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Lachen für einen guten Zweck , von Sophie Frei Lachen für einen guten Zweck

Der alljährliche Comedyevent der Schtifti Foundation findet am 9. Juni 2016 im Bernhard-Theater in Zürich bereits zum zehnten Mal statt. Dieses Mal mit Comedy-Star Kaya Yanar! Ein Deutscher mit türkischen Wurzeln und Kenner der Schweiz. Sein Programm «Der Reiz der Schweiz» verspricht spannend zu werden! Auch der Berner Künstler Baldrian wird mit seiner Entschleunigungsshow auftreten. Und nicht zuletzt sorgen Drums2Streets, neun junge Streetdrummer aus Kreuzlingen für pulsierende Rhythmen und gekonnte Schlegel-Akrobatik.

Die Einnahmen des Events fliessen direkt in GORILLA – ein gesundheitsförderndes Programm von Jungen für Junge, das sich bereits seit 10 Jahren für die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt.

Es hat noch Tickets! Weitere Informationen: schtifti.ch/comedy/

Hingucker , von Karin Müller Hingucker

Die Stadt Bern als Catwalk?! Am Samstagnachmittag, wenn die Stadt voll von Flanierwütigen ist?! Welch brilliante Idee. Der Gefahr, dass die Mode im Trubel untergeht oder die Kulisse ihr die Show stiehlt, wirken die OrganisatorInnen von 'Loufmeter' mit ihrem Konzept gekonnt entgegen. Erstens werden die Models von einer marching Band (Fats Tiger’s Swing Monkey) begleitet, zweitens fallen Leute, die in einer Einerreihe durch die Stadt wandeln sowieso auf, und last but not least sind die Stücke der 8 einheimischen Designer, die präsentieren, eine Augenweide.

Die Modeschau der anderen Art beginnt am 28. Mai 2016 um 14.00 Uhr beim Kulturbüro Bern, führt durch die Altstadt und dauert ungefähr 75 Minuten. Man kann also gemütlich beim Kaffee sitzen und sich an der bunten, wunderschönen Parade die Augen wundsehen.

Für längeres Betrachten und Kaufen empfiehlt sich der Showroom im 1. Stock des Lorenzini/DuTheater (von 11.00 bis 18.00h). Und man kann beim Shoppen ein gutes Gewissen haben, weil man junge, einheimische Designer unterstützt. (wdh)

www.loufmeter.ch

Helga , von Michel Gygax Helga

Am 1. Juli 2016 ab 22 Uhr findet zum bereits fünften Mal "Helga - die Tanznacht für Erwachsene" im Kulturhof - Schloss Köniz statt. Wie gewohnt wird das charismatische DJ-Kollektiv mit viel Freude, Leidenschaft und Herzblut querbeet Hit um Hit aus den letzten 50 Jahren der Musikgeschichte auflegen, so dass das Tanzbein bis in die Morgenstunden hinein geschwungen werden kann.  

Gleich nebenan kann man/frau sich bei "Helga's Tafelrunde" im Restaurant zum Schloss mit hausgemachter Küche auf den Abend einstimmen lassen. Unbedingt rechtzeitig unter 031 972 48 48 oder geniessen@zum-schloss.ch reservieren.    

www.zum-schloss.ch / www.kulturhof.ch

La rossa e la città dei bici , von Léa Urben La rossa e la città dei bici

So werden sie genannt, die beiden Städte Bologna und Ferrara in der Region Emilia-Romagna im Norden Italiens. Alle beide sind sie eine Reise wert und mit dem Zug ab Bern in gut 5 Stunden erreichbar.

Bologna, gleichzeitig Hauptstadt der Emilia-Romagna, wird auch "la dotta" genannt, die Gelehrte, da sie die älteste Universität Europas beherbergt. Eine weitere Besonderheit von Bologna sind die fast 40 km langen Arkadengänge, die bei Regen Schutz und Trockenheit und bei sommerlicher Hitze angenehmen Schatten spenden. Bologna hat viele Gesichter: "la rossa", die Rote, ist ein Hinweis auf die roten Ziegel der Häuser und die vorherrschende politische Richtung, "la grassa", die Fette steht für gehaltvolles Essen - Tortellini al ragù, Tagliatelle Bolognese oder Lasagne al forno sind nur einige Leckereien, die nirgends in Italien so gut schmecken wie in dieser Gegend.

Ferrara hingegen gilt als DIE Fahrradstadt Italiens, was auf den ersten Blick verwundern mag; fast 90% aller Einheimischen benützen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel: zum Radfahren laden breite Fußgängerzonen, zahlreiche mittelalterliche Gassen und der 9 km lange Stadtwall ein, auf dem ohne Unterbrechung geradelt werden kann. Im Gegensatz zu nordeuropäischen Städten gehört die Raserei auf Fahrrädern nicht zum alltäglichen Straßenbild. Man radelt gemütlich nebeneinander, um sich zu unterhalten. Das Fahrradfahren gilt in Ferrara als das geeignetste Mittel, um die Stadt und ihre mittelalterlichen Straßen und Winkel näher kennenzulernen.

Kulinarische Tipps:
Bologna: Ristorante Drogheria della Rosa, Via del Pratello (Strasse mit vielen Restaurants, sehr beliebt bei den Einheimischen)
Ferrara: Ristorante quel fantastico giovedi,  Ristorante l'oca giuliva

Ur-Kaffee , von Ursina Steiner Ur-Kaffee

In den Bergen der äthiopischen Provinz Kaffa soll der Kaffeebaum Caffea arabica seinen genetischen Ursprung haben. Noch immer wachsen dort über 5000 verschiedene Arabica-Sorten – uralte, moosbehangene Bäume – mitten im dichten Regenwald. 

Dank dem Sammlerfleiss der lokalen Bergbevölkerung und einer Initiative des Fair-Trade-Unternehmens Originalfood ist Ur-Kaffee auch für unsereins erlebbar: Die Kaffa-Bohnen gibt es in Bioläden oder frisch ab Rösterei in der neu eingerichteten Kaffeewerkstatt in Kriens LU zu kaufen. 

Und wer die ganze Fülle an purem Aroma und unverfälschtem Geschmack von einem Kaffeologen begleitet erfahren will, dem sei ein Kaffeehandwerker-Workshop brühend heiss empfohlen.

www.originalfood.ch

Grosser Genuss in Kleinbasel , von Maja Boss Grosser Genuss in Kleinbasel

Von der Decke hängen zu Lampenschirmen umfunktionierte Glasschüsseln, Kerzenständer aus alten Gabeln zieren die Tische und bunt zusammengewürfelte Holztische und Stühle lassen im Lokal eine heimelige Atmosphäre aufkommen. Auf dem antiken Regal stehen Geschirr und hübsche Vintage-Objekte und unter gläsernen Glocken befinden sich gluschtige Kuchen. Das Lokal für etwa 30 Gäste in Kleinbasel ist ein Bijou und besticht mit einer kleinen aber feinen Karte: Aus regionalen Produkten werden kreative und mit "Superfood" angereicherte Gerichte gezaubert, mit Liebe angerichtet und mit Charme serviert. 

Seit gut anderthalb Jahren führen Maya Tutaro und Claire Guerrier in Kleinbasel das von aussen eher unscheinbare Lokal „ la fourchette“ und es ist zu hoffen, dass sie es noch lange tun.

la fourchette, Klybeckstrasse 122, 4057 Basel; www.lafourchettebasel.com

Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (Krimi) , von Rosmarie Bernasconi Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (Krimi)

Justus Imfeld: Die Rückkehr des Herrn de Mourbach (1953) - "Die Rückkehr des Herrn de Mourbach" ist eine Entdeckung. Anfang der 50er-Jahre geschrieben, also zeitgleich mit den Kriminalromanen von Friedrich  Dürrenmatt, atmet der Text den Zeitgeist. Ein Landarztkrimi, verfasst von  einem weithin bekannten Stadtarzt. Liebevoll und nah bei den Menschen  ermittelt Balthasar Gerber in der Gegend um Biel.

Baron Eugene de Mourbach, ein in Frankreich reich gewordener Rückkehrer,  will seinen Etishof, ein Wasserschloss aus dem 15. Jahrhundert, zu altem Glanz führen. Er lässt sich mit seiner Entourage im ,,Bären“ nieder, seine  Adoptivtochter, die betörende Sylvie, verwirrt die jungen Männer des Dorfes.  Oben am Schüssgraben wohnen als Gegenspieler der Wunderdoktor Grabenueli und seine Frau Marie, die in der Schwarzen Kunst bewandert ist. 

Als Baron de Mourbach ermordet wird, gerät das Dorfgefüge durcheinander. "Der Doktor hob den Blick und sah durchs Fenster in die dunkle Nacht hinaus. Gute Mittel waren das, zweifellos, aber es war nicht, was er suchte. Gab es keine Pillen gegen das Heimweh oder Pulver gegen die Unterdrückung der  Schwachen, wo waren die Tropfen, die den bohrenden Schmerz des erlittenen Unrechts beseitigten? Hier war mit allen Fläschchen und Salbentöpfen nichts anzufangen.“  

Die Edition Mordstage hat sich zum Ziel gesetzt alte Krimis von namhaften Persönlichkeiten neu aufzulegen. Es sind Herzensprojekte von Paul Ott und Kurt Stadenmann. Im hinteren Teil des Buches lesen Sie jeweils die ausführliche Biografie des Autoren. Spannend ist es alleweil und ich finde, dass Paul und Kurt viel Aufwand betrieben, um unvergessliche Literatur unvergesslich zu machen.

Die Bücher von Edition Mordstage finden Sie in vielen symphatischen und kleinen Buchhandlungen.

Wildbienen – pflegeleichte Balkonbewohner , von Reto Hügli Wildbienen – pflegeleichte Balkonbewohner

Wildbienen sind vom Aussterben bedroht. Mit einem Bienenhäuschen auf dem Balkon oder im Garten trägst du zur Vermehrung dieser wertvollen Tiere bei. Ohne Bienen haben wir es schwer: Ein Drittel unserer Nahrung landet nur auf dem Teller, weil Bienen Blüten bestäuben.

Das Zürcher Startup «Wildbiene + Partner» hat deshalb ein Konzept entwickelt, um dem Bienensterben Einhalt zu gebieten: Es versendet im Frühling Bienenhäuschen und rund 15 Bienenkokons. Auf Balkonen und in Gärten der «Bienenpaten», schlüpfen die Tiere, bestäuben die umliegenden Pflanzen und vermehren sich. Ein einziges Weibchen besucht und bestäubt circa 40’000 Blüten. Eine ungefährliche Sache: Mauerbienen sind harmlos und stechen – anders als etwa Honigbienen oder Wespen – nicht. Deshalb eignen sich die Wildbienen gut für die Haltung in der Stadt, beispielsweise eben auf dem Balkon.

Im Herbst schickst du die Bienenkokons zurück. «Wildbiene + Partner» pflegt, reinigt und überwintert die Tiere fachgerecht. Das Beste: Im nächsten Frühjahr bekommst du kostenlos eine neue Startpopulation und der Bestäubungszyklus beginnt von vorne!

Informationen und Bestellungen: www.wildbieneundpartner.ch

Welchen Wert hat temporärer Genuss? , von Michel Gygax Welchen Wert hat temporärer Genuss?

Vier Abgänger der Hotelfachschule Thun beleben das Ristorante Tiramisù im Berner Mattenhofquartier mit einem Pop-Up Projekt. Unter dem Motto „Wir tischen auf. Du bezahlst, was es Dir wert ist.“ zelebrieren sie ihre Vorstellung von Gastgebertum während vier Wochen. Die 4 Ragazzi, wie sie sich nennen, übernehmen im Mai das Ristorante Tiramisù an der Belpstrasse 34 nahe des Berner Eigerplatzes. Sie bringen eine wunderbare Ladung an Wissen, Motivation und Gastfreundschaft mit.

Während des Pop-Ups werden die Gäste mit einer mehrgängigen Tavolata verwöhnt. Mittags kürzer und abends länger. Da die vier Gastgeber bestimmen, was es zu essen und zu trinken gibt, überlassen sie den Gästen freie Hand bei der Bezahlung und vertrauen darauf, dass die Gäste dies wertschätzen und sie fair und angemessen entschädigen. Nur im Mai 2016.

www.ristorante-tiramisu.ch

Zauberhafte Schokolade , von Regula Keller Zauberhafte Schokolade

Seit 2006 verwandelt Andreas Gastpar seine Küche alle paar Wochen in ein Schokoladenatelier und kreiert darin wunderbare Schokoladenspezialitäten. Im Angebot hat er traditionelle Varianten wie Truffes, Schokotafeln, Osterhasen und fantasievolle Kreationen wie Blumenpralinen, Hochzeitstauben und Fussbälle.

Die Zutaten werden sehr bewusst ausgewählt: Zur Zeit gibt es zum Beispiel kleine Wildakakao-Schokoladentafeln, deren Couverture aus Bolivien stammt. Die indigenen Sammler suchen die weitverstreuten Cacaoinseln, schneiden die reifen Früchte von den Bäumen und bringen sie per Pferd oder Einbaum zur Sammelstelle. Die Bezugsquelle pflegt den Kontakt zu den Sammlern und bezahlt Preise, die über dem Fairtrade-Niveau liegen.

Honig und Schnaps bezieht Andreas Gastpar direkt aus der Nachbarschaft. Das Bienenvolk ist im Breitenrain zu Hause. Schlussendlich werden die süssen Verführungen mit viel Geschmack verpackt.

www.atelierchocolat.ch