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Zauberhafte Schokolade , von Regula Keller Zauberhafte Schokolade

Seit 2006 verwandelt Andreas Gastpar seine Küche alle paar Wochen in ein Schokoladenatelier und kreiert darin wunderbare Schokoladenspezialitäten. Im Angebot hat er traditionelle Varianten wie Truffes, Schokotafeln, Osterhasen und fantasievolle Kreationen wie Blumenpralinen, Hochzeitstauben und Fussbälle.

Die Zutaten werden sehr bewusst ausgewählt: Zur Zeit gibt es zum Beispiel kleine Wildakakao-Schokoladentafeln, deren Couverture aus Bolivien stammt. Die indigenen Sammler suchen die weitverstreuten Cacaoinseln, schneiden die reifen Früchte von den Bäumen und bringen sie per Pferd oder Einbaum zur Sammelstelle. Die Bezugsquelle pflegt den Kontakt zu den Sammlern und bezahlt Preise, die über dem Fairtrade-Niveau liegen.

Honig und Schnaps bezieht Andreas Gastpar direkt aus der Nachbarschaft. Das Bienenvolk ist im Breitenrain zu Hause. Schlussendlich werden die süssen Verführungen mit viel Geschmack verpackt. (Wdh)

www.atelierchocolat.ch

Openair-Konzert für den Hausgebrauch , von Michel Gygax Openair-Konzert für den Hausgebrauch

Le son d'été, die einzigartig schöne Sommer-Kulturidee, ist auch dieses Jahr wieder aktuell. Es stellen sich Bands zur Verfügung, an bestimmten Daten im August im kleinen, nicht-kommerziellen Rahmen aufzutreten. Ideal für ein lauschiges Grillfest mit guten Freunden.

Dieses charmante Sommerprojekt gibt es dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Bern. Alle Bands, ihre Bedingungen und mögliche Buchungsdaten sind unkompliziert auf der einfachen und wunderschön von Christoph Frei gestalteten Homepage ersichtlich.

www.lesondete.ch

Bergkäse-Abo , von Sarah Galatioto Bergkäse-Abo

Nach einer echten Lebensaufgabe suchend, entschloss sich die Familie Senn damals als 8-köpfige Familie, 1986 in der von der Abwanderung und Vergandung stark betroffenen Region oberes Rovana-Tal im Valle di Campo (Seitental des Maggiatals) ein Projekt auf 1430 müM zu lancieren, das als Basis die landwirtschaftliche Bewirtschaftung (von heute inzwischen rund 55 ha plus zusätzlicher Alp Magnello) beinhaltete.

Die Idee: Die Bergregionen pflegen und erhalten. Die Lebensqualität in den Bergregionen hängt wesentlich von der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ab. Würden die Bergwiesen nicht mehr gepflegt, wäre auch der Tourismus, der einerseits zu einer wichtigen Einnahmequelle der Bergbevölkerung und andererseits eine nicht mehr wegzudenkende Institution für Erholungssuchende geworden ist, schlicht weg nicht möglich.

Die Motivation: Wie kaum in einem anderen Land in Europa, spielen die Bergregionen in der Schweiz eine nicht zu unterschätzende Rolle. Weil die Familie Senn der Ansicht ist, dass diesem Umstand im allgemeinen zu wenig Rechnung getragen wird, entschlossen sie sich, einen praxis-bezogenen Beitrag zu leisten in Form einer Zuwanderung als Kontrapunkt zur Abwanderung, die seit Jahrzehnten das bergbäuerliche Dasein schmälert. Die Bergregionen landwirtschaftlich zu pflegen heisst letztendlich auch ein Teil des Markenzeichens Schweiz zu erhalten.

Seit vielen Jahren unterstütze ich die Arbeit der Familie Senn mit meinem Bergkäse-Abo: Auf dem Bio-Bergbauernhof Munt la Reita fressen die Kühe eine natürliche Vielfalt an gesunden Gräsern und Berg-Kräutern. Die gehaltvolle Milch wird täglich frisch und unter grösster Sorgfalt in der kleinen Sennerei  zum einzigartigen Käse verarbeitet; einem halbharten Vollfett-Käse, ähnlich dem Formagella - eine Tessiner-Spezialität. Die Käselaibe wiegen ca. 1kg, die Reifezeit im Natursteinkeller beträgt bei täglicher Pflege 2-3 Monate Monatlich oder je nach Bedarf wird der Munt la Reita Berg- und Alp-Käse per Post an private Haushalte, sowie an einige Bio-Läden, Restaurants und Hotels versandt.

www.muntlareita.ch

Weltoffene Tischkultur , von Michel Gygax Weltoffene Tischkultur

Margrit will verschiedene Menschen an einen Mittagstisch bringen. Inspiriert wurden die zwei Gründer, die Brüder Stefan und Tobias Ganz, von ihrer Grossmutter Margrit, die immer frisch, regional und unglaublich gut kochte. Für die ganze Familie und viele Gäste.

Weil die Gebrüder Ganz während ihrer Studien- und Arbeitszeit den Mittagstisch oft in Eile und ab und zu in Langeweile verbrachten, kamen sie auf folgende Idee: Es gibt überall sehr viele Menschen, die gerne und fast jeden Mittag kochen. Manchmal stehen sie stundenlang in der Küche – für eine oder zwei Personen. Dabei könnten sie ohne grossen Mehraufwand für vier, fünf oder noch mehr Personen kochen. Und dabei noch etwas verdienen.

Die Idee, der Internetplattform "Margrit" war geboren. Auf dieser attraktiven, klaren und intuitiv gestalteten Homepage finden Geniesser, Netzwerkler, offene Menschen und Hobbyköche zueinander. Grossartig!

www.margr.it

Empana...was?! , von Maja Boss Empana...was?!

Als Vegetarierin in ein argentinisches Restaurant einzukehren, empfand die Autorin ja schon fast als grotesk und gab sich innerlich schon mit dem grünen Salätchen zufrieden, aber weit gefehlt. Klar kommen im Malena in der Churer Altstadt die Fleischtiger auf ihre Rechnung, aber nicht nur die: Vor allem die herrlichen und täglich frisch zubereiteten Empanadas mit wechselnden saisonalen Kreationen haben es der Autorin angetan!

Mit viel Charme und Liebe serviert, schmecken sie gleich doppelt gut. Und immer gut zu wissen: Auf frische Zutaten von regionalen und kleinen Produzenten wird sowohl bei den Lebensmitteln als auch beim Bier geachtet. Wen in der Alpenstadt das Fernweh packt, kommt in der Empanaderia auf seine Rechnung, sei es beim Essen oder bei einem der kulturellen Anlässe. ¡Hasta luego!

Empanaderia Malena, Planaterstrasse 1, 7000 Chur, www.malenachur.ch

Fugu - ein Roman von Bruno Heinzer , von Rosmarie Bernasconi Fugu - ein Roman von Bruno Heinzer

Bruno Heinzer hat einen spannenden und hervorragenden Umweltroman geschrieben. In seine Erzählungen fliesst viel Autobiografisches mit hinein. Seine Liebe zu Japan und seine Abenteuerlust bringt er in seinem Roman „Fugu" zum Ausdruck. Der japanische Kugelfisch spielt in seiner Geschichte immer wieder eine Rolle.

Remo Schneider wird von der internationalen Umweltorganisation Terra für ein Jahr nach Tokio geschickt, um eine Kampagne gegen Gentech-Soja zu lancieren. Es dauert eine Weile, bis Remo mit einer verwegenen und witzigen Idee der Durchbruch gelingt und er die umweltfeindlichen Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie aufdecken kann. Doch dabei legt er sich unwissentlich mit der Yakuza an, der japanischen „Mafia", die grosse Teile der Fleischproduktion kontrolliert und aus der Katastrophe von Fukushima in abscheulicher Weise Profit zu machen versucht. Remo kommt ins Gefängnis und muss schliesslich untertauchen. Wie beim titelgebenden Fugu, dem Kugelfisch, der sowohl tödliches Gift als auch Delikatesse sein kann, liegen Glück und Gefahr in diesem Roman nahe beisammen. Frisch und witzig geschrieben, zeichnet er ein farbiges Bild des heutigen Japan und bietet gleichzeitig Einblick in die Arbeit einer engagierten Umweltorganisation.

www.brunoheinzer.ch

Helga , von Michel Gygax Helga

Am 1. Juli 2016 ab 22 Uhr findet zum bereits fünften Mal "Helga - die Tanznacht für Erwachsene" im Kulturhof - Schloss Köniz statt. Wie gewohnt wird das charismatische DJ-Kollektiv mit viel Freude, Leidenschaft und Herzblut querbeet Hit um Hit aus den letzten 50 Jahren der Musikgeschichte auflegen, so dass das Tanzbein bis in die Morgenstunden hinein geschwungen werden kann.  

Gleich nebenan kann man/frau sich bei "Helga's Tafelrunde" im Restaurant zum Schloss mit hausgemachter Küche auf den Abend einstimmen lassen. Unbedingt rechtzeitig unter 031 972 48 48 oder geniessen@zum-schloss.ch reservieren.    

www.zum-schloss.ch / www.kulturhof.ch

Der Tessiner am Stutz , von Reto Hügli Der Tessiner am Stutz

Lucio Petraglia ist ein waschechter Tessiner. Wohnen tut er allerdings seit Jahren schon im Berner Mattenhofquartier. Als an der Schwarzenburgstrasse 8 ein Ladenlokal frei wurde, verabschiedete sich der Informatikspezialist von Bits und Bytes und wandte sich den kulinarischen Genüssen seines Heimatkantons zu.

«Il Botteghino» heisst das Quartiergeschäft in der Nähe des Eigerplatzes. Petraglia bietet in seinem kleinen aber feinen Laden vieles: Polenta, Käse, Joghurt, Salametti, Gazosa ticinese, Bier aus kleinen Brauereien, Grappa, Wein, Kastanienflocken und vieles mehr: Alle Produkte stammen ausschliesslich aus dem Tessin. Jeden Monat fährt Lucio Petraglia in seine Heimat und holt die erlesenen Produkte höchstpersönlich ab.

Wem das Tessin trotz Eisenbahn-Basistunnel zu weit weg ist und wer den Stau auf der Gotthard-Autobahn fürchtet, dem sei das «Botteghino» wärmstens empfohlen: Mit dem Velo, dem 10er-Bus oder zu Fuss.

Il Botteghino, Schwarzenburgstrasse 8, 3007 Bern
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–14 Uhr und 16.30–20 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr, Samstag 10–17 Uhr

Des Biberbäckers Kunsthandwerk , von Ursina Steiner Des Biberbäckers Kunsthandwerk

In der Leibacher Bibermanufaktur im Zürcher Oberland stellen die Gebrüder Claudio und Silvan aus regionalen Biorohstoffen kleine essbare Kunstwerke her. Die Mandel-, Honig- und Anisbiber sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch eine Augenweide – und Relikt einer alten Tradition. Claudio Leibacher, der ältere Bruder, ist Historiker und kennt die Geschichte der Biber- und Lebkuchentraditionen wie kaum ein anderer. Das Kunsthandwerk der Zuckerbäcker von damals faszinierte ihn so sehr, dass er sich alte Biberformen erwarb und beruflich umsattelte. Auf die Konditorenlehre folgte eine Ausbildung zum Kunstschnitzer. 

Heute ist Claudio Leibacher gemäss eigenen Angaben der einzige Biberbäcker, der seine Formen selber schnitzt. Apfel- oder Birnbaumholz eigne sich besonders gut dafür, weiss er. Das harte Holz garantiere Langlebigkeit. Schliesslich denkt man als Historiker immer auch ein bisschen an die künftige Geschichtsforschung über die heutige Gegenwart.

www.biber-manufaktur.ch

La tienda de Juan , von Sarah Galatioto La tienda de Juan

Ohne grosses Aufsehen und leicht versteckt ist sie - die kleine aber liebevolle Kaffeebar an der Aarbergergasse 55 von Juan. Unmittelbar neben dem Bahnhof Bern kann hier seit 2007 bester hochqualitativer kolumbianischer Kaffee gekauft, vor Ort getrunken oder als Take away mitgenommen werden. Die würzigen Kaffees werden je nach Wunsch und Vorlieben verfeinert z.B. mit einer süssen Honigverzierung auf dem Cappuccinomilchschaum. Hochgenuss ist sicher! 

Die Kaffeebohnen werden von kolumbianischen Landwirten in der Hauptregion der Kaffeeproduktion in Kolumbien, genannt «la zona central cafetera», auserlesen und mit viel Passion verarbeitet. Mit dem Kauf dieses Kaffees werden die Familien der Cafeteros unterstützt, die nachhaltige Entwicklung in der Kaffeezone ermöglicht und ein Teil der Finanzen in die Bildung wie ins Gesundheitswesen der Kaffeeregion investiert.

www.colombiaimport.ch