder in der Auberge La verte-herbe, beide in Goumois).
Und wer dann immer noch nicht genug hat, dem sei ein Ausflug nach Delémont empfohlen, welches mit einer hübschen, pittoresken Altstadt aufwartet.

Wandern mit allen Sinnen , von Nina Hübner Wandern mit allen Sinnen

Wanderreisen liegen im Trend und bieten eine wunderbare Alternative zu den überfüllten Ferienhotspots und Charter-Flügen. Gemächlich und aus eigener Kraft die Landschaften entdecken, dem Lokalkolorit auf die Spur gehen und abends in regionale Köstlichkeiten und Geschichten eintauchen, sind Balsam für Gaumen und Seele gleichermassen.

Christine Gehlken bietet solche Reisen an. Chrige verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Berner Oberland, zog anschliessend ins Tal und ist heute Buchhändlerin und Wanderleiterin mit eidg. Fachausweis. Sie liebt es, auf literarische Entdeckungstouren zu gehen, und von klein auf ist ihre Faszination für die Berge ungebrochen. Mit der Gehlos GmbH gab sie ihrer Passion einen Namen. Ihr Reiserepertoire ist äusserst vielseitig: Genusswandern im Piemont (mal mit, mal ohne Weindegustation und Kochkurs), Juratouren, Wildbeobachtung im Justistal, Schneeschuh-Wanderungen… Chrige hat mit viel Herz die Wanderrouten und Übernachtungslokalitäten gewählt, kennt die Gastgeber und ihre Geschichten, weiss über Fauna und Flora Bescheid und zaubert immer wieder Abwechslungsreiches aus ihrem Rucksack - ein unvergessliches Erlebnis ist gewiss!

Prix herz-haft: Queersicht , von Regula Keller Prix herz-haft: Queersicht

Die KG Gastrokultur GmbH hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich und unterstützt deshalb Menschen, die tolle ehrenamtliche Kulturarbeit leisten. Dies mit einem einmaligen finanziellen Zustupf, dem Prix herz-haft.ch - zum Beispiel für Queersicht.

Seit 22 Jahren engagiert sich ein OK aus Freiwilligen für die Organisation von Queersicht, dem Berner LGBTI-Filmfestival. Es ist damit das älteste Festival seiner Art. In verschiedenen Kinosälen der Stadt kann der cinephile Mensch einen Einblick ins queere Filmschaffen erhalten. Dieses Jahr geht der kleine, feine Anlasse vom 8. bis 14. November über die Bühne. Die Vorbereitungen begannen bereits im Frühling, wenn auch gemächlich. Es müssen die Filme fürs Programm organisiert, Sponsoren für die Finanzierung aufgetrieben sowie Orte und Inhalte für das Rahmenprogramm organisiert werden.

Wer ins OK einsteigt, dem wird einiges an Sitzleder abverlangt, müssen doch sämtliche Filme angeschaut und für jeden abgeschätzt werden, ob er ins Programm passt. Die Kurz- und Langfilme geben einen Einblick ins Leben von LGBTI-Protagonist_innen, ihren Ängsten und Problemen, aber auch ihren Freuden und Glücksmomente. Die Diversität der LGBTI-Community soll sich im Programm wiederspiegeln. Keine leichte Aufgabe, welche aber von den 16 ehrenamtlichen OK-Mitgliedern jedes Jahr von Neuem mit viel Engagement und Gestaltungswillen in Angriff genommen wird. Auch dieses Jahr ist ein spannendes Programm entstanden.

Queersicht Nr. 22, 8. bis 14. November 2018, www.queersicht.ch

Vidmarché zum Fünften , von Michel Gygax Vidmarché zum Fünften

Hier ein Tipp in eigener Sache: Vidmarché ist ein charmanter Markt in den Liebefelder Vidmarhallen. Er findet am Samstag, den 27. Oktober 2018 zwischen 14 und 19 Uhr zum fünften Mal um das Restaurant le beizli und das Atelier Ubezio statt.

Ideeller Partner dieses Anlasses ist dieser Blog. Viele der über dreissig Ausstellenden wurden von unseren Herz-haft-Autoren entdeckt und für den Markt eingeladen. In dieser Ausgabe erwarten wir Designerinnen, Bierbrauer, Schokoladenkünstler, Schriftsteller, Kunsthandwerkerinnen, Weinhändler, Künstlerinnen, Gewürzfreunde und Bäckerinnen.

Wir freuen uns von ganzem Herzen auf Ihren Besuch. 

https://www.facebook.com/events/247061209283689/