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Schlau eingewickelt – die Bienenwachstücher von Loggia16! , von Nina Hübner Schlau eingewickelt – die Bienenwachstücher von Loggia16!

Petra Gurtner und Stefan von Arx sind die beiden kreativen Köpfe von Loggia16 und in Bern beheimatet. «Der Wunsch nach einem eigenen Produkt» schlummerte schon immer in Stefan, der das Tüfteln, Werkeln und Designen zu seinem Beruf gemacht hat. Das Jahr 2016 manifestierte sich als Meilenstein: Der übermässige Einsatz von Plastik und Kunststoff auch im Alltag, die aufflammende Diskussion in der Öffentlichkeit zum Thema «Plastik in den Weltmeeren» und der Wunsch, auch den eigenen Kindern eine lebenswerte Welt zu ermöglichen, liessen sie ihren Lebensstil ändern. Die ersten Unverpackt-Läden tauchten auf und aus Neuseeland verpackt als Reisemitbringsel die zündende Idee – ein Bienenwachstuch!  

Unzählige Stunden an Recherchearbeiten folgten, weitere unzählige Stunden an Ausprobieren und Verwerfen bis die beiden bei ihrem Produkt den CERA-Tüchern ankamen. Petra ist Typografische Gestalterin und designte die CERA-Tücher. Dabei liess sie sich dabei von einer (regenreichen) Norwegen-Reise inspirieren. Am 1. Mai 2017 stellten sie die ersten Tücher in ihren Online-Shop. Genau rechtzeitig und ein Glück, wie sie sagen, denn die Unverpackt-Läden sowie die Suche nach plastikfreien und ökologisch vertretbaren Alltagsgegenständen manifestierten sich immer stärker in der Gesellschaft. Zwei Jahre später produzieren sie nicht mehr daheim in der Küche, dafür aber mit Einbezug von sozialen Institutionen. Einpacken und Versand geschehen immer noch daheim und in Bern liefern sie die CERA-Tücher per Velo in die Geschäfte aus.

Die Tücher gibt es in unterschiedlichen Grössen im Online-Shop oder in ausgewählten Läden zu erwerben. Sie bestehen aus Bio-Baumwolle, aus Bio-Bienenwachs aus der Region, Bio-Jojoba-Öl (für eine optimale Elastizität) und aus Baumharz (für eine bessere Haftung). Die CERAs eignen sich hervorragend, um alles, was frisch bleiben soll, einzuwickeln, abzudecken oder einzupacken. Das Bienenwachs wirkt antiseptisch, so dass nach dem Abspülen mit kaltem Wasser, die Tücher wieder vollumfänglich einsatzbereit sind. Und wird das Tuch einmal nicht mehr gebraucht, kann es in Streifen geschnitten als Anzündhilfe verwendet werden – top!

Fleissige Blogleser erinnern sich bestimmt an meine Entdeckung in Schaffhausen, für die anderen sei sie hier wiederholt: Die Webergasse! Ein wunderschönes, geschichtsträchtiges, verstecktes Gässchen, das man selten per Zufall findet, mein persönlicher Geheimtipp! 

Nimm dir nach dem Käfele im Café Bohnenblühn bei Christa unbedingt Zeit für einen Abstecher in den Blumenladen „Lindenblüte“ vis-à-vis, es lohnt sich! Die wild-natürlichen Kreationen sind eine Augenweide, ebenso wie die stilvolle Einrichtung und die herrlichen Trouvaillen aus Grossmutters Zeiten. Viele dieser schönen Sächeli binden die vier jungen Floristinnen in ihre Blumenkunst ein. Für Nicht-SchaffhauserInnen gibt es einen Lichtblick: "Lindenblüte" liefert ihre Kreationen in die ganze Schweiz!

Die Webergasse bietet noch mehr kleine Perlen, viel Spass beim Entdecken!

Manchmal habe ich Glück und finde sie, die geschichtsträchtigen, versteckten Gässchen aus dem Bilderbuch, wie neulich in Schaffhausen: Die Webergasse, ein Geheimtipp!

Dort heimisch ist bspw. die ausgewiesene Kaffeeexpertin Christa Cotti. Sie kennt ihr Metier, vom Anbau über Ernte und Handel bis zur Röstung der Bohnen im eigenen Keller. Die rohen Bohnen bezieht sie ausschliesslich aus direktem Handel, was den Kaffeebauern, die sie teilweise persönlich kennt, einen fairen Verdienst unter fairen Arbeitsbedingungen ermöglicht. Den herrlich bekömmlichen und perfekt zubereiteten Kaffee trinkt man am besten gleich vor Ort und von Christa persönlich serviert. Gerne nimmt sie sich Zeit für Gespräche und Beratungen, dies macht einen Besuch im „härzigen“ Café Bohnenblühn doppelt lohnenswert und unvergesslich. Wir kommen wieder! 

PS: Öffnungszeiten online beachten (besonders während den Schulferien).

Lola Studio: Mode & Yoga am HB , von Kristina Roder Lola Studio: Mode & Yoga am HB

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend, sie ist eine Lebenseinstellung. Genau wie Yoga. Passend also, dass Lola Studio beides mit einem einzigartigen Shop-Konzept verbindet. Im Ladenlokal in der Europaallee, unmittelbar neben dem Hauptbahnhof, kann man sportlich Mode kaufen, welche in der Schweiz entworfen und zu fairen Bedingungen mit ökologischen Materialien in Europa gefertigt werden.

Findet im Lokal eine Yoga-Lektion statt, werden die Kleiderstangen unter die Decke gezogen und schon hat es Platz für Entspannung. Durch die zentrale Lage bietet sich auch eine Lektion über den Mittag an. 

Übrigens ist Lola Studio auch eine Adresse für Modeliebhaberinnen, die nicht viel mit Yoga am Hut haben: Die Bikinis sind ein Geheimtipp und auch die anderen Basics sitzen super!

Cuchaule , von Sarah Galatioto Cuchaule

Im Grunde genommen ist die Freiburger Cuchaule ein grosses Brioche das traditionsgemäss im Kanton das Ende des Alpsommers einläutet. Cuchaule ist ein leicht gesüsstes Hefebrot mit Safran, einer abgeflachten goldgelben Halbkugelform die im Innern safrangelb leuchtet. Die Cuchaule ist in vielerlei Hinsicht mit dem Freiburgerland verbunden, kulturell ist die Geschichte eng verknüpft mit dem Freiburger Fest der Bénichon-Kilbi daher wird sie traditionell mit Butter und Bénichon-Senf serviert. Das lockere und leicht süssliche Festtagsbrot ist ein wahrer Gaumenschmaus.

Safran verwendeten die Schweizer Bäcker bereits im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch die erste schriftliche Erwähnung dieses Brotes. Die Cuchaule ist typisch für Freiburg, sie gehört sozusagen zum kantonalen Erbgut. Es gibt nichts Vergleichbares -  die Cuchaule ist das regionale Produkt schlechthin. Egal, wohin es die Freiburger im Laufe ihres Lebens verschlägt – ob in andere Gegenden der Schweiz oder gar ins Ausland – viele bestellen bei ihrem Bäcker des Vertrauens ‘ihre’ Cuchaule, die ihnen dann per Post in die ganze Welt hinaus versendet wird.

www.boulangerie-fribourg.ch/ / www.fribourgregion.ch/de/P8236/kilbi-benichon

Dilemma! Dilemma! , von Maja Boss Dilemma! Dilemma!

Die Studierenden des Design-Masterstudiengangs der Hochschule der Künste Bern stellen selbständig eine Konferenz mit Referenten aus dem In- und Ausland auf die Beine und laden ein, an breiten Diskussionen über Dilemma! in Bezug auf Räume, Verwandtschaft und visuelle Erzählungen zu diskutieren. Die Dilemma! Dilemma! Konferenz findet am 24. und 25. Mai 2019 im Progr in Bern, Raum 369, statt. Weitere Informationen zum Anlass und zur Anmeldung: www.dilemmadilemma.ch. Diskutierst du mit?    

Frühlingsmärit am Thunplatz , von Stefan Hugi Frühlingsmärit am Thunplatz

Zwei Vorstands-Frauen vom Quartiertreff Thunplatz (QTT), Isa Walser und Nina Fauser, hatten im 2018 die Idee, den Quartierplatz mehr zu beleben. Da beide Frauen die Märit-Stimmung mögen, haben sie sich entschieden, einen Frühlings-Märit auf dem QTT-Platz zu organisieren.

So werden am ersten Frühlingsmärit am Samstag, 25. Mai 2019 von 10 bis 16 Uhr 17 Märit-Leute dabei sein mit ihrem Kunsthandwerk oder einem Flohmärit-Stand. Einige werden Secondhand-Kleider oder nicht mehr benötigte Haushaltartikel bringen, andere ihren selbstgemachten Schmuck, Textilien wie Etuis oder auch Holzprodukte wie z.B. Kochlöffel verkaufen. Die Besucher können sich ausserdem an einem kleinen kulinarischen Buffet verpflegen.

Die meisten Märit-Leute kommen aus dem Quartier, einige aus der Agglomeration Bern oder aus dem Seeland. Der Frühlings-Märit findet mitten in der Stadt Bern statt, aber trotzdem im Grünen. Eine kleine Oase mit gemütlicher, familiärer Ambiance.

Leidenschaft, Genuss & Nachhaltigkeit , von Regula Keller Leidenschaft, Genuss & Nachhaltigkeit

Am Anfang war bei Ursina Steiner und Stephan Jaun der Traum vom eigenen Hof. Selber überzeugt davon, dass Genuss viel mit der Herkunft des Essens, guten biologischen Rohprodukten und den Menschen dahinter zu tun hat, fingen sie an, ihr eigenes gefrorenes Joghurt herzustellen. Jolimont manufaktur war geboren und mit ihm eine grosse Fangemeinde, welche regelmässig vor dem mobilen Stand Schlange steht. Der Nachfrage entsprechend hat sich die Manufaktur rasch zu einem Catering- und Produktionsbetrieb entwickelt.

Und seit 2015 leben die beiden ihre erfolgreiche Philosophie nun auch auf dem eigenen Biobauernhof Wydimatt aus. Zusammen mit einer Herde rhätischem Grauvieh und Weideschweinchen. Sie leben Slow Food durch und durch. Ab und zu sind sie zu Gast am Mercato Slow Food in den Vidmarhallen mit Fleisch, Würsten, Trockenfleisch und anderen Produkten vom Hof.

Apéro! , von Michel Gygax Apéro!

Eine Weinbeiz, bei welcher der Name Programm ist: Den wohlverdienten Feierabend mit einem guten Glas Schweizer Wein geniessen. Apéro, so heisst das neue Weinlokal welche seit dem 20. März 2019 im Apfelgold in Bern gastiert. Mit dem Projekt will Sara De Giorgi Schweizer Weinen eine Plattform bieten. Die Vielfalt an verschiedenen Traubensorten, Böden, Klima und entsprechenden Weinstilen ist enorm und die Schweiz hat weintechnisch viel mehr zu bieten, als manch einer denkt. Apéro gibt es jeweils am Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 17.00 bis 23.00. Bis auf Widerruf, denn Apéro ist kein Pop Up. Wunderbar! 

In einen Weinkosmos eintauchen , von Michel Gygax In einen Weinkosmos eintauchen

Das europäische Weinmagazin Vinum berichtet monatlich über Trends in der Weinszene, stellt viele aussergewöhnliche Weine und ihre Macher vor und lässt den Weinfreund tief in eine vielfältige Weinkultur eintauchen.  Spannend geschriebene Reportagen über Weinregionen kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern gehen in die Tiefe. Vinum ist nicht nur eine besondere Zeitschrift, sondern ein ganzer Kosmos von Wein- und Genusskultur. So werden neben dem Magazin, auch Bücher verlegt und  kulinarisch-kulturelle Anlässe organisiert. Zum Beispiel das "Rendez-vous mit Genfer Spitzenweinen" am 13. Mai 2019 im Progr in Bern. Wir sind begeistert und fasziniert!