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Schlafen zwischen Himmel und See , von Léa Urben Schlafen zwischen Himmel und See

Jeder kennt ihn: den Moment, wenn der Intercity kurz vor Lausanne aus dem Tunnel fährt und sich unter dem staunenden Blick der Glücklichen, die in Fahrtrichtung links sitzen die ganze Weite des Lac Léman bis hinunter nach Genève ausbreitet. Besser könnte ein Wochenend-Ausflug kaum beginnen.

Auf dem Weg zum eigentlichen Ziel St-Saphorin lohnt sich ein Zwischenstopp in Vevey: Diese Perle an der Schweizer Riviera erinnert mit den prächtigen Hotels und der mit Palmen gesäumten und blumengeschmückten Seepromenade auch heute noch an die Hochblüte in der Zeit der Belle Epoque Ende des 19. Jahrhunderts.

Drei S-Bahn–Minuten von Vevey entfernt liegt das Winzerdorf St-Saphorin, das wegen seiner schmalen Gassen, dem originellen Kirchturm und natürlich wegen des gleichnamigen Chasselas bekannt ist. Etwas erhöht und mitten in den Weinbergen befindet sich das Anwesen Domaine du Burignon, "un lieu dédié à la production de vin, un lieu de détente mythique, une escapade hors du temps.“ Wahrlich ein Bijou mit fantastischer Aussicht auf den See, geschmackvoll eingerichteten Zimmern und einem fantastischen Frühstück, welches bei schönem Wetter sogar auf der Terrasse serviert wird.

Kurz und gut – auf jeden Fall einen Besuch wert – ob kurz oder lang!

www.burignon.ch

Bern isst Bern , von Sarah Galatioto Bern isst Bern

Seit einem Jahr gibt es sie, die Gemeinschaftskühlschränke.
Momentan findet man sie an drei Standorten in Bern: beim Punto im Ostring, bei der Designerbörse am Loryplatz und beim Lola-Laden im Lorrainequartier. In der Regel stammt unterdessen fast die Hälfte des Kühlschrankinhaltes aus privaten Haushalten.

Das Ziel dieses Projekts besteht darin, geniessbare Lebensmittel vor dem Abfalleimer zu retten und dadurch unnötigen Foodwaste zu reduzieren. Initiiert wurde das Projekt Foodsharing durch Gemeinschaftskühlschränke vom Verein "Bern isst Bern". Noch immer gesucht wird Unterstützung durch Ämtli-Anwärter aus dem Quartier, die bereit sind, die Kühlschränke zu betreuen.

www.youngcaritas.ch/award/projekt-archiv/projekte-2015/bern-isst-bern

Rip bedeutet nicht immer rest in peace... , von Marlis Nattiel Rip bedeutet nicht immer rest in peace...

Eine überdurchschnittliche Körpergrösse hat einige Vorteile. In der Masse hat man den Überblick. In der Regel erreicht man auch die Lebensmittel auf den obersten Regalen. Dafür ist es dann mit den Konfektionsgrössen schwierig. Einteilige Badeanzüge? Unmöglich. 

Nun habe ich mir schon lange (lange) einen klassischen Einteiler, marineblau, gewünscht. Der Wunsch hatte schon fast bucket-list-Status. Dank einem Zeitungsartikel bin ich dann auf Kathy Brunners Atelier, rip307, gestossen.  

Der Name rip (reissen) ist ein Begriff im Wasserspringen und bezieht sich auf das spritzerlose Eintauchen ins Wasser. Kathy war früher Wasserspringerin - und wie sie mir erzählt hat, ist ein rip entry ein Muss für jeden guten Springer. Bei technisch sauberer Ausführung entsteht ein Geräusch, das wie das Reissen eines Stoffes oder Papiers klingt. 307 ist eine Nummer für einen Sprung: 3½ Auerbachsalto. 

Eigentlich entwirft und fertigt Kathy für richtige Schwimmerinnen und Schwimmer und am liebsten für Wasserspringer – sie ist dieses Jahr die Sponsorin der Nationalmannschaft Wasserspringen. 

Aber sie näht eben auch nach Mass für Leute wie mich, die sich ab und zu die Aare hinuntertreiben lassen oder in einem See ein paar Runden drehen. Nun bekomme ich einen marineblauen Einteiler, der perfekt passt.

www.rip307.ch

Bread à porter , von Sarah Galatioto Bread à porter

Klein und versteckt ist sie, die verführerisch duftende Bäckerei in der Münstergasse, mit dem klingenden Namen Bread à porter. Ob Kuhfladenbrot oder einen scharfen Berner zum Apéro – beides Köstlichkeiten die jedes Geniesserherz höher schlagen lässt. Fast wie auf dem Laufsteg ist die Backstube offen für interessierte Kundschaft und bringt zudem laufend ofenwarme Genüsse direkt in den Laden. Interessierte können gerne ein Auge werfen auf das emsige Treiben im und um den Backofen. Das Gastgeberpaar Karin und Patrik Bohnenblust zelebrieren mit viel Herzblut und Hingabe die Bäckerskunst in der Hauptstadt.

www.bread-a-porter.ch

Papier wie vor hundert Jahren , von Marlis Nattiel Papier wie vor hundert Jahren

Vera Dauchers Laden befindet sich schräg vis-à-vis vom „Parterre“ in der Länggasse und strahlt eine ausgeschlafene Ruhe aus, die von einem Cognac-farbenen Kater mit grosser Gelassenheit gehütet wird. 

Vera verkauft Papier. Es sind besonders schöne Notizbücher, Stifte, Schreibpapiere...   

Mir haben es aber vor allem die grossen Bögen angetan: Ich benutze sie als Geschenkpapier, um Notizhefte einzufassen und ab und zu bringe ich einen Bogen als Mitbringsel, so schön sind diese Papiere.

Daucher Papeterie, Hallerstrasse 2, Bern / www.facebook.com/DaucherPapeterie

Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten , von Sarah Galatioto Ein Blick hinter die Kulissen der SAC Hütten

Kennen Sie die 152 SAC-Hütten? Der Schweizer Alpen-Club SAC beziehungsweise seine Sektionen betreiben 152 Hütten mit rund 9200 Schlafplätzen in den Schweizer Alpen. In einmaliger Bergkulisse bieten sie einfache und gemütliche Unterkunft für Alpinisten, Klettererinnen, Wanderer, Familien und Naturgeniesserinnen. Ein Besuch in einer SAC-Hütte bleibt ein unvergessliches Bergerlebnis und bietet die Möglichkeit, Natur, Umwelt und Kultur im Hüttenumfeld hautnah mitzuerleben. Die Saison in den SAC-Hütten ist eröffnet!

Vom 2.-4. September 2016 sind alle eingeladen, am "Tag der offenen Hüttentüre" teilzunehmen und einen Blick hinter die Kulissen einer Hütte zu werfen. Dort, wo unzählige gute Geister zu Hause sind und für das Wohl der Gäste sorgen. Wie funktioniert die Stromversorgung? Woher kommt das klare Wasser? Wieviel Ware bringt ein Helikopter pro Flug? Wie wohnt die Hüttenwartsfamilie? Täglich um 9.30 Uhr sowie um 15.00 Uhr gibt es eine spannende Führung durch die sonst verschlossenen Räume der Hütten, beispielsweise der Trifthütte.

www.sac-cas.ch

Streicheleinheiten , von Stefan Hugi Streicheleinheiten

Manchmal ist man furchtbar verspannt. Es zwickt im Rücken, schmerzt im Nacken, zieht in den Muskeln. Oder wir fühlen uns einfach gerade nicht wohl. Hier empfiehlt sich eine Entspannungsmassage. Dario De Simone bietet im Berner Breitenrain energetische Ganzkörpermassagen an.

Er streicht mit seinen Händen langsam und lange über Rücken, Arme und Beine – manchmal über die ganze Länge von Kopf bis Fuss – und bringt so den Körper zur Ruhe. Und schon ist man wunderbar entspannt. Ferner hat er energetische Sitzungen und Coachings im Angebot. Ein ganzes Paket für besseres Wohlbefinden.

Dario De Simone, Prozessbegleitung & Energiearbeit, www.dariodesimone.ch

Bar CAMPO , von Sophie Frei Bar CAMPO

Lust auf einen Hauch mediterranes Lebensgefühl nicht weit vom Berner Stadtzentrum? Dann werdet ihr im Liebefeld Park bei Köniz in der Bar Campo fündig. Man blickt zwar nicht auf das Meer, aber immerhin auf einen Weiher, dazu laden Liegestühle zum Entspannen, tre ragazzi simpatici, regionale und saisonale Köstlichkeiten mit frischsten Kräutern vom Dach, selbstgemachte Pasta, feiner Cappuccino und kühle Drinks zum Geniessen ein.

Zwei Brüder, aufgewachsen in Italien haben sich mit ihrem italienischen Freund zusammen ihren Traum erfüllt und bringen viel südländische Gastfreundschaft und Herzlichkeit nach Bern. Geöffnet hat die Bar Campo an regenfreien Tagen jeweils von 11-22 Uhr.

Weitere Informationen und Impressionen auf: https://www.facebook.com/BarCampoLiebefeldPark/

CafEtcétera , von Maja Boss CafEtcétera

Die Stiftung TACAPAD arbeitet seit 2014 mit jungen Erwachsenen mit einer Behinderung in Cuenca, Ecuador. Sie lernen kochen, lesen und schreiben, gehen einkaufen, machen Musik, zeichnen und werken und lernen ihre Rechte kennen. In geschütztem Rahmen stellen sie didaktisches Material und Weihnachtskarten her. Sie erhalten dafür einen kleinen Lohn, der es ihnen ermöglicht, ihre - zumeist sehr arme - Familie mit zu unterstützen. Damit das Atelier weiter bestehen kann, ist es auf Spenden angewiesen. 

 Aus diesem Grund öffnet am 13. August während einem Tag die Cafeteria „Cafetcetera“ in Basel seine Türen. Kaffee und Kuchen, Snacks und ecuadorianisches Kunsthandwerk werden zum Verkauf angeboten. Der ganze Erlös kommt der Stiftung TACAPAD in Ecuador zugute. 

www.etceteracuenca.wordpress.com; Wann und wo: 13. August 2016, 13.00 – 20:00 Uhr, Mittlere Strasse 42, Basel

Fleisch von glücklich weidenden Tieren , von Sophie Frei Fleisch von glücklich weidenden Tieren

Wer gutes Fleisch geniessen möchte, wissen will woher das Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten wurden, der kauft am besten direkt beim Produzenten ein.

Qualitativ hochwertiges Fleisch aus artgerechter Tierhaltung erhält man zum Beispiel vom Hof Niederried. Samuel Bühlmann, der Sohn von Hanspeter und Katharina Bühlmann, die den biodynamischen Hof führen, weiss wovon er spricht wenn er von seinen Anguskühen erzählt. Die Tiere weiden fast das ganze Jahr über auf den saftigen Wiesen des Emmentals, werden in einer Mutterkuh-Herde gehalten und respektvoll behandelt.

Das alles wirkt sich natürlich auch auf die Qualität des Fleisches aus und erfreut den Gaumen: Aromatisch im Geschmack, schön marmoriert und feinfaserig – die charakteristischen Merkmale dieser ursprünglich aus Schottland stammenden Rasse. Wichtig ist es der Familie Bühlmann zudem, dass das ganze Tier verwertet und nichts verschwendet wird. Neben dem Angusfleisch gibt es auch eine herzhafte Happy Wurst!

Auf der Internetseite findet man unterschiedliche Päckli zur Online-Bestellung und die monatlichen Liefertermine, an denen das Fleisch frisch ausgeliefert wird. Wer Samuel oder seinen Bruder lieber persönlich kennenlernen will, der geht am besten donnerstags in Bern zum Abendmarkt auf der Allmend der alten Feuerwehr Viktoria ab 17 Uhr.

Niederried Fleisch, Biohof Niederried, Schwanden im Emmental