kggastro facebook rss
Kaffeeduft über dem Egelsee – auf ins Café Komod , von Nina Hübner Kaffeeduft über dem Egelsee – auf ins Café Komod

Seit dem 18. August duftet es beim Egelsee wieder nach Kaffee und Kuchen, der idyllisch gelegene ehemalige Entsorgungshof ist revitalisiert! Jeden Donnerstag und einmal im Monat am Sonntag öffnet das Café Komod seine Türe: Dampfender Kaffee aus der Bialetti (in drei Grössen) und von Adrianos wartet auf die Gäste. Für Kiah Marti und Denise Camenzind ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Schon lange suchten die beiden nach einem geeigneten Lokal für ihr eigenes Kaffee. Es sollte gemütlich sein, Jung und Alt zum Verweilen einladen und zum Treffpunkt in der Nachbarschaft werden.

Am Egelsee, mit der Unterstützung des Vereins am See, haben sie die passende Lokalität gefunden, die dem Namen des Kaffees alle Ehre macht. Die Speisekarte macht «gluschtig» und ein Gast schwärmt von den reich belegten Sandwiches! Cakes und Kekse warten und für die Kinder gibt es spezielle «Chinder Schälis» und Getränke. Ja, hier sind alle willkommen, egal ob mit kleinen oder grossen Füssen. Hoffen wir, dass das Café der Nachbarschaft auch komod kommt, damit endlich wieder Gemütlichkeit am Egelsee Einzug hält!

Swiss Wood Maps im neuen Kaffee «Wanderlust» , von Nina Hübner Swiss Wood Maps im neuen Kaffee «Wanderlust»

Lagen von Holz, das Blau nahe am Original, eingelaserte Abenteuer entlang von Seen und Flüssen, gerahmt und bereit, ein Zuhause zu schmücken. Das sind die Holzbilder des neuen Labels «Swiss Wood Maps». Die Berner, Simona Baumgartner und Lukas Liechti, liessen sich vor zwei Jahren auf einer Reise durch Kalifornien zu den originellen Bildern inspirieren. Darin vereinen sie, was sie lieben: Wasser, Schönes, Abenteuer- und Reiselust. Die hochwertigen Bilder werden zu 100 Prozent in der Schweiz hergestellt. Die Farbe der Gewässer mischen Simona und Lukas selbst und stimmen sie so genau wie möglich auf das Original ab. Jede Wood Map ist mit ihrem Schweizer Nussbaumrahmen quasi ein Unikat, mit dem Laser bearbeitet und von Hand zusammengebaut – ein aktiver Beitrag zum Schutz der Schweizer Gewässer.

Überhaupt vertreten sie mit ihrem Lable die Philosophie der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Nach den Wood Maps entstanden weitere Produkte, die zum «Adventure Lifestyle» passen: Paddel (aus Kanada), Aareböötlesack, Reisetagebücher… Und ihnen gehen die Ideen nicht aus: Am 31. August 2019 feiern Simona und Lukas die Eröffnung des Kaffees «Wanderlust»! Atelier, Shop und Cafébar in einem. Kaffee schlürfen und Reisepläne schmieden, was für ein Start ins nächste Abenteuer!

Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige , von Urs Hoschi Hostettler Sämis Chistli vom Biohof im Ischlag z Rümlige

Über PUSCH (praktischer Umweltschutz), eine Organisation mit der wir beruflich verbunden sind, durfte ich die Bekanntschaft von Sämi machen. Hauptberuflich betreibt Samuel Ledermann einen Biohof im Gürbetal, auf dem er Gemüse und Früchte anbaut, hegt und pflegt und schlussendlich natürlich auch verkauft. Nach der Einführungsphase an einem Märitstand in Belp, Thun und Bern bringt Sämi nun seine Ernte von Mai bis Oktober wöchentlich in einem Kistli zwischen Thun und Bern an deine Haustüre. Seine ‘Chistli’ bietet er nach dem Vertragslandwirtschaftlichen Konzept an, wobei er mit seiner Kundschaft einen Jahresvertrag abschliesst. Wie es genau funktioniert erzählt Sämi auf seiner Webseite.

Mittlerweile gibt es ja in unserer Gegend einige Landwirtinnen und Landwirte, die ein ähnliches Verteilsystem betreiben. Was bei Sämi besonders gefällt, ist nicht nur die schöne Präsentation der Ware in seinen ‘Chistli’, sondern vor allem, dass er sehr gerne gut isst und erst recht die persönliche Betreuung und Begleitung auf seinem Hof, auf der Website und bei seinen Lieferungen. So viel Herzlichkeit macht den Inhalt der ‘Chistli’ zu einem wahrhaftigen Genuss

Nach Ohio , von Rosmarie Bernasconi Nach Ohio

1891 wandert die erst 19-jährige Stephanie Cordelier aus der Region Basel in die USA aus. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend - die Mutter ernährt als Wäscherin die Familie, der Vater ist Alkoholiker -, erhofft sie sich in der Neuen Welt ein besseres Leben. In Ohio lernt sie in der aufstrebenden Kleinstadt Defiance den amerikanischen Alltag kennen. Sie wird Dienstmädchen bei einer Ärztefamilie, beginnt, sich heimisch zu fühlen, und ist stolz, ihrer Mutter regelmässig Geld schicken zu können. Dann wendet sich das Schicksal gegen sie. Doch Stephanie hat gelernt, zu kämpfen.

Benedikt Meyer nimmt uns in seinem ersten Roman mit auf eine spannende Reise einer mutigen Frau. Spannend und sehr süffig geschrieben. Das Buch ist im Zytglogge Verlag erschienen. Ben wird am 20. August zu Gast sein bei Literatur im Stiftsgarten.

Das Buch ist in Buchhandlungen erhältlich.

Lamawurst aus Mamishaus , von Sarah Galatioto Lamawurst aus Mamishaus

Aromatisch, gute gelagert und bekömmlich geräuchert – so umspielt die Lamawurst den verwöhnten Gaumen. Das Fleisch der Lamas zeichnet sich durch eine dunkelrote Farbe, eine feine Faserung und einen herausragend geringen Cholesterin- und Fettgehalt aus. Geschmacklich ähnelt es dem von Kalb oder Wild.

Bereits 7000-5000 Jahre v. Chr. wurden die Wildformen Guanako und Vikunja jagdlich genutzt. Die Indios des südamerikanischen Andengebirges domestizierten die Wildformen der Neuweltkameliden. Aus dem Guanako züchteten sie gezielt grossrahmige, robuste und willige Lamas, die als Fleischlieferant und als Lastenträger genutzt wurden. Bei entsprechendem Training können sie eine Last von bis zu 20% ihres Körpergewichtes tragen. Als Grundfutter bekommen die Lamas aus der Region Schwarzenburg neben Gras auch Heu und Silage, die noch durch Mineralstoffe ergänzt wird.

Robert Gartner aus Mamishaus liefert diese Köstlichkeiten, die immer rasanten Absatz finden.

Nachhaltiger Tourismus , von Michel Gygax Nachhaltiger Tourismus

Wir entdeckten im letzten Jahr die sanfte und alpine Region Bregenzerwald im österreichischen Vorarlberg. Unweit der Schweizer Grenze bietet diese Region mit ihren rund zwanzig kleinen Dörfern eine unglaubliche Dichte spannender Architekturleistungen und ein gepflegter und nachhaltiger Tourismus, der Kulinarik, Gesundheit und Sport vereint.

So lohnt es sich beispielsweise einige Tage in Bizau im Hotel Schwanen mit seiner hochstehenden und regionalen Bioküche zu nächtigen. Wer sich gerne sportlich betätigt und ein hochstehendes Wellnessangebot schätzt, ist im Hotel Post in Bezau genau richtig aufgehoben. Auch dort isst man regional, trinkt biologisch und logiert in einem Gebäude aus einheimischer Architektur, umgesetzt von der regionalen Handwerkszunft. So geht Terroir-Tourismus!

‚Bim Nachbar’ in Köniz , von Urs Hoschi Hostettler ‚Bim Nachbar’ in Köniz

Aufmerksam gemacht worden bin ich über eine Einladung eines Biersommeliers, wo ich ein Bild der schönen Bar gesehen habe. Wie es der Zufall so wollte, durfte ich kurz darauf bei Freunden einspringen, die ‚Bim Nachbar’ eine Reservation hatten. Die Überraschung war gross, dass es zwar nicht wirklich zum Nachbarn von diesen Freunden ging, sondern ins Lokal ‚Bim Nachbar’ und erst recht, dass man nebst einer vielfältigen Bierauswahl – besonders angetan hat es mir als Radfahrer das Kurbelbier aus Oberbottigen – auf einer kleinen Karte auch gegen den grösseren Hunger etwas unternehmen konnte.

Die zweistöckige Apéro-Platte war mit verschiedenen Käsesorten aus der Region und mit gutem Fleisch vom Fachgeschäft aus der Nachbarstadt belegt, die holländischen Speisen von der Mutter des Betreibers direkt aus dem sympathischen Nordseeland importiert und der Hamburger nicht etwa aus dem Tiefkühler des direkten Nachbarn – der mit dem gelben M – und sowie alle Speisen frisch zubereitet. Wie sich im Gespräch mit den Wirtsleuten später herausgestellt hat, legt der Fleischlieferant nicht nur Wert darauf, beste Qualität zu liefern, sondern zeigt auch, wie man z.B. das bei unserem Besuch saisonale ‚Vitello Tonnato’ fachgerecht zubereitet.

Überzeugt hat die frische Küche alle Mitessenden, auch die zwei Kinder, denen ein einfacher Kinderteller mit den kindertypischen Gerichten mit genau derselben Sorgfalt zubereitet und gereicht worden ist. Letztendlich fühlten sich alle wirklich ein bisschen wie ‚Bim Nachbar’, denn Essen und Trinken war ehrlich und gradlinig und die Geselligkeit mit andern Gästen war eben auch ‚nachbarschaftlich’.

Ein Ort für Geiss und Kind! , von Maja Boss Ein Ort für Geiss und Kind!

Nach über zwei Jahren intensiver Vorarbeit wird in diesem Sommer endlich der LernOrt und die neue Kitagruppe auf dem Bauernhof in der schönen Elfenau in Bern eingeweiht. Eine Kleingruppe von Kindern wird im LernOrt mit Hilfe von unseren tierischen Helfern neue Wege im Lernen entdecken und eine neue Kitagruppe der Waldkita wird den Alltag auf dem Bauernhof hautnah miterleben dürfen. Genauere Infos findet man unter www.kitamurifeld.ch.

Nun braucht es für die Ziegen, die momentan auf der Alp sind, dringend neue Zäune! Deshalb haben die beiden Initiantinnen Franziska Engel und Veronika Singa eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die gerne unterstützt werden darf!

Wo das Piemont in Bern liegt , von Nina Hübner Wo das Piemont in Bern liegt

Die Berner Rathausgasse beherbergt viele kulinarische Perlen. Eine ist ohne Zweifel das Tredici – Küche und Wein. Das sympathische Kellerlokal lädt zu Gaumenreisen ins Piemont ein – Abstecher in andere italienische Regionen inklusive.

Julia Gurtner schwingt den Kochlöffel, klopft Fleisch und manchmal auch flotte Sprüche. Das Menü wechselt alle paar Wochen und kann mit einem Käsegang und Dessert veredelt werden. Ihre Produkte bezieht Julia, wenn immer möglich, aus der Region. Und natürlich dürfen zu den erlesenen Speisen die passenden Tropfen nicht fehlen: Es stehen grösstenteils Weine aus Italien, Deutschland und der Schweiz zur Auswahl. Und wer sich nicht entscheiden kann, ist gut beraten, den Empfehlungen des Hauses zu folgen.

Das Ambiente ist ungezwungen, Gespräche und Musik erfüllen das Lokal und im Frühsommer lockt die Terrasse zum Apéro und Dinieren. Überhaupt fühlt man sich im Tredici wie bei Freunden daheim. Zum Glück wechselt das Menü regelmässig, so dass einem weiteren Ausflug nach Italien nichts im Weg steht!

PS: Das Tredici macht jeweils Sommerpause (5. Juli - 31. August 2019). Reservation empfohlen.

Popup ‘Anibal’s situation’ im Bigote Verde , von Urs Hoschi Hostettler Popup ‘Anibal’s situation’ im Bigote Verde

Jeden Montag bis Ende September schafft im Bigotte Verde - an den restlichen Tagen der Woche spezialisiert auf mexikanische Tacos, tequila y mezcal - der Venezolaner Anibal Gamez grossartige Kochkunstwerke. Ab 18.00 Uhr kann man sich an verschiedenen asiatisch inspirierten vegetarischen Kreationen, einem Fisch- oder Fleischgang und einer leckeren Nachspeise auf wunderschön angerichteten Tellern oder Plättchen delektieren. Die Speisen auf seiner monatlich wechselnden Karte sind für das Auge und den Gaumen ein grosser Genuss. Und weil ein wahrer Kochkünstler am Schaffen ist, wird man sicherlich in der Abfolge oder mit einem anderen Gericht als auf der Karte überrascht, denn Anibals Kreativität lässt sich nicht einfach so in den klaren Rahmen einer gedruckten Speisekarte zwingen.

Für unseren Besuch war ein Tisch im gut beschatteten Garten reserviert, bei weniger gutem Wetter findet man im mit mexikanisch inspirierten Wandmalereien üppig dekorierten Lokalinnern einen gut beschallten Platz, denn der Künstler kocht gerne bei hörbarer Musik.

Popup ‘Anibal’s situation’ im Bigote Verde an der Laupenstrasse 57, 3008 Bern