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Kretische Köstlichkeiten     , von Sarah Galatioto Kretische Köstlichkeiten

Im Januar war in Palekastro auf Kreta Olivenernte – eine intensive Zeit auch für die Familie Tsimitakis. Der neue Öl-Jahrgang verspricht wieder ein guter zu werden. Das kretische Öl wird kaltgepresst (extra vergine), schmeckt vorzüglich und ist gesund. Grossen Anklang findet jeweils auch der köstliche Thymianhonig von Giannis. Der Wanderimker zügelt seine Völker mehrmals im Jahr hinauf in die Berge und wieder hinunter, immer dorthin, wo es gerade blüht. Für passionierte Köchinnen und Köche gibt es handgeschöpftes Meersalz von Andreas Frangiadakis zu kaufen. Das grobkristalline, schneeweisse und aromatische Salz ist sehr beliebt.

Hinter diesem wundervollen Projekt steht H.U. Trachsel aus Bremgarten. Neben dem Verkauf der typischen kretischen Köstlichkeiten seiner Freunde organisiert er u.a. Reisen für Interessierte, die auf Kreta selber vor Ort bei der Olivenernte mithelfen möchten. Tagsüber unterstützt man die kretische Familie bei der Olivenernte oder je nach Wetter können auch kleine Wanderungen und Besichtigungen in der Region gemacht werden. Abends wird man bei Interesse in die Geheimnisse der griechischen Küche eingeweiht oder man geniesst das feine Essen in einer kleinen Taverne.

Der Aufenthalt ausserhalb der Touristenzeit gibt einen authentischen Einblick in das Leben der Inselbewohner. Normalerweise sind die Temperaturen recht angenehm. Im Januar wenns bei uns schneit, ist in Kreta bei 20 Grad im T-Shirt unter den Olivenbäumen Zmittag zu essen keine Seltenheit.

http://radio-kreta.de/11-fragen-an-hansueli-trachsel/

Koffie drinken in Eindhoven , von Maja Boss Koffie drinken in Eindhoven

Städtereise in die Niederlande? Unbedingt! Und es muss nicht Amsterdam sein: Die Stadt Eindhoven im Süden des Landes ist die In-Stadt der Holländer, sozusagen „das Berlin Hollands“. Die Stadt braust vor Kreativität und Innovation. Die Dutch-Design-Week und das Lichtfestival Glow finden nicht von ungefähr hier statt. Gwundrig? Infos über die Stadt findet ihr sicherlich zuhauf im Internet. Wer beim Städtebummeln gerne „anspruchsvoll käfelet“ wie ich – sprich: möglichst unter Einheimischen sein, nicht in der „Touristenfalle“ oder gar in einer Kaffeekette landen und dazu unbedingt richtig guten Kaffee nach italienischer Art trinken – dessen Begleitung kann ich entwarnen: Es gibt mehrere Lösungen! Ich empfehle das Koffiehuisje inmitten des neu renovierten Quartiers „Philippsdorp“, das kürzlich eröffnete und gut versteckte Lokal Zwart Wit Koffie in der Nähe des Zentrums oder das Cofffelab gleich beim Bahnhof. Alle sehr „gezellig“!

Tatort Bern , von Rosmarie Bernasconi Tatort Bern

In seinem zweiten Buch beschreibt Marc Frick seinen Alltag als Polizist. Wir lernen einige Polizeikollegen kennen, unter anderem den Zürcher Gere, ein Original, mit dem er fotografiert wird. Mit Roger wird der Autor beinahe zum Ornithologen und mit Ruedi zu einem geduldigen Zuhörer. Der Autor beschäftigt sich aber auch mit ernsten Themen und beleuchtet dabei das Berufsbild des Polizisten aus einer kritischen Perspektive. Die nicht alltäglichen Geschichten im Polizeialltag wurden mit Humor, etwas Ironie und einer Prise Sarkasmus geschrieben. Nein, es ist kein Krimi, auch wenn sich einige der Geschichten wie ein Krimi lesen.

Ein herrliches Buch mit vielen tiefgründigen und auch witzigen Geschichten. Ich denke da an den eingefrorenen Fuchs oder an den Rottweiler. Ich mag die bildhafte Sprache von Marc.

Übrigens Marc Frick ist am 21. Mai mit Regine Frei, einer Krimiautorin, im Stiftsgarten zu Gast. Polizist trifft Krimiautorin.

Eberhard Bier , von Regula Keller Eberhard Bier

Der Güggel ist das Aushängeschild der Bierwerkstatt Eberhard von Münsingen. Alle Biernamen entstammen einer Hühnerrasse: So sind etwa das Bernevelder das IPA, das Amrok das Stout und das Kokina das saisonale Bier. Alle Biere werden handwerklich gebraut, flaschenvergärt und sind von Natur aus trüb.

Ab dem 6. März ist der Brauer, Reto Eberhard an einem Stand des Slow food Markts in den Vidmarhallen. Jeweils am Mittwoch von 17-19 Uhr im Eingangsbereich beim le beizli. Dort können die Güggel Biere übrigens das ganze Jahr über genossen werden.

https://www.bierwerkstatt.be/

Baery's Seisler-Brätzele , von Sarah Galatioto Baery's Seisler-Brätzele

Letzten Winter am Plaffeier Weihnachtsmarkt bin ich neugierig geworden auf dieses kleine rote Gefährt mit dem herrlich duftenden Gebäck – „Baery’s Seisler-Brätzele“.

Seisler Brätzele sind eine alte und typisch regionale Spezialität des Sensebezirks - mit der eigenen Urform einer geschlungenen Acht. Neben vielen anderen kulinarischen Köstlichkeiten werden sie meist an der Chilbi im Herbst aufgetischt wenn die Kühe von der Alp kommen. Heute findet man das Bräzele aber das ganze Jahr an Feierlichkeiten im Oberland. Regionale Unterschiede tragen dabei zur Vielfalt bei. Salzige Chilbi-Brätzele (Seisler Brätzele) sind z.B. eine Eigenheit des Sensebezirks. Das Wissen um die Herstellung des traditionellen Gebäcks geben die Sensler von Generation zu Generation weiter. Viele Bretzeleisen tragen das Jahr ihrer Entstehung. Die Datierung der Eisen ist denn auch das beste Indiz für das Alter dieser Tradition, Brätzele wurden sicher seit dem 18. Jahrhundert hergestellt.

Seisler Brätzele können an regionalen Festlichkeiten im Sensebezirk bei Baery’s aus St. Ursen gekauft werden. Sie werden bei Charles daheim als salzige und süsse Variante frisch hergestellt.

seisler-braetzele@bluewin.ch

Italianità - Made in Utzenstorf , von Michel Gygax Italianità - Made in Utzenstorf

Erst im Alter von 40 Jahren entdeckte Daniel Stalder seine Leidenschaft für den italienischen Zitronenlikör Limoncello. Während zwei Jahren hat er Rezepturen getestet, verfeinert und angepasst, bevor er 2018 die notwendigen Bewilligungen beantragte, um seinen Traum der eigenen Limoncello Manufaktur zu erfüllen. ​

Seit März 2018 produziert er seine rein natürliche Liköre ausschliesslich in liebevoller Handarbeit. Im Vergleich zu den gängigen Industrie-Produkten enthalten seine Liköre viel weniger Zucker. Dadurch kommt der natürliche Geschmack der jeweiligen Frucht viel deutlicher zur Geltung, ohne dass Farb- und Aromastoffe verwendet werden. Wunderbar!  

Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33 , von Nina Hübner Drehen, formen, brennen – Keramikatelier33

Zuoberst im Dachstock eines alten Bauernhauses in Neuenegg dreht, formt und glasiert Sabine Aeschlimann mit Hingabe und Herz. Es entstehen Vasen, Krüge, Tassen, Gefässe aller Art. Sabine hat vor über 20 Jahren den Weg in die Keramikkunst gefunden. Seit jeher ist sie fasziniert von Form und Textur und davon, wie aus einem Klumpen Ton etwas Einzigartiges und Filigranes entstehen kann. Workshops sind ihr Motivation und Inspiration gleichermassen. Mit Kursen beispielsweise in Gordola, in der Toskana oder in Kopenhagen bildet sie sich stetig weiter.

In ihrem jetzigen Schaffen konzentriert sich Sabine auf die Drehkunst. Zu den Stationen ihres Weges in der Keramikkunst zählen aber auch der Raku-Brand (inspiriert von der japanischen Teezeremonie) und die Objektgestaltung. Ihre Produkte präsentiert sie in Ausstellungen, auf ihrer Webseite und ihrem Webshop. Ihre Leidenschaft und ihr Wissen gibt sie bei Kursen in ihrem Keramikatelier33 an Kinder und Erwachsene weiter.

Walliser Egli , von Sarah Galatioto Walliser Egli

Das Abenteuer La Perche Loë begann mit einer originellen Idee: Percitech hat in Chavornay (VD) eine Methode entwickelt, bei welcher die Licht- und Temperaturverhältnisse im Jahresverlauf monatsweise in 12 Wasserbecken nachgestellt werden. So können in einem der Becken während des ganzen Jahres die Verhältnisse des Monats Mai simuliert werden. Dieser ist natürlicherweise der Laichmonat des Egli. Damit wird die Laichreife auf natürliche Weise gesteuert. Der Egli erträgt nur wenig Lärm und Licht. Stress bekommt ihm nicht. Die Setzlinge stammen aus der Brutanlage in Chavornay, danach reifen die Fische in den Aufzuchtbecken mit sauberem Bergwasser aus dem Lötschberg in Raron heran und werden dort filetiert.

Sie sind die einzigen Egli, die 100% Made in Switzerland sind – vom Rogen bis zum Filet. Es wird vollständig auf den Einsatz von Antibiotika und Medikamenten verzichtet. Gefischt wird in Raron nur auf Bestellung. Dank dem kurzen Lieferweg dauert es weniger als 48 Stunden, bis die Egli beim Besteller eintreffen. Der kurze Lieferweg und die rasche Lieferung wirken sich positiv auf die Frische und Qualität aus. Und sie sind auch ökologisch sinnvoll: weniger Foodwaste und besser für die Umwelt. Die Filets sind etwas grösser als die herkömmlichen, weil die Egli erst im Erwachsenenalter gefischt werden. Auch gekocht behalten sie ihre Festigkeit und ihre zarte Textur und eignen sich für die verschiedensten Zubereitungsarten.

Die Egli von La perche loë sind die einzigen, welche auch roh genossen werden können, weil das Quellwasser, in dem sie heranwachsen, absolut sauber und frei von jeder Verschmutzung ist und garantiert keine Parasiten enthält.

www.lapercheloe.ch 

Innsbruck, Stadt der Alpen , von Michel Gygax Innsbruck, Stadt der Alpen

Vier Jahre nach unserem ersten Besuch in der schönen und charmanten Alpenstadt, sind wir wieder nach Innsbruck gepilgert. Für einen zweitägigen Kurztrip. Die Hauptstadt des Bundeslandes Tirol bietet Nähe zu den Bergen, abwechslungsreiche Gastronomie, ein vielfältiges Kulturangebot, eine schöne, kleine Altstadt und viele freundliche und humorvolle Menschen.

Wir logierten in der äusserst geschmackvollen, grosszügig umgebauten und architektonisch wertvollen Faktorei. Ein Boutique-Hotel mit 12 unterschiedlichen Zimmern und einem integrierten, gemütlichen Café, dem Mahü. Die Besitzerin Anja hat das ganze Projekt Faktorei mit viel Liebe, Aufmerksamkeit, Qualitätsbewusstsein und schönen Details gestaltet. Grossartig!

Kulinarisch liessen wir uns in einem der kleinsten Gourmetrestaurants von Österreich verwöhnen, dem Oniriq. Wir assen ein einen vegetarischen Siebengänger auf höchstem Niveau. Fleisch verspeisten wir nur bei der der Wilderin, einem tollen Altstadt-Restaurant, in welchem die Wirtin und ihr Bruder die verkochten Tiere sogar persönlich kannten. Mittags assen wir ein vorzügliches Menü im vegetarischen Restaurant Olive am trendigen Wiltener Platzl.

Leider nicht gereicht hat die Zeit für einen Besuch bei Oscar kocht, eine grossartige gastronomische One-Man-Show. Das Lokal mit nur einem Tisch kennen wir noch vom letzen Mal und wir waren damals begeistert. Einen Schlummertrunk genehmigten wir uns in der Craft-Bier-Bar Tribaun und den hausgemachten Rückreiseproviant holten wir uns im Strudel-Café Kröll. Das nächste Mal bleiben wir länger. Ganz sicher! 

Honduras Kaffeekirsche , von Sarah Galatioto Honduras Kaffeekirsche

Alle paar Monate geht mein Kaffee-Vorrat zu Ende und ich begebe mich in die untere Altstadt zum Grosseinkauf. Und da lag sie in der Auslage: White Chocolate mit getrockneten Kaffeekirschen direkt aus der Finca San José in Honduras!

Sie ist so gross wie meine Handfläche und feinsäuberlich in ein schönes festes Papier verpackt in gewohnt perfekter Adrianos-Manier, wie man es kennt. Die Schokolade selber ist ein wahr gewordener Traum und kommt in hauchdünner Goldfolie daher. Man fühlt sich umgehend in seine Kindheit zurückversetzt – als es noch so schön raschelte beim Schokolade auspacken.

Die Confiserie Heinlein aus Spiegel bei Bern stellt diese edle Felchlin-Couverture nach den Vorgaben von Adrianos her. Es gibt die Schokolade nur in begrenzter Stückzahl pro Charge – aber jede Tafel macht garantiert glücklich.

www.adrianos.ch