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Engel in Amerika , von Reto Hügli Engel in Amerika

Wir befinden uns in den USA des Jahres 1985. Das Land wird von Ronald Reagan regiert. Aids ist das beherrschende Thema. Der HI-Virus zerstört das Leben vieler Menschen. Der Autor Tony Kushner seziert bitter, ironisch aber auch mitfühlend den amerikanischen Traum.

Das Theater Central hat sich dieses Stoffs angenommen, ihn von rund sieben auf intensive drei Stunden gekürzt. Es geht um Krankheit, Homophobie, Gier, Ignoranz, Liebe und Tod. «Engel in Amerika» zeigt die schwierige Reise von sechs New Yorkern zu sich selbst

Das Stück ist manchmal leidenschaftlich, manchmal grotesk, manchmal traurig, manchmal komisch, manchmal poetisch, manchmal fantastisch. Viel, aber unglaublich gut!

Vorstellungen noch bis 31. Oktober 2015 im Theater am Käfigturm in Bern.

Informationen und Billettreservation: Theater Central

Ton bijou , von Stefan Hugi Ton bijou

Am Anfang standen Perlenketten. Die hat die Bernerin Fabienne Messerli aus purer Freude geknüpft, für Freunde oder für spezielle Anlässe. Auf einem Markt in Ibiza hat sie sich dann zu «soiebelle» inspirieren lassen. Mittlerweile fertigt sie leidenschaftlich Schmuck und Accessoires aus edlen Materialien wie Seide und Silber an. Der Clou dabei ist, dass die Kunden das Design ihres Stücks selber bestimmen. Fabienne kommt mit ihrer Valise vorbei und formt das gewünschte Bijou auf Mass. Jedes Teil ist also ein Unikat.

Soiebelle ist an verschiedenen Märkten anzutreffen (zum Beispiel am 24. Oktober am Vidmarché in den Vidmarhallen) und organisiert hie und da Style-Events oder gemütliche Schmuckabende à la Tupperware-Party mit Cüpli und vielen kreativen Ideen. Sois unique et réalise ton bijou!

Soiebelle, soiebelle@gmx.ch, 078 763 01 12, auf Facebook hier, ein kleiner Einblick hier.

Zwischennutzung löscht Durst , von Reto Hügli Zwischennutzung löscht Durst

In der grossen Halle mit dem braunroten Klinkerboden haben früher die Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr auf ihren Einsatz gewartet. Heute werden Brände in durstigen Kehlen gelöscht.

Seit dem 1. Juli 2015 sind die Tore offen: Die Crew des «Löscher» serviert frisches Bier, hausgemachten Eistee, Salate, Käse- und Wurstplatten mit regionalen Produkten in einem Industrie-Ambiente. Das Lokal in der ehemaligen Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse wurde mit viel Herzblut und Improvisation eingerichtet und gestaltet. Gelöscht wird von Mittwoch bis Samstag von 9 bis 22 Uhr. 

Der «Löscher» ist der sichtbarste Teil der Zwischennutzung auf dem Areal. Weitere Projekte stecken in der Pipeline, etwa eine Kaffeerösterei, ein Trainingsstudio, eine Reparaturwerkstatt oder eine Kindertagesstätte. 

Löscher, Alte Feuerwehrkaserne, Viktoriastrasse 70, 3013 Bern, altefeuerwehrviktoria.ch

Bruno vous accueille , von Stefan Hugi Bruno vous accueille

Bruno kauft ein, Bruno kocht und Bruno serviert. Bruno ist der Gastgeber im klitzekleinen Restaurant «La Cantine» im schmucken Le Castellet und er macht von A bis Z alles selber. Er zaubert dreigängige Menüs ohne Schischi, aber mit viel Leidenschaft und Herz. Die Speisen sind ein Erlebnis. Und der Mann ist ein Original, man muss ihn einfach gern haben. Wenn Kunden lieber Käse als Süsses zur Nachspeise wünschen, geht er rasch zu sich nach Hause um die Ecke und holt ihn.

Ein Freund hat ihn mit der Begeisterung fürs Kochen angesteckt, alles andere hat sich Bruno selber beigebracht. Im Sommer 2015 hat er sein Restaurant eröffnet, seither bedient er seine Gäste mit viel Freude und Sympathie. C’est ça le vrai bonheur.

La Cantine, 3 Place de l'Ormeau, 83330 Le Castellet Village, Frankreich, Telefon 06 01 00 77 01 (unbedingt reservieren!)

Most mit Mehrwert , von Michel Gygax Most mit Mehrwert

Totes Holz ist für manche Tierarten überlebenswichtig. Ein Artenschutzprojekt in Berner Bauerndorf Bangerten setzt sich deshalb für den Erhalt alter Hochstamm-Obstbäume ein – und damit für den Lebensraum seltener Käfer. Wer den Most von Früchten dieser Bäume kauft, hilft mit, gefährdete Arten zu schützen.

Die Förderung von Hochstamm-Obstbäumen, die auch für das Mittelland bedeutende Landschaftselemente darstellen, steht auf der Agenda mehrerer Naturschutzorganisationen. Für die Artenvielfalt sind vor allem die ganz alten Bäume wichtig: Besonders, wenn diese tote Bereiche, absterbende Äste und mit Mulm gefüllte Höhlen enthalten. In solchen Baumhöhlen leben neben den Käfern auch Spechte, Steinkauze und Kleinsäuger wie Siebenschläfer und Fledermäuse.

Lea Kamber und Michael Gilgen setzten dieses Projekt (www.coleoptera.ch) mit Herzblut, Leidenschaft und viel Knochenarbeit um. In folgenden Lokalen kann ihr Produkt - der Most mit Mehrwert - getrunken werden:

www.loewen-bangerten.ch / www.lebeizli.ch / www.lacultina.ch / www.zum-schloss.ch / www.du-nord.ch / www.bistrot-bern.ch / www.eigerbrasserie.ch

Weinreise in den Rheingau und an die Mosel , von Michel Gygax Weinreise in den Rheingau und an die Mosel

Wir besuchten während vier Tagen in einer intensiven Weinreise den Rheingau und die Mosel. Wir erlebten grossartige Gastfreundschaft, spannende Winzercharakteren, gutes Essen und romantische Flusslandschaften.

Dabei tranken und degustierten wir durchs Band gute und viele grossartige Weine, oft aus beeindruckenden und unwahrscheinlich arbeitsintensiven Steillagen. Unbedingt hingehen!  

www.zumjungenoetinger.de / www.weingutpjkuehn.de / www.august-kesseler.de / www.weingut-stoffel.de / www.st-laurentius-sekt.de

Naturnahe Weintradition , von Michel Gygax Naturnahe Weintradition

Hugo Guimaraes produziert in Pinhao mit seinem Team rund 12'000 Flaschen beste Douro-Weine. Naturnah und nach alter Tradition. So werden alle Weine mit den nackten (aber gewaschenen) Füssen der Erntehelfer sehr sanft während Stunden gepresst. Wertvolle und kraftvolle Weine aus einer der schönsten Fluss- und Kulturlandschaften der Welt. Seine kleine Firma Pinalta ist eine wunderbare Entdeckung unter all den grossen Weinfirmen Portugals. Seine Weine sind in der Schweiz bei der Genossenschaft Cavino oder bei Weinerlei erhältlich.  

www.pinalta.com

SUZETTE bei «rafinesse & tristesse» , von Pascal Sennhauser SUZETTE bei «rafinesse & tristesse»

SUZETTE ist Anna. Und Anna ist die «Fee des feinen Dufts von Schokolade und Ingwer», der einen umgibt, sobald man sich dem schmucken, kleinen Geschäft in der zweitschönsten Gasse der Berner Altstadt nähert.  

Hier verwöhnt Anna ihre Gäste mit selber kreiertem Feingebäck aller Art, unter anderem mit einem exzellenten Schokoladekuchen, der sich grosser Beliebtheit erfreut und auch dem Verfasser dieses Beitrags vorzüglich geschmeckt hat - ein «Death by Chocolate», wie die Neuseeländer zu sagen pflegen.     

Daneben bietet SUZETTE aber auch Catering an; sie liefert ihre frisch gebackenen Spezialitäten für besondere Anlässe sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen.    

Anna, also SUZETTE, teilt sich den Laden an der Brunngasse 42 in Bern mit «rafinesse & tristesse». Hierzu verweise ich gerne auf den lesenswerten Artikel von Karin Müller, welcher am 17. Juli 2015 in diesem Blog veröffentlicht worden ist.

SUZETTE, café & backwerk, Brunngasse 42, 3011 Bern
www.suzette-backwerk.ch

Gaumenfreunde und Herzensdinge , von Maja Boss Gaumenfreunde und Herzensdinge

Capranera - Hinter der schwarzen Geiss „versteckt“ sich Irene Mathys, die inspririert durch den Reichtum in ihrem Garten ein kleines aber feines Angebot an Gaumenfreuden saisongerecht herstellt: Konfitüre, Eingemachtes, Sirup, Chutneys... interessant kombiniert und liebevoll verpackt. Und wenn der Garten ruht, findet sie Zeit für Handarbeit und rundet ihr Angebot mit „Herzensdingen“ ab. 

www.capranera.ch

dr Konfimaa , von Sophie Frei dr Konfimaa

Zu einem feinen Zmorge mit frischem Brot oder Zopf gehört einfach eine gute Konfitüre dazu. Gerade im Sommer und Herbst werden wir verwöhnt von einer Vielfalt an süssen Früchten wie Himbeeren, Brombeeren, Kornelkirschen, Mirabellen, Heidelbeeren, Birnen...

Wer keine Zeit oder Muße hat, selbst Konfiture einzukochen, dennoch nicht auf eine hausgemachte Konfi zum Zmorge verzichten will, der ist beim Konfimaa richtig. Mit viel Liebe und Zeit bereitet Janosch die Konfituren zu: Die Früchte sammelt und pflückt er alle selbst - im eigenen Garten in Biel, bei Leuten, denen sie zu viel sind, von Sträuchern und Bäumen, die niemand nutzt, und in der freien Natur. Dann kocht er sie mit möglichst wenig Zucker ein und verwendet weitere Zutaten in Bio-Qualität. Er achtet auf Wiederverwendung der Konfigläser und liefert die Konfi mit dem Velo sogar bis vor die Haustüre. Auf den Geschmack gekommen? Das Konfiabo kann hier monatlich oder zweimonatlich bestellt und natürlich auch verschenkt werden.

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