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Knoblauchpralinen , von Sarah Galatioto Knoblauchpralinen

Haben Sie schon mal Knoblauch-Pralinen gegessen? Bei Claudia Wiedmer vom Farngut im Berner Seeland kann diese neuste Kreation getestet werden. Für diese zarte Versuchung gibt es keine Vorbilder und noch keine Nachahmer. Die Zinken sind nicht nur von dunkler Schokolade umhüllt sondern auch noch mit Vanille, Orangenaromen, Mandel und Kirsch angereichert.

Die Knobaluchtüftlerin stellt aber noch mehr feine Leckereien her aus den Zinken: getrocknet in Essig und Pfeffer, im Kirsch mariniert und zu einer Paste verarbeitet, die als Brotaufstrich, Dip oder als Sauce zu Pasta genossen werden kann. Unterdessen kann man fast ein Duzend Produkte bei Madame Knoblauch online bestellen.

www.farngut.ch

Stella Merz und die Königin der Nacht , von Rosmarie Bernasconi Stella Merz und die Königin der Nacht

Ein Krimi von Fatima Vidal, der sich leicht und locker liest. Wer ist bald bekannt, aber das Wie überrascht und am Schluss gibt es eine unerwartete Wendung. Ein Krimi der in Zürich und Umgebung spielt. Äusserst spannend.

Ein verschollener Vater, eine skrupellose Ärztin und ein attraktiver Mann: Stella Merz, Anwaltssekretärin, ermittelt in eigener Sache. Stella Merz, fünfunddreissig, arbeitet als Temporärsekretärin in einer Zürcher Anwaltspraxis. Als sie erfährt, dass der früh verstorbene Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater gewesen war, macht sie sich auf die Suche. Heidi Merz, Stellas Mutter, hüllt sich in Schweigen. Vor dreissig Jahren liess sie die rothaarige Tochter für immer bei der Tagesmutter Zara und der kleinen Viola. Viola, Opernsängerin in Mailand, plant eine Reise in die Schweiz. Sie ist Stellas beste Freundin. Ihr Hobby: Geräusche und Tierstimmen nachahmen. Violas Halbbruder, Alexej, lebt an der Costa Blanca, sein Arbeitgeber: die russische Regierung. Als ihn ein Cheesy aus der Schweiz anruft und mitteilt, die hübsche Lady mit dem Sternring sei in Gefahr, packt er seine Reisetasche und fährt los. Oriana, »Mrs. Smith, the Hacker«, arbeitet für Alexej. Cheesy, dreiundfünfzig, arbeitslos und ausgesteuert, wird vom Sozialamt zu Einsätzen in einer Bar verdonnert. Dort erfährt er allerhand. Eine Information, die er zufällig aufschnappt, will er dem reichen Russen für viel Geld verkaufen. Die Wildschweine im Wald: Sie tauchten aus dem Nichts auf, grunzend und quiekend.

www.fatimavidal.ch

Berner Weintage , von Michel Gygax Berner Weintage

Seit nunmehr 13 Jahren präsentieren ausgewählte und vorwiegend inhabergeführte Berner Weinhandlungen ihre Weine dem interessierten Publikum – die Gelegenheit, um Näheres über den Lieblingswein zu erfahren, Neuigkeiten zu entdecken oder sich einfach quer durch Europa durch zu degustieren.

Der Anlass findet wie jedes Jahr in den Liebefelder Vidmarhallen rund um das Restaurant le beizli statt. Motto: Ambiente statt Kommerz. Am Freitag, 20. Januar 2017 von 17 bis 22 Uhr und am Samstag, 21. Januar 2017 von 15 bis 20 Uhr.

www.bernerweintage.ch  / www.lebeizli.ch  / www.weinerlei.ch

Designmöbel nach Mass , von Michel Gygax Designmöbel nach Mass

Gabriel Egger stellt nach alter Väter Sitte Möbel von Hand und vorwiegend auf Kundenwunsch her. Spezialisiert hat er sich auf wunderschöne Unikate im Retrostil. Tische, Sideboards, Beistelltische, Bänke, Bürotische und Schränke produzierte er in seinem kleinen Atelier in Bern.

Vor einiger Zeit hat Gabriel Egger berufsbegleitend angefangen, seine Möbel zu gestalten, seinen Stil zu entwickeln und seine Leidenschaft für das Schreinerhandwerk auszuleben. Ich bin sicher, dass er bald ausschliesslich davon leben kann, wenn er denn will...   

www.atelier18.ch

Plötzlich und das Leben steht Kopf , von Rosmarie Bernasconi Plötzlich und das Leben steht Kopf

Ein Buch von Edith Schelbert-Bisig, das das Herz berührt, zum Nachdenken anregt und sich immer wieder mit der veränderbaren Wirklichkeit beschäftigt. Ein Buch, das mir sehr am Herzen liegt.

Zum Buch: Ein Schicksalsschlag veränderte ihr Leben. Der neue Tag begann mit einem unersetzbaren Verlust. Obwohl sich dieses Unerwartete mit einem einzigen entscheidenden Akt in die Wirklichkeit drängte, galt es, Schritt für Schritt in ihrem eigenen Tempo den unbekannten Weg zu gehen. Dies bedeutete Anpassung, Aufmerksamkeit, Achtung, Ehrlichkeit, viel Liebe und eine Prise Abenteuerlust. Ihre Reise in unbekannte Gegenden zeigt das Entfalten der Vergangenheit und das vor ihr Aufblättern ihrer veränderten Zukunft. Die Karten sind neu gemischt, das Spiel kann weitergehen.

www.persoenlich.org

Erstes Charity Jassturnier , von Karin Müller Erstes Charity Jassturnier

Gutes tun kann Spass machen! Nach dem Pingpong-Turnier auf dem Bahnhofsplatz im Oktober organisiert der Verein Hiufspaket am 14. Januar das erste Charity Jassturnier.

Der Erlös geht an REFY (Logistik für Kleider) und BAAS: be aware and share (Schule in Chios) und an die Ziegler-Freiwilligen zur Unterstüzung der Einrichtung ihres Cafés im Flüchtlingzentrum.

Der Verein wünscht sich 100 Jassende. Für 25 Franken Startgeld gibt's 5 Runden Schieber. Anmeldeschluss ist der 9. Januar 2017 (info@hiufspaket.ch oder SMS auf 079 873 85 71). Auch für Kulinarisches und Getränke wird gesorgt - allerdings sind Getränke und Speisen nicht im Startgeld inbegriffen.

Wer lieber arbeitet als jasst - das gibt es tatsächlich! -, kann sich ebenfalls melden. Es werden Helferinnen und Helfer gesucht.

Bei diesem Turnier verliert nur, wer nicht mitmacht. See you there!

Valencia, Valencia! , von Regula Keller Valencia, Valencia!

Während der diesjährigen Spanienreise hat es mich nach Valencia verschlagen. Hier könnte ich leben. Mildes, mediterranes Klima, eine wunderschöne Altstadt, alternative Kneipen und Tapasbars, Gourmetlokale zum Studententarif, ein schöner Stadtstrand und viele Parks und Pärkchen rund um das Stadtzentrum. Grossartig und wunderbar!

Die Jugendstil-Markthalle mitten in der Altstadt lädt zu vielen kulinarischen Inspirationen und gastronomischen Freuden ein. Unter anderem folgender Kaffeestand welcher von einer leidenschaftlichen Barista geführt wird.

Wenn du dich in Städten auch immer besonders an grünen Flecken erfreust, dann wird dich der Jardin del Turia begeistern. Eine zwölf Kilometer lange Oase mit unzähligen Sitz- und Sportgelegenheiten. Von der Altstadt aus kann man durch diesen Park einen ausgiebigen Spaziergang an viele schöne und gepflegte Badestrände unternehmen. Unterwegs triffst Du auf die beeindruckende «Stadt der Künste und Wissenschaften» vom bekannten Architekten Santiago Calatrava. 

www.tabernasenia.nethttp://muez.es / http://retrogustocoffeemates.com/

Wenn das Bier zweimal klingelt , von Reto Hügli Wenn das Bier zweimal klingelt

Online-Shopping ist mittlerweile selbstverständlich: Kleider, Elektroartikel, Lebensmittel und vieles mehr wird mit einem Klick direkt nach Hause bestellt. 

Weshalb dieses Prinzip nicht auch für Liebhaberinnen und Liebhaber von Gerstensäften umsetzen? Diese Frage haben sich die Macher von «Bierliebe» gestellt und bieten seit 2015 Bier im Abo an: Pro Monat werden drei saisonale Biere aus einer Auswahl von aktuell 39 lokalen Brauereien aus der ganzen Schweiz zusammengestellt und per Post verschickt. Die Lieferung erfolgt jeweils in der letzten Woche des Monats. 

Folgende Abos sind erhältlich: Entweder für 24.90 Franken drei mal zwei Biere oder drei mal vier Biere für 39.90 Franken. Das entspricht pro Flasche etwas mehr als vier Franken – ein fairer Preis, wenn man sich die grosse Auswahl und die komfortable Hauslieferung vor Augen führt.

www.bierliebe.ch

Design-Bikes aus der Unterwelt , von Reto Hügli Design-Bikes aus der Unterwelt

Hergestellt werden sie in einem Keller im Gewerbegebiet des Berner Wylerquartiers: Wenn Alberto Fernandez‘ individuell zusammengebaute Fahrräder später auf den Strassen unterwegs sind, stellen sie einen Blickfang dar. 

Wie kam Fernandez zu seiner Geschäftsidee? Das Schlüsselerlebnis hatte er in Amsterdam: Die niederländische Metropole ist eine ideale Velostadt, da kaum Höhenunterschiede zu überwinden sind. «Die Stadt pulsiert und lebt, nicht zuletzt wegen den Velofahrern» erzählt er. In seinem damaligen Marketing-Job kam er mit massgeschneiderten Produkten in Kontakt, die Kunden mit einem Online-Konfigurator selber zusammenstellen können. Diese Idee wollte er auf Velos übertragen. Alberto Fernandez begann sich intensiv mit Materialien, Bestandteilen und Konstruktionen auseinanderzusetzen.

Auf seiner Website kann man sich seinen «Drahtesel» konfigurieren und bestellen. Der Eingänger als Grundmodell ist ab 650 Franken zu haben. Lenker, Gabeln, Sattel, Reifen, Felgen, Pedale und vieles mehr können individuell zusammengestellt werden – je nach Budget. Auch Ausgefallenes kann bestellt werden: So etwa das in Griechenland von Hand hergestellte Holzkistchen, die als Gepäckboxen dienen. Oder die Lenker aus kanadischem Nussbaum. Damit unterscheiden sich seine Velos markant von den Modellen der Grossverteiler. Einen beachtlichen Teil des Zubehörs bezieht Alberto Fernandez aber bei Schweizer Grossisten. Vier bis sechs Stunden Arbeit stecken in einem Fahrrad. Die Schrauben werden gefettet, Bremsen eingestellt und die Kette passend gespannt. 

Alberto Fernandez hat viel Zeit und Geld in den Online-Konfigurator auf der Website gesteckt. Überfordert die Vielzahl der Möglichkeiten seine Kunden nicht? «Damit kann ich mir ein teures Ladenlokal sparen» argumentiert er. Viele kämen aber oft auch direkt in seine Werkstatt, um sich über Farben und Formen zu informieren oder das bestellte Rad abzuholen. Fernandez ist es wichtig, eine Brücke zwischen Web-Shop und Werkstatt zu schlagen. Das schaffe einen persönlichen Kontakt: «Ich will kein anonymer Online-Shop sein» betont er.

www.designyourbike.ch

La rossa , von Maja Boss La rossa

Im Mai wurde an dieser Stelle schon einmal von „la rossa“ - der Stadt Bologna - geschrieben und zu recht geschwärmt. Ach, ich kann es mir nicht verkneifen den zukünftigen Besuchern einen weiteren kulinarischen Tipp auf den Weg zu geben.

Ist man in der Emilia-Romagna ist die Piadina - das in der Pfanne ohne Fett gebackene Fladenbrot – ja nicht zu verschmähen und zu vergessen. In einer unbedeutenden Gasse Bolognas, weg vom Touristenstrom und dennoch zentral, findet sich das kleine Lokal, wo Davide Anzillo täglichmit einem kleinen Team und grosser Leidenschaft ausgezeichnete Piadine "zaubert“.

Jede Piadina wird gleich frisch zubereitet und wahlweise gefüllt, sei es mit gebackenem Gemüse, mit Rohschinken aus Modena, mit frischen Pilzen, mit Squacquerone (regionale Frischkäsespezialität) oder gleich mit allem zusammen - an Auswahl fehlt es nicht. Die Wartezeit nimmt man gerne in Kauf, denn frische Zutaten zu verarbeiten braucht seine Zeit. Schade, reicht es nicht, sich durch alle Variationen durchzuessen, aber vielleicht ja beim nächsten Besuch...

www.latuapiadina.it, La tua Piadina, Via Borgonuovo, 17/A, Bologna